Das Pariser Klimaabkommen ist in seiner bisherigen Form gescheitert. Die Klimakatastrophe eskaliert und die Treibhausgas-Emissionen steigen immer weiter. Fossile Energien, zerstörerisches Wirtschaftswachstum, Aufrüstung werden weltweit weiter mit Milliarden subventioniert. Von einer Begrenzung oder wenigstens Verlangsamung der Klimakatastrophe sind wir weit entfernt.

Das Jahr 2023 mit seinen Wetterextremen und einer beschleunigten Aufheizung der Erde hat gezeigt, dass eine Wendemarke der Klimakrise erreicht ist, wie sich auch 2024 schon mehrfach dramatisch bestätigte.

Das 1,5-Grad-Ziel sei nicht mehr zu erreichen, das Zwei-Grad-Ziel nur noch mit allergrößten Anstrengungen, so äußerten sich Klimaexperten auf dem vorjährigen Extremwetterkongress im September in Hamburg. Politik und Gesellschaft hätten immer noch kein Bewusstsein für die Dimensionen des Klimawandels, warnte Tobias Fuchs, Klimachef des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Eskalationsspirale von Rivalität und Klimakrise

Wer Deutschland „kriegsfähig“ machen will, wie Verteidigungsminister Pistorius, und einen großen Krieg in Europa für möglich hält, der spielt mit dem Feuer und hat aus der Geschichte offenbar nichts gelernt. Und er ignoriert den Brandherd Nummer eins, die Klimakatastrophe.

Die Spirale von Aufrüstung, verschärfter weltweiter Konkurrenz und zunehmenden Auswirkungen der Klimakrise ist brandgefährlich und kann nur durch Vernunft aufgehalten werden. Es gilt „friedensfähig“ zu werden, untereinander und mit der Natur.

Frieden auf Erden. 40 Jahre Mainzer Appell. Grafik: Jürgen Tallig
Frieden auf Erden. 40 Jahre Mainzer Appell. Grafik: Jürgen Tallig

Wir leben seit Jahrzehnten von der Substanz des Planeten und zerstören mittlerweile die Reproduktionsfähigkeit seiner lebenserhaltenden Systeme und damit die Zukunft der Menschheit auf dem Planeten. Sechs von neun entscheidenden planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten und das System Erde verliert zusehends an Widerstandsfähigkeit gegen die permanenten vielfachen Überforderungen, ergab im September eine Studie unter Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Es droht eine eskalierende Destabilisierung des Klimasystems und der globalen Biosphäre und damit eine irreversible Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschheit.

Das zu verhindern, müsste doch eigentlich absoluten Vorrang haben. Die Auswirkungen der Klimakrise werden immer verheerender, wie das vergangene Jahr und die vergangenen Monate zeigten. Beispiellose sintflutartige Regenfälle und entsprechende Überschwemmungen häufen sich, diverse Sturmfluten nicht zu vergessen,- die Aufheizung der Erde beschleunigt sich und verstärkt sich selbst. Da ist es schon völlig absurd zu sehen, wie Klimakrise und Klimaschutz zunehmend verdrängt und tot geschwiegen werden.

Die Menschheit befindet sich in einer Vielfachkrise, die durch die Eskalation der Klimakatastrophe ständig weiter verschärft wird. Die ökologischen und ökonomischen Kosten unserer derzeitigen Wirtschafts- und Lebensweise zehren den Reichtum der Gesellschaften und der Natur auf. Ohne eine funktionierende Natur sind wir arm dran.

Der „Spiegel“ beschreibt den neuen Zustand schon mal als „Normalität der Extreme“. Aber die absehbare neue Realität ist eher die einer unkontrollierbaren Katastrophe und eines permanenten Katastrophenmanagements und dürfte nicht dauerhaft durchhaltbar sein, ganz abgesehen von den enormen Kosten und Mühen des Wiederaufbaus und der wachsenden Unmöglichkeit, verlorene und geschädigte Naturgüter wieder herzustellen.

Es geht nicht nur um Überschwemmungen und Sturmfluten, sondern um Waldbrände, sterbende Wälder, austrocknende, sterbende Flüsse und Seen, Missernten, von der Hitze, Sturm und Starkregen zerstörte Straßen und Gleisanlagen, massive gesundheitliche Beeinträchtigungen usw. usf.

Letztlich ist das eine Sisyphus-Arbeit, mit der uns die Natur straft, ein Ankämpfen gegen ständige Zerstörung, der Stein rollt immer wieder nach unten. Die Natur schlägt zurück,- nachdem wir sie ja selbst destabilisiert und jahrtausendealte Wettermuster leichtfertig verändert haben und weiter verändern. Die Zerstörung und Missachtung der Ordnung der Natur erzeugt nun mal Entropie!

