·Politik·Sachsen

Standortegesetz ist reine Geldverschwendung: Grüne appellieren mit Entschließungsantrag an CDU und FDP

309 Millionen Euro teuer werden die Behördenumzugspläne der sächsischen Staatsregierung im so genannten "Standortegesetz", mit dem die sächsische Verwaltung eigentlich modernisiert und verschlankt werden soll. Doch der ganze Umzugszirkus kostet augenscheinlich nur Geld. Die Einsparungen werden schlicht über Personalkürzungen erreicht. Die Grünen werben deshalb noch einmal intensiv für ihren Entschließungsantrag zum Thema.

·Politik·Region

Hacker-Angriff auf PC der Bürgermeisterin von Markranstädt: Wars die Wählergemeinschaft oder steckt mehr dahinter? + Update

Das riecht nach einem echten Politskandal. Nach den bisherigen Unruhen im Rathaus und der Kampfansage an die Bürgermeisterin durch die Freie Wählergemeinschaft, einen eigenen Kandidaten zu stellen, kommt Markranstädt einfach nicht zur Ruhe. Jetzt teilt die Stadtführung auch noch mit, dass es auf das E-Mail-Postfach der Bürgermeisterin Carina Radon offenbar Hacker-Angriffe gegeben habe.

·Politik·Brennpunkt

Mehr Bänke, vier neue Lampen, neue Sträucher: Thomaswiese wird bis zum Mai wieder schön gemacht

Die Stadt nennt das Fleckchen Freiraum zwischen Petersstraße und Thomaskirchhof beharrlich "Grünfläche am Thomaskirchhof". Bei den Leipzigern und den jüngeren zumal ist es schlicht die "Thomaswiese". Hier darf man sich, wenn's warm ist, mitten in der City räkeln, abhängen, rumhängen, schwatzen. Und 2012 sogar auf frischem Grün, wenn alles gut geht. Die Bauarbeiten haben begonnen.

·Politik·Sachsen

Untersuchungsbericht zur Neonazi-Zelle in Zwickau: Jetzt regt sich auch bei Sachsens FDP Missmut

Am 1. Januar veröffentlichte die Financial Times Deutschland online einen Artikel zu einem Untersuchungsbericht, der sich mit den Pannen bei den Ermittlungen gegen das Zwickauer Neonazi-Trio beschäftigt. Titel: "Staat wusste von Straftaten der Terrorzelle". Ein Bericht, den auch die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) Sachsens gern eingesehen hätte. Doch das werde verweigert, kritisiert Carsten Biesok, der für die FDP Mitglied des Kontrollgremiums ist.

·Politik·Engagement

Attac und Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) fordern: Schluss mit PPP

Mit Zahlen kann man Politik machen. Je größer die Zahlen, umso größer der Owei-Effekt. Da geraten auch gestandene Politiker in Panik und sind zu den größten Dummheiten bereit. Eine Dummheit heißt PPP: Private Public Partnership. Das klingt fast nach Solidarität, ist aber in der Regel das Gegenteil: Umverteilung auf Kosten der öffentlichen Kassen. Das war am 3. Januar Thema bei einem Katerfrühstück in Berlin.

·Politik·Brennpunkt

Leipziger Auwald: Beteiligung der Umweltverbände ist auch beim Pflanzen nicht erwünscht

Am 1. Dezember forderte der Leipziger Ökolöwe noch einmal ein ordentliches Planverfahren für Abholzungen auf Deichen. Ein solches Verfahren war im Februar 2011, als auf 11 Kilometer Deich in Leipzig die Bäume gefällt wurden, nicht durchgeführt worden. Doch auch jetzt sehen die Akteure keinen rechten Anlass, ein solches Planverfahren nachträglich durchzuführen. Dafür haben sie einfach mal drauflosgepflanzt.

·Politik·Sachsen

Extremismus-Klausel: Freiwillige Engagierte verlangen Rücknahme der sächsischen “Demokratieerklärung”

Seit Anfang 2011 müssen alle freiwillig Engagierten in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung im Freistaat Sachsen eine so genannte Demokratieerklärung abgeben. Das Ministerium des Inneren und die sächsische Staatskanzlei machen die Auszahlung der Fördergelder aus dem Programm "Weltoffenes Sachsen" von einer Unterschrift der Träger, also Vereine und Initiativen sowie der einzelnen Empfänger von Honorarzahlungen abhängig.

·Politik·Brennpunkt

Bedrohtes Haus Jahnallee 61: Dachstuhl brannte in der Neujahrsnacht

Weitere Gefahr für den Erhalt des Hauses Jahnallee 61. In der Neujahrsnacht brannte der Dachstuhl "in voller Ausdehnung", wie die Leipziger Feuerwehr mitteilte. Gut zwei Stunden dauerte der erste größere Einsatz des Jahres. Fotos des Hauses gingen 1945 um die Welt. Der Fotograf Robert Capa dokumentierte so das Ende des Krieges in Europa.

Werner Patzelt. Foto: privat
·Politik·Sachsen

Es wird kein Zurück zu Volksparteien wie früher geben

Ein Zurück zu den Volksparteien wie früher schließt der Dresdner Parteienforscher Werner J. Patzelt im L-IZ-Interview aus. Gleichwohl sollten Parteien Konzepte entwickeln, „die sowohl fachlicher Kritik standhalten als auch auf große Teile der Bevölkerung plausibel wirken“. Hier hätte die CDU noch viele programmatische Hausaufgaben zu machen, so Patzelt.

·Politik·Leipzig

Zwischen Repression und Hilfe in der Drogenpolitik (1): Leipziger Beteiligte finden sich zusammen

Drogen, Gewalt, Politik, Repression, Opfer, Täter und Hilfe in Leipzig - ein Spannungsfeld, in dem sich rasch Bürgerängste, Medien und Beteiligte verirren, widerspiegeln und verbeißen können. Das Thema kocht nun schon seit Wochen, vor allem in den Medien - wie man kritisieren wird. Nun folgten viele Leipziger einer Einladung des Linksnetzes und der Grünen in den Leipziger Hauptbahnhof, um die Frage zu debattieren. Eine Diskussion, die einen Effekt haben könnte. Wenn die Ansätze des Abends weiter verfolgt würden.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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