Beiträge von Ralf Julke

Könnte auch der Schleifstein von Hans im Glück gewesen sein ... Foto: Ralf Julke
Leben·Gesellschaft

Wenn Wrestling zum politischen Normalzustand wird

Sie gehen ja um wie Epidemien. Einer mutmaßt, zwei kommen ins Grübeln, machen vier andere unsicher – und am Ende geht eine Welle durchs Land und 1.000 Leute sind überzeugt, dass „an der Sache was dran ist“. Darüber grübele ich dann auch in eigener Sache: Kann man Fragen stellen, die in die falsche Richtung laufen?

Der sanierte Rabensteinplatz. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Rabensteinplatz lädt wieder ein, nur der Frosch ist noch nicht wieder da

Der Rabensteinplatz ist fertig. Der Froschbrunnen fehlt noch. Still und bescheiden steht er in der Ecke. Die Wiese ist gemäht, die Blumenrabatte neu gepflanzt. Auf jeden Fall hat der ein paar Jahre vernachlässigte Rabensteinplatz an der Dresdner Straße jetzt wieder Aufenthaltsqualität. Am Mittwoch, 12. Juli, wurde er offiziell wieder freigegeben. Dabei musste erst einmal wieder an ihn erinnert werden.

MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Ralf Julke
Bildung·Medien

Wenn Öffentlich-Rechtliche auch noch Internetzeitung machen wollen

Da hat sich Michael Hanfeld noch sehr zurückgehalten, als er am Dienstag, 11. Juli, eine Wortmeldung des Vorsitzenden des HR-Rundfunkrats, Harald Brandes, mit dem ursprünglichen Titel „Presseähnliche Telemedienangebote wünschenswert“ kommentiert. Ein Titel, der dann noch einmal weichgespült wurde. Obwohl sich am Inhalt nichts änderte. Die Granden des Öffentlich-Rechtlichen wollen tatsächlich den ganzen Kuchen, nicht nur die Hälfte.

Auch Teilauto ist in Leipzig schon mit E-Auto unterwegs. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Mobilität

Leipzigs Stadtverwaltung kommt bei alternativen Verkehrsprojekten immer mehr unter Zeitdruck

Es deutet Vieles darauf hin, dass an strategisch entscheidenden Stellen in Leipzigs Verwaltung das nötige Personal fehlt. Fast jedes große Thema der Stadt verzögert sich, zieht sich wie Gummi, während sich die Stadt in immer höherer Schlagzahl wandelt und die Bewohner selbst dafür sorgen, dass sich die Dinge ändern. So wie beim Carsharing. Denn immer mehr Leipziger verzichten auf das eigene Auto.

Fußgänger auf der Straße.
Wirtschaft·Mobilität

Leipzig muss deutlich fußgängerfreundlicher werden

Für FreikäuferEine Meldung, über die am Dienstag, 11. Juli, der „Spiegel“ berichtete, bestätigt einen Antrag der Leipziger SPD, der im März im Stadtrat mit Mehrheit abgestimmt wurde. Nicht mit großer Mehrheit. Das verblüfft immer wieder, wenn fast der halbe Stadtrat immer wieder für Bequemlichkeit stimmt. Und in diesem Fall – gegen Gesundheit. Denn wer zu Fuß läuft, lebt gesünder. Selbst Schrittzähler beweisen das.

XL unterwegs in Gohlis. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Mobilität

Die erste XL-Straßenbahn der LVB geht jetzt auf Linienfahrt

Für FreikäuferDie neue Straßenbahn XL der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hat endlich ihre Freigabe durch die technische Aufsichtsbehörde bekommen. Das meldeten die LVB am Dienstag, 11. Juli. Damit kann die von Solaris extra für Leipzig konzipierte Straßenbahn endlich in den Linienbetrieb gehen, nachdem sie über ein halbes Jahr lang im Liniennetz getestet wurde. Am Donnerstag, 13. Juli, ist der große Auftakt.

Ein Paradies auf Erden. Foto: asisi
Kultur·Ausstellungen

Ab Herbst/Winter 2018/2019 zeigt Yadegar Asisi in Leipzig das Paradies

Das Glück Yadegar Asisis ist die moderne Computertechnik. Die leistungsfähigen Bildbearbeitungsprogramme der Gegenwart ermöglichen dem Künstler, in immer kürzerer Zeit seine Visionen vom Panoramabild umzusetzen. Das erhöht nicht nur den Ausstoß – das ermöglicht sogar Bilder, von denen die großen Panorama-Maler des 19. Jahrhunderts nicht einmal träumten. Zum Beispiel die Welt aus der Sicht eines Pollenkorns zu zeigen.