Die Erde wandelt sich von einem lebensfreundlichen in einen lebensfeindlichen Zustand, das sollte beim allgegenwärtigen Kosten-Nutzenkalkül wohl bedacht werden. Die Menschen und die Politiker wissen nicht, was sie tun, könnte man meinen,- doch so ist es nicht: Sie wissen, was sie tun.

Teilnehmer des Klimastreiks am 15. September mit Banner.
„Klimastreik“ von „Fridays for Future“ am 15. September 2023 in Leipzig. Foto: LZ

Die Klimakatastrophe ist kein Unglück, sondern beruht auf rechtswidrigem, fahrlässigem, oft bewusstem und vorsätzlichem Handeln, ist somit in der Tat als ein Verbrechen an den kommenden Generationen, an der Natur, der Menschheit zu betrachten.

Wenn der Kampf gegen die Erderwärmung nicht erheblich verschärft wird, werden die Pariser Klimaziele verfehlt, warnte der Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut kürzlich im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

„Schon in einer Generation wird dieses Versagen wahrscheinlich als Verbrechen gegen die Menschheit gewertet werden.“ Viele sehen das schon heute so.

Den Ernst der Lage nicht begriffen?

Vizekanzler und Klimaminister Habeck ließ sich angesichts der Fluten in Süddeutschland zu klaren Worten hinreißen: „Jahrhunderthochwasser alle paar Jahre … Die globale Erwärmung ist eben kein Abstraktum, sondern trifft die Menschen hart, weil die Extreme … immer mehr zu nehmen.“

Dass die Überschwemmung weiter Landstriche häufiger als in der Vergangenheit aufträte, sei eine Folge der Erderwärmung, sagte Habeck. „Zurückdrehen können wir sie nicht, aber ich glaube, dass die fürchterlichen Ereignisse dieser Tage die Debatte darüber anregen werden, wie ernst wir den Klimaschutz nehmen.“

Das ist zu hoffen, deshalb sei hier schon einmal einiges dazu gesagt: „Die Politik hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, hieß unsere Gemeinsame Erklärung von Anfang 2023 zur Räumung von Lützerath.

Heute würde ich sagen, dass die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik sehr wohl wissen, was sie tun, wenn sie die Klimakatastrophe weiter anheizen und klimaschädliche Strukturen aufrechterhalten und subventionieren. Sie handeln wider besseres Wissen,- aus Ehrgeiz, Machtgier, Gewinnstreben und/oder aus ideologischer Verblendung.

Die Politik ignoriert offenbar ganz bewusst die aktuellen Studien und Forschungsergebnisse zum noch verfügbaren Restbudget für CO₂-Emissionen, siehe der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und ganz aktuell die Aktualisierung vom 25.03.2024.

Demnach ist das Emissionsbudget für eine Begrenzung auf 1,5 Grad aufgebraucht und das Restbudget für 1,75 Grad mit 67 % Wahrscheinlichkeit wäre bei gleichbleibenden Emissionen in vier Jahren aufgebraucht. Wenn es denn überhaupt ein Recht gab, weiter Öl ins Feuer zu gießen.

Die Bundesregierung ignoriert allerdings den Budgetansatz, ihre Klimapolitik beruht offenbar auf spekulativen wirtschaftsfreundlichen Annahmen, zum Beispiel über eine künftige CO₂-Rückholung in großem Stil, von denen aber niemand genau weiß, ob und wie sie funktionieren werden.

Die Politik vertagt somit das Emissions- und Erwärmungsproblem in unverantwortlicher Weise immer weiter in die Zukunft, macht es damit faktisch unlösbar und nimmt kommenden Generationen jede Handlungsfreiheit.

Wie ja auch schon das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat und jüngst das Oberverwaltungsgericht Berlin bestätigte, das der Klage der Umwelthilfe gegen die Klimapolitik der Bundesregierung stattgegeben hat und die Pflicht zu viel schnelleren Emissionsminderungen bekräftigte.

Siehe auch aktuell der Beschluss des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, EGMR, der Klimaschutz als ein Menschenrecht definierte, das von der Politik zu schützen und zu sichern ist und die Missachtung von Budgets kritisierte.

Wer hat uns verraten?

Angesichts der von ihm mit verursachten jüngsten Flutkatastrophe, äußerte sich Kanzler Scholz eher kühl und unbeteiligt, er sagte: „Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Klimawandel aufgehalten werden muss.“

Ach ja!? Von wem soll er denn aufgehalten werden, wenn nicht von Ihnen, Herr Kanzler, der Sie sich aber weigern mit hungerstreikenden Klimaaktivisten zu sprechen, den Pariser Klimavertrag und Gerichtsbeschlüsse zur Klimapolitik zu erfüllen, der Sie das Klimaschutzgesetz verwässern und den Ernst der Lage weiter ignorieren.

