Beiträge von Ralf Julke

Wirtschaft·Metropolregion

Ausbaupläne am Flughafen Leipzig/Halle: Leipziger Abgeordnete hat da mal ein paar Fragen an den Minister

Ein wenig versüßt hat die Grünen-Abgeordnete im Sächsischen Landtag Gisela Kallenbach aus Leipzig dem Sächsischen Verkehrsminister Sven Morlock (FDP) sein Weihnachtsfest. Sie hat ihm zwei kleine Anfragen zum Flughafen Leipzig/Halle serviert, für den Morlok qua Amt ja zuständig ist. Und damit auch für Ausbau und Erweiterungen am Standort. Zwei Nachrichten hatten Kallenbach im Herbst skeptisch gemacht.

Bildung·Zeitreise

Der Kupferstecher in Löhrs Palais: Vor 200 Jahren starb Johann Friedrich Bause

Auch Goethe erwähnt ihn - fast beiläufig in seiner Fragment gebliebenen Autobiografie "Dichtung und Wahrheit". "Glücklicherweise existiert das Bild nach Graff von Bause, welches vollkommen den Mann darstellt ..." Der dargestellte Mann ist der Schweizer Dichter Johann Jakob Bodmer. Aber um den geht es heute nicht. Heute geht es mal um den Kupferstecher in diesem Satz: Johann Friedrich Bause.

Jürgen Große: Der gekränkte Mensch. Zweiter Band. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Der gekränkte Mensch: Eine Buchbesprechung zum zweiten Teil in zwei Teilen (2)

Schon in Band 1 von "Der gekränkte Mensch" ging Große auf die überall sichtbaren Folgen dieses "Erfolges" ein, den die bürgerliche Gesellschaft da mit ihrem in den letzten 200 Jahren herangereiften Triumph eingefahren hat. Er sieht es beim Fahren mit der U-Bahn, auf den Straßen, aber auch im Internet tobt es sich aus, in der zunehmenden Wahlabstinenz, in einer in Arroganz versunkenen Politik.

Jürgen Große: Der gekränkte Mensch, Zweiter Band. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Der gekränkte Mensch: Eine Buchbesprechung zum zweiten Teil in zwei Teilen (1)

Der Berliner Philosoph und Historiker Jürgen Große leistet sich einen Luxus, den sich heute kaum noch jemand leistet: Er lässt seine Gedanken schweifen. Und ist darin konsequent. Was ihm da einfällt, versucht er weder einer der üblichen Denkschulen anzupassen, noch dem, was man so Zeitgeist nennen könnte. Gäb's sowas überhaupt noch. Denn dazu gehört Geist. Aber auch das hat mit Großes erstaunlicher Analyse zu tun.

Politik·Brennpunkt

Die Grünen fragen: Warum gibt’s in der S-Bahn-Station Markt keine Hinweise zur Friedlichen Revolution?

Irgendwie ist ja die ganze Sache um das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal (oder umgekehrt) ins Stocken geraten. Dafür schmettern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihren Fahrgästen seit dem 15. Dezember ins Ohr: "Wilhelm-Leuschner-Platz. Platz der Friedlichen Revolution. Kabarett Academixer". An anderer Stelle schmettern sie noch Schlimmeres. Aber die Sache mit dem Platz der Friedlichen Revolution bewegt jetzt die Grünen-Fraktion - zu einer Anfrage an den OBM.

Kultur·Ausstellungen

2014 – was kommt: Die Ausstellung „Versagen mit System“

Nicht nur die Leipziger Internet Zeitung merkte mit jedem neuen Bericht des Sächsischen Verfassungsschutzes, dass da etwas nicht stimmen konnte. Seitenweise wurde über die Demonstration echter oder vermeintlicher "Linker" schwadroniert, mit Zahlen geholzt, die nichts zur Sache taten. Aber der Rechtsextremismus kam nur als Randblüte vor. Rechtsterroristische Strukturen konnte der Sächsische Verfassungsschutz nicht entdecken.

