Es sind Brückentage! Zumindest thematisch. Denn an einigen dieser Bauwerke wird und wurde intensiv gewerkelt. Während auf der Georg-Schwarz-Brücke im Westen die havarierten Straßenbahngleise wieder instandgesetzt werden, ist die neue Schlossbrücke in Lützschena so gut wie fertig. Ein erster Bauerfolg konnte auch aus Taucha vermeldet werden: Hier feierte man am Sport- und Freizeitzentrum Richtfest. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 7. April 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Meilenstein für Taucha
Es geht voran am Sport- und Freizeitzentrum in Taucha. Auf der Anlage in der Kriekauer Straße konnte nun Richtfest gefeiert werden. Bis Ende August entsteht hier ein neues Gebäude mit Funktions-, Sozial- und Büroräumen für Sportvereine, Schulen und den Schulsport. Die Rohbauarbeiten hatten vor knapp vier Monaten begonnen.
Seitdem waren 86 Lkw-Ladungen mit rund 1.500 Tonnen Baumaterial auf die Baustelle geliefert sowie 358 Kubikmeter Beton und 32 Tonnen Stahl verbaut worden, wie die Stadtverwaltung Taucha mitteilte. Zudem seien auf einer Gesamtbruttofläche von rund 900 Quadratmetern 142 Rand- und Wandelemente aus Beton und Holz sowie 102 Deckenelemente verbaut worden. Insgesamt fließen 4,5 Millionen Euro in dieses Projekt.
„Dieses Richtfest steht nicht nur für ein neues Gebäude, sondern für Gemeinschaft, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, würdigte Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein (CDU) diesen Meilenstein für die 16.000-Einwohner-Stadt. „Sportvereine sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen und Verantwortung füreinander übernehmen. Das Projekt zeigt, dass trotz schwieriger Zeiten vor Ort positive Entwicklungen möglich sind.“
Gleis-Reparatur auf Georg-Schwarz-Brücke
Leichter Hoffnungsschimmer für alle Böhlitz-Ehrenberger/-innen: Ab August soll die Straßenbahnlinie 7 wieder bis in den Ortsteil am westlichen Rand Leipzigs durchfahren. Seit einer Havarie an den LVB-Gleisen auf der Georg-Schwarz-Brücke, ist aktuell ab/ bis Philipp-Reis-Straße ein Umstieg auf den Schienenersatzverkehr erforderlich.
Wie die Leipziger Verkehrsbetriebe heute mitteilten, beginnen nun am 20. April die Reparaturen an den Straßenbahngleisen, für die knapp vier Monate eingeplant sind. Allerdings sind während dieser Arbeiten wiederum Verkehrseinschränkungen für den Kfz- und Busverkehr angekündigt, da die Zufahrt stadtauswärts auf die Brücke gesperrt sein wird. Der Verkehr wird dann über die Rückmarsdorfer Straße, Paul-Langheinrich-Straße und Ludwig-Hupfeld-Straße umgeleitet.
Stadteinwärts geht es auf der Leipziger Straße dann nur noch bis An der Luppe. Ab dort ist ebenfalls eine Umleitung eingerichtet. Diese führt über An der Luppe, Burgauenstraße sowie die neu errichtete Baustraße zum Am Ritterschlößchen. Auch der während der Reparaturarbeiten weiterhin eingesetzte Schienenersatzverkehr nutzt diese Umleitungen.
„Nach der Havarie an den Gleisen wollen wir gemeinsam mit unseren Baupartnern die Gleise wieder instand setzen“, so LVB-Bereichsleiter Stefan Röll. „Technologisch ist dies auf Grund der Bauart der Brücken herausfordernd, doch wir wollen den Straßenbahnverkehr für die Bürger wieder aufnehmen, um ein leistungsfähiges Angebot herzustellen“.
Neue Schlossbrücke in Lützschena (fast) fertig
Wenn mit der Frühlingssonne die angenehm milden Temperaturen einhergehen und in der Natur das Grün an Baum und Strauch erwacht, ja dann zieht es die Menschen wieder verstärkt heraus in die Natur. Ein beliebtes Ziel für Wanderfans und Radfahrende ist dabei auch der Schlosspark Lützschena. Ab kommendem Freitag, dem 10. April, gibt hier die vollkommen erneuerte Schlossbrücke wieder den Weg über die Weiße Elster frei.
Ein halbes Jahr lang hatten die Bauarbeiten gedauert. Die bisherige, 33 Jahre alte Holzbrücke, war im Laufe der Zeit angefault und vom Pilz befallen. Sie wurde daher komplett durch einen Neubau aus Aluminium ersetzt. Neun Tonnen schwer ist das neue Schätzchen, das immerhin 1,25 Millionen Euro gekostet hat. Die drei Meter breite und 23,5 Meter lange Konstruktion war komplett vorgefertigt zum Einsatzort transportiert worden.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
„Kein Pardon mehr“: Schuster spricht die Sprache der Ultras
Der Stadtrat tagte: Auch obdachlose Frauen in Leipzig brauchen einen sicheren Ort
Der Stadtrat tagte: Leipzigs Finanzklemme verhindert auch ein Beschaffungsprogramm für Wärmepumpen
Der Stadtrat tagte: Nach Schnellschuss mit dem Bürgerservicebus braucht es eine richtige Konzeption
Was sonst noch wichtig war:
Nachdem die Besatzung der „Artemis 2“ bei ihrer Weltraum-Mission rund um den Mond mit 406.778 Kilometern einen neuen Entfernungsrekord aufstellten, ist die vierköpfige Crew inzwischen auf dem Rückweg zur Erde.
Der frühere Postminister Christian Schwarz-Schilling ist am Ostermontag im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte die CDU Hessen mit. Von 1982 bis 1992 hatte er unter Kanzler Helmut Kohl das Amt des Ministers für Post und Telekommunikation in Deutschland inne.
Die Zahl der Lawinentoten in Europa hat sich in der zurückliegenden Skisaison im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Mindestens 135 Menschen seien unter Schneemassen verschüttet zu Tode gekommen, 38 davon in Italien.
Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig (SPD) will die Strafwürdigkeit des Schwarzfahrens kritisch prüfen. Bisher stellt das Delikt eine Straftat dar, die jährlich mehrere tausend Menschen ins Gefängnis bringt. Laut Deutschem Anwaltverein (DAV) betragen die so entstehenden Kosten für Verfahren und Haftstrafen jährlich rund 200 Millionen Euro. Die CDU ist strikt gegen diesen Vorstoß.
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