Als Vizekanzler der endlosen Großen Koalition und als Kanzler, haben Sie mit einer symbolischen Klimapolitik der schönen Worte falsche Hoffnungen geweckt, aber real eine konzernfreundliche, fossil- mobile „Weiter so-Politik“ betrieben und dadurch schwere Schuld auf sich geladen.

Aktivisten der Letzten Generation besprühten den Seiteneingang der Uni am Augustusplatz am 9. Oktober mit Farbe. Foto: Ferdinand Uhl
Aktivisten der Letzten Generation besprühten den Seiteneingang der Uni am Augustusplatz am 9. Oktober 2023 mit Farbe. Foto: Ferdinand Uhl

2023 wurden in Deutschland 2,84 Millionen neue Autos zugelassen. Es geht immer noch um „Wachstumschancen“ und nicht um Umwelt- und Klimaschutz.

Rot- grüner Etikettenschwindel

Nach drei Jahren Ampel muss man einen weitgehenden Vertrauensverlust in die Politik der Regierung konstatieren, die sozialökologische Blase ist geplatzt, die Menschen sind desillusioniert, wie die letzte Europawahl überdeutlich machte. Fossile Energie, fossiler Verkehr und Wirtschaftswachstum werden weiter subventioniert.

Es wird aufgerüstet und es werden Waffen exportiert (die Aktien der Rüstungskonzerne gehen durch die Decke), doch die CO2-Steuer ist auf Eis gelegt, Lindner will im Sozialbereich sparen und für Klimaschutz und wirklich billigen ÖPNV ist kein Geld da.

Die Menschen wollen Frieden, wie die Wahl vor allem im Osten zeigte, sie wollen Gerechtigkeit und Akzeptanz und sie wollen mehr Klimaschutz, aber wirklichen und sozial gerechten und keine Subventionsprogramme für Großkonzerne und die Autoindustrie. 91% der Befragten einer repräsentativen Umfrage von 2022 waren für mehr Klimaschutz.

Wieso ist eine mehrheitlich rot-grüne Regierung nicht in der Lage dieses Potential zu nutzen, und einen entschlossenen und glaubwürdigen Klimaumbau auf den Weg zu bringen? Weil sie, wie noch jede Regierung im Autoland Deutschland, Politik im Interesse der Großkonzerne und des Großkapitals macht.

Eine Regierung, die meint, mit 10 Millionen, oft zwei Tonnen schweren und mehrere hundert PS starken Elektroautos das Klima retten zu können und die energieverlustreiche Erzeugung von Wasserstoff als Klimaretter präsentiert, eine Regierung, die den Energieverbrauch der Konzerne subventioniert, den Leuten aber ihre Heizkessel vorschreiben will, ist schwerlich glaubwürdig.

Doch selbst vom technokratischen rosa-grünen Umbauprojekt ist nicht viel übriggeblieben.

Was mit dem 9-Euro-Ticket noch so hoffnungsvoll begann, endet nun mit Aufrüstung, Waffenexporten, einem fossilen Rollback und einer Demontage des Green Deal auch in Brüssel, wo nach und nach alle Vorhaben zurückgenommen und entschärft werden.

Die GRÜNEN und ihr grünes Projekt sind nicht wiederzuerkennen. Statt die Politik zu verändern, hat die Machtmaschine die Grünen zur Unkenntlichkeit verändert, zu vorauseilendem Gehorsam, fernab davon, die nötige Klimawende auf den Weg zu bringen.

Der grüne Klimaimpuls wird immer wieder ausgebremst,- kaum wird es kurz grün, steht die Ampel schon wieder auf gelb/rot und es ist Themenwechsel. Gerade die klimaengagierten Erstwähler und die jungen Wähler wenden sich inzwischen enttäuscht von der einstigen Friedens- und Klimapartei ab.
Von 34% bei den Jungwählern, wie bei der letzten Wahl. stürzten die Grünen auf 11% ab.

Eigentlich gibt es derzeit keine etablierte Partei, die beides bietet, Friedenspolitik und starken Klimaschutz. Was also tun, wenn man nur eine Stimme hat?

Vielleicht sollten sich die Grünen wieder auf ihre Wurzeln besinnen und sich nicht um jeden Preis an die Fleischtöpfe der Macht drängen. Deutschland braucht endlich wieder eine wirkliche soziale und ökologische Alternative für Klimaschutz und Frieden.

