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Im Kreuzfeuer: Ein Krimi aus einem nordsächsischen Städtchen mit biblischem Tiefgang

Mancher startet spät - und legt gleich ein eindrucksvolles Gesellenstück hin. So einer ist der 1938 in Leipzig geborene Theologe, ehemalige Pfarrer, ehemalige Redakteur und nun in Zeuthen bei Berlin lebende Autor Lothar Petzold. Im St. Benno Verlag hat er jetzt seinen ersten Krimi vorgelegt. Der handelt in seiner alten Heimat, in einem Städtchen gleich am Fluss im schönen Nordsachsen. Ein Krimi mitten aus dem Kirchenmilieu. Oder doch nicht?

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Die Geigerin und der Deserteur: Ein Jugendbuch vom Rande der Völkerschlacht 1813

Vielleicht hätten sich die Leser vor 100 Jahren gewundert über das, was zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht in Leipzig an Büchern erscheint. Keine Romane über Feldherren, Schlachten, freiwillige Krieger. Kein Hohelied auf "Befreiungskrieg" und "nationale Geburt". 2013 steht das Leiden der Zivilbevölkerung und der Soldaten im Mittelpunkt - bei Sabine Ebert, bei Susan Hastings und nun auch in diesem Jugendbuch von Klaus W. Hoffmann.

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Mit Gottvertrauen und Sherlock-Holmes-Verstand: Drei neue Fälle für Pater Thomas

Mit Pater Thomas scheint Steffen Mohr seinen Helden gefunden zu haben. Krimis schreibt der Leipziger Autor zwar schon länger. Aber zu einer richtigen Serie werden Geschichten nur, wenn der Held ein Stück weit zum alter ego des Autors wird. Kein Duplikat. Das hielte auch der härteste Krimi-Schreiber nicht aus. Aber so eine Art Double, das sich all das trauen darf, was man sich in der Realität außerhalb der Bücher eher verkneift.

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Briefe und Notizen aus dem Gefängnis: Der Leipziger Unternehmer Walter Cramer und der 20. Juli 1944

Bis 1989 war vielen Leipzigern nicht mehr bekannt, welche Rolle ihre Stadt im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 spielte. Man hatte vier Jahrzehnte lang vor allem den kommunistischen Widerstand gegen das Hitler-Regime gewürdigt und entsprechend für das eigene Staatsselbstverständnis vereinnahmt. Selbst Carl Goerdeler, Oberbürgermeister in Leipzig von 1930 bis 1937, bekam erst nach 1990 seine verdiente Würdigung. Nun rückt mit einem Buch sein Freund Walter Cramer ins Blickfeld.

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Die höhere Mathematik in einem Post-Vertrieb: Wie berechnet man Distributions-Netzwerke?

Man glaubt ja gar nicht, was man alles studieren kann. Auf ein Studienfach Distributions-Logistik muss man erst einmal kommen. Das gibt es an der RWTH Aachen. Seit 2004 gibt es dort den Deutsche Post Lehrstuhl für die Optimierung von Distributionsnetzwerken. Alles klar? Und ein Leipziger hat ihn inne: der Mathematiker Dr. Hans-Jürgen Sebastian. Denn am Ende geht es immer um Mathematik. Auch bei der Post.

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Im Paradies gibt’s keinen Gänsebraten: Henner Kotte bereitet historische Leipziger Kriminalfälle für Jugendliche zu

Mord und Tatschlag gehören zu einer großen Stadt. Jede Gesellschaft hat ihre Abgründe. Wissen muss man das schon. Dummheit macht blind. Und führt in fatale Spiralen der Ignoranz. 2012 gab es im Stadtgeschichtlichen Museum die beeindruckende Ausstellung "Gangster, Gauner und Ganoven", die die berühmtesten Leipziger Kriminalfälle dokumentierte. Und natürlich die immer professionellere Arbeit der Ermittler.

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Zeitzeugen erinnern sich: Der niedergeschlagene Aufstand in Workuta vom 1. August 1953

Man kann das 20. Jahrhundert in die üblichen Links-Rechts-Schablonen packen - und begreift nichts. Auch wer mit Kategorien wie "Ende der Geschichte" oder gar "Ende des Ost-West-Konflikts" hantiert, übertüncht nur die Entwicklungen, wie sie wirklich stattfanden. Davon kann keine Generation besser erzählen als jene, die diesen Umbruch 1945 in Osteuropa miterlebt hat. Dazu sind im Leipziger Universitätsverlag schon einige Bücher erschienen.

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Leipzig zwischen Zähnen: Eine kleine Leipziger Briefmarken-Geschichte

Wer schon dicke Postkarten-Bücher über Leipzig macht, der kann sich auch mal mit dem anderen postalischen Druckgut beschäftigen: den Briefmarken. Auch auf diesen Winzig-Formaten wurde Leipzig in den letzten 150 Jahren, seit es postalische Wertzeichen gibt, bedacht. Öfter als andere. 375 Motive hat Thomas Nabert in diesem Büchlein versammelt.

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Eine prachtvolle Stadt im Glanz des Jahres 1900: Dresden in kolorierten Ansichtskarten

Was man für Leipzig machen kann, das kann man fast genau so auch für Dresden machen, sagte sich Mark Lehmstedt, nachdem er sich nach dem faszinierenden Band mit Dresdner Luftbildern von Walter Hahn aus dem frühen 20. Jahrhundert auch schon einen ebensolchen über Leipzig gegönnt hat. Denn Verleger lieben ihre Bücher. Sie denken wie ihre Lieblingsleser: Was mir gefällt, gefällt auch den Leuten. Nun also mal andersherum.

