Beiträge von Jan Kaefer

Am IAT Leipzig werden Spitzensportler/-innen buchstäblich auf Herz und Nieren untersucht. Foto: IAT Leipzig
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Corona – „Die umfängliche Immunität ist einfach noch nicht vorhanden“: Sportmediziner Prof. Dr. Bernd Wolfarth vom IAT Leipzig im Interview

Handballer Lukas Binder, Bobpilotin Anne Lobenstein und Leichtathlet Robert Farken haben eines gemeinsam: Alle drei hatten sich bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Die „Leipziger Zeitung (LZ)“ berichtete in den Ausgaben 86 (vom 18.12.20) und 87 (vom 29.01.21) darüber. Völlig unterschiedlich hingegen waren die einzelnen Krankheitsverläufe dieser Sportler/-innen.

Nach zwei Jahren wird Leipzig wieder die besten Leichtathlet/-innen des Landes empfangen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Leichtathletik-Hallen-DM 2022 wieder in Leipzig

Die Deutsche Hallenmeisterschaft der Leichtathlet/-innen wird im kommenden Jahr einmal mehr in Leipzig stattfinden. Das hat der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) am gestrigen Freitag bekannt gegeben. Als Termin für die Titelkämpfe ist das Wochenende 26./27. Februar 2022 angesetzt.

Moritz Kirschner beim Rollski-Weltcup in Aktion. Foto: Paul Poderat
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„Du hast auf Rollski den Spaß deines Lebens!“: Moritz Kirschner über die Freuden und Leiden in einer (noch) Randsportart

Es hatte doch für einiges Erstaunen gesorgt, dass es Mitte Februar nicht einfach nur formell Winter war, sondern Leipzig plötzlich auch mit einer ungewöhnlich dicken Schneeschicht überzogen wurde. Ebenso erstaunt waren viele Spaziergänger/-innen über die scheinbar aus dem Nichts auftauchende große Zahl an Skisportler/-innen, die auf dem kühlen Weiß mit Langlaufbrettern elegant ihre Bahnen zogen.

Jörg Matthé mit seiner Frau Tanja am mystischen westlichen Ende des Kanals. Foto: Jörg Matthé
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In Bewegung bleiben trotz Corona-Pandemie – 14. Leipziger Brückenlauf: Alles ein bisschen anders

In Pandemie-Zeiten sind die Angebote im Breitensport gezwungenermaßen rar gesät. Da fällt es natürlich vielen nicht leicht, fit und in Bewegung zu bleiben. An Massenveranstaltungen wie z. B. Volksläufe ist derzeit gar nicht zu denken. Auch der 14. Leipziger Brückenlauf, der traditionell Anfang des Monats auf dem Programm gestanden hätte, war in seiner ursprünglichen Form nicht durchführbar.

Anne Lobenstein (vorn) mit ihrer Anschieberin Viktoria Dönicke am Start bei der Junioren-WM in St. Moritz. Foto: Wolfgang Hoppe
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„Ich hatte Platzangst und Luftnot unterm Helm.“ Anne Lobenstein kämpft nach Corona-Erkrankung noch immer mit den Folgen

Anne Lobenstein ist 25 Jahre jung und von Kindesbeinen an sportlich aktiv. Als ambitionierte Kugelstoßerin war sie bei der SG Motor Gohlis-Nord erfolgreich und wechselte im Jahr 2013 zum Bobsport. Dort wurde sie schnell Teil des Nationalkaders und absolvierte am vergangenen Wochenende in St. Moritz (Schweiz) bereits ihre dritte Junioren-Weltmeisterschaft. Zudem ist sie beruflich als Landespolizistin tätig. Es darf bei ihr daher getrost von einem überdurchschnittlich hohen Fitnesszustand und einem robusten Immunsystem ausgegangen werden.