Siehe hierzu mein Artikel von 2021, „Aufbruch 21-Eine Alternative für das Leben, für Klimaschutz, Demokratie und Gerechtigkeit“ und „für Frieden“, müsste man natürlich heute hinzufügen.

Der Klimanotstand kommt so oder so

… zur Begrenzung oder als Folge der Klimakatastrophe.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. (Albert Einstein)

Wir befinden uns mitten in der Klimakatastrophe, doch die unbequeme Wahrheit darf nicht ausgesprochen werden, denn sie könnte den Geschäftsklimaindex und das Börsenbarometer negativ beeinflussen, das, worum es im Kapitalismus eigentlich geht. „Wahr ist nur, was uns nutzt!“, lautet das perfide Motto.

Wir sind offensichtlich verblendet, einem Wahn verfallen, der uns nicht stillstehen lässt in unserem zerstörerischen Tun, wie Goethes Zauberlehrlinge.

„Dass alles so weitergeht, ist die Katastrophe“, wusste schon Walter Benjamin. Doch keiner weiß das Zauberwort, dass dem Spuk ein Ende machen könnte. Als hätten wir nicht schon genug geschafft, so viel, dass davon die Welt aus den Fugen geht. Zeit aufzuwachen und innezuhalten, um zu bemerken, was die Stunde geschlagen hat. Fünf vor zwölf ist es jetzt immerhin schon seit 30 Jahren.

Neue unbequeme Wahrheiten

Die Wahrheit wird nicht gemocht – wer will schon wissen, dass es jetzt vielleicht schon viertel nach Vier ist, und außerdem hat man zu tun. Nichtsdestotrotz müssen wieder einige neuere unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden, damit keiner sagen kann, er habe es nicht gewusst.

2023 war das bisher wärmste Jahr, und es war vollgepackt mit Katastrophen, wie sich einige vielleicht dunkel erinnern werden: Kanada, Griechenland, Libyen, Hawaii. Die vielbeschworene 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens ist schon gefallen, die Süddeutsche Zeitung verkündete es am 9. Februar auf der Titelseite. Ende Januar waren erstmals 12 Monate jenseits des Klimalimits gemessen worden.

An Land hat die Erderwärmung vielerorts schon 2,3 Grad erreicht, wie das Blatt berichtete, so auch in
Deutschland und Europa.

Das Jahr 2024 ließ schon in den ersten beiden Monaten erkennen, dass es 2023 wohl noch in den Schatten stellen wird. Der Februar lag mit beispiellosen 6,6 Grad Celsius um 6,2 Grad über dem Wert der gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Von „Temperaturen, die eher für Mitte April typisch wären“, sprach der Deutsche Wetterdienst. Der Winter war in Deutschland insgesamt rund vier Grad zu warm.

Global lag die Temperaturkurve der ersten beiden Monate um 0,4 Grad über der des Vorjahres. Es dürfte sich dabei nicht nur um einen „El-Niño-Ausrutscher“ handeln, denn das Wetterphänomen El Niño bringt weltweit nur 0,1 bis 0,2 Grad Erwärmung.

Was es bedeutet, wenn das so weitergeht, kann man sich leicht selbst ausrechnen. 1,5 Grad Erderwärmung haben wir jetzt bereits erreicht. 0,2 Grad zusätzliche Erwärmung pro Jahr bedeuten eine Aufheizung der Erde um zwei Grad pro Jahrzehnt,- dann haben wir 2045 bereits eine globale Erwärmung von 5,5 Grad erreicht, was für Deutschland etwa 10 Grad mehr bedeutet. Dann gibt es hier keinen Wald und keine Landwirtschaft mehr.

Meerestemperaturen 2023 und 2024, © Spektrum der Wissenschaft. Datenquelle: ECMWF (Ausschnitt)
Meerestemperaturen 2023 und 2024, © Spektrum der Wissenschaft. Datenquelle: ECMWF (Ausschnitt)

Seit Frühjahr 2023 gehen die Meerestemperaturen durch die Decke und liegen inzwischen weit jenseits der blau eingezeichneten langjährigen Durchschnittstemperaturen. Mittelmeer und Schwarzes Meer sind mehr als zwei Grad zu warm und selbst der gigantische Nordatlantik hat sich seitdem um etwa ein Grad erwärmt.

Im Jahr der Katastrophe im Ahrtal soll die Ostsee etwa 6 Grad zu warm gewesen sein und der Zusammenhang zwischen immer wärmeren Meeren und immer heftigeren Extremwetterereignissen ist offensichtlich und wissenschaftlich bestätigt, siehe „Warmes Mittelmeer. Warum es im Alpenraum so heftig regnet“.

