Artikel zum Schlagwort Rechtspopulismus

Köditz informiert über soziale Bewegung von rechts

Am 6. Juni: Linke diskutiert über Rechtspopulismus

Foto: DiG/trialon

Der zunehmende Rechtspopulismus steht im Mittelpunkt eines BürgerInnenforums, das Die Linke. Leipzig-Südwest am heutigen Dienstag, dem 6. Juni 2017, um 19:00 Uhr im INTERIM, dem Linken Projekte- und Wahlkreisbüro in der Demmeringstraße 32 veranstaltet. Unter dem Titel „Soziale Bewegung von Rechts? Politische Einschätzung der AfD“ informieren und diskutieren an diesem Abend Kerstin Köditz (Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag) und Marco Böhme (Leipziger Wahlkreisabgeordneter) über die zunehmende Rechtsentwicklung innerhalb der Gesellschaft. Weiterlesen.

Dialog oder klare Kante?

Wie Gewerkschaften in Schweden und Deutschland auf Rechtspopulismus reagieren

Unter diesem Motto steht eine Veranstaltung der ver.di Jugend Leipzig-Nordsachsen in Kooperation mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Mitteldeutschland.“ Nicht nur in Deutschland haben derzeit rechte Bewegungen Rückenwind: In Schweden haben die Schwedendemokraten – eine rassistische, nationalistische Partei – konstante Umfragewerte von knapp 20 %. Es gibt viele Parallelen zur AfD: Die Hetze gegen Flüchtende und Minderheiten, ein bemüht bürgerliches Auftreten bei gleichzeitiger Vernetzung mit militanten Faschist*innen. Weiterlesen.

Gastkommentar von Christian Wolff

Danach: Nichts darf aufgegeben werden

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserMontagabend, 19. Dezember: knapp 200 Menschen, darunter sehr viele Syrer/innen, versammeln sich auf dem Thomaskirchhof zur Kundgebung „Die Lähmung überwinden. Stoppt den Krieg in Syrien. Für Frieden im Nahen Osten“. Die Polizei kommt vorbei, fragt, ob es irgendwelche Probleme gibt, schätzt die Lage absolut friedlich ein und zieht weiter. Die Kundgebung verläuft ruhig und emotional. Vor allem die Rede einer jungen Syrerin, die als Geflüchtete derzeit ihr Abitur in Leipzig ablegt, bewegt die Menschen. Sie schildert dramatisch die verzweifelte Situation in Aleppo und den Terror, dem die Menschen ausgesetzt sind. Doch nicht nur das kommt zur Weiterlesen.

Warum spielen Menschen so leichtfertig mit dem Feuer?

Gastkommentar von Christian Wolff: Schleichende Anpassung – grotesk und gefährlich

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJe mehr sich die Rechtspopulisten in Europa etablieren, desto größer die Bereitschaft, ihre Parolen als legitime und begründete Positionen im demokratischen Debattenspektrum anzusehen – unabhängig davon, ob diese überhaupt mit den Grundwerten unserer Verfassung vereinbar sind, oder ob mit diesen Demokratie unterhöhlt, ausgehebelt werden soll: man wird ja wohl noch sagen dürfen … In der Runde bei „Maischberger“ am vergangenen Mittwoch ging es um den Vorwurf der „Lügenpresse“ und ob die Medien ihrer Verantwortung gerecht werden. Was in der Diskussion sich schleichend abspielte, ist durchaus typisch für die derzeitige Debattenlage: Das aus der Nazizeit stammende Kampfwort Weiterlesen.

Rechtspopulismus in der AfD

Die AfD und der Populismus: Vergleiche mit Diktatoren und Naziterror

Foto: José Fernandes Jr.

Dass die wiederholten Aufrufe der AfD zu Besonnenheit und Mäßigung keiner inneren Überzeugung folgen, zeigte sich einmal mehr während des Amoklaufs in München, als Parteifunktionäre öffentlich voreilige Schlüsse zogen. Doch auch in anderen Zusammenhängen scheint manchen Abgeordneten jeder Populismus recht. Mitglieder der sächsischen Landtagsfraktion setzten in den vergangenen Wochen politische Gegner mit Diktatoren gleich und verglichen Regierungshandeln mit kriegerischen Maßnahmen des Naziregimes. Anmelden und weiterlesen.

13. Landesparteitag: Die Linke beschließt Paradigmenwechsel im Umgang mit Rechtspopulisten

Mit dem Leitantrag des 13. Landesparteitages beschloss Die Linke Sachsen maßgebliche Leitlinien für ihr künftiges politisches Handeln und öffentliches Auftreten. Dazu gehört auch ein Paradigmenwechsel der Partei beim Umgang mit Rechtspopulisten. So werden die Mitglieder der Linken. Sachsen und insbesondere deren RepräsentantInnen in den Parlamenten und kommunalen Vertretungskörperschaften offensiv den VertreterInnen menschenfeindlicher, rassistischer und anderen rechter Positionen, wie sie beispielsweise von der AfD vertreten werden, in der öffentlichen Debatte entgegentreten. Weiterlesen.

Friedrich-Ebert-Stiftung hat die Zahlen der "Mitte"-Studie neu auswerten lassen

Ist die Mitte in Deutschland rechtspopulistisch oder glauben nur die Rechspopulisten, sie seien die Mitte der Gesellschaft

Foto: Alexander Böhm

Ein durchwachsenes und von nervenden Demonstrationsgeschehnissen geprägtes Jahr geht zu Ende. Den Dezember überschattet haben zwar vor allem die "linken" Krawalle am 12. Dezember. Aber wirklich genervt haben seit dem 21. Januar die immer dichter angemeldeten Demonstrationen von Legida, AfD und OfD. Und ums Nerven geht es den sächsischen Rechten bis heute. Anmelden und weiterlesen.