In Leipzig-Plagwitz sorgte ein Unfall heute Mittag für Einschränkungen bei der Tram-Linie 14. Und: Mutmaßliche Rechtsterroristen in Sachsen und vier weiteren Bundesländern bekamen heute Morgen Besuch von der Polizei. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 17. März 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Unfall in Plagwitz
Im Kreuzungsbereich Erich-Zeigner-Allee/Karl-Heine-Straße in Leipzig kam es kurz nach 12:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Das meldet die Leipziger Volkszeitung.
Wie sie unter Berufung auf die Polizei schreibt, seien zwei Autos aus ungeklärter Ursache zusammengeprallt. es liefen offenbar Betriebsstoffe aus. Verletzte gab es nicht. Allerdings hatte der Unfall Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr, da die Linie 14 zwei Haltestellen nicht bedienen konnte. Die Einschränkung ist inzwischen aufgehoben.
Razzien gegen „Letzte Verteidigungswelle“
In insgesamt fünf Bundesländern, darunter auch Sachsen, ließ die Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen Räumlichkeiten durchsuchen. Das berichtet unter anderem der MDR. Betroffen waren auch Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
Insgesamt zehn Beschuldigte stehen im Fokus der Ermittler. Den Personen liegt die Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung zur Last: Sie sollen zwischen April und Dezember 2024 Anschluss bei der „letzten Verteidigungswelle“ gesucht haben. Die rechtsterroristische Gruppierung strebt nach Behördenangabe einen Systemsturz in Deutschland an und soll dazu besonders Migranten und politische Gegner ins Visier nehmen. Auch vor Sprengstoffanschlägen und anderer Gewalt schrecke man nicht zurück: Unter anderem ein Angriff auf ein Kulturzentrum und geplante Überfälle werden der Gruppe zugerechnet.
Festnahmen gab es bei den heutigen Razzien offenbar nicht, es sei um die Erhärtung von Verdachtsmomenten gegangen, heißt es. In Sachsen fanden die Durchsuchungen in Dresden, dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, dem Vogtlandkreis sowie dem Landkreis Zwickau statt.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
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