Politik·Leipzig

Stadtratswahl 2014: SPD will die Leipziger in die Erarbeitung ihres Wahlprogramms einbinden

2009 war es, da schaute die Leipziger SPD ein wenig entgeistert aus der Wäsche: Bei den Kommunalwahlen fuhr sie nur noch knapp über 20 Prozent der Stimmen ein, wurde nur noch drittgrößte Fraktion im Leipziger Stadtrat. Aber es war wie so oft nach solchen Wahlen: Keiner konnte wirklich sagen, woran der Abrutsch lag. War es die fehlende Diskussion mit den Bürgern? Waren es die falschen Themen? - Was kann man da eigentlich tun? "Bürger-Dialog" heißt das Zauberwort.

Wirtschaft·Metropolregion

Ein Memorandum für die mitregierenden Genossen: Eine moderne Gesellschaft gibt es nur mit modernen Dienstleistungen

Es wird von Tag zu Tag immer erstaunlicher, dass diese SPD mit dieser CDU/CSU koaliert. Fast jede einzelne politische Philosophie unterscheidet sich - zuweilen sind es komplette Gegensätze. Etwa bei der Frage, was eigentlich ein Staat ist. Ein Monster, das reineweg nur Geld verschlingt und ansonsten den Aufpasser spielt? - Oder doch eher eine von uns allen geschaffene Dienstleistungsmaschine?

Wirtschaft·Verbraucher

Marktcheck „Health Claims“ der Verbraucherzentrale: Nährwertbezogene Werbung auf Lebensmitteln ist selten eine Hilfe

Viele Lebensmittelhersteller platzieren nährwertbezogene Aussagen auf der Vorderseite ihrer Packungen. Damit Verbraucher und Verbraucherinnen bei derartiger Werbung vor Irreführung geschützt werden und eine sachkundige Kaufentscheidung treffen können, legt die so genannte Health-Claims-Verordnung fest, welche Begriffe für diese Werbung benutzt werden dürfen und wie sie definiert sind.

Politik·Kassensturz

2014 – was kommt: Bauen in Leipzig wird noch teurer

Nicht nur Leipzigs Stadträte staunen, wie ihnen die Baukosten für Schulen und Kindertagesstätten unter den Händen aus dem Ruder laufen. Seit 2010 scheint es kein Halten mehr zu geben: 10, 11, 12 Prozent teurer werden sämtliche Bauprojekte. Und auch Hausbesitzer bekommen zu spüren, wie sämtliche Bauleistungen in Sachsen immer teurer werden.

Leben·Gesellschaft

2014 – was kommt: Das Paulinum wird mit fünfjähriger Verspätung fertig

Es ist ein Großprojekt, bei dem die Baukosten genauso heftig aus dem Ruder gelaufen sind wie beim City-Tunnel Leipzig: der neue Campus der Universität Leipzig, der eigentlich zum 2. Dezember 2009 schon fertig sein sollte. Doch der 600. Geburtstag der Universität Leipzig wurde damals auf einer Baustelle gefeiert. Oder besser: in einer Baustelle, dem künftigen Paulinum.

Bildung·Bücher

Hinter der Membran: Sechs Novellen über die Verstörungen der Bewohner einer befremdlichen Gegenwart

Mit seiner Buchästhetik schafft der Leipziger Literaturverlag immer wieder auch kleine Widersprüche zu Stoff, der in den Büchern zu finden ist. Als wolle der Layouter austesten, wie sehr man den Leser verwirren kann. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Geschichten von Uwe Salzbrenner anfühlen, als müssten sie wie die Bücher Andrea de Carlos in der Ästhetik eines Diogenes-Taschenbuches erscheinen. Das Thema ist eigentlich dasselbe.

Politik·Brennpunkt

2014 – was kommen muss: Ein anderer Umgang mit dem Leipziger Auenwald

Mitte Dezember begann eine neue Diskussion um den Leipziger Auenwald. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer hatte gemeldet: "Pflege des Leipziger Stadtwalds: Ökologischer Umbau geht weiter". In der "Burgaue", im "Leutzscher Holz", im "Plaußiger Wäldchen", im "Connewitzer Holz" und im Waldgebiet "Lauer" waren Holzeinschlagsarbeiten gestartet. Postwendend gab es von Andreas Liste, Vorsitzender des AHA, eine öffentliche Kritik.

