Beiträge von Jan Kaefer

Nach dem überraschenden und eindrucksvollen Sieg des HCL über Metzingen war nur noch Jubel. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Metzingen 24:23 – “Das tat allen supergut” + Audio

Was hatte das dezimierte HCL-Team zuletzt nicht alles für heftige Klatschen hinnehmen müssen. Am Dienstagabend jedoch spielten sich die jungen Handballerinnen in der Arena den Frust von der Seele und landeten gegen den Tabellendritten aus Metzingen einen völlig unerwarteten Heimsieg. "Ich bin einfach froh, dass wir das geschafft haben. Ich glaube, das tat allen supergut", freute sich Nele Reimer, die mit 9 Toren erfolgreichste Werferin war.

Claudine Mendy erzielt ein Tor gegen Nele Kurzke. Dennoch zeigte das junge HCL-Team gegen Fehérvár Charakter. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Alba Fehérvár 21:34 – Minus Dreizehn, aber mit Anstand

Unterm Strich steht erneut eine hohe Niederlage, die sich die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag gegen Alba Fehérvár eingefangen haben. Aber wie sich das nahezu jugendliche Team gegen die Ungarinnen vor den nur 591 Zuschauern in der Arena präsentierte, nötigt Respekt ab. In der ersten Halbzeit war es über weite Strecken gleichwertig, und verlor im zweiten Durchgang auch bei zweistelligem Rückstand nie den Kampfgeist.

Nele Reimer bot eine starke Partie mit 9 Treffern. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Nellingen vs. HC Leipzig 23:31 – Endlich gewonnen, doch Lang verletzt sich

Selten zuvor dürfte den Handballerinnen des HC Leipzig nach einem Sieg gegen den Tabellenletzten ein so großer Stein vom Herzen gefallen sein wie am Mittwoch beim TV Nellingen. Nach den beiden jeweils zweistelligen Heimpleiten der Vorwoche, tat dieser letztlich sichere 31:23-Erfolg nicht nur dem Punktekonto gut, sondern auch dem Selbstbewusstsein der personell noch immer stark dezimierten Leipzigerinnen. Bitter: Nun verletzte sich auch noch Saskia Lang am Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Bruchlandung gegen Brest. Amandine Tissier reißt Alexandra Mazzucco (HCL) mit sich zu Boden. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Brest Bretagne 15:34 – “Wir müssen die Erwartungen zurückschrauben”

Die zurückliegende Woche ging den Handballerinnen des HC Leipzig mächtig an die Nieren. Der 12-Tore-Niederlage am Mittwoch gegen Oldenburg folgte am Samstag eine noch heftigere 19-Tore-Klatsche im Europapokal gegen Brest. Die Ergebnisse zeigen, dass das Team mit der derzeitigen Personalsituation an der Grenze der Wettbewerbsfähigkeit angekommen ist. "Ich glaube, wir müssen die Erwartungen endlich mal zurückschrauben und uns damit abfinden, dass andere Zeiten eingezogen sind", fordert Nationalspielerin Saskia Lang.

Oldenburg hatte den HC Leipzig (Im Bild: Saskia Lang) fest im Griff. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Oldenburg 24:36 – Voll auf die Zwölf

Das hat richtig geklingelt. Die Handballerinnen des HC Leipzig wurden am Mittwochabend in der heimischen Arena vom VfL Oldenburg mit Gegentoren förmlich zugepflastert. Gleich drei Dutzend bekam der ersatzgeschwächte HCL zum Jahresauftakt eingeschenkt - ganze 12 Stück mehr, als auf der Haben-Seite standen. "Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt, aber Oldenburg hat verdient gewonnen", gab Tamara Bösch unumwunden zu.

Die SG LVB ist nach dem Brand im Vereinsheim dringend auf Hilfe angewiesen. Foto: Jan Kaefer
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Vereinsheim abgebrannt – SG LVB bittet per Spendenaufruf um Hilfe

Da war selbst für die Feuerwehr nichts mehr zu machen - am letzten Adventssonntag brannte das Vereinsheim der SG LVB Leipzig an der "Neue Linie" bis auf die Grundmauern ab. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Unklar ist bisher, warum das Gebäude in Brand geraten war. Die Kriminalpolizei ermittelt. Inzwischen haben sich die LVB-Fußballer mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt, um die stark bedrohte Existenz der Abteilung retten zu können.

