Cinémathèque

Straßenseite der Feinkost. Archivfoto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Das Projekt „Filmkunsthaus“ auf dem Feinkostgelände scheitert an der Haftung

Das Geld war da. Seit 2018 durfte der Cinémathèque Leipzig e. V. tatsächlich davon träumen, auf dem Gelände der Feinkost in der Karl-Liebknecht-Straße das seit 2012 geplante Filmkunsthaus schaffen zu können. Aber am Ende scheiterte auch dieser Versuch, ein Leipziger Filmkunsthaus auf die Beine zu stellen, nachdem 2017 schon der Versuch gescheitert war, aus der ehemaligen „Skala“ in der Gottschedstraße ein Filmkunsthaus zu machen.

Straßenseite der Feinkost. Archivfoto: Ralf Julke
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In gewisser Weise hatte auch Leipzigs Verwaltung einen gewissen Anteil daran, dass die Bewerbung der Cinémathèque Leipzig um das Haus Gottschedstraße 16, die ehemalige Skala, scheiterte, obwohl der Verein ein spannendes Konzept entwickelt hatte, hier mit mehreren kleinen Sälen ein Filmkunsthaus für Leipzig zu schaffen. Mittlerweile ist ja auch der Verkauf des Hauses gescheitert. Dafür tun sich jetzt wieder auf der Feinkost Perspektiven auf.

Bekommt Leipzig ein Filmkunsthaus? Montage: L-IZ
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Mit der ehemaligen Skala in der Gottschedstraße hat es nicht geklappt. Die Cinémathèque e.V. hätte hier nur zu gern ein innenstadtnahes Filmkunsthaus eröffnet. Aber den Zuschlag bekam am Montag, 13. November, im Grundstücksverkehrsausschuss die Kulturstätten Jäger GmbH & Co. KG i. G., die hier dem Jazzclub Leipzig e. V. ein Zuhause geben will. Und die Cinémathèque? Da muss jetzt die Stadt helfen, finden SPD, Linke und Grüne.

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