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ARCHIV

Tägliches Archiv: 20. Februar 2017

Die Polizei zum Kundgebungsgeschehen am 20. Februar 2017

Unter dem Motto: „Für Dialog und Meinungsfreiheit“ versammelten sich heute Abend Sympathisanten der „Bürgerbewegung Leipzig“ auf dem westlichen Richard-Wagner-Platz zu einer Kundgebung, die wie angemeldet pünktlich gegen 18:30 Uhr begann. Die Protestversammlung „Den Rechten widersprechen, egal wie sie sich nennen“, die für den Kundgebungsort östlicher Richard-Wagner-Platz angemeldet war, startete nahezu zeitgleich.

Bewegte Bürger: Das Ende eines Neustarts + Video

Wer sich am 20. Februar 2017 auf den Richard Wagner Platz verirrte, fand ab 18:30 Uhr eine Versammlung der „Bürgerbewegung Leipzig“ vor, die partout nicht Legida sein wollte. Personelle Schnittmengen zu früheren Demonstrationen, wie beim „Langen aus Roßwein“ fielen dabei flott unter den Tisch. Der Tonfall auf der Bühne versuchte dennoch irgendwie wohlgefälliger zu sein, man hatte etwas mehr Kreide als in früheren Tagen zur Hand. Offen für alle wolle man sein, hieß es immer wieder, mancher versuchte mit „der Antifa“ ins Gespräch zu kommen und fast wirkte alles nur noch wie ein hilfloser Versuch, die letzten, meist älteren Teilnehmer bei der Stange zu halten.

Polizeibericht, 20. Februar: „Umarmer“ in Aktion, Unfallflucht, Handtasche entrissen

An der Straßenbahnhaltestelle „Am Vorwerk“ wurde ein 60-Jähriger angesprochen, umarmt und um seine Geldbörse gebracht +++ Ähnlich erging es einem 33-Jährigen Sonntagnacht in der Karl-Liebknecht-Straße +++ Am Samstagnachmittag prallte ein Fahrzeug seitlich mit einem geparkten Lkw-Zug zusammen. Der Fahrer entfernte sich unerkannt von Unfallort in der Braunstraße – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ In der Bernhard-Göring-Straße entriss ein Fahrradfahrer einer 77-Jährigen die Handtasche.

Bahnbrückenmontage über Essener Straße in Leipzig

Die ersten drei von insgesamt neun neuen Brückenteilen über die Essener Straße in Leipzig sind heute erfolgreich eingehoben worden. Am Donnerstag folgen weitere sechs der je etwa 55 Tonnen schweren und 18 Meter langen Stahlbetonfertigteile. Die Vollsperrung der Essener Straße dauert noch bis 25. Februar.

MittwochsATTACke am 22. Februar: Vortrag und Diskussion in der Schaubühne Lindenfels

Immer häufiger begegnen uns Warnungen, dass der Faschismus im Vormarsch sei, ja, dass er sich in veränderten Formen schon in diesem und jenem Land etabliert hätte oder im Begriff ist, dies zu tun. So schreibt Jakob Augstein in einem Artikel im Stern: „Alle reden vom Rechtspopulismus. Das ist eine Verharmlosung. Wir erleben die Rückkehr des Faschismus.(.) In den USA ist ein Faschist an die Macht gekommen.“

Theater und Sport gemeinsam gegen das Vergessen – Anstoß zu Proben von „Juller“ am TdJW

Mit einem öffentlichen Probenauftakt im Theater der Jungen Welt in Leipzig begannen heute die Proben zum Stück „Juller“, das am 8. April im TdJW Premiere haben wird. Das Theater der Jungen Welt und die Kulturstiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sowie die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ bringen das Leben des deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspielers Julius Hirsch auf die Bühne. Das Theaterstück „Juller“ basiert auf der Biografie des siebenmaligen deutschen Nationalspielers, der im Holocaust ermordet wurde. Einst wurde Hirsch als Stürmer im DFB-Trikot verehrt, 30 Jahre später von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert.