Gerangel in Probstheida: Das deutsche Rugby-Team behielt gegen Brasilien erneut die Oberhand. Foto: Jan Kaefer
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Deutschland vs. Brasilien 36:14 – Leipzig sieht erstes Rugby-Länderspiel seit der Wende

Es war von Beginn an eine klare Sache: Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft besiegte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Gäste aus Brasilien mit 36:14 (29:8). Besonders in der ersten Hälfte dominierten die Deutschen das Team vom Zuckerhut und hatten am Ende vor 2.628 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion fünf Versuche gelegt. Die Partie der "Wild Things"-Serie war das erste Rugby-Länderspiel in Leipzig seit 27 Jahren.

Boxerin Sandra Atanassow vom Boxring Atlas Leipzig mit ihrem ersten Profi-Gürtel, gewonnen bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (29.10.2016) in Dettenheim-Rußheim. Foto: Jan Kaefer
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Sandra Atanassow: „Ich bereue nicht einen Tag“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 37Wenigstens ein Vorurteil hat sich bestätigt: „Ich habe alle Rocky-Filme gese­hen, das ist meine Welt!“, gibt Sandra Atanassow lachend zu. Die 32-jährige Boxerin hatte vor vier Wochen allen Grund zum Jubeln: Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft gewann sie im Federgewicht den ersten Gür­tel ihrer noch jungen Profi-Karriere.

Gegen die Wand: Nicht nur Emely Theilig blieb häufig in der Abwehrmauer von Skopje hängen. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Vardar Skopje 22:45 – Eine Packung mit Perspektive

Es ist kein Ergebnis zum Einrahmen. In ihrem letzten Champions-League-Auftritt gerieten die Handballerinnen des HC Leipzig am Samstag gegen den Favoriten Vardar Skopje gewaltig unter die Räder. "Ich weiß gar nicht, ob ich in meiner Karriere je so hoch verloren habe", hatte auch Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk an den 45 Gegentreffern zu knabbern. Und dennoch: Das unglaublich junge Verlegenheitsteam des HCL bot über weite Strecken frechen, herzerfrischenden Handball.

Diese Szene beschreibt die Partie ganz ohne Worte. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Bietigheim 24:32 – Ein Spiel wie eine Zeitreise

Mehr als ein Achtungserfolg war für die Handballerinnen des HC Leipzig nicht drin. Gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer SG BBM Bietigheim spielte das von Verletzungssorgen gebeutelte junge HCL-Team am Mittwochabend tapfer mit und hielt die Niederlage in vertretbarem Rahmen. "Wir wollten dagegenhalten, uns nicht abschießen lassen. Ich finde, das haben wir teilweise ganz gut geschafft", so das Fazit von Nele Reimer.

In ihrem ersten Lehrjahr in der Jugendoberliga hatten die jungen Hawks viele Lektionen zu lernen. Foto: Jan Kaefer
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Die Leipzig Hawks starten ins Football-Abenteuer

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 36Am Ende stand die Null. Alle Spiele verloren – null Punkte, null Touchdowns. Die erste Saison der Leipzig Hawks in der Jugendoberliga Ost war vor allem lehrreich. Doch aufgeben kam nie in Frage. „Wir haben riesigen Respekt vor den Jungs. Trotz der vielen Gegenpunkte, standen sie immer voll motiviert auf dem Platz und haben sich ständig verbessert“, ist Vize-Präsidentin Britta Naujocks stolz auf ihre jungen Falken. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, das vergangene Jahr war für den Verein und seine Sportler eine echte Erfolgsgeschichte.

Bilder, an die man sich gern gewöhnt: Die DHfK-Handballer beim Feiern ihres Erfolges. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart 25:20 – Vor Rekordkulisse “den Hintern aufgerissen”

Der Blick auf die Tabelle der Handball-Bundesliga macht aus Leipziger Sicht aktuell viel Freude: Nach neun Spielen liegt der SC DHfK direkt hinter dem Deutschen Meister auf dem 5. Rang. Am Sonntag haben die Grün-Weißen diese Position mit einem Heimsieg gegen Mitaufsteiger TVB Stuttgart sogar festigen können. "Natürlich haben wir eine riesige Euphorie", bestätigt Rückraum-Spieler Andreas Rojewski, "aber eine Portion Demut tut immer gut".