Oswald Müller, Thomas Nabert: Südvorstadt. Foto: Ralf Julke
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Der nächste Ortsteil in eindrucksvollen Ansichtskarten: die Südvorstadt

Mit dem großen "Bilderbogen" ging es los 2010, dem "Monumentalwerk zur Geschichte der Leipziger Ansichtskarten", das Pro Leipzig herausgebracht hat. 400 Seiten Postkarten-Geschichte Leipzigs. Die Idee, daraus noch mehr zu machen, lag nahe. Und wurde dann auch in schönen großen Bildbänden umgesetzt: Großzschocher-Windorf, Kleinzschocher, Möckern & Wahren, Connewitz. Jetzt gibt es den nächsten Ortsteil in alten Ansichten: die Südvorstadt.

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Die Seele des Stachelschweins: Über die Einsamkeit in Zeiten der angekündigten Katastrophe

Am Freitag ist Buchpremiere. Doppelte Buchpremiere. Denn es ist auch das erste Buch der 22-jährigen Anne Mehlhorn aus Aue, das im "Shakunda" (Karl-Liebknecht-Straße 102) Premiere feiert. Der Ort ist quasi "gleich um die Ecke" für sie. Denn seit 2011 studiert Anne Mehlhorn Verlagsmanagement an der HTWK. Was auch Türen öffnet. Zum Beispiel zum fhl Verlag, der ihr Mut machte. Denn das mit dem Romaneschreiben ist nicht ganz so einfach, wie es manchmal aussieht. Erst recht, wenn es um Stachelschweine geht. Schopenhauersche Stachelschweine.

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Moderne Zeiten im Beschleunigungsmodus: Der dicke Katalog zur Dauerausstellung im Alten Rathaus

Wenn am heutigen Sonntag, 14. Juli, um 16 Uhr die neuen "Identitätsinseln" in der Ausstellung "Moderne Zeiten" im Alten Rathaus eröffnet werden, dann ist auch druckfrisch der neue dabei: der Katalog zur Dauerausstellung "Moderne Zeiten. Leipzig von der Industrialisierung bis zur Gegenwart" - ganz in Weiß. Vor zwei Jahren, als dieser moderne Teil der Dauerausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums eröffnet wurde, war sein schwarzer Bruder erschienen - der Themenband.

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Auf Wiedersehen, Bastard: Ein Leipzig-Thriller mit Showdown im fernen Magnitogorsk

"Vielleicht bleibt im Sommer ein wenig Zeit für die hoffentlich spannende Lektüre", mit dem Satz schickte der Leipziger Autor und Verleger Tino Hemmann sein neuestes Buch in die Redaktion. Verglichen mit dem Sommer ist das Buch natürlich viel zu kurz. Denn unter den Leipziger Autoren ist Hemmann der Spannungs-König. Und da er seine Bücher auch selbst verlegt, bremst ihn auch kein Verlagsprogramm aus. Wenn sie fertig sind, kommen sie.

Harald Hauswald: Vor Zeiten. Foto: Ralf Julke
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Vor Zeiten. Alltag im Osten: Harald Hauswalds freundlicher Blick auf ein Land in Schwarzweiß

Stück für Stück erweitert der Lehmstedt Verlag seine Bibliothek der außergewöhnlichen Fotografen der DDR. Was zu einem erstaunlichen Effekt führt: Je ferner dieses abgewickelte Land zeitlich erscheint, umso mehr verdichtet es sich. Und während die Landessender noch immer ihr alt gewordenes Publikum mit den Bildern der offiziösen DDR-Medien bei Laune halten, zeigt jeder einzelne von Mathias Bertram herausgegebene Bildband, wie verlogen das Selbstbild der DDR-Propaganda war.

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Zeichen des Himmels: Ja, es muss doch – verflixt noch mal – Schutzengel geben

Einen Versuch ist es wert. Oder zwei. Oder drei. Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Man muss seinem Gehirn nur eine mögliche Interpretation anbieten für Vorgänge, die er nicht versteht, schon glaubt er dran. Vorsehung, Fügung - das sind Begriffe aus ganz alten Zeiten. Aus einer Welt, in der die Menschen noch höhere Mächte hinter allem sahen, was sie erlebten. Eine Welt, wie sie Bernhard Streck in seinem Buch "Sterbendes Heidentum" eindrucksvoll schildert.

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Ferien mit Mama: Ein Kreta-Urlaub mit allem, was dazu gehört

Es ist Sommer. Irgendwie. Zeit, die Koffer zu packen und abzuzwitschern - irgendwo hin. Träume erfüllen. Wenn's drin ist. Auch die Jugendbuchabteilungen sind wieder gut gefüllt mit Ferien-Abenteuer-Büchern. Aber was ist eigentlich, wenn sich zwei eine solchen schönen Urlaub auf Kreta gar nicht leisten können, weil die Arbeit als Kellnerin gar nicht soviel einbringt, dass sich die alleinerziehende Ulrike einen Kreta-Urlaub mit ihrer Tochter Sophie leisten könnte?

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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