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Nazis

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Kerstin Köditz, MdL Die Linke (Archiv 2017, Landesparteitag). Foto: L-IZ.de

Kerstin Köditz: Mindestens 23 Treffobjekte für Nazis in Sachsen verfügbar

Der extrem rechten Szene in Sachsen standen im vergangenen Jahr mindestens 23 feste Treffpunkte zur Verfügung. Das teilte das Innenministerium auf die aktuelle Kleine Anfrage von Kerstin Köditz mit (Drucksache 7/4989), die als Sprecherin der Linksfraktion für Antifaschistische Politik und für Innenpolitik zuständige Abgeordnete jährlich diese Daten abfragt. Die meisten Szenetreffs – jeweils drei – gibt es demnach in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und in der Stadt Chemnitz.

Jürgen Kasek und Irena Rudolph-Kokot von Leipzig nimmt Platz. Foto: L-IZ.de

Kein Platz für Nazis – nirgends, auch nicht in Dresden

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ unterstützt das Aktionsbündnis um „Dresden nazifrei“ und all deren Aktivitäten zum 13. Februar 2021. Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: „Ganz Deutschland ist im Lockdown und alle mühen sich nach Kräften, dass die Krankenhäuser entlastet werden und weniger Menschen sich anstecken. Dies hält leider Nazis inklusive deren parlamentarischen Ableger auch in diesem Jahr nicht davon ab, in Dresden ihre perfide Schuldumkehr verlautbaren zu wollen.“

Kerstin Köditz, MdL Die Linke (Archiv 2017, Landesparteitag). Foto: L-IZ.de

Kerstin Köditz: In Sachsen dürfen immer noch mehr als 100 Nazis Waffen besitzen

Zur Antwort auf ihre neuste Anfrage zu waffenrechtlichen Erlaubnissen bei Angehörigen der extremen Rechten sowie der „Reichsbürger und Selbstverwalter“ (Drucksache 7/5003) erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für Antifaschistische Politik der Linksfraktion und zuständig für Innenpolitik: „In Sachsen dürfen weiterhin mehr als 100 Anhängerinnen und Anhänger der rechten Szene ganz ,legal‘ Schusswaffen besitzen, weil sie über waffenrechtliche Erlaubnisse verfügen.“

Jürgen Kasek und Irena Kokot auf der Gegendemonstration von Leipzig nimmt Platz. Foto: L-IZ.de

Am 22. Juni auf nach Ostritz zum #platznehmen!

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zum Protest gegen das Neonazifestival in Ostritz am 22. Juni auf und organisiert eine Anreise mit Reisebussen zu „Rechts rockt nicht!“. Ostritz liegt direkt in Ostsachsen, direkt an der Neiße. Vom 21. bis 23. Juni soll dort eines der größten Nazifestival Europas mit dem Titel „Schwert und Schild“ im „Hotel Neisseblick“ stattfinden.

Irena Rudolph-Kokot. Foto: Alexander Böhm

Gemeinsam nach Chemnitz fahren – Nazis den Tag vermiesen

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ organisiert am 1. Juni eine gemeinsame Anreise nach Chemnitz zu den Protesten gegen den neonazistischen Aufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“. Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist 9 Uhr am Gleis 23, Hauptbahnhof Leipzig.

Im Mittelpunkt der Kritik der Brühl-Kundgebung: Die Marke Yakuza. Foto: Alexander Böhm

Antifa-Magazin wirft sächsischer Streetwear-Marke „Yakuza“ Verbindungen ins Neonazi-Milieu vor

Ein LEGIDA-freier Montag, zwei entspannte Demonstrationen und eine Debatte über das Modelabel „Yakuza“. So lässt sich wohl recht vereinfacht der 1. August 2016 auf dem Leipziger Richard-Wagner-Platz umschreiben. Die Antifa-Kampagne „a monday without you“ nahm sich das „Yakuza“-Geschäft „BLOW“ im Brühl 4 als Gegenstand antifaschistischer Kritik vor und wollte damit rechte Strukturen offenlegen. Die Argumentation jedoch bewegt sich auf ziemlich wackliger Grundlage.

Manchmal hilft es schon, die Sonnenbrille abzusetzen. Foto: L-IZ

Herr K. kann keine Nazis mehr sehen

Herr K., Sie schreiben uns: „Jetzt wird von verschiedenen Mitgliedern der ‚guten’ Parteien bestimmt, wer bei der Buchmesse ausstellen darf. Das erinnert mich an die gute alte DDR. Nur dort gab es keine Demokratie. Bei uns soll es ja noch eine geben.“ Wie Sie sicher bemerkt haben werden, stimmt an ihrer verbalen Sonntagskutsche nichts.

Legida: Längst auch eine Frage des Merchandising. Foto: L-IZ.de

Das Legida-“Manifest”: Patrioten aller Länder, vereinigt euch!

Legida hat sich ein Manifest gegeben und spart dabei nicht an historischen Verweisen. Es geht um Geflüchtete, Medien und die Antifa. Im Kern bedient der Text das bekannte Narrativ: Nicht wir sind die Nazis, sondern die anderen. Die Sprachwahl und Ausdrucksform erinnert dabei eher an den Heroismus rechtsextremer Kreise und die NPD.

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