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Bündnis Leipzig für's Klima

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Staatsminister Wolfram Günther übernimmt die Schirmherrschaft: Am 30. April werden die „Warming Stripes“ auf der Sachsenbrücke eingeweiht

Über eine Länge von 74 Metern und sechs Meter Breite bilden 172 aneinandergereihte Farbstreifen in verschiedenen Blau- und Rottönen ein gemeinsames großes Bild, das jetzt auch auf der Sachsenbrücke in Leipzig zu sehen ist: die Warming Stripes. Am Samstag, 30. April, werden sie mit einer großen Festveranstaltung eingeweiht. Entwickelt wurden diese Streifen, zu Deutsch auch […]

Visualisierung der Warming Stripes auf der Sachsenbrücke Leipzig, Foto: Silvio Bürger/ Bildmontage Leipzig fürs Klima

Kundgebung am 30. April: Crowdfunding für die „Warming Stripes“ auf der Sachsenbrücke hat die 10.000er-Marke geknackt

Zugesagt hat es die Stadt schon. Bis zum 30. April soll es passieren: In Leipzig werden die „Warming Stripes“ großflächig als permanente Bemalung auf der Sachsenbrücke aufgetragen. Die „Warming Stripes“ sind eine von dem britischen Klimaforscher Ed Hawkins entwickelte Visualisierung der globalen Erhitzung der Erde, basierend auf gemessenen Daten. Initiiert und umgesetzt wird das Projekt […]

So könnte die CO2-Uhr an derf alten Hauptpost aussehen. Fotomontage: Bündnis „Leipzig fürs Klima“

Team „AmpelGrün“ spendet sein Preisgeld vom Stadtradeln: Unterstützung für die CO2-Uhr in Leipzig

Knapp 10.000 Euro werden gebraucht, um in Leipzig eine Countdown-Uhr zu installieren, die vor aller Augen anzeigt, wann das zum Einhalten des 1,5-Grad-Ziels maximal noch verfügbare CO2-Budget aufgebraucht ist. Über 6.000 Euro waren am Montagmorgen schon beisammen. Da beschloss dann das Radel-Team der Grünen-Koalition im Leipziger Stadtrat, ihr Preisgeld aus dem Stadtradeln 2021 ebenfalls für das Projekt zu spenden.

So könnte die CO2-Uhr an derf alten Hauptpost aussehen. Fotomontage: Bündnis „Leipzig fürs Klima“

CO2-Uhr für Leipzig: Die Hälfte der benötigten Spenden ist fast erreicht

Im Juli berichteten wir erstmals über die Initiative des Bündnisses „Leipzig fürs Klima“, in Leipzig eine sogenannte Doomsday-Clock zu installieren, die zwar nicht den Weltuntergang anzeigen soll, aber den Tag, an dem Deutschland sein CO2-Budget aufgebraucht hat, also jene Menge an CO2, die Deutschland maximal noch auspusten darf, wen das 1,5-Grad-Ziel eingehalten werden soll. Mittlerweile ist die Hälfte der benötigten Finanzierung beisammen.

Zeit läuft: Uhr am Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Mahnender Countdown für die Innenstadt: Bündnis „Leipzig fürs Klima“ sammelt Spenden für eine CO2-Uhr

Die Zeit läuft ab. Eigentlich erzählen davon all die Wetterextreme, die uns in immer kürzeren Abständen heimsuchen. Sie erzählen von nichts anderem als von einer sich immer mehr aufheizenden Atmosphäre, die die Lebensbedingungen weltweit unter Druck bringt. Sechs Jahre geben Wissenschaftler der Menschheit noch, die Kurve zu kriegen, um wenigstens das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Höchste Zeit für eine CO2-Uhr für Leipzig.

Aus der Südvorstadt zog ein Protestzug gegen die Veranstaltung von André Poggenburg in Richtung Innenstadt. Foto: LZ

Montag, der 7. Juni 2021: Proteste gegen Poggenburg-Comeback in Leipzig und Impftermine für alle ab 14 Jahren

Am Abend befanden sich in der Leipziger Innenstadt zwei Protestlager gegenüber: Zum einen tauchte Sachsen-Anhalts Ex-AfD-Vorsitzender André Poggenburg in der Stadt auf, zum anderen hatte sich gegen diese Veranstaltung erheblicher Gegenprotest versammelt. Außerdem wurde am heutigen Montag bundesweit die Impf-Priorisierung für alle Menschen ab 14 Jahren aufgehoben und die LWB plant eine Höchstinvestition von 137 Millionen Euro in den Leipziger Wohnungsmarkt.

Klimaprotest vorm Neuen Rathaus am 19. März. Foto: LZ

Klimanotstand endlich ernst nehmen: Bürgermeister Heiko Rosenthal bekommt die Forderungen des Bündnisses Leipzig fürs Klima überreicht

Gerade das Thema „Klimanotstand“ macht deutlich, wie schwer es Verwaltungen fällt, ihre Routinen zu ändern. Das liegt manchmal am eingeübten Denken, das sich derart schnelle und notwendige Veränderungen nicht vorstellen kann, manchmal aber auch an Gesetzen, die die fossile Übernutzung der Welt geradezu festschreiben. Aber am heutigen 24. März will sich Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal den Leipziger Klimagruppen stellen.

Das Bündnis Leipzig für's Klima. Foto: Fridays for Future Leipzig

Forderungspapier für OBM Burkhard Jung und Leipziger Ratsfraktionen: „Machen Sie Klimaschutz endlich zur Chefsache!“

Die vergangenen zehn Jahre waren auch in der Leipziger Stadtpolitik Jahre der Enttäuschungen und Frustrationen – jedenfalls für alle, die wissen, wie spät die Welt mit der Klimawende dran ist. Und wie schwer sich Leipzigs Verwaltung tat, auch nur die eigenen Klimaziele ernst zu nehmen. Der Umsetzungsbericht zur Europäischen Klimaschutzkommune war für die Leipziger Klima-Aktivisten der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sie haben sich zum Bündnis zusammengetan und OBM Burkhard Jung einen Offenen Brief geschrieben.

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