Den mitgereisten Fans bot der HCL in Ungarn ein aufopferungsvolles Spiel. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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FTC Budapest vs. HC Leipzig 26:22 – Die letzten Mohikaner

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben auch ihr drittes Spiel in der Gruppenphase der Champions League verloren. Trotz langer Verletztenliste bewiesen die Blau-Gelben beim FTC Budapest jedoch große Moral und hielten die Partie lange offen. Im Vorfeld war kurzfristig auch Karolina Kudlacz-Gloc ausgefallen. Als dann noch Anne Hubinger in der 44. Minute nach ihrer dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde, hatte der HCL bis zum Schlusspfiff keine Wechselspielerin mehr zur Verfügung.

Mit neuem "Gesicht" und 16 zusätzlichen Seiten erscheint am 23. November die Neuauflage des Bildbandes "50 Jahre Lok Leipzig". Foto: Matthias Löffler
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Er ist wieder da: Lok-Bildband erscheint in überarbeiteter Auflage

Das große Jubiläumsjahr des 1. FC Lok Leipzig neigt sich allmählich dem Ende zu. Genau der richtige Moment, um nochmal einen rauszuhauen. Ab 23. November ist der innerhalb weniger Wochen ausverkaufte 50-Jahre-Bildband in einer überarbeiteten zweiten Auflage erhältlich. Neue Fotos aus jedem Jahrzehnt, insgesamt 16 Seiten mehr sowie ein verändertes Cover locken als Verkaufsargumente.

Das Lächeln der Siegerinnen: Nele Reimer, Shenia Minevskaja, Nina Reißberg und Joanna Rode (v.l.) bejubeln ihren Erfolg. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Celle 33:19 – Klarer Sieg, doch schon wieder Verletzungspech

Das Tal der bitteren Niederlagen ist vorerst durchquert. Nach vier verlorenen Spielen am Stück, warfen sich die Handballerinnen des HC Leipzig am Mittwochabend im Bundesliga-Match gegen den SVG Celle den Frust von der Seele und siegten deutlich. Eine schlechte Nachricht gab es trotzdem: Tamara Bösch zog sich einen Kreuzbandriss zu und muss die Saison abhaken. Inzwischen ist das HCL-Team nach Ungarn gereist, wo am Samstag die nächste Champions-League-Partie ansteht.

Nach dem wichtigen Sieg gegen den BRC war die Laune bei den Leipzigern prächtig. Foto: Jan Kaefer
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RC Leipzig vs. Berliner RC 18:14 – “Der Sieg war ein Muss!”

Die Rugby-Saison in der 1. Bundesliga Nord/Ost biegt in Richtung Winterpause ein. Wie schon im vergangenen Jahr lautet das Minimalziel des RC Leipzig Klassenerhalt, also mindestens Platz 6. Genau den belegt das Team von der Stahmelner Straße aktuell. Am Sonntag gelang den Blau-Gelben gegen den favorisierten Berliner RC ein Befreiungsschlag. "Der Sieg war ein Muss!", gab Trainer Andreas Kuntze zu Protokoll. "Die Jungs mussten sich heute für ihre harte Arbeit belohnen".

Doppelter Jubel: DHfK-Coach Christian Prokop kann sich sowohl über zwei Punkte als auch über die Vertragsverlängerung bis 2021 freuen. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. TBV Lemgo 32:27 – Die geduldigen Mentalisten

Es ist eine Momentaufnahme zum Einrahmen: Nach ihrem Heimsieg gegen den zweifachen Deutschen Meister TBV Lemgo sind die Handballer des SC DHfK Leipzig am Sonntagabend auf den 5. Platz der Bundesliga-Tabelle geklettert. "Wir tun gut daran, nicht auf die Tabelle zu schauen", bremste Trainer Christian Prokop eventuell aufkeimende Träumereien. Dass er mit den Grün-Weißen trotzdem noch viel vor hat zeigt die Tatsache, dass er seinen Vertrag in Leipzig bis 2021 verlängerte.

