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Artikel aus der Rubrik Bildung

Flucht, Armut und eine alte, unabgegoltene Schuld

Dieter Moselt erzählt eine kleine Familiengeschichte von Flucht, Neubeginn und dem späten Wunsch, Gerechtigkeit zu schaffen

Foto: Ralf Julke

Es ist wieder Zeit für Fluchtgeschichten. Auch ganz alte. Denn viele Deutsche haben augenscheinlich völlig vergessen, wie das ist, wenn Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen und am Ankunftsort unterwünscht sind und schikaniert werden. Auch Dieter Moselt kann so eine Geschichte erzählen. Zumindest ersatzweise. Denn als seine Familie aus dem Warthegau floh, war er selbst noch viel zu klein, gerade zwei Jahre alt. Warthegau? Ja, schreibt er so. Weiterlesen.

Die Transparenz in den Berichten des MDR ließe sich deutlich erhöhen

Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? – Teil 4

Foto: Ralf Julke

Während so mancher angefragte Abgeordnete sich denkbar kurz zu den etwas zugespitzen Fragen der L-IZ zu Rundfunkgebühren, Transparenz und Kontrolle beim MDR äußerte, hat sich die medienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Claudia Maicher, mit den angesprochenen Problemen deutlich intensiver auseinandergesetzt und sieht an einigen Stellen auch deutlichen Verbesserungsbedarf. Hier ihre Antworten auf unsere Fragen. Weiterlesen.

Welche Rolle spielen Plastik und Mikroplastik in unserer Umwelt?

Junge Umweltforscherin lädt Leipzigerinnen und Leipziger zu einer Online-Befragung zum Umgang mit Plastik im Alltag ein

Foto: L.IZ

Es ist überall: Plastik. Ohne Plastik ist unser Alltag nicht mehr denkbar. Es steckt in Haushaltsgegenständen, in den meisten Verpackungen, in technischen Geräten und längst auch in unserer Umwelt. Und so mancher Leipziger denkt längst darüber nach: Wie bekomme ich das Zeug aus meinem Alltag wieder raus? Für die Masterstudentin Vera Hickethier Anlass genug, die Leipzigerinnen und Leipzig zu einer Online-Umfrage einzuladen. Weiterlesen.

Lehmstedts Stadtführer überspringt die Grenze

Mit zwei Rundgängen auf den Spuren von Reformern, Rebellen und Dichtern in Zürich

Foto: Ralf Julke

Manchmal ist es eine kleine, ziemlich vernünftige Idee, die sich dann im Leben eines Verlegers zu einer richtig erfolgreichen Sparte mausert und einen Mann wie Mark Lehmstedt wohl mit der Zeit zum Karl Baedeker der Gegenwart macht. Dabei fing das mal mit einem Stadtführer für Leipzig ganz unscheinbar an. Und nun erobert er schon die Schweiz. Weiterlesen.

Eine Detektivgeschichte mit Fledermäusen, Spitzbuben und zwei cleveren Jungen

Die verschwundene Oma Abessinka und die Sache mit der blühenden Phantasie im hohen Lebensalter

Foto: Ralf Julke

Es gibt selbst in diesen so langweiligen Zeiten Geschichten zu erzählen, wenn man denn noch Sinn für Geschichten hat in diesem Land, das an seinen Regeln und Vorschriften gerade erstickt. Aber da in der Lausitz sitzt einer, der hat noch die Wolle zum Erzählen. Und dazu gehört natürlich auch die sorbische Freiheit, die Dinge nicht so bürokratisch deutsch zu nehmen, wie sie leider oft schon sind. Seniorenresidenzen zum Beispiel. Weiterlesen.

Es muss nicht allen alles gefallen

Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? – Teil 3

Foto: Ralf Julke

Kann man sich eigentlich daran gewöhnen, dass Zustände eingefahren sind und sich in Diskussionen um „Rundfunkbeitrag rauf oder runter“ erschöpfen, ohne dass über die eigentlichen Möglichkeiten oder Ansprüche an einen öffentlichen Sender überhaupt noch diskutiert wird? Auch Falk Neubert, medienpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, sieht nicht wirklich die Notwendigkeit, beim MDR etwas anders zu machen. Seine Antworten auf unsere Fragen. Weiterlesen.

Die Spur einer 500.000 Jahre alten Tragödie

Bissspuren erzählen vom gewaltsamen Ende eines Menschen in der Urzeit des heutigen Marokkos

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Dass der Mensch vor einigen hunderttausend Jahren nicht unbedingt immer das oberste Glied in der Nahrungskette war, sondern auch selbst manchmal auf dem Speiseplan anderer Tiere stand, war eigentlich zu vermuten. Der Jäger wurde, wenn er nicht aufpasste, natürlich selbst zum Gejagten. Nun konnte mit einem Oberschenkelknochen aus einer Höhle in Marokko erstmals eines dieser alten Dramen belegt werden. Anmelden und weiterlesen.

