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Das Kubusmodelll für die „Polarzeit“. Foto: Elisabeth Schiller-Witzmann
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Am 29. November beginnt im Kubus am Naturkundemuseum die Polarzeit

Naturforschung beinah wie in der Realität kann man seit August im vor dem Naturkundemuseum platzierten Kubus erleben. „Wildwuchs“ hieß das erste Kapitel dieser fiktiven Expedition in die Wildnis, mit der Forschungsreisende bis ins 19.Jahrhundert noch konfrontiert wurden. Jetzt aber wird es kälter im Land. Da ist ein Themenwechsel angesagt und es geht in einst bitterkalte polare Gefilde.

Künstler Michael Riedel, Komponist Oliver Augst und Kurator Marcus Andrew Hurttig. Foto: Ralf Julke
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Personalaustellung von Michael Riedel: Wenn Worte zu Kunst und Soundtrack werden

Wer am heutigen 23. November um 18 Uhr bei der Dreifach-Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste dabei ist, wird gleich im großen zentralen Ausstellungsraum im 3. Obergeschoss von einer brummenden Geräuschkulisse empfangen. Da tritt er nämlich schon mitten hinein in die Ausstellung „Selbstbeschreibung“ des HGB-Professors Michael Riedel. Und gleichzeitig in den von Oliver Augst komponierten Klangteppich.

Eingangssituation in die Ausstellung „Karl Hermann Trinkaus. Bauhaus - Der neue Mensch“. Foto: Ralf Julke
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Karl Hermann Trinkaus: Der neue Mensch. Die Wiederentdeckung eines Leipziger Bauhaus-Schülers

Wir leben ja im 100. Jahr des in Weimar gegründeten Bauhauses und alle möglichen Städte versuchen ja nun, irgendwie ihre Zeugnisse der Bauhaus-Epoche zu zeigen oder wenigstens irgendwelche Verwandtschaften zu konstruieren. Aber Leipzig war tatsächlich einmal Wohnort eines Künstlers, der am Bauhaus studierte. Aber er ist fast gänzlich vergessen. Und das Museum der bildenden Künste gibt Karl Hermann Trinkaus nun einen wohlverdienten Platz in der Leipziger Kunstgeschichte.

Eingangssituation in der Impressionismus-Ausstellung. Foto: Ralf Julke
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Wie ging das Leipziger Bildermuseum eigentlich mit den deutschen Impressionisten um?

Es war eine echte Forschungsaufgabe, die sich Marcus Andrew Hurttig und seine Mitstreiter im Museum der bildenden Künste gestellt haben: Wie ging eigentlich das Leipziger Bildermuseum mit den modernen Kunstströmungen in der Vergangenheit um? Speziell in den Jahren zwischen 1900 und 1914, als die Stadt boomte, sich das Tempo rasant erhöhte und eigentlich jeder sehen konnte, dass das Zeitalter der Biederkeit zu Ende war. War es aber nicht. Jedenfalls nicht im Leipziger Kunstverein.

Gestaltung der Glasfassade des Deutschen Buch- und Schriftmuseums aus Anlass der Ausstellung „Störenfriede“ Foto: DNB, Julia Rinck, CC-BY-SA 3.0 DE
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Deutsche Nationalbibliothek zeigt: Störenfriede. Kunst, Protest und das Ende der DDR

Diktaturen fürchten sich vor unabhängigem Denken, vor unbequemen Fragen und vor Leuten, die sich von den herrschenden Parteien nicht vorschreiben lassen, was sie zu sagen haben und was nicht. Das war auch in der DDR so. Und deshalb gab es eine erstaunliche Vielfalt von subversiven Schriften, die die Unruhe ins Land trugen, lange bevor das viel gerühmte Volk bereit war, auf die Straße zu gehen. Eine Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum zeigt das jetzt.

Exponat aus der Ausstellung "Zauberbücher". Foto: UB Leipzig
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Zauberbücher in der Universitätsbibliothek: Die Leipziger Magica-Sammlung im Schatten der Frühaufklärung

Auch Aufklärer waren nicht von Anfang an aufgeklärte Menschen. Es kann auch gar nicht anders sein. Wer in einer Welt groß wird, in der Disziplinen wie Alchemie, Astrologie und Magie noch immer als Mittel gelten, etwas über die Wirklichkeit auszusagen, der muss ja selbst erst lernen, wirklich wissenschaftlich zu denken. Kein Wunder also, dass sich in der Universitätsbibliothek Leipzig aus der Zeit der Frühaufklärung auch Zauberbücher erhalten haben.

Die Genesis als Bildgeschichte. Foto: Museum für Druckkunst
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#bildzeichenweltsprache: Die Genesis als großes Bilderrätsel

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht wie Kommunikation ohne Sprache funktionieren könnte? Die Berliner Gestalterin Juli Gudehus hat es getan – und zwar mit Zeichen! Mit einer interaktiven Ausstellung und dem wohl größten Puzzle zur biblischen Schöpfungsgeschichte ist sie ab dem 10. November zu Gast im Museum für Druckkunst Leipzig.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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