Anne Hubinger zeigte sich vor der roten Wand in Thüringen von ihrer treffsichersten Seite. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Thüringer HC vs. HC Leipzig 24:23 – Zwischen Genie und Wahnsinn

Unterm Strich steht die Niederlage. Knapp - aber Niederlage. Ob das Zustandekommen des 24:23-Endstandes beim HCL mehr Hoffnung oder Stirnrunzeln hervorruft, ist noch ungewiss. In der jederzeit spannenden Partie am Mittwoch in Bad Langensalza gab es genügend Grund für beides. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende sahen die Leipzigerinnen mit sechs Toren Rückstand bereits wie der sichere Verlierer aus, doch dann starteten sie eine verrückte Aufholjagd...

HCL-Trainer Norman Rentsch sauer: "Wir haben Angsthasen-Handball gespielt". Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Buxtehude vs. HC Leipzig 28:25 – Den Angsthasen zu spät verscheucht

Der Titelverteidiger ist raus. Bereits in der 2. Runde des DHB-Pokals war am Samstagabend für die Handballerinnen des HC Leipzig Schluss. In einer zum großen Teil haarsträubenden Vorstellung beim Buxtehuder SV, lagen die Leipzigerinnen mehrfach mit 10 Toren im Rückstand. Erst in den letzten 20 Spielminuten erwachten die Lebensgeister des Teams von Norman Rentsch, das nun bis auf minus Drei verkürzen konnte. Doch der Ruck kam zu spät, Buxtehude warf den HCL erstmals aus dem Pokal.

Shenia Minevskaja stand die Freude über den Sieg buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Buxtehude 35:32 – Erfolgreicher Start in Buxte-Woche + Audio

Durch ihren Sieg gegen den Buxtehuder SV sind die Handballerinnen des HC Leipzig am Mittwochabend auf den 3. Platz der Bundesliga-Tabelle geklettert. Den knappen Erfolg mussten sich die Leipzigerinnen hart erarbeiten und hatten mit Anne Hubinger die erfolgreichste Werferin auf ihrer Seite. Ein Dutzend Würfe versenkte sie im Kasten der Gäste. Schon am Samstag sehen sich beide Teams in Buxtehude wieder - zur zweiten Runde im DHB-Pokal.

Innerhalb von zehn Minuten riss Karolina Kudlacz-Gloc mit acht Treffern das Ruder herum. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig vs. Blomberg-Lippe 38:34 – Erster Sieg trotz Wackel-Abwehr + Audio

Im ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison konnten die Handballerinnen des HC Leipzig ihren ersten Sieg erringen. Nach der Auftaktpleite in Neckarsulm blieb dabei aber auch am Sonntag gegen Blomberg-Lippe das große Durchatmen aus. Zu wackelig agierte der Pokalsieger und offenbarte im eigentlichen Prunkstück - der Abwehr - erschreckende Lücken. "Da sind so viele Löcher, und da hilft die eine der anderen nicht", bemängelte Saskia Lang, die mit 13 HCL-Treffern glänzte.

Auch in Spanien musste der HCL nicht auf seine Fans verzichten. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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HC Leipzig vs. Hypo NÖ 32:30 – Allen Widrigkeiten zum Trotz

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Im Ausscheidungsturnier im spanischen San Sebastian behielt der Deutsche Pokalsieger sowohl gegen HC Gomel (29:18) als auch gegen Hypo Niederösterreich (32:30) die Oberhand. Im Oktober und November kämpft der HCL nun mit HC Vardar (Mazedonien), Astrachan (Russland) und FTC Rail-Cargo Hungaria (Ungarn) um den Einzug in die CL-Hauptrunde.

Bastian Roscheck (mi.) stoppt Alexander Hermann. Alen Milosevic (li.) und Niclas Pieczkowski (re.) sichern ab. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. Bergischer HC 30:21 – Zwei Punkte ohne Harakiri

Die stärkste Liga der Welt ist im Wettkampfmodus und der SC DHfK ist wieder mit dabei. Am Sonntag starteten die Leipziger mit einem überzeugenden 30:21 (14:8)-Sieg gegen den Bergischen HC in ihre zweite Bundesliga-Saison. Grundlage dafür war die sattelfeste Abwehr der Gastgeber und die Tatsache, dass die beiden Top-Neuzugänge Rojewski und Pieczkowski tatsächlich die erhoffte Verstärkung brachten.

