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Artikel aus der Rubrik Bildung

Wer Reggae hat, hat Freunde

Reggaehase Boooo muss mal wieder den Reggaewald retten

Foto: Ralf Julke

Es gibt nicht viele Bands, die zu ihrer Musik auch noch Kinderbücher produzieren. Die Dresdner Reggae-Band Yellow Umbrella hat nun schon das dritte vorgelegt. Der Held ist jedes Mal ein gewisser Hase namens Boooo. Mit vier O. Erkennbar an seiner riesigen Strickmütze in Jamaika-Bunt. Er muss jedes Mal ran, wenn im Reggaewald etwas Bedrohliches geschieht. Weiterlesen.

Der Fluch des Suadus. Eine Buchbesprechung in 2 Teilen (2)

Wenn Fantasy-Heldinnen lernen, ihren Weg zu gehen in einer Welt voller Regeln und Rätsel

Foto: Ralf Julke

Im zweiten Band der Trilogie "Die Wächter von Avalon" landen Amanda Kochs Heldinnen und Helden nun in der dritten Welt jenseits von Britannien und Avalon, in Amaduria, im Gleichgewicht gehalten durch vier Reiche, vier Könige, vier Göttinnen und vier heilige Gegenstände. Aber schnell merken die vier jungen Leute, wie sehr die Vorgänge in dieser anderen Welt mit ihrer eigenen Geschichte zu tun haben. Weiterlesen.

Der Fluch des Suadus. Eine Buchbesprechung in 2 Teilen (1)

Ein Fantasy-Epos aus Leipzig im Strom einer gern in die Nische verbannten Literaturgattung

Foto: Ralf Julke

Die Fantasy ist zwar viel, viel älter, als sie manchmal aussieht. Aber sie ist auch so modern wie unsere Kümmernisse. Denn sie ist eine Medizin, besser als alle Aufreger- oder Einluller-Pillen, besser als das ganze deutsche Fernsehprogramm. Tolkien und Zimmer Bradley sei Dank, McKiernan und LeGuin nicht zu vergessen. Denn irgendwo müssen wir ja mit unseren Sehnsüchten bleiben, wenn in der realen Welt nur noch Herr Geiz regiert. Anmelden und weiterlesen.

Beeindruckende Fotos, gewaltige Geschichte

Zwei Geologen zeigen jetzt auch den faszinierenden Nordteil des mitteldeutschen Seenlandes

Foto: Ralf Julke

Sie lieben das Leipziger Neuseenland. Und sie lieben es auf eine besondere Art: Lothar Eißmann und Frank W. Junge sind Geologen. Und Geologen kommen immer da ins Schwärmen, wo sie einen Einblick in die Geheimnisse der Erde bekommen. Geheimnisvoll hat noch keiner das Neuseenland genannt. Aber man sollte es endlich tun. Dafür gibt es schon zwei dicke schöne Argumente. Anmelden und weiterlesen.

Literarisches Denkmal für die DDR-Clubs

“Als Maradona 80.000 lockte”: Gottfried Weises “kapitaler Schuss” in die DDR-Sportgeschichte

Foto: Marko Hofmann

Wo ist eigentlich das literarische Denkmal für die DDR-Clubs, die im Fußball-Europapokal ihr Land vertreten haben? Gottfried Weise hat es ihnen gesetzt. Der Vorzeige-Live-Kommentator und Sportjournalist der DDR hat in seinem Erstlingswerk "Als Maradona 80.000 lockte" auf 207 Seiten alle Spiele, alle Tore und vor allem fast alle Geschichten rund um die internationalen Auftritte aller DDR-Klubmannschaften brillant zusammengefügt. Anmelden und weiterlesen.

Ertappt in der strengen Form

Meiner Buchstabeneuter Milchwuchtordnung: Die spielerischen und doch ein bisschen verräterischen Gedichte des Titus Meyer

Foto: Ralf Julke

Der kleine Leipziger Verlag Reinecke & Voß hat sich der kleinen und anspruchsvollen Literaturform gewidmet. Das darf durchaus auch mal intellektuell sehr niveauvoll werden. Wie mit diesem Bändchen des Germanisten Titus Meyer, der nach drei Jahren Leipzig dieser Tage wieder in seine Geburtsstadt Berlin zurückgekehrt ist. Vielleicht mit Kopfschmerzen. Anmelden und weiterlesen.

Im Comic-Stil und kurz und knapp

Ein kunterbunter Leipzig-Stadtführer für Kinder (und junge Familien)

Foto: Ralf Julke

Für Erwachsene gibt es ganze Stapel von Leipzig-Stadtführern - von klassisch bis langweilig, von luxuriös bis bieder. Aber wie ist das mit Kindern und Jugendlichen? Brauchen die nicht eigene Angebote, die ihnen die Stadt jünger, frecher, frischer erschließen? - Natürlich. Ein echtes Experimentierfeld für Kreative. Anmelden und weiterlesen.