In diesem Jahr muss das MoGoNo-Schülersportfest in der Arena Leipzig ausfallen. Foto: Jan Kaefer
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„Ich hoffe, dass uns die Mitglieder erhalten bleiben.“ – Interview mit MoGoNo-Abteilungsleiter Tasso Hanke

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die mit dem Lockdown einhergehenden Einschränkungen bringen auch die Sportvereine zunehmend in Schwierigkeiten. Diese Entwicklung bekommen die Leichtathlet/-innen der SG Motor Gohlis-Nord (MoGoNo) ebenfalls zu spüren. So musste schweren Herzens das für den 6. Februar geplante große Schülersportfest in der Arena Leipzig abgesagt werden.

Robert Farken (SC DHfK) will dieses Jahr endlich auch mal im Sommer vorneweglaufen. Foto: Jan Kaefer
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Quarantäne statt Trainingslager in Dubai: Robert Farken wird durch überraschenden Corona-Befund ausgebremst

Das Jahr 2021 ist für viele Spitzensportler/ -innen von besonderer Bedeutung, denn – so alles nach Plan läuft – werden am 23. Juli in Tokio (Japan) die Olympischen Spiele eröffnet. Zu den Leipziger Athlet/-innen, die sich Hoffnung auf eine Teilnahme machen dürfen, zählt auch Robert Farken vom SC DHfK Leipzig. Für den 23-Jährigen, der in den Jahren 2017, 2019 und 2020 jeweils Deutscher Hallenmeister über 800 Meter wurde, ist die Olympia-Qualifikation der große Traum.

Trotz aller Komplikationen kann Felix Groß auf ein sportlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Foto: Jan Kaefer
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„Ein ganz besonderes Jahr für mich“ – Der Leipziger Radsportler Felix Groß zieht seine persönliche Jahresbilanz

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelDas Jahr 2020 werde ich niemals vergessen, da es ein ganz besonderes Jahr für mich war. Wir haben uns im Februar für die Olympischen Spiele fest qualifiziert. Insgesamt 32 Mannschaften hatten in den letzten zwei Jahren 16 Qualifikationsrennen bei Weltcups, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften absolviert. Dabei gelang es uns, am Ende unter die besten acht Mannschaften zu kommen, die sich für Olympia qualifizierten.

Karsten Heine, Präsident des Rugby Club Leipzig. Foto: Jan Kaefer
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Wenn Leipziger/-innen träumen: Eine Leipziger Rugbyakademie aufbauen

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelKarsten Heine (Präsident des Rugby Club Leipzig): Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das einem aber mit all seinen Einschränkungen dazu zwang oder zumindest die Möglichkeit bot, sich zu erden und zur Besinnung zu kommen. Gerade in sportlicher Hinsicht ging dieses Jahr für den Rugby Club Leipzig (RCL) zunächst genauso großartig weiter, wie das alte aufgehört hatte.

Sind die Hockeyfrauen des ATV Leipzig durch die Punktabzüge bereits zu Boden gerungen? Foto: Jan Kaefer
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Punktabzug mit fadem Beigeschmack: Hockey-Frauen des ATV Leipzig werden sanktioniert und bleiben kämpferisch

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelDie Appelle aus der Politik waren eindringlich: „Bleiben Sie zu Hause!“ und „Vermeiden Sie unnötige Reisen!“. Als Mitte Oktober die zweite Corona-Welle merklich steigende Fallzahlen übers Land spülte, war die Sorge über eine unkontrollierbare Ausbreitung der Pandemie groß. Zumindest bei einem Teil der Bevölkerung. Dazu gehörten unter anderem die Hockey-Frauen des ATV-Leipzig.

Marcus Schöfisch hatte sich über ein halbes Jahr lang auf seinen Rekordversuch vorbereitet. Foto: Lauftraining.com
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Trotz Missgeschicks zum Europarekord: Marcus Schöfisch absolviert 50 Kilometer auf dem Laufband

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIm zweiten Anlauf konnte das Experiment am 5. Dezember über die Bühne gehen. Ziel des Leipziger Langstreckenläufers Marcus Schöfisch war es, den (inoffiziellen) Weltrekord über 50 Kilometer auf dem Laufband zu knacken. Erst im Juni hatte der US-Amerikaner Tyler Andrews diesen auf eine Zeit von 2:42:51 Stunden verbessert und damit den Schweizer Matthias Kyburz (2:56:35 Stunden) von der Rekord-Spitze verdrängt.

