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Bildungsmonitor

Das, was die INSM als Ergebnis ihres Bildungsmonitors 2020 meldet, wird vom Bildungsmonitor gar nicht gemessen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet die Bildungssysteme der Bundesländer quasi betriebswirtschaftlich, also praktisch für Politiker, die glauben, man könnte Bildungserfolg so herstellen wie Blumentöpfe oder Transistorradios vom Fließband – mit knappestem Mitteleinsatz, Aufspielen der Software, Expressversand – fertig die gut ausgebildete Manpower für eine gedankenlose Wirtschaft. Logisch, dass Sachsen in so einem Wettbewerb sogar gewinnt, wenn sich am sächsischen Bildungssystem gar nichts verbessert.

CDU: Spitzenplatz beim Bildungsmonitor bestätigt unsere Politik

Heute wurde der „Bildungsmonitor 2020“, die neue bundesweite Vergleichsstudie der Schulsysteme aller 16 Bundesländer, veröffentlicht. Sachsen landet darin zum 15. Mal in Folge als das beste Schulsystem bundesweit auf Platz 1! Besondere Stärken des sächsischen Bildungssystems liegen im Bereich Förderinfrastruktur, Schulqualität sowie der Vermeidung von Bildungsarmut und Internationalisierung.

11. Platz bei der Schulabbrecherquote: Sachsens Bildungssystem ist weder erfolgreich noch sozial gerecht

Zumindest einer jubelte am Donnerstag, 15. August, über den von der wirtschaftsnahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) vorgestellten „Bildungsmonitor 2019“: Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU): „Diese Ergebnisse zeigen: Sachsen hat nicht nur das leistungsfähigste Bildungssystem in Deutschland, sondern auch das sozial gerechteste.“ Da dürften sich nicht nur viele Eltern gefragt haben: In welchem Land ist Piwarz eigentlich Minister?

Wenn die INSM sich um die Ausbildung der Schulkinder im Umgang mit Geld sorgt

Und da wir gerade beim IW Köln waren, geht’s gleich weiter mit einem neuen heißen Tipp aus dessen Tochter-Lobby-Gesellschaft „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Wenn sie nicht gerade wieder um die Steuerbelastung der armen Vielverdiener barmt, macht sie gern Vorschläge, wie noch mehr Bereiche der Gesellschaft dem Diktat der Ökonomie unterworfen werden können. Aber ist denn der Umgang mit Geld auch schon so ein Thema? Da serviert die INSM gleich mal ganz starken Tobak.

Wie neoliberales Moduldenken Schüler entmutigt und eine Gesellschaft in Depression stürzt

Wie oft haben wir das schon gehört: „Bildung ist die Investition in die Zukunft!“? Und dann liest man selbst den gnadenlos neoliberalen „Bildungsmonitor“ der INSM und sieht – versteckt im ganzen Zahlensalat – dass es sächsischen Regierenden egal ist. Wirklich egal. Sachsen? Das Land, in dem die Stimmung bundesweit am tiefsten im Keller ist? Das hat miteinander zu tun. Erst recht, wenn man Thomas Dudzak folgt, der den „Bildungsmonitor“ mit linkem Blick seziert hat.

Wenn der Bildungsversager Sachsen wieder Sieger im INSM-Ranking wird

In den vergangenen Jahren haben wir schon jeweils recht ausführlich den jeweiligen „Bildungsmonitor“ der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) besprochen und gezeigt, welch fatale Wirkungen so ein Bewertungsmodell auf die Bildungspolitik in Deutschland und Sachsen hat. Sachsen ist ja im Bereich Bildung der INSM-Musterknabe. Und kein Bundesland zeigt besser, wie das INSM-Ranking die Wirklichkeit verzerrt und verfehlt.

Ohne den Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer wäre Sachsens Bildungssystem längst im Eimer

Man kann es auch so sehen wie der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Lothar Bienst: „Trotz der Herausforderungen, die wir aufgrund der schwierigen Personalsituation derzeit haben, ist dies ein sehr gutes Ergebnis für Sachsen. Aber eins ist klar: Der Bildungsmonitor gibt uns Hausaufgaben auf.“ Man hat auch in der CDU-Fraktion ein bisschen gemerkt, dass der neue „Bildungsmonitor“ der INSM keine Lorbeeren verteilt.

Bildungsfortschritt in Deutschland stagniert, der „Sieger“ Sachsen läuft an Krücken

Was lehrt uns eigentlich der neue INSM-Bildungsmonitor 2017? Am Donnerstag, 17. August, hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den neuen Report in Berlin vorgestellt. Erstellt hat ihn wieder das wirtschaftsnahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Und herausgekommen ist wieder etwas, was man als Rohlinge-Durchlauferhitzer-Modell beschreiben kann. Um Bildung geht es leider gar nicht.

Bildungsreport Leipzig 2016 veröffentlicht

Der neue Bildungsreport zeigt unter anderem, dass seit 2010 in Leipzig mehr als 7.500 neue Kitaplätze entstanden sind. Fast 16 Prozent der Leipziger Schüler haben inzwischen einen Migrationshintergrund, mit rund 7.200 sind es mehr als doppelt so viele wie 2008. Knapp 52 Prozent aller Schüler erhielten im Schuljahr 2015/2016 eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium, rund 48 Prozent für die Oberschule.

Gastmanns Kolumne: Alles wird besser

Leipzig weiß einfach, wie es geht: Die Burka-Debatte hat hier Tradition. Die hiesige CDU arbeitet zum Beispiel schon lange an einem Burka-Jung-Verbot, bislang allerdings mit nur mäßigem Erfolg.

Petra Zais, MdL: Defizite im Bildungssystem dürfen nicht ausgeblendet werden

Zu den Ergebnissen des „Bildungsmonitors 2016“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erklärt Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Die Nachricht hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Selbst wenn Sachsen in ausgewählten Bereichen bundesweit vergleichsweise gut dasteht, werden die bestehenden Defizite dadurch nicht geringer. Bedenklich ist auch, dass die Studie keinem der Länder ernsthafte Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr attestiert. Das gilt auch für Sachsen. Stillstand ist angesichts der Herausforderungen des Bildungssystems Gift.“

Ein Möchtegern-Sieger Sachsen mit einem Bildungssystem auf Verschleiß

Man muss eigentlich nicht lange suchen, um herauszufinden, warum ausgerechnet Sachsen auch im "Bildungsmonitor 2016" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Platz 1 belegte. Mit sozial hat weder die Initiative noch der "Bildungsmonitor etwas zu tun. Im Gegenteil: Er zeigt immer deutlicher, wie man mit "Effizienz" ein Bildungssystem zerstört.

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