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Artikel aus der Rubrik Bildung

Die neue „Mitte“-Studie aus Leipzig - Teil 2 der Besprechung

Warum PEGIDA ausgerechnet im Osten spazierte und sich immer weiter radikalisiert hat

Foto: Ralf Julke

Wenn die „Mitte“-Studien aus Leipzig die Einstellungen der Befragten nach Ost und West vergleichen, dann wird schnell deutlich, dass da im Osten etwas am Kochen ist. Nicht erst seit 2012, als viele rechtsradikale Einstellungen auf Gipfelwerte schossen. Natürlich hat das auch mit der Frage zu tun, warum PEGIDA in Dresden so viele Anhänger gefunden hat. Weiterlesen.

Die neue „Mitte“-Studie aus Leipzig - Teil 1 der Besprechung

Wie sich die Milieus der Bundesrepublik seit 2006 massiv verschoben haben

Foto: Ralf Julke

Natürlich steht in der neuesten Veröffentlichung der Leipziger Arbeitsgruppe um Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Brähler mehr, als dass sich die sogenannte „Mitte“ enthemmt. Eigentlich steht sogar drin, dass es gar keine „Mitte“ mehr gibt und dass die Leute, die sich dafür halten, alles Mögliche sind, nur nicht die Mitte der Gesellschaft. Weiterlesen.

Eine eher bedrückende Dystopie über ein fabelhaftes Land in Europa

Wie schnell wieder der Tod regiert, wenn kleine eitle Männer die Macht an sich reißen

Foto: Ralf Julke

Das Land, von dem Dieter Moselt in dieser satirischen Erzählung berichtet (zumindest hat er sie so klassifiziert), liegt irgendwo in Europa, auch wenn der Name Miracolandia eher an die phantastischen Erzählungen des Barock erinnert, an Shakespeare oder Swift. Aber dieses Miracolandia liegt mitten in Europa und es regiert ein kleiner, eitler Narziss namens Baerenlustkoenig. Weiterlesen.

Individuelle Geschichten, kollektive Erinnerungen

Wie haben die Leipziger ihren Aufbruch von 1989 erlebt?

Foto: Ralf Julke

Es ist ein Rätsel, oder? Ein Wunder? Eine Weihnachtsüberraschung? So alle fünf Jahre beginnt ja immer wieder das große Rätselraten über den Hebst 1989 und über die Frage: War es nun eine Revolution? Ein Zusammenbruch? Eine Wende? Oder irgendetwas anderes? Und welche Rolle spielten eigentlich die Bürger? Das wollte die Kulturwissenschaftlerin Susan Baumgartl 2009 mal herausbekommen. Weiterlesen.

Schulen in Not, Personalkonzept fehlt

So langsam hat auch die SPD die Nase voll vom Lavieren der CDU beim Thema Lehrereinstellungen

Foto: Marko Hofmann

Einen kleinen Einblick, wie schwer es dem kleinen Koalitionspartner SPD fällt, den schweren Koloss CDU zur Änderung einer seit Jahren praktizierten verhängnisvollen Politik zu bewegen, gab am Dienstag, 21. Juni, die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Friedel. Kurz zuvor hatte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) zugeben müssen, dass sie über 200 Lehrerstellen zum Schuljahresbeginn nicht besetzen kann. Anmelden und weiterlesen.

Michael D'Antonios Buch über Donald Trump, Teil 2 der Besprechung

Warum Donald Trump vom modernen Jahrmarkt der Eitelkeiten so gefeiert wird

Foto: Ralf Julke

Natürlich fragt D’Antonio in seinem detailreichen Buch nach, ob Donald Trump denn nun nachdenkt, wenn er spricht. Mehrfach ist er schon mit wehenden Haaren in Skandale hineingeschlittert, weil er vor der Kamera oder im Internet herumgepöbelt hat, Frauen und Minderheiten beleidigt hat, Vorschläge gemacht hat, die das Land in eine von Mauern abgeschottete Diktatur machen würden, wenn diese Art Gängelei tatsächlich Politik werden würde. Anmelden und weiterlesen.