Lok-Präsident Jens Kesseler: "Kritiker sollten öfter mal den Rollenwechsel vollziehen und sich in unsere Lage hineinversetzen". Foto: Jan Kaefer
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Lok-Präsident Jens Kesseler: “Weil wir diesen Club lieben!”

Die Anfeindungen, denen sich der Lok-Sicherheitsbeauftragte Martin Mieth zuletzt aus Teilen der Fanszene ausgesetzt sah, beschäftigen auch den Vereinsvorsitzenden Jens Kesseler. "Martin Mieth ist ein großer Lok-Fan, der nun schon drei Jahre immens viel Zeit und Lebensenergie in unseren Club investiert hat", unterstreicht der 54-Jährige im Gespräch mit L-IZ.de. "Es ist mir unbegreiflich, dass ein Teil der Fans meint, er oder wir würden gegen sie arbeiten, unabhängig von unpopulären Entscheidungen".

Eintracht und Chemie - eine Fanfreundschaft wird zum Fußballspiel. Foto: Jan Kaefer
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Chemie Leipzig vs. Eintracht Frankfurt 2:2 – Freundschaftsspektakel in Leutzsch

Festtagsstimmung im Alfred-Kunze-Sportpark, wo am Samstag der Fünftligist BSG Chemie den Bundesligisten Eintracht Frankfurt empfing. Diese Begegnung war nicht nur Ausdruck der langjährigen Freundschaft beider Ultra-Szenen, sondern spülte den Leutzschern auch dringend benötigte Mittel zur Instandhaltung ihres Stadions in die Kassen. 4.999 Zuschauer sorgten für ein ausverkauftes Haus und sahen am Ende ein freundschaftliches 2:2-Unentschieden.

Gelungenes Heimspiel: Der DHfK-Achter landete auf dem 8. Platz. So weit vorn kamen sie noch nie ein. Foto: Jan Kaefer
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Ruder-Bundesliga 2016: Leipziger Achter achtbarer Achter

So weit vorn war der Leipziger Sparkassen-Achter bisher in der 2. Bundesliga noch nie eingekommen. Mit einem 8. Platz am Samstag gelang den darin sitzenden DHfK-Ruderern pünktlich zum Heimspiel ein kleiner Befreiungsschlag. Lohn der Steigerung: Mit nun 15 gesammelten Punkten haben sie den ungeliebten letzten Tabellenplatz endlich verlassen können.

Talent Plzen hatte Gastgeber SC DHfK im letzten Testspiel wenig entgegenzusetzen. Hier segelt Benjamin Meschke gen Tor. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

SC DHfK Leipzig vs. Talent Plzen 34:22 – Letzter Test vor scharfem Saisonstart

Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich am Mittwochabend den letzten Feinschliff für die beginnende Saison geholt. Vor nur rund 200 Zuschauern hatten die Grün-Weißen im Vorbereitungsspiel gegen den amtierenden tschechischen Meister Talent Plzen wenig Mühe. Beim deutlichen 34:22 (17:10)-Erfolg standen mit Andreas Rojewski und Tobias Rivesjö auch zwei Neuzugänge auf der Platte.

Siegerfaust: Die erst 16-jährige Olesya Pervushina aus Russland gewann überraschend das Leipziger ITF-Turnier. Foto: Jan Kaefer
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Leipzig Open 2016: “Küken” Pervushina gewinnt ITF-Turnier

Sie ist erst 16 Jahre alt und sorgte bei den Leipzig Open 2016 für eine kleine Überraschung: Olesya Pervushina aus Russland entschied das mit 25.000 Dollar dotierte ITF-Weltranglistenturnier für sich. Im Finale besiegte sie am Sonntag die Österreicherin Julia Grabher mit 7:6, 3:6, 7:5. Bereits am Vortag hatten sich die Deutschen Nicola Geuer/ Anna Klasen den Sieg im Doppel gesichert.

