27.5°СLeipzig

Leipzig bildet

- Anzeige -
Blick vom Haus der Demokratie zur Apollonia-von-Wiedebach-Schule. Foto: Ralf Julke

SPD-Stadträtin unterstützt die Forderung nach Gemeinschaftsschulen in Leipzig

Seit September sammelt das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“ Unterschriften für den Volksantrag für ein längeres gemeinsames Lernen in Sachsen. Prominente Unterstützer von SPD, Grünen und Linken haben sich schon zu Wort gemeldet. Und mit Ute Köhler-Siegel, der schulpolitischen Sprecherin der Leipziger SPD-Fraktion, meldet sich eine zu Wort, die es wissen muss: Sie ist selbst ambitionierte Lehrerin.

Schillerakademie mit Jens-Uwe Jopp und Gregor Gysi. Foto: Michael Freitag

Die Schiller-Akademie dreht auf: Ralf Rangnick und Robert Habeck zu Gast

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 66Irgendwann Ende 2017 begann es und hat sich seither Schritt um Schritt zu einem viel beachteten Projekt an der Schillerschule in Leipzig Gohlis gemausert. Dem Lehrer (und LZ-Autor) Jens-Uwe Jopp war es zu wenig, was er seinen Schülern in Deutsch und Geschichte allein vermitteln konnte, der Mangel an zeitgeschichtlicher Bildung gerade in Sachen Politik und Gesellschaft schien ihm nicht nur am eigenen Gymnasium eklatant. Junge Menschen, die mit 18 Jahren das erste Mal wählen dürfen, sollten von Zeitzeugen, Politikern und bekannten Personen in Debatten mehr über das Jetzt erfahren und vor allem: eigene Fragen stellen.

Die Gebäude der Universität am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Russisch Dolmetschen und Wirtschaftspädagogik an der Uni Leipzig sind noch nicht gerettet

Am Mittwoch, 24. April, meldete sich der Student_innenRat der Universität Leipzig bestürzt zu Wort über die drohende Abschaffung der Studiengänge Wirtschaftspädagogik und Russisch Dolmetschen an der Universität Leipzig. Schon seit Anfang 2017 ist bekannt, dass im Masterstudiengang Russisch Dolmetschen die Lehre durch fehlendes Lehrpersonal nicht ausreichend abgedeckt werden kann. Auch die Probleme in der Wirtschaftspädagogik sind seit Mitte 2018 bekannt.

Vorlesen auf der Lesewiese. Foto: LeseLust e.V.

Lesepicknick im Clara-Park, ein geschenkter Drache und die Freuden des (Vor-)Lesens

Bevor wir es vergessen: Am heutigen 23. April ist natürlich auch wieder Welttag des Buches. Tausende Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen bieten zum Welttag des Buches etwas Besonderes an. Und rund 1 Million Mädchen und Jungen bekommen in diesem Jahr zum Welttag des Buches den Fantasyroman „Der geheime Kontinent“ des Kinderbuchautors THiLO, mit Illustrationen von Timo Grubing, geschenkt.

Darstellung der „Rassenkreise" aus dem Themenheft „Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik – Farben". Foto: Grüne Fraktion Sachsen

Auch im sächsischen Lehrplan Biologie des Gymnasiums finden sich rassistische Denkmuster

Nachdem die Landtagsabgeordnete Petra Zais Anfang Januar bekannt gemacht hatte, dass an Sachsens Schulen immer noch rassistisches Lehrmaterial zum Einsatz kommt, erreichten sie dazu zahlreiche Hinweise von Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften. Denn was sie kritisiert hatte, war nur ein Bruchteil dessen, was in heutigen Lehrmaterialien immer noch an völlig überholten Lehrinhalten mitschwimmt. Irgendjemand hat da ganz unübersehbar Kartoffeln auf den Augen.

Fordert statt 427 Euro Bafög eine Erhöhung auf 500 bis 550 Euro im Monat. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Foto: Kay Herschelmann

Deutsches Studentenwerk mit Lob und Kritik für geplante Bafög-Reform

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 65Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat sich ausführlich zur geplanten Bafög-Reform der Bundesregierung geäußert und sieht dabei „Licht und Schatten“. Ende Januar hatte das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der eine Beitragserhöhung beim Bafög vorsieht. Im kommenden Herbst soll das Gesetz in Kraft treten.

Das Bildungsideal eines vergangenen Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke

Die in Zahlen gegossene Bilanz für die Ungerechtigkeit in Sachsens Bildungssystem

Alle Jahre wieder gibt es die Bildungsempfehlungen in Sachsens Schulen. Sie erzählen von einem desolaten Bildungssystem, in dem tausende Kinder behindert und aussortiert werden und das ein Ziel auf keinen Fall verfolgt: Alle Kinder zum höchstmöglichen Bildungserfolg zu führen. Ein bürokratischer Akt, der Kinder sogar noch dafür bestraft, wenn sie im falschen Dorf des Freistaats wohnen. Eine kleine Abrechnung von Petra Zais.

Campus der Uni Leipzig am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Nach Auskunft der Wissenschaftsministerin soll der Sprachschwerpunkt Russisch an der Uni Leipzig erhalten bleiben

Höchst besorgt meldeten sich am 14. Februar die Studierenden des Instituts für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) an der Universität Leipzig zu Wort. „Vor Kurzem mussten wir erfahren, dass am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie der Sprachschwerpunkt Russisch geschlossen werden soll, nachdem die für die Lehre nötigen Stellen teils an andere Institute abgewandert sind, teils gestrichen wurden bzw. werden sollen.“

- Anzeige -
Scroll Up