Politik·Sachsen

Sachsens Schattenhaushalt: SPD-Abgeordneter will endlich ein paar klare Zahlen vom Finanzminister

Alle Jahre wieder, könnte man sagen. Zumindest trifft es auf die vergangenen vier Jahre so zu, die in Sachsen nicht nur durch die CDU/FDP-Regierung geprägt waren, sondern auch durch die drastischen Kürzungen in der Doppelhaushalten. Doch jedes Jahr zum Jahresende stellte sich heraus: Die Kürzungen waren gar nicht nötig. Dreistellige Millionenbeträge blieben "über". Der SPD-Landtagsabgeordnete Mario Pecher hat davon so langsam die Nase voll.

Bildung·Bücher

Von Klapperstörchen, Rosinen und dem Räuber Fridolin: Omas Erinnerungen an ihre Kindheit in Wolteritz

Vor knapp 20 Jahren gründeten Gisela und Sören Pekrul die Edition digital, die seit 2011 verstärkt E-Bücher herausgibt. Hier haben viele alte DDR-Autoren wieder einen Platz gefunden - 72 an der Zahl. Da erscheinen auch Bücher, die selbst in der DDR zuweilen Bückware waren, nun in digitaler Form. Aber warum nicht auch mal eigene Erinnerungen veröffentlichen, fragte sich Gisela Pekrul.

Politik·Brennpunkt

Schiffbarkeit auf Leipziger Gewässern: Wolfgang Stoiber schreibt einen gepfefferten Brief an den Sächsischen Petitionsausschuss

Eigentlich war der NuKla e.V. rechtzeitig losgezogen, um Unterschriften zu sammeln gegen eine Motorisierung im Leipziger Gewässernetz. Über 11.000 Unterschriften hat der Verein gesammelt, hat sich damit an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages gewandt. Rechtzeitig, noch bevor die Novellierung des Wassergesetzes zur Abstimmung kam. Doch der Ausschuss vertrödelte das Anliegen einfach. Und schickte es dann - an eine Landesbehörde.

Politik·Leipzig

2014 – was kommt: Keine Steigerung bei der Erstattung der Kosten der Unterkunft

Es ist eine seltsame Gesellschaft geworden, diese deutsche Gesellschaft im Jahr 2013. Die sozialen Probleme manifestieren sich in der ganzen Republik, die Städte ächzen unter steigenden Sozialkosten, obwohl Exportüberschuss, Steuereinnahmen und Reichtum im Land wachsen und immer neue Rekordstände erreichen. Und ganz unten in der Pyramide spielen Kommunen wie Leipzig mit ihren Hilfeempfängern Katz und Maus. Etwa bei den Kosten der Unterkunft.

Bildung·Bücher

Von Macchu Piccu nach Iberien: Spanien, Lateinamerika und die Ignoranz der europäischen Welt-Sicht

Was macht man eigentlich mit all den wissenschaftlichen Arbeiten, die man da rund um sein Studium geschrieben hat? Sie sind doch in der Regel nicht ganz uninteressant, beschäftigen sich mit durchaus exotischen Themen, wenn man - wie Ellen Müller-Pons - so etwas studiert hat wie Romanistik mit dem Schwerpunkt in Lateinamerikastudien, Cultural Studies, Linguistik und Translatorik. Als professionelle Übersetzerin braucht man das schon.

Kultur·Ausstellungen

2014 – was kommt: Der nächste Rundgang in der Spinnerei

In den letzten zehn Jahren hat sich die Spinnerei in der Spinnereistraße 7 nicht nur zu einem Leipziger Brennpunkt des Kunstgeschehens entwickelt. Die dort ansässigen Galerien und Künstler haben die ehemalige Baumwollspinnerei zu einer Adresse im internationalen Kunst-Kalender gemacht. Da kommen die Besucher auch aus New York, wenn die Spinnerei zwei Mal im Jahr zum Rundgang einlädt.