In diesem Duell mit Martin Böhmer verdrehte sich der spätere Doppeltorschütze Andy Müller (re.) das Knie und musste behandelt werden. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

BSG Chemie Leipzig vs. Markranstädt 2:0 – Müller macht’s doppelt

Traumstart bei Traumwetter für die BSG Chemie. Der Oberliga-Aufsteiger aus Leutzsch besiegte im ersten Saisonspiel den SSV Markranstädt vor 2.158 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark mit 2:0 (0:0). Beide Treffer erzielte Andy Müller per Kopf. Die Markranstädter hatten eine Halbzeit lang nur zu zehnt auskommen müssen, nachdem John Winkler kurz vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden war.

Das Lok-Podium: Maik Georgi, Djamal Ziane, Heiko Scholz (Trainer), René Gruschka (Team-Manager), Torsten Woitag (Geschäftsführer) und Christian Hanne. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

Lok Leipzig vor dem Saisonstart: “Wir sind alle heiß!”

Gedränge im Strafraum des 1. FC Lok. Die Probstheidaer agierten vor dem Tor mit einer Sechserkette - bestehend aus Maik Georgi, Djamal Ziane, Heiko Scholz, René Gruschka, Torsten Woitag und Christian Hanne. Ihnen gegenüber - in Überzahl - eine Auswahl von Journalisten und Fotografen. Pressekonferenz im Bruno-Plache-Stadion. Direkt auf dem Rasen.

Druckvolle Lok: Paul Schinke zieht ab. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

1. FC Lok vs. Braunschweig II 3:1 – Lust auf die Liga geholt

Munteres Vorbereitungsspiel des 1. FC Lok am Mittwoch gegen die U23 von Eintracht Braunschweig. Vor knapp 250 Zuschauern bezwangen die Leipziger den Nord-Regionalligisten im Bruno-Plache-Stadion mit 3:1 (1:0). Mit Paul Maurer, Pascal Ibold, Maik Georgi, Christian Hanne und Felix Brügmann kamen fünf Neuzugänge zum Einsatz. Letzterer trug sich dabei ebenso in die Torschützeliste ein wie seine Kollegen Djamal Ziane und Ramon Hofmann.

Startläufer Max Richter (li.) und Schlussläufer Robert Farken feiern den 2. Platz ihrer 3x1.000m-Staffel, für die im Mittelabschnitt außerdem noch Vincent Paul unterwegs war. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DM 2016: Wie die Alten sungen, so jubeln auch die Jungen

Der zweite Wettkampftag der Deutschen Meisterschaft machte vor allem die jungen Leipziger Leichtathleten glücklich. Allen voran die U20-Staffel des SC DHfK, die überraschend zu Silber lief. Strahlen konnte auch Kugelstoßerin Sara Gambetta, die vor 15.200 Zuschauern im Auestadion mit Bronze ihre erste DM-Medaille im Erwachsenenbereich feierte. Das dritte DHfK-Edelmetall des Sonntags durfte sich Robert Hering umhängen, der über 200 Meter Zweiter wurde.

Gegen die wiedergenesene Nadine Hildbrand (Sindelfingen) musste Cindy Roleder (SC DHfK Leipzig) eine starke Zeit anbieten, um ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DM 2016: Zwei Leipziger Titel und ein Hürdendrama

Die 13.500 Zuschauer im Auestadion zu Kassel erlebten neben vielen spannenden Wettkämpfen am Samstag auch zwei Titelverteidiger aus Leipzig. Hürdensprinterin Cindy Roleder und Kugelstoßer David Storl wiederholten ihre Erfolge aus dem Vorjahr. Gold zum Greifen nah hatte auch Hürdensprinter Alexander John, der durch einen technischen Fehler auf den letzten Metern ins Straucheln geriet und mit Bronze zufrieden sein musste. Silber durfte sich über 100 Meter Robert Hering umhängen lassen.

Bolzen mit Plattenblick - am Park 5.1 in Grünau. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

Vom Schicksal der Grünauer Bolzplätze

Ob in Paris, Nizza, Marseille oder Lille - wo auch immer gerade in Frankreich der Ball bei der Fußball-Europameisterschaft rollt, präsentieren sich die Spielfelder in den Stadien in einem astreinen Zustand. Bei diesem Anblick dürften die Bolzplätze in Leipzig vor lauter Neid glatt noch ein bisschen grauer werden als sie es bereits sind. Denn nur wenige bereiten dem ambitionierten Straßenfußballer beim gepflegten Kick wirklich Freude.