Und es geht ja noch viel schlimmer als jüngst in Süddeutschland und Österreich, wie das vergangene Jahr zeigte. Bei den sintflutartigen Regenfällen 2023 in Griechenland fielen oft 600 Liter Regen pro Quadratmeter, mancherorts sogar 900 Liter in nur wenigen Tagen und es wurden 15 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes zerstört. In Libyen starben durch Tief Daniel tausende von Menschen. Gleichzeitig gelang es nicht, die verheerenden Waldbrände in Kanada unter Kontrolle zu bringen.

„Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang“ (Suhrkamp Verlag, 2011), das sollten langsam alle wissen.

Der vermeintliche Fortschritt der Menschheit

Doch Klimapolitik ist inzwischen längst zu einer hohlen Alibiveranstaltung geworden. Die Vernunft gerät gegenüber aggressiver Machtpolitik zunehmend ins Hintertreffen. Es müsste ein Wunder geschehen, das all die verblendeten Machtmenschen, die über unser Leben entscheiden, sehend macht und die „Ehrfurcht vor dem Leben“ und die Liebe zum Leben in die „kalten Herzen“ der Technokraten der Macht und des Geldes pflanzt und zum Wachsen bringt.

Die selbsternannte „Krone der Schöpfung“ ist bisher nicht fähig und willens, das Leben auf der Erde und den Fortbestand der Menschheit zu sichern. „Die irrational gewordene, verrückt gewordene und selbstmörderische Ratio“, wie Chomsky sagt, die instrumentelle Vernunft der Wachstums- und Profitsteigerung, die Barbarei der Effizienz und der Konkurrenz haben unsere Spezies auf den Gipfel der Macht geführt, wo in dünner werdender Luft weiter um den Sieg gekämpft wird, obwohl wir längst abzustürzen drohen …

Es gilt, endlich den geordneten Rückzug in lebensfreundliche Bereiche anzutreten und zu erkennen, dass dies der einzig mögliche Ausweg aus der Vielfachkrise ist.

Klimanotstand: Ermächtigung der Vernunft

Es muss immer wieder gesagt werden: Die Zuspitzung der Klima- und Umweltkrise erfordert ein sofortiges verbindliches Umsteuern. Ganz konkret ginge es um die Ausrufung des „Klimanotstands“ als Rechtsform, um rechtliche und finanzielle Veränderungen und Verbindlichkeiten, die einer solchen Notlage angemessen sind. Hier kann man Parallelen zum Corona-Notstand ziehen.

Die EU, mehrere EU-Länder und viele Städte und Kommunen haben schon vor mehreren Jahren einen „Goodwill-Klimanotstand“ ausgerufen.

Klimastreik für Klimanotstand. Foto: Diego Hättenschwiler/Wikimedia Commons
Klimastreik für Klimanotstand. Foto: Diego Hättenschwiler/Wikimedia Commons

Eine entsprechende UN-Aufforderung erging 2020 an alle Staaten.

Allerdings nutzen unverbindliche Notstandsvereinbarungen, ohne juristische, politische und ökonomische Relevanz,- wenn möglich bis 2050 gestreckt überhaupt nichts, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Sie nutzen allenfalls dem schlechten Gewissen und sind reine Alibiveranstaltungen. Eine weitere Form symbolischer Klimapolitik …

Aber es ist ernst,- inzwischen ist es sehr ernst. Wenn das die Politiker schon nicht begreifen, dann müssen es die Bürger jetzt mit Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit einfordern.

Die Einhaltung des Klimavertrags von Paris erfordert nunmehr dringend einen echten Klima#Notstand auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Diesbezügliche Forderungen kommen auch immer wieder aus der Wissenschaft, wie vor kurzem der weit verbreitete Aufruf an die WHO wegen einer globalen gesundheitlichen Notlage aufgrund des Klimawandels.

Neues Denken und Neues Handeln

Die Zeit des atomaren Wettrüstens zwischen Ost und West, mit Deutschland und Europa als möglichem Schauplatz eines Vernichtungskrieges, ist nur wenige Jahrzehnte her. Erst das Neue Denken eines Michail Gorbatschow in Kooperation mit westlichen Politikern sowie große Friedensdemonstrationen in West und Ost führten zu einer Politik der Abrüstung und Entspannung. Auch heute geht es angesichts von Klimakatastrophe und Weltkriegsgefahr darum, eine Politik der Verständigung und Kooperation durchzusetzen.

Eine breite Bewegung für die Vernunft und das Leben ist dringend notwendig, eine Bewegung für Frieden, für entschlossenen Klimaschutz, für eine schnelle sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.