Michael D'Antonios Buch über Donald Trump, Teil 1 der Besprechung

Wie ein Narzisst Präsident der USA werden möchte

Foto: Ralf Julke

Da hat er nun gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert am 14. Juni, und schon zeigen sich die ersten Risse in der Fassade des Donald Trump, bislang Sieger in den Vorwahlen der Republikaner. Aber es sieht ganz so aus, als würde den Egomanen nun auch im Wahlkampf einholen, was sein ganzes Leben ausgemacht hat: Ein Großteil von dem, was er behauptet, ist Übertreibung und heiße Luft. Michael D’Antonio hat den Mann unter die Lupe genommen. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? Teil 10

Diesmal steht L. ohne Unschuldsmiene, aber mit Tulpen im Flur

Grafik: L-IZ

LeserclubAber wie hat es Herr L. geschafft, den Abend mit Oleg Blochin verbringen zu dürfen nach dieser ausgemachten Sauerei im Flur? Wie ist er um den fälligen Stubenarrest herumgekommen? Um die hochnotpeinliche Befragung hat er sich nicht drücken können. Das war klar. Immerhin hatte seine Allerschönste und Tröstende ja extra seinen Lieblingsfisch gekauft. Nie hatte sich ein Mensch sorgender um ihn bemüht, als seine Einzige. Anmelden und weiterlesen.

Vier Jahre weiter und noch immer nichts gelöst

Kultusministerin Brunhild Kurth kann den zunehmenden Lehrermangel in Sachsen nicht mehr kaschieren

Foto: Marko Hofmann

Da hilft auch kein Schönreden mehr, kein Zeigen mit dem Finger auf andere. Seit vier Jahren ist Brunhild Kurth (CDU) Kultusministerin in Sachsen. Vier Jahre lang hat sie es irgendwie geschafft, die Löcher zu stopfen in Sachsens Schulen. Mehr schlecht als recht. Doch am Donnerstag, 16. Juni, musste sie vor dem Hauptpersonalrat der sächsischen Lehrer Farbe bekennen. Die Löcher lassen sich nicht mehr stopfen. Anmelden und weiterlesen.

Archäologische Ausgrabungen an der Nonnenmühlgasse beendet

Spuren von Krieg, Töpfern, barocker Gartenlust und einem Dorf der Jungsteinzeit

Foto: Ralf Julke

In dieser Woche haben die Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie ihre Grabungen an einem besonderen Stück Leipziger Boden beendet. Das Wachstum der Stadt verschafft ja auch ihnen jede Menge aufregender Arbeit. Denn wenn alte Brachen für Neubau vorgesehen sind, dann dürfen die Archäologen graben in Erdschichten hinunter, die seit Jahrhunderten niemand angerührt hat. Anmelden und weiterlesen.

Roland Mey lässt nicht locker

Warum Kurt Masur kein Revolutionsheld ist und die Hochschule für Musik ihre Geschichte aufarbeiten muss

Foto: Ralf Julke

Gerade nimmt ja die Kurt-Masur-Gedächtnis-Musik in Leipzig neue Bergschleifen, geht es einigen Akteuren gar nicht schnell genug, den im Dezember 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister irgendwie großartig und dauerhaft zu ehren im Leipziger Stadtraum. Schon seit Jahren geht zumindest Roland Mey dieser Zirkus auf den Keks. Jetzt hat er eine neue Streitschrift veröffentlicht. Anmelden und weiterlesen.

Vielversprechenden Ansatz zur Gewichtsreduktion und Verbesserung der Insulinresistenz im braunen Fettgewebe gefunden

Leipziger Forscher: Fettgewebe soll bei der Gewichtsabnahme helfen

Foto: Freeimages

Es klingt im ersten Moment widersprüchlich: Fettgewebe soll bei der Gewichtsabnahme helfen. Doch tatsächlich haben jetzt Forscher des IFB AdipositasErkrankungen der Uni Leipzig einen vielversprechenden Ansatz zur Gewichtsreduktion und Verbesserung der Insulinresistenz im braunen Fettgewebe gefunden. Anmelden und weiterlesen.

Mythen schaffen, Mythen abwracken, Mythen diskreditieren

Nicht alles ist Mythos in diesem Buch und ein ganz wichtiger Mythos fehlt auffällig

Foto: Ralf Julke

Ab wann ist eine gesellschaftliche Erzählung ein Mythos? Im Zeitgeschichtlichen Forum versucht gerade die Ausstellung „Deutsche Mythen seit 1945“ zu klären, auf welchen Mythen die heutige Bundesrepublik aufbaut. Das reich bebilderte Begleitbuch versucht in zwölf Beiträgen, diese Mythen beim Wickel zu kriegen. Aber sind das alles Mythen? Anmelden und weiterlesen.

Ein Bilder-Lexikon zu einem Phänomen, das viel größer ist als Martin Luther

Die 48 wichtigsten Reformationsstädte Europas in einem furiosen Prozess der geistigen Emanzipation

Foto: Ralf Julke

Es sieht aus wie ein dickes Taschenbuch, ist schwer wie ein Lexikon, sieht auch beinah so aus. Hätte der Brockhaus Verlag die Kurve gekriegt, hätte man sich aus diesem Hause solche dicken, reich bebilderten Spezial-Lexika erwartet zu Themen, die nicht einfach so auf der Straße herumliegen. Solche Themen kann jeder. Aber die Welt mal unter völlig anderem Fokus zu betrachten, das macht erst besondere Bilder-Bücher - wie dieses, das mal ein anderes, ein großes Reformations-Europa zeigt. Anmelden und weiterlesen.