Ein Leipziger Kreativer erzählt, warum Start-ups in Leipzig ganz schlechte Karten haben

Die folgende Geschichte hat sich wirklich so zugetragen. Der Autor hat mit einer Unternehmensgründung in Leipzig so ungefähr alles erlebt, was Gründer in dieser Stadt erleben können, wenn sie keinen reichen Papa haben, der ihnen die Anschubfinanzierung vorstreckt. Wir nennen ihn einfach Herrn Mutig (Name ist der Red. bekannt), weil sein Fall typisch ist. Und einiges darüber erzählt, was in unserem Land und unserer Stadt für Gründungswillige gründlich schiefläuft.

11. Leipziger Narrenpredigt 2017

Zur Faschingszeit lädt die Theologische Fakultät der Universität Leipzig traditionell zur Narrenpredigt ein. Am kommenden Sonntag, 26. Februar 2017, 11.15 Uhr, wird der emeritierte Professor Rüdiger Lux die inzwischen elfte Narrenpredigt im Rahmen des Universitätsgottesdienstes in der Nikolaikirche halten. Das Motto der Predigt lautet „Das Auge brach, er sank in’s Grab, das Lutherjahr den Rest ihm gab.“ An der Orgel musiziert Universitätsorganist Daniel Beilschmidt, an der Klarinette Benedikt Fritz.

Leipzig hört gerade auf, ein bezahlbarer Ort für Kreative zu sein

Irgendwie ahnen Leipzigs Ratsfraktionen ja, dass irgendetwas ganz schiefläuft in der bunten Szene, die man so lax die kreative nennt, die seit 25 Jahren dafür gesorgt hat, dass Leipzig einen Ruf als unangepasste, experimentierfreudige Stadt hat. Aber diese Szene verliert gerade massiv an Boden. Was natürlich am Geld liegt. Vor einem halben Jahr schrieben wir hier: „Peanuts für die kreativen Spaß-Branchen“.

Schau rein! Woche der offenen Unternehmen Sachsen

Auch die Arbeitsagentur Leipzig ist dabei. Deine Karriere bei Deutschlands größtem Dienstleister – Bundesagentur für Arbeit. Ausbildung oder duales Studium. Schau es Dir an. Komm zu uns am 14. März 2016, um 13 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Leipzig, in der Georg-Schumann-Straße 150.

Wahl zum Jugendparlament 2017: Wahlausschuss tagt

Am Mittwoch, den 22.02., tagt ab 15:30 Uhr der Wahlausschuss zur Wahl des Jugendparlaments und bestätigt in öffentlicher Sitzung die offiziellen Bewerberinnen und Bewerber zur Wahl. Bis zum Bewerbungsschluss am Freitag sind 34 Bewerbungen eingegangen, welche vom Wahlausschuss geprüft werden. Der Sprecher*innen-Kreis des Jugendparlaments der ersten Wahlperiode ist damit zufrieden, dass sich mehr Jugendliche um einen Sitz im Jugendparlament beworben haben, als bei der ersten Wahl zum Jugendparlament.

Aufruf zum Protest gegen den Extremismusbegriff und die AfD

Am heutigen Montag, dem 20. Februar 2017, will die AfD in der Alten Handelsbörse eine Veranstaltung zum Thema Extremismus durchführen. „Leipzig nimmt Platz“ ruft dazu auf, den Protest unüberhörbar zu machen. Ab 18 Uhr finden auf dem Naschmarkt und unmittelbar hinter der alten Börse im Salzgäßchen Protestkundgebungen statt, die die Einstellungen der AfD sowie den Extremismusbegriff kritisieren.

Sachsens Regierung zeigt wenig Interesse an Zahlen zur alternativen Energiewirtschaft

Es hätte eine spannende Geschichte werden können, wenn Sachsens Regierung ernsthaft die Energiewende ins Zentrum ihrer Wirtschaftspolitik gestellt hätte. Das hat sie aber nicht. Sie hat lieber die großen Kohlekonzerne gehätschelt und Gesetze gegen die „Verspargelung“ der Landschaft gemacht. Und die gepriesene Solarindustrie? Ausverkauft. Auch so kann man Zukunftstechnologien verlieren.