Nicht nur der UN-Generalsekretär und die Wissenschaft mahnen immer dringlicher zum Innehalten und Umsteuern, auch der Papst mit seiner neuen Klimaenzyklika „Laudate Deum“ und der Dalai Lama haben sich zur Klimakrise zu Wort gemeldet und für den Weg der Vernunft und des Lebens geworben. Ein Zeichen der Hoffnung – immerhin.

Nach dem Scheitern des kapitalismuskompatiblen symbolischen Klimaschutzes ist ein Klimaschutz notwendig, der sich allein an den Erfordernissen der Stabilisierung des Klima- und Erdsystems und der Biosphäre orientiert. Dazu braucht es eine sofortige, entschlossene Weiterentwicklung des Pariser Klimaabkommens, dessen Ziele verbindlich werden müssen.

Notwendig ist ein „Terrestrischer Rat“, der den Stoffwechsel der Menschheit mit der Natur regelt und schnellstmöglich auf ein Maß innerhalb der Planetarischen Grenzen zurückführt.

Es braucht darüber hinaus einen global akzeptierten Klimagerichtshof, der die Emissionsreduzierungen und die Einhaltung der vorgegebenen Preise für Emissionen und Naturverbrauch mit verbindlichen Strafmaßnahmen durchsetzt und Streitfälle regelt.

Die Nichteinhaltung von Verpflichtungen muss zu wirksamen Sanktionen und Strafen führen.

Aufrüstung statt Klimaschutz geht dann nicht mehr.

Das Machtkartell der Profiteure und Lobbyisten der fossil-mobilen Zerstörungsorgie darf nicht länger seine verantwortungslose und kriminelle Weiter-so-Politik betreiben. Es gilt, die Brandstifter in Politik und Wirtschaft weltweit zu entmachten und der Vernunft an die Macht zu verhelfen, um den Absturz in Chaos und Barbarei noch zu verhindern und das Überleben der Menschheit zu sichern. … Man kann eine sich aufschaukelnde Klimakatastrophe nicht später wieder rückgängig machen, genauso wenig wie man den Tod rückgängig machen kann.

Deshalb müssen wir uns heute für das Leben entscheiden.

Es gilt, militärisch, aber auch energetisch und ökonomisch abzurüsten und eine gerechte, global wirksame Sicherheits- und Kooperationsstruktur zu schaffen. Dann können die frei werdenden Mittel in die Sicherung der Lebensgrundlagen und die Verhinderung der Klimakatastrophe umgelenkt werden. Wir brauchen diese Friedensdividende für die globale Klimawende. Insofern ist Friedenspolitik die beste Klimapolitik und der Schlüssel zur Bewältigung der sich zuspitzenden Existenzkrise der Menschheit.

***
Der Artikel beruht auf zwei Artikeln, die in der Berliner Umweltzeitschrift „Der Rabe Ralf“ erschienen sind:
„Die Ermächtigung der Vernunft: Klimaschutz und Frieden statt Aufrüstung und Krieg“, Dezember23/Januar24, und „Der Klimanotstand kommt so oder so… zur Begrenzung oder als Folge der Klimakatastrophe“, April/Mai 2024.

Der Autor war Mitbegründer des Neuen Forums in Leipzig und hat zahlreiche Artikel zu Klima und Klimapolitik veröffentlicht. Weitere 16 Artikel von Jürgen Tallig im Raben Ralf findet man hier.

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Es gibt 8 Kommentare

Es stimmt schon der Autor schlägt einen ganz großen Bogen vom Wetter zum Krieg in der Ukraine. Die Klimakatastrophe macht es dem Journalismus irgendwelche subjektiv ambitionierte Themen ins Licht zu rücken. Ist in dem Medium aber üblich, man sollte sich nicht mehr darüber wundern

Sehr geehrter Herr Jürgen Tallig,
ich möchte nochmal betonen:
tl;dr!

Ich bin des Lesens (und Verstehens) seit meiner Kindheit mächtig, danke.

Krieg ist Umweltzerstörung, klar. Kostet Geld, klar. Macht normal keiner so zum Spaß.

Aber BITTE! Jetzt werfen Sie schon das 49Euro Ticket mit dem Ukraine Krieg in einen Topf. Was ist das für eine Logik? Gar keine.

Ich erwarte daher auch keine fruchtbare Diskussion – ich bin nur erschreckt, welche Denke hier zutage tritt.