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„Da blutet einem das Herz“ – Corona lässt Turnfest 2021 platzen, nur Deutsche Meisterschaften sollen stattfinden

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEs sollte ein rauschendes Fest werden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 war Leipzig als Austragungsort des 44. Internationalen Deutschen Turnfestes vorgesehen (LZ Nr. 80 vom 26.06.2020 berichtete). Doch die Corona-Pandemie ließ diesen sportlichen Traum nun platzen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sahen sich die Veranstalter aufgrund des Infektionsgeschehens dazu gezwungen, dieses Großspektakel abzusagen.

Marcus Schöfisch hat nun drei Wochen mehr Zeit für die Vorbereitungen. Foto: Lauftraining.com
Sport·Leichtathletik

50-Kilometer-Weltrekordversuch verschoben: Marcus Schöfisch geht erst im Dezember aufs Laufband

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich wollte Marcus Schöfisch jetzt bereits einen nagelneuen Weltrekord in der Tasche haben. Wie in der letzten LZ-Ausgabe berichtet, hatte der Leipziger für vergangenen Sonntag den Angriff auf den Bestwert über 50 Kilometer auf dem Laufband angekündigt. Doch das Vorhaben konnte noch nicht stattfinden. Die Leipziger Zeitung (LZ) hat beim 33-jährigen Athleten nachgefragt.

Die Schließung der Schulsporthallen stellt auch die Leichtathleten vor Probleme. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

„Es ist momentan ein täglicher Kampf“: Wie es den Leichtathleten des SV Lindenau 1848 in der Coronakrise ergeht

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDer November-Lockdown trifft nicht nur die Mannschaftssportarten. So spüren beispielsweise auch die Leichtathleten die aktuellen Einschränkungen unmittelbar: Es fehlt ihnen vor allem an Trainingshallen und greifbaren Zielen in Form von Wettkämpfen und Meisterschaften, an denen sie wachsen können. Thomas Uth ist Abteilungsleiter und ehrenamtlicher Trainer beim SV Lindenau 1848.

Marko Hofmann kehrt als Coach der Kickers-Männer auf die Markkleeberger Trainerbank zurück. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

„Die Situation ist absolut skurril.“ – Marko Hofmann wird Trainer bei den Kickers Markkleeberg und muss abwarten

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelStell dir vor, du wirst als Landesliga-Trainer verpflichtet – darfst aber nicht trainieren. Genau so ergeht es momentan unserem LZ-Fußballexperten Marko Hofmann. Ausgerechnet zwei Tage vor dem November-Lockdown bekam der 36-Jährige das für ihn bisher höchstklassige Traineramt bei den Männern der Kickers Markkleeberg angeboten. Er nahm diese Offerte an, doch war unmittelbar zum Nichtstun verdammt.

Der Phoenix kann aktuell nicht über den Fußballplatz fliegen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

„Fußball ist eben nicht nur, an den Ball treten.“ – FC Phoenix-Präsident Erik Haberecht zwischen Hoffnung und Resignation

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelSeit Anfang November rollt entsprechend der aktuellen Corona-Schutzverordnung im Freizeit- und Amateursport kein Ball mehr. Sportanlagen sind gesperrt, Mannschaftstrainings untersagt. Das bringt auch für die Sportvereine bundesweit zum Teil erhebliche Probleme und Herausforderungen mit sich.