Joachim Oelßner: Was soll vergrabenes Gold ... Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

„Was soll vergrabenes Gold …“ – Der Zankapfel Lipsk und die Fakenews der Mächtigen

Für FreikäuferNa gut, den 800-Seiter wird nicht jeder im Urlaub schaffen. Es sei denn, es gibt jetzt noch sechs Wochen Regenwetter. Selbst dann wird es nicht leicht, denn Joachim Oelßner hat sich mit diesem Buch zu einem der spannendsten Kapitel der Leipziger Geschichte eine Herkulesaufgabe gestellt. Denn vor 800 Jahren war in Leipzig richtig was los. Zutaten: ein König, Markgrafen, Bischöfe, Ritter. Und ein berühmter Minnesänger.

Handschrift aus der Bühner-Sammlung. Foto: Universitätsbibliothek Leipzig
Kultur·Ausstellungen

Die Universitätsbibliothek Leipzig zeigt ab dem 11. Juli sechs kostbare mittelalterliche Pergamente

Die großen Kulturschatzkammern unserer Stadt leben davon, dass sie immer wieder auch wertvolle Stücke von sammelfreudigen Bürgern geschenkt bekommen. Und manche strahlen dabei weit. So freute sich die Universitätsbibliothek 2015 über ein Geschenk aus Mühlhausen. Am Dienstag, 11. Juli, wird um 17 Uhr mit Kurzvorträgen eine neue Kabinettausstellung mit diesen Geschenken eröffnet.

Seite 95 aus dem Hamburger Verfassungsschutzbericht 2017. Screenshot: L-IZ
Politik·Sachsen

Eine FDP-Wortmeldung und die linksradikal genutzten Netzwerke

Da waren wir doch schon etwas verblüfft. Es prasselten etliche Stellungnahmen zu den Hamburger Krawallen ins Redaktionspostfach. Manche überzogen gewaltig. Manche mahnten oder versuchten das Phänomen einfach in die linksradikale Ecke zu schieben. Das ist immer einfach, aber eigentlich keine Lösung. Auch Sachsens FDP versuchte, die ganze Sache irgendwie dort abzulegen.

Dringend benötigte Fläche im Leipziger Westen: das Jahrtausendfeld. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Hat Leipzigs Liegenschaftsamt bei der Zerstörung der Skate-Anlage überzogen?

Diese schreckliche Jugend. Immerzu macht sie Krach, tobt sich irgendwo aus. Und beansprucht auch noch Platz für ihre Freizeitaktivitäten. Fürs Skaten zu Beispiel. In der vergangenen Woche freilich machte der Abriss einer Skate-Anlage am Jahrtausendfeld Furore. Worüber sich mittlerweile auch Teile des Stadtrats wundern. Denn eigentlich hatte man 2014 die Stadt beauftragt, die Skate-Anlagen im Stadtgebiet zu sichern.

Seit 2015 richtete sich die Agression zunehmend gegen Politiker und Mandatsträger. Foto: Ralf Julke
Leben·Gesellschaft

Trotz Luther-Jahr haben eine Menge Leute nicht mal die Bibel gelesen

Bevor wir hier wieder mit Schuldzuweisungen beginnen, stellen wir einfach fest: Was unsere gesellschaftlichen Konfliktstrategien betrifft, befinden wir uns im Jahre 2017 noch immer vor der Geburt Christi. Seitdem haben mehrere tausend Kriege stattgefunden, aber gelernt haben einige von uns daraus nicht die Bohne. Was in Hamburg sehr schön zu beobachten war. Da hilft keine Talkshow und kein Fingerzeigen. Worum geht es?

Sparen um jeden Preis? Foto: Ralf Julke
Politik·Kassensturz

Es ist unmöglich, sich aus einer Wirtschaftskrise herauszusparen

Es gibt auch Beiträge der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), in deren Impressum sie sich nicht ganz so sehr von dem distanziert, was sie veröffentlicht. Wie den von Andrä Gärber und Markus Schreyer, beide Mitarbeiter der FES. Beide haben augenscheinlich genug vom ganzen Gejammer ums Sparen und die falschen Loblieder auf die schwäbische Hausfrau.

Eingang zur Hauptbahnhof-Westhalle. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Ist Beethoven tatsächlich das letzte Mittel gegen Trinker, Junkies und Obdachlose?

