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Luppe

Grünen-Anfrage: Wäre es nicht an der Zeit, die Landwirtschaft in der Elsteraue zu beenden?

Wahrscheinlich kommt die Anfrage der Grünen zum Biotopverbund in Leipzig zu früh. Vielleicht auch gerade noch rechtzeitig, um Teil des Auenentwicklungskonzepts zu werden, das bis 2023 im Projekt „Lebendige Luppe“ Gestalt annehmen soll. Und dazu gehört nicht nur offene Überschwemmungsfläche in der Nordwestaue, sondern logischerweise auch wieder mehr Platz für den dezimierten Auenwald.

Dem bedrohten Eschen-Scheckenfalter geht in der Elster-Luppe-Aue der Lebensraum verloren

Das Problem beim Artensterben ist: Es geht ganz still vor sich. Die verschwindenden Arten hinterlassen keine Abschiedsbriefe. Sie pflanzen sich einfach nicht mehr fort, wenn ihr Lebensraum verschwindet. Und die Anwohner wissen oft nicht mal, wer da Seltenes in ihrer Nachbarschaft lebte. So wie der Eschen-Scheckenfalter, dessen letztes Vorkommen in Mitteldeutschland gerade schmilzt. Es liegt im eigentlich streng geschützten Naturschutzgebiet Leipziger Auensystem.

Eine Aue ist nicht steuerbar, sondern ein besonderer Lebensraum

Genauso wenig, wie wir Menschen immer und ewig gleich bleiben, genauso wenig verbleibt die Natur dauerhaft in einem Stadium. Das Leben besteht generell aus Veränderung – Ökologen nennen es Sukzession. Erich Fried sagte einmal: „Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“ Man kann wollen, dass der Leipziger Auwald so bleibt, wie er ist.

Hochwasserschadensbeseitigung an der Neuen Luppe abgeschlossen

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat in dieser Woche die Bauarbeiten an der Neuen Luppe im Leipziger Stadtteil Lützschena abgeschlossen. Seit Mitte Dezember wurden dort am Gewässer Schäden aus dem Hochwasser 2013 beseitigt.

Leipzig: Hochwasserschadensbeseitigung an der Neuen Luppe

An der Neuen Luppe im Leipziger Stadtteil Lützschena hat die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen in dieser Woche mit Bauarbeiten begonnen. Dabei werden im Rahmen der Beseitigung von Schäden aus dem Hochwasser 2013 Unterhaltungsarbeiten am Gewässer durchgeführt. Diese sollen im Februar des nächsten Jahres abgeschlossen sein und kosten rund 400.000 Euro.

Am 7. Dezember in der Volkshochschule: Leipziger Auengespräche

Der Leipziger Auwald braucht unsere Aufmerksamkeit. Das Gebiet gehört zu den größten zusammenhängenden Auen Mitteleuropas. In der Vergangenheit wurde bereits viel und intensiv über die Zukunft des Auwalds diskutiert. Wir wollen nun den Dialog über die Leipziger Auenlandschaft entlang von Elster, Pleiße und Luppe fortsetzen.

Infoabend des Projekts „Lebendigen Luppe“ über die Vegetation des Auwalds

Ein zentrales Ziel des Projekts "Lebendige Luppe" ist die Verbesserung des ökologischen Zustands von Teilen des Leipziger Auwalds. Dabei geht es vor allem darum, die Wasserversorgung, auf die dieser spezielle Lebensraum mit seinen vielen Tier- und Pflanzenarten angewiesen ist, zu verbessern. Durch Deichbau und andere menschliche Aktivitäten fehlen der Natur seit vielen Jahrzehnten die auentypischen Prozesse, wie beispielsweise Überschwemmungen und schwankende Grundwasserstände.

Detektivarbeit für die Stadtgeschichte: Bettina Weil ist Leipziger Luppe-Brücken auf der Spur

Mittlerweile ist der fünfte Band von "Leipziger Brücken" erschienen. Die Broschüre, herausgegeben vom Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig, beschäftigt sich mit den Brücken über die Kleine Luppe, Nahle, Neue Luppe, Rote Luppe, Heuwegluppe und die Namenlose Luppe. "Es war ganz interessant, zu sehen, dass es sogar namenlose Flüsse geben kann", so Bettina Weil. Die junge Frau hat die Brücken in detektivischer Arbeit aufgespürt und kartographiert. In Stadtplänen sind diese nämlich ungenau verzeichnet.

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