Almedin Civa löste im Sommer Wolfgang Wolf als Trainer des 1. FC Lok ab. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

„Ich mache das, weil ich den Fußball liebe!“: Das große LZ-Interview mit Almedin Civa, Trainer des 1. FC Lok Leipzig

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelObwohl Almedin Civa erst seit dem 1. Juli Trainer des 1. FC Lok ist, hat er der 1. Mannschaft schon eine klare Handschrift gegeben. Die Vorbereitung war mit drei Wochen kurz, die Ausgangslage nach dem verpassten Aufstieg schwer. Dennoch befindet sich Lok im oberen Tabellen-Mittelfeld und Spieler und Verantwortliche sind mit der Verpflichtung Civas sehr zufrieden. Der gebürtige Bosnier spricht im ersten großen Interview in der LZ allerdings nicht nur über Lok, sondern auch über seine Heimat, Krieg und die Scheinheiligkeit der Champions League.

Die Icefighters sind zurück im Kohlrabizirkus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.

Marcus Schöfisch: Das große Ziel bleibt aber Olympia. Foto: privat
Sport·Leichtathletik

Weltrekorde am laufenden Band: Marcus Schöfisch attackiert den 50-Kilometer-Rekord auf dem Laufband

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelDas große Ziel von Marcus Schöfisch war es, sich dieses Jahr auf der Marathonstrecke für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Dann kam Corona und alles ganz anders. Der Langstreckenläufer musste sein Trainingslager in Südafrika abbrechen und Mitte März vorzeitig nach Leipzig zurückkehren. Aus sportlicher Sicht war die Enttäuschung groß, denn bereits im Vorjahr musste der Deutsche Meister von 2016 verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten.

"Sport vor Ort" ist wieder da.
Sport·Weitere

„Sport vor Ort“ – die anderen Sporttipps für den November

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im Handel„Sport vor Ort“ zeigt, dass spannender Sport in Leipzig nicht nur in den großen Arenen, sondern überall stattfindet. Ob in Schulsporthallen oder auf Ascheplätzen, ob Ringen, Rugby oder Rollhockey, Bundesliga oder Kreisliga – Sport vor Ort hat die Höhepunkte auf dem Schirm, die nicht im großen Rampenlicht stattfinden. Ehrlichen, erdigen Sport – in Leipzig – vor eurer Haustür.

Drei der fünf Leipziger Treffer steuerte Morgan Fassbender (mitte) bei. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

BSG Chemie Leipzig vs. Bischofswerda 5:1 – „Wie Männer- gegen Jugendfußball“

Klare Sache für Regionalligist BSG Chemie Leipzig am Samstag gegen den Bischofswerdaer FV. Vor - aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften - nur noch 999 zugelassenen Zuschauern überforderten die Leutzscher das junge BFV-Team von Anfang an. Bereits zur Pause führten die Gastgeber mit 4:0, wobei sich Morgan Fassbender mit einem lupenreinen Hattrick in die Torschützenliste eintrug.

Nach einer Niederlage und einem Remis, durften die HCL-Frauen endlich den ersten Heimsieg der Saison bejubeln. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. HC Rödertal 38:25 – Der HCL als „Derbynator“

Im mit Spannung erwarteten Sachsenderby gegen den HC Rödertal, ließen die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag keine Fragen aufkommen. Statt eines heiß umkämpften Kopf-an-Kopf-Rennens bis zum Schlusspfiff, erwiesen sich die Leipzigerinnen von Beginn an als „Derbynator“ und schickten die Gäste mit einem vorbildlichen Sicherheitsabstand von 13 Toren auf die Heimreise.

Zwei Tore durfte Chemie bejubeln, die am Ende wichtige Punkte einbrachten. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

BSG Chemie Leipzig vs. Luckenwalde 2:0 – Per Doppelschlag zum wichtigen Heimsieg

Nach den Niederlagen in den letzten beiden Spielen gegen Jena und Viktoria Berlin sollten für die BSG Chemie am Samstag gegen den direkten Konkurrenten aus Luckenwalde wieder wichtige Punkte für den Klassenerhalt her. Ein Doppelschlag Mitte der ersten Halbzeit sorgte dafür, dass die Leutzscher vor den zugelassenen 2.300 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark am Ende ihren vierten Saisonsieg feiern durften.