Es war schon teilweise burschikos, was sich da in den letzten Jahren vor den Ausgängen des Hauptbahnhofs Leipzig abgespielt hat. Kleine Gruppen von Menschen mit Hund, Decke und Sammelbecher hatten die Überdachung zu einer Art Daueraufenthaltsplatz gemacht. Manchmal nicht ganz leise, gern auch mit viel Alkohol. Der Centerleitung war das augenscheinlich ein Dorn im Auge. Jetzt wird es Thema im Leipziger Stadtrat.

Blick über den Kulkwitzer See. Foto: Ralf Julke
Politik·Region

Hundebadestrand geht schnell, Wasserspielplatz braucht etwas Zeit

Veränderungen in unserer Welt werden dann am ehesten akzeptiert, wenn diejenigen, die es direkt betrifft, auch an den Visionen beteiligt sind. Nicht nur als Alibi, sondern mit eigenen Ideen und direkt in einer Arbeitsgruppe. Das hat, so meldet Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske, jetzt in der vom Stadtrat in Markranstädt einberufenen Arbeitsgruppe „Westufer Kulkwitzer See“ geklappt.

Tor der Erstaufnahmeeinrichtung in Dölitz. Foto: Alexander Böhm
Politik·Brennpunkt

Jetzt trainieren wohl Polizisten in der Friedrikenstraße und zum Mietvertrag gibt’s keine öffentliche Auskunft

Die Karriere der Leipziger Erstaufnahmeeinrichtung in der Friederikenstraße war kurz. 2015 eröffnet, wurde sie zum Jahresende 2016 wieder geschlossen und in den Stand-by-modus versetzt. Was die Landtagsabgeordnete der Linken, Juliane Nagel, daran erinnerte, dass ja ursprünglich mal die Stadt das Objekt haben wollte. Könnte man es nicht anderweitig nutzen, fragte sie deshalb die Staatsregierung an.

Fenster eingeschlagen, Botschaft hinterlassen. Eine Commerzbank-Filiale in Hamburg. Foto: Tim Wagner
Leben·Gesellschaft

Warum konservative Innenpolitik nicht mal begreift, woher die Wut auf Europas Straßen kommt

Nach den ausufernden Krawallen zum G20-Treffen in Hamburg fluteten zahlreiche Politiker die Kanäle mit allerlei Stellungnahmen zum Polizeieinsatz, zur Gewalt, zu Linken und Linksextremisten. Und die meisten machten mit ihren Statements deutlich, dass sie von der Komplexität unserer Gesellschaft völlig überfordert sind. So wie Christian Hartmann, der in der sächsischen CDU-Fraktion für Innenpolitik zuständig ist.

Geld ist doch nicht zum Ausgeben da ... Foto: Ralf Julke
Politik·Kassensturz

Friedrich-Ebert-Stiftung wagt zaghaften Vorschlag zur Kommunalfinanzierung

Es sieht ganz danach aus, als würde auch dieser Bundestagswahlkampf in eine gewaltige Steuersenkungsdebatte münden und am Ende in einer Regierung, die wieder einmal die Steuern dort senkt, wo es eigentlich nicht brennt. Dabei gibt es – auch wenn es Thinktanks wie die INSM immer wieder behaupten – gar keine Spielräume für Steuersenkungen. Selbst die FES hat den SPD-Spitzenkandidaten gewarnt.

Gefällte Bäume in Connewitz. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

Grüne beantragen Leipziger Aktivitäten für ein neues Baumschutzgesetz in Sachsen

Als die Grünen jüngst im Stadtrat nachfragten, wie es mit den Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume bei Bauvorhaben steht, bekamen sie eine Antwort, die sie regelrecht entsetzte. Das noch von CDU und FDP verabschiedete „Baum-ab-Gesetz“ sorgt auch dafür, dass es selbst für wertvolle Bäume in 30 Prozent der Fälle keinen Ersatz gibt. Die Stadt ist ohnmächtig und kann nur auf Goodwill hoffen.

Ob ein ausgefallenes Hirnareal unseres Sprachnetzwerkes durch ein anderes kompensiert werden kann, hängt davon ab, wie grundlegend der gestörte Prozess ist - je basaler, desto unwahrscheinlicher. Foto: MPI CBS
Bildung·Forschung

Wie das Erkennen von Gesprochenem in unserem Gehirn abläuft

Leipzigs Gehirnforschern geht es ja manchmal so: Sie untersuchen die Lösung für ein Problem für unser Gehirn – zum Beispiel die Folgen eines Schlaganfalls. Und dann stoßen sie auf eine Erkenntnis, die wieder mal bestätigt, wie sehr unser Denken tatsächlich von Mustern abhängt. Da sieht man direkt die kleinen Babys vor sich, wie sie mit aufmerksamem Blick Muster erkennen lernen. Oder halt: aufmerksamen Öhrchen.