Mit dem Herzen sehen und wieder Zuhören lernen

Wie man beim Nachdenken über Glauben auf einmal bei der Frage nach den richtigen Werten im Leben landet

Foto: Ralf Julke

Für Hans-Jürgen Vogelpohl ist Glaubensverbreitung eigentlich sein Beruf. 1971 wurde der heute 75-jährige zum Priester geweiht, war ab 1978 Militärseelsorger und von 1992 bis 2006 Seelsorger bei der Bundespolizei in Bayern. Und danach mochte er eigentlich auch nicht aufhören, für den Glauben zu werben. Muss ja doch irgendwie funktionieren in diesen ungläubigen Zeiten, oder? Anmelden und weiterlesen.

Grit Nitzsches zweites Buch aus ihrem Gartenreich

Wie ein kunterbunter Gemüsegarten zum Abenteuer und Bildungserlebnis wird

Foto: Ralf Julke

Im ersten großen Buch über ihren großen Kräutergarten hatte „Kräuterhexe“ Grit Nitzsche noch angekündigt, sie würde ihre Wunderwaffe gegen die grassierende Schneckenplage einsetzen. Doch das hat sie dann doch nicht übers Herz gekriegt und geht lieber nachts mit der Taschenlampe los, um hunderte fresslustiger Schnecken einzusammeln. Anmelden und weiterlesen.

Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? - Teil 2

Der MDR hat einen Programmauftrag und veröffentlicht auch Geschäftsberichte

Foto: Matthias Weidemann

Als erste medienpolitische Sprecherin aus dem Sächsischen Landtag hat Aline Fiedler, die medienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, einige der von uns zum Teil natürlich etwas zugespitzten Fragen beantwortet. Bei einigen wird schon deutlich, dass die Sache durchaus komplex ist – auch und gerade, wenn man versucht herauszufinden, was Transparenz ist oder sein könnte. Anmelden und weiterlesen.

Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? - Teil 1

Der größte Reformbedarf bei MDR & Co. liegt nicht beim Personal, sondern bei Programmangebot und Transparenz

Foto: Matthias Weidemann

Am 13. April setzte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) mal eine ihrer üblichen Meldungen in die Welt: „Rundfunkbeitrag kann um 30 Cent auf 17,20 Euro sinken“. Gleich schwappten die Nachrichtensender wieder über mit sinnfreien Statements zu Rauf oder Runter. Völlig jenseits der überfälligen Diskussion, wie die Sendeanstalten endlich moderner und transparenter werden. Anmelden und weiterlesen.

All you can eat

Die Raskolnikow-Frage in einer Zeit des sexuellen Ramschverkaufs

Foto: Ralf Julke

Am Ende ist man froh, dass die Sache zu Ende ist – und das 730 Seiten dicke Buch auch. Aber irgendwie hatte Matthias Hirth wohl tatsächlich Dostojewski vor Augen, seinen eindrucksvollen Wälzer „Schuld und Sühne“, der seit 1994 in der deutschen Übersetzung „Verbrechen und Strafe“ heißt und satte 760 Seiten dick ist. Ein mörderisches Buch, wie man weiß. Mit einem am Ende ja bekanntlich einsichtigen Helden. Anmelden und weiterlesen.

Paul Ernsts Gedichtband „Polymeter“ neu aufgelegt

Wenn sich die Sehnsucht nach einer leiseren Welt noch heute so modern liest wie 1898

Foto: Ralf Julke

Der kleine Leipziger Verlag Reinecke & Voß mausert sich in einigen Sparten zum Wieder-Entdecker-Verlag. Das betrifft die Lyrik des Barock genauso wie die Lyrik jener Übergangszeit, die meist „vergessen“ wird, wenn von der „Moderne“ die Rede ist. Die Dichterschule des Arno Holz war schon Thema. Jetzt wird ein Mann gewürdigt, den Holz gern als „seinen Schüler“ begriffen hätte. Dabei hatte Paul Ernst das Zeug, selbst ein ganz Großer zu sein. Er hatte Pech. Anmelden und weiterlesen.