Leben·Gesellschaft

2014 – was kommt: Ein Thomaspfarrer nimmt Abschied

22 Jahre gehörte Thomaspfarrer Christian Wolff zu jenen in Leipzig, die auch mal wider den Stachel löcken, unbequeme Dinge sagen oder einfach mal eine Debatte anfangen, wo Debatte bislang fehlte. Am Montag, 6. Januar, dem Epiphaniastag, wird Pfarrer Christian Wolff aus seinem 22-jährigen Dienst als Pfarrer an der Thomaskirche in den Ruhestand verabschiedet.

Politik·Brennpunkt

2014 – was kommt: Keine Bewerbung für die BUGA 2025

Auch das war eines der Wahlkampfthemen von Horst Wawrzynski, der für die CDU den Wahlkampf um das Amt des OBM bestritt: Die Bewerbung Leipzigs um die Bundesgartenschau-Stadt (BUGA) 2025. Das Terrain, das auf diese Weise zum Blühen gebracht werden sollte, hatte er auch schon bei der Hand: Das Gebiet rechts und links von Elsterbecken und Neuer Luppe zwischen Palmgartenwehr und Auensee. Im Januar kommt die Stellungnahme der Verwaltung dazu in den Stadtrat.

Politik·Brennpunkt

2014 – was kommt: Das Entwicklungskonzept für den Clara-Zetkin-Park geht in die Diskussion

Da hat die CDU-Fraktion aber was angerichtet, als sie im April 2011 ihre Anfrage stellte zur "Weiteren Entwicklung des Naherholungs- und Veranstaltungsgebietes Clara-Zetkin-Park". Sie hatte da so was läuten hören: "Nach unserer Kenntnis befasst sich die Stadtverwaltung derzeit mit einer Konzeption, die für diese Entwicklung einen Rahmen geben soll." Und dann vergingen zwei Jahre. Dann war OBM-Wahlkampf.

Bildung·Bücher

Eine Starthilfe, eigentlich nicht nur für Ingenieure: Wie optimiert man Steuerungen mit kluger Mathematik?

Es ist den meisten Zeitgenossen gar nicht bewusst, dass all ihre hübschen technischen Spielgeräte nur funktionieren, weil darin eine Menge winziger kleiner Rechenoperationen ablaufen. Ob das beim Abrufen von Websites aus dem Internet ist, beim Versenden von Mails und SMS oder selbst bei der Steuerung des mit Elektronik vollgestopften Autos. Aber es geht nicht nur um die Freude beim Bedienen der Geräte.

Bildung·Leipzig bildet

2014 – was kommt: Die Louise-Otto-Peters-Schule zieht wieder um

Eigentlich ist sie ja noch ganz neu: die Louise-Otto-Peters-Schule. Ihren Namen hat sie erst seit dem Sommer, den Schulbetrieb in der Bornaischen Straße 104 hat dieses neu gegründete Gymnasium erst 2011 aufgenommen. Und schon müssen die Schüler wieder ausziehen. Auslagerung heißt das Stichwort, das Schüler, Eltern und Lehrer nun schon seit Wochen beschäftigt. Ab März geht es ins Ausweichquartier. Denn es muss noch gebaut werden.

Bildung·Bücher

Der Bundesrepublikpalast: Die wehmütigen Erinnerungen eines abgerissenen Hauses

Die Idee ist ganz witzig: Der Autor schlüpft in die Rolle des legendären Palastes der Republik und erzählt seine Geschichte vom Bau bis zum Abriss, eingebettet in die heftigen Debatten um Erhalt und Entsorgung. Die erste und wohl auch letzte Autobiographie über "Erichs Lampenladen" oder den "Palazzo Prozzo", wie er einst auch genannt wurde. Kein ganz leichtes Vorhaben.

Politik·Leipzig

Haushaltslage: Leipzig kratzt auch 2013 schon das Minus

Die Debatte um die Leipziger Finanzlage wurde jetzt ein halbes Jahr lang vom drohenden Minus im Jahr 2014 dominiert. Monatelang wurde gestrichen und gekürzt, so dass aus einem drohenden 100-Millionen-Euro-Defizit am Ende noch eins von rund 17 Millionen wurde. Völlig aus dem Rampenlicht geriet dabei die Tatsache, dass Leipzig auch schon 2013 droht, das Jahr mit einem Minus zu beenden.