Große Wiese am Klingerweg. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Wer nicht mal Zahlen hat, wird auch keine sinnvollen ÖPNV-Vorschläge machen können

Zum Entwicklungskonzept für den Clara-Zetkin-Park gehören natürlich auch Überlegungen, wie man mit dem ÖPNV besser hinkommt, ob man mit Straßenbahn oder Bus vielleicht besser hinkommen könnte, als das jetzt der Fall ist. Könnte man. Aber das verhindert die alte Verkehrspolitik in Leipzig. Und so gibt es auch ein Pünktchen „Ergänzung ÖPNV“ im Konzept, in dem mit traurigem Ton abgehandelt wird, warum mehr ÖPNV für den Park derzeit nicht zu machen ist.

Bikes! Das Fahrrad neu erfinden. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

„BIKES!“ Die Zukunft der Städte gehört dem Fahrrad

Fahrräder, Fahrräder, Fahrräder! Im Museum für angewandte Kunst sieht es derzeit aus wie in einer Designerwerkstatt für flotte Zweiräder. Oder wie in einem Store für die verrücktesten Bikes, die es derzeit zu kaufen gibt. Vom 22. Juni bis zum 1. Oktober ist diese Sonderausstellung zu sehen, die nicht nur zeigt, dass Fahrräder heute zum modernen Lebensstil gehören.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Gesellschaft

Kann es sein, dass die Bürgerkriegsbilder aus Hamburg politisch erwünscht waren?

Frank Drieschner, Redakteur der „Zeit“, betonte in seinem Beitrag „Die Strategie der Polizei ist gescheitert“ extra, er schätze die ausufernde Gewalt und das Handeln der Polizei beim G20-Gipfel in Hamburg als Laie ein. Die wirkliche Einschätzung könnten nur Experten vornehmen. Aber er war nicht der einzige Redakteur, der bezweifelte, dass die Polizei richtig gehandelt hat. Und das hat wenig mit Polizei-Expertentum zu tun.

Westliche Anton-Bruckner-Allee. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Das Schnellwege-Konzept für den Clara-Zetkin-Park ist Mumpitz

Vier Jahre Diskussion um Leipzigs größten Park – und endlich legt die Verwaltung das lang erwartete Entwicklungskonzept vor. Und dann lesen es auch die Leipziger, die sich ganz professionell mit dem Thema beschäftigen, freuen sich im ersten Moment: „Oho, Sie haben es wirklich berücksichtigt!“ Und dann lesen sie den Text dazu und fassen sich an den Kopf. So wie der ADFC, als er das Thema Radwege genauer unter die Lupe nahm.

Neues Rathaus. Foto: Ralf Julke
Politik·Engagement

Grüne zeigen sich enttäuscht vom fehlenden Anti-Atomwaffen-Bekenntnis des OBM zum Flaggentag 2017 „Mayors for Peace“

So richtig ist die Botschaft bei Leipzigs Veraltungsspitze noch nicht angekommen, was es eigentlich heißt, Mitglied im weltweiten Städtebündnis „Mayors for Peace“ zu sein. Das ist mit dem Raushängen einer Fahne nicht getan. Das nimmt von den Staatsmännern, die ihre Armeen mit Atomwaffen bestückt haben, keiner ernst. Das braucht deutlich mehr, kritisiert jetzt die Grünen-Fraktion den Leipziger OBM.

Migranten nach Ortsteilen, Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
Politik·Kassensturz

Zahlen, die die bräsige „Integrations“-Politik nachhaltig infrage stellen

Seit ein paar Jahren veröffentlichen das Amt für Statistik und Wahlen und das Referat für Migration und Integration ein kostenloses Faltblatt „Migrantinnen und Migranten in Leipzig“. Immer wieder aktualisiert. Immer wieder mit neuesten Daten. Im Grunde Nachrichten aus einer anderen Stadt. Einer, die nicht so bräsig selbstverliebt ist wie das offizielle politische Leipzig.

Auf der Neuen Messe entsteht das Leipziger Impfzentrum. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

CDU-Faktion will den Platz vor der Neuen Messe nach Helmut Kohl benennen lassen

Die Eitelkeiten hören nie auf. Eigentlich waren Straßenbenennungen in Leipzig mal so gedacht, dass damit Personen gewürdigt werden sollten, die sich für die Stadt besonders verdient gemacht haben. Aber immer wieder finden politische Akteure, sie müssten ihre politischen Größen im Stadtbild verewigen. Straßen quasi als politische Statements. Kaum ist Helmut Kohl gestorben, beantragt die Leipziger CDU, einen Platz nach ihm zu benennen.