Relikte aus der Bodenreformzeit

Am Grassi Museum für Angewandte Kunst sind Rückforderungsansprüche weitestgehend abgeschlossen

Foto: Daniel Thalheim

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 30Wenn von Rückforderungsansprüchen und Restitution gesprochen wird, denkt man schnell an die durch die Nationalsozialisten vorgenommenen Enteignungen jüdischer Familien und die Zwangsverkäufe von Kulturgegenständen. Ein weiteres Feld öffnet sich rund um die Themen sowjetische Besatzungszeit, DDR und Bodenreformen. Auch das Leipziger Grassi Museum erzählt bei näherem Hinblicken eine interessante Geschichte. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? Teil 4

Eine ziemlich frustrierende Begegnung auf Bahnsteig 7 – aber für wen eigentlich?

Grafik: L-IZ

LeserclubHat Herr L. einen gewaltigen Fehler begangen? Sah das so aus? Waren zwei eifrige Beamte gerade dabei, ihn beim Frevel seines Lebens zu erwischen? Immerhin lebt er in einer Zeit, in der Flaschensammler genauso hoheitlich unbeliebt sind wie Leute, die seltsame Nachrichten austauschen auf eigenartigen Wegen. Hatte der Mann am Telefon nicht extra betont: „Wenn Sie erwischt werden, dürfen Sie auf mich nicht zählen.“ So liebte Herr L. seinen Beruf. Anmelden und weiterlesen.

Eine durchaus außergewöhnliche Spurensuche

Die Entstehungsgeschichte der Orthopädie in Leipzig mit vielen namhaften Akteuren

Foto: Ralf Julke

Die Bezeichnung „Heft“ trifft natürlich auf das, was im Sax Verlag als „Leipziger Hefte“ veröffentlicht wird, schon lange nicht mehr zu. Hefte waren es ganz zu Anfang mal, als die Reihe zu Leipziger Themen begann. Mittlerweile ist man bei Nummer 19 angelangt und das „Heft“ hat sich längst zu einem reich bebilderten 200-Seiten-Buch entwickelt. Das Thema ist natürlich sehr speziell. Anmelden und weiterlesen.

Unterrichtsversorgung in Leipzig

Personaldecke voller Löcher, an jeder sechsten Leipziger Schule ist der lehrplanmäßige Unterricht nicht vollständig abgesichert

Foto: Marko Hofmann

100 Prozent Personalabdeckung im Grundbereich der sächsischen Schulen - das heißt nichts anderes als: Hier wird haarscharf auf Kante geplant. Nicht mehr. An etlichen Schulen sogar weniger, wie jetzt eine Landtagsanfrage der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion, Petra Zais, ergab. Und gerade Schulen in Leipziger Problemvierteln sind betroffen. Anmelden und weiterlesen.

Verliebt wie William

Ein Shakespeare-Büchlein für Verliebte und solche, die es nicht vermeiden können

Foto: Ralf Julke

2016, das ist Shakespeare-Jahr. Am 23. April 1616 ist der berühmte Dichter und Dramenautor in Statford-upon-Avon gestorben. Und bis heute werden seine Dramen um Könige, Verschwörer, Verliebte und Betörte auf den Bühnen gespielt. „Romeo und Julia“ kennt jeder, „Hamlet“, „Macbeth“ und „König Lear“ sowieso. Aber war er eigentlich ein Liebes-Dichter? Anmelden und weiterlesen.

Was täten wir, wenn es gar keine Katzen gäbe?

Wie sieben flauschige Katzengeschichten von dem erzählen, was uns gerade völlig verloren geht

Foto: Ralf Julke

Irgendwas ist da mit Katzen. In Internet-Videos feiern sie enorme Klickzahlen, in Kalendern und Büchern finden sie reißenden Absatz. Und auch Heike Wendlers Katzengeschichten im St. Benno Verlag finden ihre Leser und Liebhaber. Und dabei ist das pelzige Tier doch eigentlich ein Raubtier. Aber es löst Reflexe aus, die augenscheinlich selten geworden sind in unserer Welt. Anmelden und weiterlesen.

Nach Debakel zur Leipziger Rektorenwahl

Gesetzentwurf der Linksfraktion zur Neuregelung der Rektor_innenwahl in Sachsen erstmals behandelt

Foto: Ralf Julke

Normalerweise würden auch Rektorenwahlen in Sachsen kein Problem darstellen – auch nicht mit dem aktuell gültigen „Hochschulfreiheitsgesetz“. Wenn die Menschen in Machtpositionen auch fähig wären zu Kommunikation und Abstimmung. Sind sie aber oft nicht, wie der Hochschulrat der Uni Leipzig ja in der gründlich gescheiterten Rektorwahl 2015 durchexerzierte. Und weil das so ist, beantragt die Linke im Landtag eine klitzekleine Änderung. Anmelden und weiterlesen.