Kalender-These #23 – Oktober 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.
Leben·Gesellschaft

These #23: Jugendarbeit droht ein Bedeutungsverlust, da sie zunehmend als on/off-Dienstleister verstanden wird

Eine bedarfsgerechte Jugendarbeit kann nicht beliebig eingesetzt werden. Sie ist ganzheitlich, präventiv und kontinuierlich wirksam. Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit! Soziale Arbeit als Dienstleistung zu beschreiben, ist Teil einer breiten fachlichen Diskussion über Begriffe wie Qualität, Wirksamkeit oder Outputorientierung, kurz der Ökonomisierung einer am Menschen und dessen Entwicklung orientierten Arbeit.

Der Kampf an den Spitzenbrettern im U16-Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft. Foto: Frank Willberg
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„Es ist ein richtig schöner leiser Krieg“: Schach – Kein Spiel für Schöngeister

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelSowohl die landläufige als auch die herrschende Meinung irren. Schach ist weder ein beliebiges Brettspiel noch intellektuelles leichtes Geplänkel. Das königliche Spiel, welches wohl vor anderthalb Jahrtausenden irgendwo in Persien oder Indien erdacht wurde, ist ein echter Sport. Meine These: eine Kampfsportart mit relativ wenig Körpereinsatz. Suchen wir nach Beweisen.

Speerwerferin Lea Wipper (SC DHfK Leipzig) jagte von einer Bestweite zur nächsten. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Interview mit SC DHfK-Speerwerferin Lea Wipper: Erst Motivationstief, dann Leistungsexplosion

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelDie Rahmenbedingungen waren alles andere als ideal. Über Monate hinweg hatte die Corona-Pandemie (nicht nur) den Sportbetrieb komplett lahmgelegt. Um so erstaunlicher, dass die Leipziger Speerwerferin Lea Wipper ausgerechnet in dieser sehr speziellen Saison zum großen Leistungssprung ansetzte und dabei gleich mit drei Bestweiten aufwartete.

Die Frauen-Regionalliga Nordost ist mit einem neuen Modus in die Saison gegangen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

„Den Saisonstart haben wir uns anders vorgestellt.“: Eintracht Leipzig-Süd und FC Phönix warten noch auf ersten Sieg

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelInzwischen rollt auch in der Frauen-Regionalliga Nordost wieder der Ball. In Sachen Spielmodus gab es hier allerdings gravierende Änderungen. Denn die bisher eingleisige Nordost-Liga wurde nun in zwei Staffeln geteilt: Nord und Süd. Jeweils sieben Vereine spielen dort untereinander. Die vier erstplatzierten Teams aus Nord und Süd treffen anschließend in der Meisterrunde aufeinander und spielen die Plätze 1-8 aus.

Die L.E. Volleys schlagen erst im Derby gegen Delitzsch in der heimischen Brüderhalle auf. Foto: Jan Kaefer
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Keine Angst, die wollen nur spielen: Wie die Leipziger Bundesliga-Teams in den Spielbetrieb zurückkehren

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelWie ein dicker, roter Filzstift, hatte die Corona-Pandemie im Frühjahr sämtliche Sportligen gestrichen. Verbunden mit jeder Menge Verunsicherung, teilweise dramatischen finanziellen Nöten und der ständigen Frage: Wie geht es jetzt weiter? Seit diesem September geht es nun tatsächlich weiter, zumindest im Spielbetrieb einiger Leipziger Bundesligisten. Die „Leipziger Zeitung“ wirft einen Blick auf den Stand der Dinge.

"Sport vor Ort" ist wieder da.
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„Sport vor Ort“ – die anderen Sporttipps sind wieder da!

