Zeitreise

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“Nun sag, wie hast du`s mit der Religion?”: Auf dem Leipziger Lutherweg durch Auerbachs Keller

In Auerbachs Keller ist Luther zwar nicht so lebendig, wie Faust und Mephisto regelmäßig erscheinen, doch gegenwärtig ist Martin schon. Täglich gibt's um 14:00 Uhr Führungen durch die Keller "Auf Luthers Spuren" mit Speis und Trank. Volker Pohlenz hat im Jahr 2011 den Reformator neben seinem Freund und Wirt gemalt - das Bild hängt in der Luther-Stube mit Ausstellungsvitrinen und Kupferstich vom einstigen Luther-Melanchthon-Denkmal auf dem Johannisplatz.

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Kleiner Museumstermin für ein besonders Jubiläum: 500 Jahre Grundsteinlegung für die spätgotische Nikolaikirche

Der Termin ist noch ganz frisch im Kalender des Stadtgeschichtlichen Museums: Am Donnerstag, 21. März, 18 Uhr heißt es "Gotteshaus der Bürger. Zur Ausstattung der Nikolaikirche im 16. Jahrhundert." Da hat man doch fast ein richtig schönes Jubiläum verpasst: Am 28. März jährt sich die Grundsteinlegung zu ihrem gotischen Neubau zum 500. Mal. Die datierte Grundsteinplatte existiert noch.

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175 Jahre Baukunst aus Leipzig: HTWK feiert Jubiläum mit blau-gelbem Penrose-Dreieck

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) könnte eigentlich fast jedes Jahr ein Jubiläum feiern, aus so vielen Vorgängereinrichtungen wurde sie im Lauf der Zeit verschmolzen. Die älteste Einrichtung davon ist die Fakultät Bauwesen, die aus der 1838 von Albert Geutebrück gegründeten Baugewerkeschule als Bildungsinstitut für Architekten und technische Bauberufe hervorging. Erste Adresse: die Leipziger Pleißenburg.

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250. Geburtstag von Jean Paul: Eine Litfaßsäule für Leipzig und zwei Sendungen im Radio

Noch so ein Geburtstag im Jubiläumsjahr (welches Jahr ist in Leipzig eigentlich mal kein Jubiläumsjahr?): Am Donnerstag, 21. März, wäre der Dichter Jean Paul 250 Jahre alt geworden. Das hat auch mit Leipzig zu tun, denn hier erlebte er als Student "Hungerjahre in Leipzig". So hieß 2003 der erste Band aus dem Lehmstedt Verlag. Er versammelte die Briefe des hungernden Studenten aus den Jahren 1781 bis 1784.

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Kleiner Ausblick auf eine Doktorarbeit: Bruno Apitz, das MfS und der berühmte Lektor von “Nackt unter Wölfen”

Er schrieb den ersten Weltbestseller der DDR: der 1900 in Leipzig geborene Bruno Apitz. Sein Roman "Nackt unter Wölfen" wurde weltweit über 3 Millionen Mal verkauft. In der DDR galt er als Vorzeigeschriftsteller. Doch einen vergleichbaren Bucherfolg konnte er nicht wieder erlangen. Nach 1990 geriet er fast sofort in Vergessenheit. Eine fundierte Biografie fehlt bis heute. Auch mit den zugehörigen Schattenseiten. Ein junger Dresdner Historiker hat auch in MfS-Archiven nachgeforscht.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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