Lehrer auf der Barrikade

Im Interview – Fragen an einen streikenden Lehrer: „Sagen Sie das alles, was Sie uns gerade erklärt haben, doch mal den Politikern.“

Foto: Gerd Eiltzer

Am 24. März war es soweit und der Ärger machte sich auf dem Augustusplatz Luft. 27.000 Lehrer aus allen Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringen protestierten in Leipzig gegen die offenkundige Haltung der Arbeitgeberseite, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), bei den Verhandlungen im öffentlichen Dienst eine ablehnende Gangart eingelegt zu haben. Mit dabei der Leipziger Gymnasiallehrer Jens-Uwe Jopp, welcher L-IZ.de im Anschluss ein Interview zu seinen Gründen gab, gemeinsam mit den Kollegen auf die Barrikade zu klettern. Anmelden und weiterlesen.

Wir haben uns bewusst für diese Schule entschieden

Elternratsmitglied der Schule am Rabet im Interview

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Fleischerei steht am Laden, ein gemütliches Café findet sich drin. Da muss man erst mal drauf kommen, wenn man vorbeifährt. Viel Wind hat ein Brief verursacht, in denen Elternvertreter die Situation in der Grundschule am Rabet kritisierten. Eine der drei Unterschriften: „Katarzyna Pawlitzki, Vorsitzende des Elternrates der Schule am Rabet“. Also ein Brief des Elternrates? Klar, dachte ich zuerst, bis ich zufällig auf ein Mitglied des Elternrates stieß, das klarstellte: „Diese Aktion wurde nicht in den öffentlichen Elternratssitzungen besprochen.“ Im Café Fleischerei traf ich Frau Simmank und sprach mit ihr über die Schule am Rabet. Anmelden und weiterlesen.

Stinkefinger und Griechenland-Bashing

Warum laufen Journalisten den Meinungsmachern aus Banken und Regierungskreisen so blindlings hinterher?

Foto: Ralf Julke

Es ist erstaunlich. Und es fällt auf, dass es da draußen bei den großen, namhaften Medien tatsächlich noch Kollegen gibt, die ihr Handwerkszeug nicht verlernt haben und sich von den Verlautbarungen von Regierungen und Think Tanks nicht einfach an der Nase herumführen lassen. Seit ein paar Tagen mehren sich die vernünftigen Stimmen zum Thema Griechenland. Ein letzter Auslöser war der in der Talkshow "Günther Jauch" gezeigte Stinkefinger. Anmelden und weiterlesen.

Von der Leipzigerin Susanne Wurlitzer illustriert

13 Geschichten über das, was manche Leute tatsächlich verzweifelt Liebe nennen

Foto: Ralf Julke

Die Edition Büchergilde widmet sich einem Bereich der Lesewelt, in dem nicht mehr gar so viele Verlage unterwegs sind: dem schönen Buch, will heißen: dem auch grafisch aufwändig gestalteten Buch. Dazu werden gern hochkarätige Grafiker und Grafikerinnen eingeladen, die mit dem Buch dann ein paar Dinge anstellen können, die dem Leser ein zusätzliches Lesevergnügen bereiten. Oder die Stimmung verdoppeln, die schon der Text auf den Seiten erzeugt. Anmelden und weiterlesen.

Partielle Sonnenfinsternis am 20. März in Leipzig

Am TROPOS-Institut wurde auch der Rückgang von Lufttemperatur und Strahlungsleistung gemessen

Grafik: Tropos.de

Nicht nur beim mitteldeutschen Netzbetreiber Mitnetz Strom hat man am Freitag, 20. März, auf die Messgeräte geschaut, um eventuell eingreifen zu können, falls die partielle Sonnenfinsternis vielleicht doch den Netzbetrieb beeinträchtigt hätte. Auch die Leipziger Troposphärenforscher haben die Chance genutzt. Kommt ja nicht so oft vor, dass der Mond hilfreiche Steilvorlagen liefert. Anmelden und weiterlesen.

Was ist rosa und schwimmt im Wasser?

Ein Bilderbuch voller Kinder-Rätsel-Quatsch aus einem Frankfurter Zahnarztlabor

Foto: Ralf Julke

Da sind die beiden wohl einfach über den Flur gelaufen: Moni Port und Jörg Mühle, beide Mitglied der Labor Ateliergemeinschaft. Das ist eine Gemeinschaft von freiberuflichen Grafikdesignerinnen, Gestalterinnen, Illustratorinnen und Illustratoren in Frankfurt am Main, zu Hause in einer ehemaligen Zahnarztpraxis. Wahrscheinlich genau der richtige Raum, um auf richtig kindische Ideen zu kommen. Wie nun auf diese. Anmelden und weiterlesen.