Sehr geehrter Herr Jürgen Tallig,
Natürlich können Naturvölker und vier Milliarden Kleinbauern nichts dafür, aber es unbestritten das wenn wir „den Menschen“ nichts dagegen tun, wir aussterben wie das Mega-Nashorn, Megatherium und der Megalodon. Diese Beispiele sind wegen des Klimawandel ausgestorben, als die Erde sich abkühlte und die Antarktis sich mit Eis überzog. Meine überspitzte Äußerung sollte eigentlich darlegen, das wenn wir nicht machen, wir aussterben. Den wir lassen es zu dass 20 % der Erdbevölkerung für 80% der Emissionen, des Energie und Rohstoffverbrauchs verantwortlich sind. Wir haben die Regierung gewählt. Wir haben den Grünen vertraut etwas für die Umwelt zu tun.

ANMERKUNGEN UND ERGÄNZUNGEN DES AUTORS:
Zunächst sei Verwunderung ausgedrückt, dass nicht die erreichte 1,5 Grad-
Grenze und die Erwärmung um 0,4 Grad in einem Jahr und auch nicht die
„aufkochenden“ Ozeane für Aufmerksamkeit sorgen…
ÜBER DEN ZUSAMMENHANG VON KLIMAPOLITIK UND FRIEDENSPOLITIK
Ich möchte zuerst kurz auf den „tiefsinnigen“ „Kommentar“ von cx eingehen, der behauptet in meinem Text stünde kein einziger klarer Gedanke und er sei ein „Wortschwall“. Nun ist das leider kein Kommentar, sondern eine Diffamierung, die sich ja gar nicht mit dem Inhalt des Artikels
auseinandersetzt und lediglich die Inkompetenz des Schreibers offenbart. Ich finde es schon erstaunlich, dass solch ein „Kommentar“ überhaupt veröffentlicht wird. Sei`s drum. Es gilt auch hier:
„Du gleichst dem Geist, den Du begreifst.“ (Goethe). cx begreift offenbar nichts und ist von meinem etwas komplexerem Text überfordert.
Vielleicht war ich ja aber auch nicht deutlich genug und habe
Vorkenntnisse vorausgesetzt, die eben nicht selbstverständlich sind.
Ich empfehle daher zuerst, den Artikel noch einmal gründlich und in Ruhe zu lesen, auch die vielen Hintergründe, die über die Links zugänglich sind und zusätzlich empfehle ich die Lektüre meiner Artikel „Ein offener Brief: wie Klimaschutz und Friedenspolitik zusammenhängen“

https://www.l-iz.de/politik/engagement/2023/01/ein-offener-brief-wie-klima-friedenspolitikzusammenhang-509872

und „Krieg und Klimakatastrophe“
https://braunschweig-spiegel.de/krieg-und-klimakatastrophe/