Eine englische City Tour durch Rostock und Warnemünde

The old Hanseatic City, wo auch die Dukes lieber Urlaub machten

Foto: Ralf Julke

Die Zeichen stehen auf Versöhnung. Auch in Rostock. 1942 waren es Bomber der Royal Airforce, die die alte Hansestadt Rostock vier Tage lang bombardierten. Nicht ganz grundlos, denn hier baute Heinkel Kriegsflugzeuge und auf der Neptun-Werft wurde für die Kriegsmarine gebaut. So dass Rostock nach Lübeck die zweite Stadt war, die die Briten bombardierten. Heute aber kommen sie natürlich als Touristen. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? Teil 9

Herr L. erinnert an eine staubalte Geschichte und muss mit Oleg Blochin aufs Dach

Grafik: L-IZ

LeserclubSternenhimmel über L. Eigentlich unmöglich. Wenn in L. nachts die Lichter glühen, sieht niemand den Sternenhimmel. Aber vorstellen kann man sich das, wie Oleg Blochin und Herr L. da unter Sternen sitzen, spät nach getaner Arbeit. „Und? Chast du nu deinen bösen Artikel geschrieben? Hat sich gelohnt der Stress?“ – „Ja“, sagt Herr L. Und: „Nein.“ Anmelden und weiterlesen.

Jahrbuch 2015 stopft wieder Löcher in der Leipziger Geschichte

Capestrano, Nordischer Krieg, der Name Rabet und der Leipziger Stadtbankskandal

Foto: Ralf Julke

Für Einige ist das 1.000-jährige Jubiläum Leipzigs Geschichte, Geschichte also mal wieder was fürs Vergessen. Aber nicht für jene Unentwegten, die richtig froh waren, dass Stadtgeschichte mit dem Jubiläum endlich mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Auch weil sie in vielen Teilen immer noch Löcher und Leerstellen hat. Ein paar Löchlein stopft jetzt das neue Jahrbuch des Geschichtsvereins. Anmelden und weiterlesen.

Neun Katastrophen und eine berechtigte Frage

Mit der „Struwwelpetra“ demontiert Gunter Preuß die Lüge vom großen, verlogenen Muss

Foto: Ralf Julke

Zu schön ist die Geschichte, die der Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann in der „Gartenlaube“ über die Entstehung seines „Struwwelpeter“-Buches erzählt hat. Man hat regelrecht vor Augen, wie ihm „von allen Seiten“ zugeraten wurde, die Geschichte als Buch zu veröffentlichen. Eine Veröffentlichung mit Folgen. Kein Buch hat mittlerweile so viele Parodien nach sich gezogen. Aber diese „Struwwelpetra“ ist mal keine Parodie. Anmelden und weiterlesen.

Die neue „Leipziger Zeitung“ ist da

Mal nachdenken über Grundeinkommen, Wut und Fremdsein in Zeiten medialer Sommermärchen

Foto: Ralf Julke

Ab heute liegt sie wieder an allen Verkaufsstellen: die neue „Leipziger Zeitung“. Diesmal - naja - mit verwirrten Fußballern auf dem Titelbild. Passend zur Zeit. Denn auch wenn jetzt wieder eine ganze Republik versinkt in Volkes Spielen: Die ungeklärten Themen der Gegenwart gären weiter, liegen unerledigt herum auf den Straßen. Und auf einmal schleicht sich ein Wort in unsere Zeitung: Wut. Ganz beiläufig. Und es gibt jede Menge Gründe, richtig wütend zu sein. Weiterlesen.

Nur wer sich erinnert, lernt was aus seinem Leben

Ein 90-Jähriger erinnert sich an Kindheit, Krieg, Workuta und die Brüche des 20. Jahrhunderts

Foto: Ralf Julke

Fünf, fast sechs Jahre im eisigen Workuta - die war prägend für Horst Hennig, der im Mansfelder Land aufgewachsen ist und nach dem Krieg in Halle sein Medizinstudium begann. Ein Studium, das abrupt mit der Verhaftung der Hallenser Studentengruppe endete, die es so in der Realität nicht gab. Aber mit konstruierten Anklagen sahen sich in den frühen 1950er Jahren tausende junger Menschen in Ostdeutschland konfrontiert. Anmelden und weiterlesen.