Politik·Leipzig

2014 – was kommt: Ein Fest der Friedlichen Revolution – strahlkräftig und wortgewaltig

Was ist das für ein Satz! - "Im Selbstbewusstsein des mündigen Bürgers, wie es sich in den Ereignissen des 9. Oktober beispielhaft manifestiert, liegt auch das große Zukunftspotenzial der Stadt begründet." Geschrieben hat ihn das Leipziger Kulturdezernat in seiner Vorlage zum Gedenkjahr 2014, in dem sich die Leipziger Friedliche Revolution zum 25. Mal jährt. Aber hat das Kulturdezernat überhaupt begriffen, worum es dabei geht?

Bildung·Bücher

Vorsicht Gift: 15 kleine Krimis mit tödlichem Ausgang

Auch in der Welt der Krimis ist ein solcher Sicherheitshinweis eher selten: "Wir bitten Abstand zu nehmen, die Anleitungen nachzumachen oder zu testen." - "Sollten Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sein ..." - So recht weiß auch der fhl Verlag nicht, was besser wäre. Immerhin spielt auch dieser neueste Kurzgeschichtenband mit der Lust der Leser und Autoren mit dem Makabren in uns.

Politik·Sachsen

Kleines Nachspiel zum Dresdner Handygate von 2011: 1.400 Verfahren – und fast alle eingestellt

Die ganze Republik diskutiert seit dem Sommer über die Enthüllungen Edward Snowdens über die Schnüffelpraxis der NSA. Gleichzeitig wurde die enge Kooperation auch deutscher Geheimdienste mit den US-amerikanischen Datensammlern öffentlich. Die Bundeskanzlerin tat kurz empört, als publik wurde, dass auch ihr Handy abgehört wurde. Doch das Jahr geht zu Ende und nicht einmal die eigene, deutsche Datenabschöpfung scheint Konsequenzen zu haben. Stichwort: Handygate, das sächsische.

Politik·Sachsen

Jahr der Nachhaltigkeit: Ein paar treffende Worte von Stanislaw Tillich und Ernst Ulrich von Weizsäcker

Eigentlich war das Jahr 2013 in Sachsen das Jahr der Nachhaltigkeit. Selbst die sächsische Landesregierung hat es gefeiert. Auch weil der "Erfinder" der Nachhaltigkeit ein Sachse war: Hans Carl von Carlowitz, der als Oberberghauptmann den Begriff der Nachhaltigkeit für die Waldbewirtschaftung prägte. Aber Sachsen ist weit entfernt davon, ein nachhaltig wirtschaftendes Land zu sein.

Politik·Kassensturz

Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland 2013: Neue Jobs entstehen vor allem als Teilzeit-Beschäftigung

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig (SV-pflichtig) Beschäftigten hat in Ostdeutschland im Verlauf dieses Jahres leicht zugenommen. Das wurde schon mehrfach in den Medien vermeldet, zuständige oder auch nicht zuständige Minister haben sich dafür feiern lassen. Nur eine kleine Frage war nicht so einfach zu beantworten: Was waren das eigentlich für Arbeitsplätze, die da entstanden sind?

Politik·Brennpunkt

Linksfraktion bleibt beharrlich: Was wird aus dem Geburtshaus Hanns Eislers?

Es gibt nicht nur einen weltbekannten Komponisten, der in Leipzig geboren wurde. Sondern zwei. Der Zweite hat die Stadt nicht so aufgeregt wie der Erste. Ein bisschen aber sollte er das schon, auch wenn er in Leipzig tatsächlich nur seine früheste Kindheit zugebracht hat. Noch könnte man das Geburtshaus von Hanns Eisler retten, finden die Leipziger Linken. Und haben den Oberbürgermeister am 17. Dezember mit einem ganzen Fragenbündel konfrontiert.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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