Erinnerungssteine in der Eutritzscher Straße

Ü40-Fußballer von Roter Stern Leipzig haben Stolpersteine für Familie Teutsch ermöglicht

Foto: privat

Am Samstag, 21. März, war wieder einmal Stolperstein-Tag in Leipzig. An zehn Orten wurden weitere 22 Stolpersteine verlegt, die an Opfer der NS-Diktatur in Leipzig erinnern. Diesmal spielte auch der Leipziger Sport eine Rolle: Die Ü40-Fußballabteilung des Sportvereins Roter Stern Leipzig '99 e. V. und Cordula Schröder ließen in der Eutritzscher Straße 45 Stolpersteine anbringen, die an die Familie Teutsch erinnern. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Klassische Archäologie darf weiter machen

Der Pressesprecher der Leipziger Archäologie über Bewerber, Ansehen und die wichtige Frage nach unserer Identität

Screenshot: L-IZ

"Archäologie Leipzig darf weiter immatrikulieren", freute sich in dieser Woche der Fachschaftsrat (FSR) Archäologie der Uni Leipzig. Der Studiengang Archäologie der Alten Welt darf zum kommenden Wintersemester neue Studierende aufnehmen. „Dem Rektorat liegen zur Zeit keine Aufhebungs- oder Aussetzungsbeschlüsse für die Archäologie der Alten Welt vor. Dementsprechend wird also auch im Wintersemester 2015/16 weiterhin in die benannten Studiengänge immatrikuliert“, teilte die Rektorin der Uni, Prof. Beate Schücking, mit. Anmelden und weiterlesen.

Wilde Mischung Leipzig

Ein Lesebuch über die 13 plus x Aliasse des Weltnestes Leipzig

Foto: Ralf Julke

Leipzig steckt mitten drin im Jahr seiner 1.000-jährigen Erwähnung in der Chronik des Thietmar von Merseburg. Und es mehren sich nun die Publikationen, die sich mit dem Großen und Ganzen und Bunten beschäftigen. Dazu gehört auch dieses gar nicht so dünne Lesebuch, in dem die drei Autoren versuchen, das Weltnest mit all seinen Zuschreibungen in 14 Kapiteln auf den Punkt zu bringen. Was schlicht unmöglich ist. Anmelden und weiterlesen.

Zwei Mal rund um den Ring

Das Panorama des Leipziger Rings in einem Bildband: die Pracht von 1840 und die Brillanz von 2015

Foto: Ralf Julke

Der Leipziger Ring - den Leipzigern war er schon seit Jahrzehnten ein Begriff. Es gibt nur wenige Städte, in denen man so einfach um den alten Stadtkern herumfahren kann. Aber international bekannt wurde die Straßenrunde erst 1989, als hunderttausende Leipziger bei ihren Demonstrationen auf eben diesem Ring den Verkehr lahm legten und Reformen erzwangen. Nun bekommt der Ring auch mal ein Buch. Anmelden und weiterlesen.

1815. Blutfrieden: Eine Besprechung in zwei Teilen (2)

Zwischen Leipzig und Waterloo wurden die Grundmuster des 19. Jahrhunderts geschaffen

Foto: Ralf Julke

Es ist ein facettenreiches Plädoyer gegen den Krieg, das Sabine Ebert mit "1815.Blutfrieden" geschrieben hat, das nicht nur Jette in den dunklen Tagen des Krieges zeigt, sondern auch die Soldaten der unterschiedlichsten Armeen. Natürlich der sächsischen, die am 18. Oktober 1813 endgültig zwischen alle Fronten geriet, weil ihr greiser und entscheidungsschwacher König längst auf der falschen Seite stand, unbelehrbar - wie eine ganze Reihe honoriger Fürsten in diesem Buch. Anmelden und weiterlesen.

1815. Blutfrieden: Eine Besprechung in zwei Teilen (1)

Sabine Ebert hat ein Panorama einer fast vergessenen Epoche der deutschen Geschichte gezeichnet

Foto: Ralf Julke

Es ist - wie schon "1813. Kriegfeuer" - ein wuchtiges Stück Buch: 1.080 Seiten. Das ist selbst im Genre des historischen Romans ein seltener Umfang. Aber von Sabine Ebert kennen es die Leser: die Sprachwissenschaftlerin gibt Stoff, wenn sie eintaucht in die Geschichte. Denn sie hat ihn. Bevor sie die erste Zeile schreibt, hat sie ganze Bibliotheken durchackert. Und zwar keine wohlsortierten. Anmelden und weiterlesen.

Wie "Bildungskarrieren" in Leipzig frühzeitig scheitern

Leipzigs Bildungsreport 2014 formuliert diesmal einen eindringlichen Alarmruf an eine reformresistente Landesregierung

Cover: Stadt Leipzig

Eigentlich ist es ein Alarmruf, den Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian jetzt veröffentlicht hat. Denn der "Bildungsreport 2014" hat es in sich. Er zeigt eine Stadt, die zunehmend echte Integrationsprobleme bekommt, weil vor allem an der Schule in Sachsen gespart wird. Nicht ohne Grund ziert die entsprechende Website das Kennedy-Zitat: "Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die noch teurer ist als Bildung: Keine Bildung." Anmelden und weiterlesen.