Hier ein Auszug daraus:
„Der Weltklimarat IPCC erachtet als nötig: Es müssten alljährlich 1,6 bis 3,8 Billionen Dollar ausgegeben werden, um die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Um das ins Verhältnis zu setzen: Fossile Brennstoffe werden nach jüngsten Schätzungen (2022) mit jährlich 554 Milliarden Dollar subventioniert und in ihr Militär stecken die Länder der Welt pro Jahr rund zwei Billionen Dollar. Beide Zahlen haben sich seit Beginn des Krieges in der
Ukraine noch einmal erheblich erhöht, beim Militär inzwischen auf 2,4 Billionen Dollar.“
Bei einer weiteren weltweiten Politik der Konfrontation und Eskalation werden diese Summen weiter steigen,- ein Bombengeschäft sozusagen.
Auch hier muss man ganz einfach die Frage stellen: Wem nutzt es, wer verliert?
Der Zusammenhang ist offensichtlich: Was ich für Rüstung und fossile Subventionen ausgebe, kann ich nicht für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ausgeben. So verringert sich die Entwicklungshilfe im neuen Bundeshaushalt um eine Milliarde Euro, doch der schon erhöhte Verteidigungshaushalt erhält noch einmal 1,7 Mrd. extra.
Eine zusätzliche Verschuldung von 100 Milliarden Euro (über ein Sondervermögen) für Aufrüstung ist problemlos möglich, doch das 49 Euro- Ticket soll teurer werden,- weil angeblich kein Geld dafür da ist.
Diese Zusammenhänge müsste doch eigentlich jeder begreifen: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit wird es nur in einer friedlichen, kooperierenden Welt geben.
DIE NATUR SCHLÄGT ZURÜCK
Diese Formulierung sorgte bei dem „Gohliser“für Kritik und hobbypsychologische Auslassungen über einen Vaterkomplex. Allerdings wurde meine Verwendung dieser bildhaften Formulierung völlig aus dem Zusammenhang gelöst (siehe auch Anton-Andreas Guha, Der Planet schlägt zurück. Ein Tagebuch aus der Zukunft, Steidl, 1993):
„Die Natur schlägt zurück,- nachdem wir sie ja selbst destabilisiert und jahrtausendealte Wettermuster leichtfertig verändert haben und weiter verändern. Die Zerstörung und Missachtung der Ordnung der Natur erzeugt nun mal Entropie! Die Erde wandelt sich von einem lebensfreundlichen in einen lebensfeindlichen Zustand, das sollte beim allgegenwärtigen Kosten-Nutzenkalkül wohl bedacht werden.“
Also eine eindeutige Ursache-Wirkung- Beschreibung: Die Zerstörung der Ordnung der Natur durch den Menschen, führt zu genau den Reaktionen des Klimas und des Erdsystems, die Klima- und Naturwissenschaft ja schon lange vorhergesagt haben.
Es gilt also auch hier: „Du gleichst dem Geist, den Du begreifst.“ (Goethe). …
In meinem Text ist nicht die geringste Spur von GAIA- Hypothese zu finden. Ich empfehle aber gerne James Lovelocks hochinteressantes Buch „ Gaias Rache- Warum die Erde sich wehrt“, Ullstein, 2008.
Lovelock ist übrigens als Begründer der Erdsystemwissenschaft längst weitgehend anerkannt.
Bei der Gelegenheit sollte man sich auch gerne nochmal „Avatar“ anschauen (der erfolgreichste Film aller Zeiten), der eine wunderbare Illustration einer vereinfachten spirituellen Gaia- Hypothese liefert. Leider ist es nicht so, wie dargestellt!
Gaia, Mutter Erde, spielte über Jahrtausende eine zentrale Rolle im religiösen und kulturellen Leben des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens und der Gaia-Mythos der griechischen Mythologie, über die Unterwerfung Gaias und ihrer Söhne ist immer noch hochinteressant,- als Beginn unserer heutigen patriarchalen Entfremdung von der Natur.
DER MENSCH ODER DIE FOSSIL-MOBILE INDUSTRIEZIVILISATION?
Es wird vielfach zu Recht beklagt, dass die, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, am härtesten von seinen Folgen getroffen werden.
Denn es ist ja eine unbestreitbare Tatsache, dass 20 % der Erdbevölkerung für 80% der Emissionen, des Energie und Rohstoffverbrauchs verantwortlich sind.
Eine allgemeine Schuldzuschreibung an „den Menschen“ trifft die Sache also nicht wirklich, lieber „fra“,- Naturvölker und vier Milliarden Kleinbauern haben einen eher geringen Anteil an der Zerstörung der Welt. Die fossil-mobile, digitalisierte und zunehmend militarisierte Industriezivilisation mit ihrer „Imperialen Wirtschafts- und Lebensweise“ ist der Totengräber des Lebens auf dem Planeten und versucht sich immer weiter zu globalisieren. Diese Expansion und Eskalation gilt es zu stoppen und schnellstmöglich zu Reproduktionsformen innerhalb der Planetaren Grenzen zurückzukehren, -die nicht nur ökologischer und klimafreundlicher,
sondern auch humaner wären.

Mit besten Grüßen Jürgen Tallig

tl;dr

Sorry, aber was hat Krieg in der Ukraine mit der Klimakatastrophe direkt, konkret, zu tun?
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Ich kann keinen einzigen klaren Gedanken aus diesem Wortschwall herauslesen.

Der Natur sind wir egal, denn wer sich nicht anpasst stirbt aus. So einfach ist das. Wer die Rahmenbedingung verändert und sich nicht anpasst stirbt aus. Wie schon gesagt der Natur ist das alles egal. Nun haben wir seit Jahrtausenden nicht gelernt uns nicht die Köpfe einzuschlagen und wenn man sich die Situation der letzten Jahrhunderte mit allen seinen Kriegen ansieht, ist Aussterben eigentlich keine schlechte Idee. Vielleicht hat dann der Rest Natur überleben.

Ich weiß, ich weiß, man darf gegen den Klimaschutz nichts sagen – und das will ich auch nicht, aber ich weiß nicht, ob Formulierungen wie “Die Natur schlägt zurück” oder dass die Natur “uns straft” dem, was man gemeinhin als “Natur” bezeichnet, wirklich gerecht werden. Die Evolution verläuft lt. Darwin ziellos und dass “die Natur” eine Art Kollektivbewusstsein hat, noch dazu eines, dass direkt auf den Menschen und seinen Handlungen reagiert, scheint mir dann doch ein wenig zu viel. Ich bin geneigt, es eine ökologische Form von (umgekehrtem?) Paternalismus zu nennen. Seltsame Naturbilder, die sich da Bahn brechen. Aber was weiß ich schon.

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