Sommerbühne im Gohliser Schlösschen. Foto: Helga Schulze-Brinkop, Freundeskreis Gohliser Schlösschen
Theater

Am 8. Juli feiert „Die Schöne und das Biest“ Premiere am Gohliser Schlösschen

Alles schon gelesen und gesehen? Das französische Märchen, das es in vielen Varianten gibt? Den ersten Disneyfilm mit Trickfiguren? Den zweiten mit Emma Watson? Von den ganz alten Verfilmungen ganz zu schweigen? Keine Bange: Es geht noch besser. Am Samstag, 8. Juli, feiert „Die Schöne und das Biest – Albtraum einer Sommernacht“ am Gohliser Schlösschen Premiere.

Durchschnittsbruttolöhne 2016 nach Bundesländern. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik
Politik·Kassensturz

Durchschnittslöhne stiegen in Sachsen 2016 um 3,8 Prozent

Manchmal darf man durchaus entsetzt sein, wie schwach die ökonomische Analyse bei vielen Parteien ist. Auch bei der SPD. Am Donnerstag, 6. Juli, veröffentliche das sächsische Landesamt für Statistik neue Zahlen zur Erwerbseinkommenentwicklung 2016. Und prompt meldete sich ein ehemaliger Wirtschaftsminister zu Wort und wusste, woher das kam.

Woyzecks Hinrichtung. Quelle: Schaubühne Lindenfels
Theater

Schaubühne Lindenfels will Woyzeck wieder auf den Marktplatz bringen + Audio

Johann Christian Woyzeck ist nicht nur der berühmteste Hingerichtete aus Leipzig, verewigt in Georg Büchners Drama „Woyzeck“. Er ist auch das Objekt einer wissenschaftlichen Diskussion, die bis heute anhält. Im August will die Schaubühne Lindenfels das Drama wieder dahin bringen, wo es 1824 stattfand: auf den Leipziger Markplatz.

Blick durch die Bäume zum Uni-Campus am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke
Politik·Sachsen

Finanzminister will keine Auskunft geben zum Sanierungsbedarf an sächsischen Hochschulen

Da feiert sich die sächsische Staatsregierung regelmäßig für neue, schöne, teure Hochschulbauten, die endlich fertig werden. Aber auch 27 Jahre nach Neugründung ist die Staatsregierung nicht fertig, den gewaltigen Sanierungsstau abzuarbeiten. Der sächsische Rechnungshof hat in seinem Bericht für 2016 einen Sanierungsbedarf von 140 Millionen Euro allein für die Universität Leipzig ermittelt.

Steffen Mohr: Pater Thomas ermittelt im Auftrag des Herrn. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Das Böse landet ab und zu auch mal im Krankenhaus

Es ist nicht gerade der Turm der Peterskirche auf dem Cover, um den die Raben kreisen, auch nicht der Kirche St. Trinitatis. Auch nicht der einer kleinen Kirche in der italienischen Provinz, wo man sich einen eifrigen Don Camillo vorstellen kann. Pater Thomas scheint es so langsam wie Don Camillo zu gehen – nur Peppone fehlt. Dafür landen andere heillose Zeitgenossen in seinem Refugium.

Der Terror ist kein Naturereignis. Foto: L-IZ
Leben·Gesellschaft

Verachtung als politische Haltung oder „Hier werden Sie geholfen“

Der indische Schriftsteller Pankaj Mishra schrieb in „Zeitalter des Zorns“ nicht zum ersten Mal darüber, warum der Westen die Sorgen, Emotionen und Konflikte im „Rest der Welt“ bis heute nicht verstehen will oder kann. Er hat seine koloniale Vergangenheit einfach vergessen, abgelegt in Geschichtsbüchern in dem irrigen Glauben, Geschichte sei vorbei, wenn man sie nur mal schnell für beendet erklärt.

Die Gesundheitskarte würde auch in Sachsen eine Menge Bürokratie abbauen helfen. Foto: Ralf Julke
Politik·Leipzig

Solange Sachsen die Gesundheitskarte blockiert, kann auch Leipzig keine Verträge mit den Krankenkassen machen

Es war ein erfolgsversprechender Schritt, als Leipzigs Stadtrat 2016 die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber beschloss und die Verwaltung beauftragte, mit den Krankenkassen Wege auszuloten, wie das umzusetzen wäre. Aber dann versank auch dieses Projekt lange im Schweigen, bis die Stadträtin der Linksfraktion Juliane Nagel mal nachfragte und erfuhr, dass es tatsächlich feststeckte.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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