Das Team "Palau" taucht im Schaum ab. Foto: Jan Kaefer
Leben·Familie & Kinder

“Olympiade der Elemente” setzte Grünau die Schaumkrone auf

Bevor Leipzig-Grünau ab morgen offiziell seine 40-Jahres-Party steigen lässt, haben es die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils bereits letzten Freitag krachen lassen. Rund 70 Teilnehmer kämpften bei einer Spaßolympiade auf dem Grünauer Marktplatz gegen die Elemente an. Ein gutes Dutzend Verbände und Initiativen hatten dieses Jugendevent gemeinsam auf die Beine gestellt.

Feiern! Kaya Diehl herzt Shenia Minevskaja nach dem erfolgreichen Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. Dortmund 29:28 – HCL belohnt sich mit Pokalsieg

Sie haben es geschafft: Die Handballerinnen des HC Leipzig sind Deutscher Pokalsieger 2016. Borussia Dortmund lieferte den Gastgebern am Samstag ein packendes und enges Finale, in dem am Ende ein einziges Tor über Sieg und Niederlage entschied. Zur besten Spielerin des Final-4-Turniers wurde HCL-Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc gewählt, die zudem mit ihren insgesamt 24 Treffern erfolgreichste Torschützin war.

Finale! Shenia Minevskaja bejubelt mit Anne Hubinger (#17) den wichtigen Sieg über den THC. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. Thüringer HC 30:23 – Den Fluch gebannt: Leipzig im Pokalfinale

Das war stark. Mit ihrer wohl besten Saisonleistung beendeten die Handballerinnen des HC Leipzig ihre unheimliche Niederlagenserie gegen den Thüringer HC und zogen ins Finale um den DHB-Pokal ein. Dort treffen sie am Sonntag um 15:45 Uhr vor heimischem Publikum in der Arena auf Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben hatten im zweiten Halbfinale die HSG Blomberg-Lippe mit 29:26 besiegt.

Sonja Frey (#5, THC) greift gegen Karolina Kudlacz-Gloc (#14, HCL) entschlossen zu. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

Thüringer HC vs. HC Leipzig 31:20 – „So gewinnst du kein Finale“

Wieder nicht. Auch im Jahr 2016 können die Handballerinnen des HC Leipzig ihrer Vereinschronik keinen weiteren Meistertitel hinzufügen. Am letzten und entscheidenden Spieltag gingen die Leipzigerinnen am Samstag in der ausverkauften Salza-Halle mit elf Toren förmlich unter und beenden die Saison somit auf dem 3. Tabellenplatz. "So gewinnst du kein Finale", war HCL-Kapitänin Katja Kramarczyk vor allem vom desolaten Auftritt ihres Teams in der 2. Halbzeit enttäuscht.

Meister-Faust: Richard Schmidt (Tauberbischofsheim) triumphiert im Männer-Einzel gegen Fabian Herzberg (Leverkusen). Foto: Jan Kaefer
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Degen-DM 2016 in Leipzig: Sie sind jung und brauchen den Titel

Neue Champions braucht das Land - und es hat sie bekommen. Bei der Deutschen Meisterschaft der Degenfechter in Leipzig gab es im Einzelwettbewerb mit Nadine Stahlberg (20 Jahre/ Offenbach) und Richard Schmidt (23 Jahre/ Tauberbischofsheim) zwei neue Titelträger. Gastgeber FC Leipzig blieb diesmal ohne Edelmetall, Monika Sozanska landete als Beste auf dem 6. Platz.

Marathonsieger Marc Werner (LfV Oberholz) wird im Ziel von einem Pulk an Fotografen empfangen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

40. Leipzig Marathon 2016: Marc Werner und Laura Clart siegen für die Messestadt

Das Jubiläum hatte Strahlkraft. Rund 9.500 Teilnehmer aus 77 Ländern hatten sich in die Starterlisten der verschiedenen Wettkämpfe eingetragen. 990 von ihnen nahmen am Sonntag den Marathon in Angriff, so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Marc Werner (LfV Oberholz) und Laura Clart (SC DHfK) sorgten dafür, dass die Siege der 40. Auflage des geschichtsträchtigen Laufspektakels in der Messestadt verblieben.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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