Luan bleibt! Jusos Leipzig und die linksjugend Leipzig fordern ein dauerhaftes Bleiberecht

Der Leipziger Gymnasiast Luan Zejneli wurde angewiesen bis zum 23.02.2017 nach Kososvo zurückzukehren. Er ist Schüler der Max-Klinger-Schule in Grünau und dort in den Regelunterricht integriert. Die Jusos Leipzig und die linksjugend Leipzig fordern ein dauerhaftes Bleiberecht für Luan.

68 Personen, die im Januar 2016 in Connewitz randalierten, sind auch danach mit Straftaten auffällig geworden

Die Liste ist lang und man versteht Innenminister Markus Ulbig (CDU) diesmal, dass er um Verständnis dafür bittet, dass er die Fragen des innenpolitischen Sprechers der Grünen-Fraktion, Valentin Lippmann, zu den Tätern vom 11. Januar 2016 in Connewitz nicht vollständig beantwortet. Die Recherchen würden einen Teil der Staatsregierung regelrecht lahmlegen, befürchtet er.

Haben wir das? Haben wir nicht! Der lange Weg für den 1. FC Lok

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40Als Jens Kesseler seinen fünf­zigminütigen Vortrag über die Zulassungsvoraussetzungen für die 3. Liga beendet, ist es still im VIP-Raum des 1. FC Lok. Die 70 Mitglieder, die am vergangenen Freitag zum neuerlichen Mitgliederabend gekommen waren, mussten offensichtlich nicht nur ihr Schnitzel auf Brot, sondern auch alle Informationen erstmal verdauen. So erging es auch Lok-Präsident Jens Kes­seler und dem Geschäftsführer der Spiel­betriebs-GmbH Martin Mieth bei einer Informationsveranstaltung des Deutschen Fußballbundes (DFB) Anfang Februar.

Wie klein war eigentlich das Leipzig vor 1217?

Es gibt Momente, da stolpert man über ein Wort. Und ein Rätsel, das auch Enno Bünz beschäftigt hat, als er über die frühe Stadtentstehung Leipzigs im Band 2 der großen Leipziger Stadtgeschichte schrieb: Wie sah eigentlich die Stadt im Jahr 1216 aus? Als Markgraf Dietrich die Leipziger zwang, ihre Stadtmauer niederzureißen?

Lernen, nur wie eigentlich? Ein Nachklapp zur LEIPZIGER ZEITUNG 39 „Bildunk. Vür alle!“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40In der zurückliegenden Ausgabe 39 der LZ stand das Thema „Bildunk. Vür alle!“ auf dem Cover und so manches Thema löste Debatten bei den Lesern aus. So auch die Beschreibung des heutigen Schulsystems von Jens-Uwe Jopp, einem Leipziger Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte. Und es fiel manchem auf, dass keine Lösung in Sicht schien. Mittlerweile ist eine erneute Novellierung des Schulgesetzes in Sachsen durch den Landtag, die Regie­rungskoalition aus CDU und SPD versuchte die Fortschritte herauszustellen. Doch gehen sie weit genug?

Am 4. März gibt es die Buchpremiere für „Schwert und Krone“ im Stadtbad Leipzig

Als hier in Leipzig 2013 der 200. Jahrestag der Völkerschlacht gefeiert wurde, da bezauberte Sabine Ebert die Leser mit ihrem großen historischen Roman „1813 – Kriegsfeuer“, mit dem die Autorin historischer Romane zeigte, dass ihr nicht nur das Mittelalter liegt. Mit ihren „Hebamme“-Romanen ist sie ja zur erfolgreichsten Autorin historischer Romane aus Mitteldeutschland geworden. Jetzt kehrt sie wieder ins Mittelalter zurück.

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