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Reichspogromnacht

Die Wut in Leipzig: „Querdenker“ eingekesselt + Video

Sie kamen mehrheitlich wie ein Wanderzirkus nach Leipzig, bauten dank eines (noch immer unbegründeten) Beschlusses des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen eine Bühne im Herzen der Stadt auf und lieferten weitgehende Inhaltsleere von dieser. „Querdenken“ ist seit dem Samstag neben der marginalen Beteiligung der Leipziger/-innen selbst das Synonym für eine umherreisende Ansammlung von Brahmanenanbetern, Esoterikspinnern, „1989-Darstellern“ aus Schwaben und einem in der DDR hängengebliebenen Uwe Steimle als Erich Honecker (mit Maske) geworden. Und sie haben jede Menge Wut hinterlassen, nicht zuletzt durch die „Erstürmung“ des Rings gemeinsam mit rund 300 organisierten Neonazis.

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Vor 81 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden tausende Juden von Nationalsozialisten misshandelt, verhaftet oder ermordet. Synagogen, Versammlungsräume, Geschäfte und Wohnungen von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurden verwüstet und geplündert. Diese Nacht war das offizielle Signal für den größten Völkermord in Europa.

Gedenken an Reichspogromnacht vor 80 Jahren

Ministerpräsident Michael Kretschmer hat dazu aufgerufen, sich Ausgrenzung, Hass und Antisemitismus entschieden und ganz konkret entgegenzustellen. Mit Blick auf die Reichspogromnacht und zahlreiche geplante Gedenkveranstaltungen auch im Freistaat Sachsen betonte der Regierungschef: „Der 9. November 1938 ist ein dramatisches Datum in der deutschen Geschichte. Wir halten inne und gedenken der Opfer.“

2.000 Personen bei Gedenkdemonstration „Erinnern – Für eine offene Gesellschaft“ am 8. November 2018 + Galerie

Am Donnerstagabend kamen 2.000 Leipzigerinnen und Leipziger in die Innenstadt, um der Novemberpogrome vor 80 Jahren zu Gedenken und gegen Antisemitismus und Rassismus heute zu demonstrieren. Der „Initiativkreis 9. November“ hatte unter dem Motto „Erinnern – Für eine offene Gesellschaft“ dazu aufgerufen.

CDU-Fraktion zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht: „Jüdisches Leben gehört zu Sachsen!“

Heute debattierte der Sächsische Landtag in einer Aktuellen Stunde anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht über „Antisemitismus gestern und heute“. Dazu sagt der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Modschiedler: „Der Kampf gegen den Antisemitismus - gleich welcher Prägung - bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Judentum gehört zu Sachsen. Und wir werden Sorge dafür tragen, dass diese Selbstverständlichkeit auch so bleibt. Es geht um unsere gemeinsamen jüdisch-christlichen Wurzeln.“

Linksjugend verliest Namen Leipziger Pogromopfer

Wir, die Linksjugend Leipzig, werden uns am 9. November um 15 Uhr am Marktplatz treffen, um den Leipziger Pogromopfern des Jahres 1938 zu gedenken. Gemeinsam wollen wir die Namen der Opfer, sowie ihre Biographien verlesen. Ihre Namen und Lebensdaten wollen wir mit Kreide auf dem Marktplatz niederschreiben und daran erinnern, dass hinter jeder Zahl und hinter jedem Namen Menschen und ihre Geschichten stehen.

Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 lädt die Thomaskirche zu zwei Veranstaltungen herzlich ein.

TdJW unterstützt Netzwerktag im Ariowitsch-Haus

Am 8. November findet im Ariowitsch-Haus e.V. – Zentrum Jüdischer Kultur, veranstaltet von der freien Projektgruppe „Enter History!“, ein Netzwerktag statt. Anlass ist das Gedenken an 80 Jahre Reichspogromnacht. Eingeladen sind Vereine, Initiativen und Organisationen, deren Engagement der Förderung der demokratischen Kultur gilt und die sich mit ihrer Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren.

Großplakat am Neuen Rathaus erinnert an die Mahnung des 9. November

Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen wird in Leipzig auch in diesem Jahr an das Grauen der Reichspogromnacht erinnert. Sie hatte in den frühen Morgenstunden des 10. November 1938 mit all ihrem Schrecken – brennende Synagogen, Gewalt gegen jüdische Mitbürger, Zerstörung ihrer Geschäfte und Wohnungen – die Stadt erreicht. Und das Ereignis jährt sich in diesem Jahr zum 80. Mal.

80. Jahrestag: Leipzig gedenkt der Opfer der Novemberpogrome

Wie zahlreiche andere Städte Deutschlands war Leipzig im Jahr 1938 Schauplatz der nationalsozialistischen Novemberpogrome gegen die jüdische Bevölkerung. Das Grauen begann in den frühen Morgenstunden des 10. November 1938: Mitten in der Stadt wurden hunderte jüdische Bürgerinnen und Bürger angegriffen und verhaftet, ihre Wohnungen und Geschäfte gezielt zerstört. Die große Synagoge der Jüdischen Gemeinde an der Ecke Gottsched-/Zentralstraße, die am 10. September 1855 eingeweiht worden war, wurde in Brand gesteckt.

Zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome von 1938: Wider das Vergessen!

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zum Gedenken an die Novemberpogrome, die am 7. November 1938 begannen und bis zum 13. November andauerten, auf. Zugleich macht das Aktionsnetzwerk auf die Gefahr des wieder erstarkenden Antisemitismus aufmerksam und bringt diesen in direkten Zusammenhang mit dem Legida-Verein. Dieser hat nach zweimonatiger Pause ebenfalls am kommenden Montag eine Versammlung angemeldet, gegen die sich mehrere Demonstrationen wenden.

Leipzig gedenkt der Opfer der Pogromnacht

Vor 78 Jahren, in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, brach in Deutschland ein Sturm der Gewalt über jüdische Mitbürger aus. Sie wurden aus ihren Wohnungen geprügelt und verschleppt, ihre Geschäfte und Gemeindeeinrichtungen demoliert und ausgeplündert. In den frühen Morgenstunden des 10. November erreichte das Grauen auch Leipzig – u. a. wurde die große Synagoge der Jüdischen Gemeinde an der Gottsched-/Ecke Zentralstraße, die am 10. September 1855 eingeweiht worden war, in Brand gesteckt. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen erinnert auch in diesem Jahr an die Reichspogromnacht.

Legida-Liveticker 09.11.: Kein Tag wie jeder andere

Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Während Legida an den Mauerfall vor 26 Jahren erinnern möchte, steht für die Gegendemonstranten das Gedenken an die Reichspogromnacht von 1938 im Mittelpunkt. Dabei muss das rassistische Bündnis heute auf einen Spaziergang verzichten.

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