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im Handel„Sport vor Ort“ zeigt, dass spannender Sport in Leipzig nicht nur in den großen Arenen, sondern überall stattfindet. Ob in Schulsporthallen oder auf Ascheplätzen, ob Ringen, Rugby oder Rollhockey, Bundesliga oder Kreisliga – Sport vor Ort hat die Höhepunkte auf dem Schirm, die nicht im großen Rampenlicht stattfinden. Ehrlichen, erdigen Sport – in Leipzig – vor eurer Haustür.

Kickers 94-Trainer Ronny Meißner. Foto: Florian Schenk
Sport·Fußball

Sachsenliga startet mit 22 Mannschaften und einem außergewöhnlichen Spielmodus: „Der Modus wird eher dem reinen Ergebnisfußball zuträglich sein“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelDie Fußball-Landesliga Sachsen, weithin auch Sachsenliga genannt, findet in der kommenden Saison in einem abgeänderten Modus statt. Aufgrund des coronabedingten Abbruchs der Saison 2019/2020 in Sachsen haben keine Teams die Liga nach unten verlassen, sodass statt 16 Mannschaften nun 22 in dieser Amateurliga antreten werden.

Richard Vogelsang bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Laufen. Foto: cityflitzer.de
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Ein Spendenlauf zum Leipzig-Abschied: Langläufer Richard Vogelsang im Kurz-Interview

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelSeit zwei Jahren arbeitet Richard Vogelsang daran, alle Straßen Leipzigs wenigstens einmal zu belaufen (siehe LZ 67, Mai 2019). Nun muss sein ehrgeiziges Projekt erst einmal ruhen, denn es zieht den 21-jährigen Studenten für einige Zeit ins Ausland. Die LZ wollte wissen, warum, wie er seinen Abschied gestaltete und wie es um das Laufprojekt bestellt ist.

Emely Theilig traf dreimal, doch kassierte auch drei Zeitstrafen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. BSV Zwickau 26:27 – Knappe Auftaktniederlage im Sachsenderby

Was für ein packender Zweitliga-Auftakt am Sonntag in der Brüderhalle. Gleich am ersten Spieltag empfingen die Handballerinnen des HC Leipzig die sächsische Konkurrenz vom BSV Sachsen Zwickau. In einer Party, in der es insgesamt 21 mal unentschieden stand, hatten am Ende die von Ex-HCL-Coach Norman Rentsch trainierten Zwickauerinnen die Nase ganz knapp vorn. „Wir sind gerade sehr enttäuscht“, sagte die Leipzigerin Emely Theilg. „Heute hat wahrscheinlich einfach das Quäntchen Glück gefehlt.“

Chancen waren für Chemie vorhanden, doch ein (gültiger) Treffer wollte nicht gelingen. Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie Leipzig vs. Berliner AK 0:0 – Chemie bleibt ungeschlagen

Nach dem dritten Unentschieden in Folge bleiben die Regionalliga-Kicker der BSG Chemie Leipzig in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Am Samstag trennten sich die Grün-Weißen im Alfred-Kunze-Sportpark vom Berliner AK torlos, ließen vor allem in der 1. Halbzeit aber einige gute Möglichkeiten aus. „Wir können mit dem 0:0 gut leben und sind sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Chemie-Trainer Miroslav Jagatic. „Wir kommen unserem Ziel, dem Klassenerhalt, immer einen Schritt näher.“

Die HCL-Handballerinnen starten am Sonntag in die neue Zweitliga-Saison. Foto: Jan Kaefer
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HC Leipzig mit neuem Cheftrainer Fabian Kunze: Minimalziel Klassenerhalt – Platz 7 als optimistisches Sahnehäubchen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 82, seit 28. August im HandelBereits seit Mitte März war klar: Die Zweitliga-Handballerinnen des HC Leipzig werden mit Fabian Kunze als neuen Cheftrainer in die Saison 2020/2021 starten. Der bisherige HCL-Jugendkoordinator löst damit Jacob Dietrich ab, der sich nach zweijähriger Amtszeit bei den Blau-Gelben nun wieder voll und ganz seiner Landestrainertätigkeit beim Handball-Verband Sachsen widmen kann.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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