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Lützschena

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Die LVZ-Druckerei in Stahmeln. Foto: Ralf Julke

Der Stadtrat tagte: Ehemalige LVZ-Druckerei kann jetzt eine andere Nutzung bekommen + Video

Am Ende wurde nicht einmal mehr der Name erwähnt. Sang- und klanglos ging am 13. Juli in der Ratsversammlung das Zeitalter der LVZ-Druckerei in Stahmeln zu Ende, nachdem der Druckereibetrieb schon 2019 eingestellt worden war. So schnell wird ein Straßenname zur letzten Erinnerung. Gedruckt wird in der Druckereistraße künftig nichts mehr. Und nicht nur in […]

Die alte Sternburg-Brauerei in Lützschena. Archivfoto: Marko Hofmann

Der Stadtrat tagte: Das Wohnquartier Zur Alten Brauerei in Lützschena soll ein besseres Mobilitätskonzept bekommen + Video

Warum gab es diese Debatte nicht schon vor 20 Jahren? Der Gedanke drängte sich auf, als OBM Burkhard Jung am 8. Dezember die Beschlusspunkte 18.14 und 18.15 aufrief. Da ging es um die Änderung des Flächennutzungsplans und um den Bebauungsplan für das geplante „Wohnquartier Zur Alten Brauerei“. Aus der alten Sternburg-Brauerei soll jetzt ein Wohngebiet werden, mit einem Nahversorger und einer Kita. Aber wie ist es mit dem Klimaschutz: ein heißes Diskussionsthema.

Fluglärm im Leipziger Norden: Verwaltung delegiert das Thema eigener Lärmmessstationen ins Dialogforum Flughafen

Mit ihrem Antrag, im Norden von Leipzig fünf Fluglärmmessstationen in kommunaler Hoheit aufzustellen, sind ja die Grünen in der Ratsversammlung im März mehr oder weniger gescheitert. Die 100.000 Euro dafür wurden nicht in den Doppelhaushalt 2021/2022 aufgenommen. Das Anliegen wurde dennoch „zur Kenntnis genommen“. Also damit mal wieder vertagt. Jetzt hat die Stadt dazu noch einmal Stellung genommen.

Hubertus Freiherr von Erffa aus dem Ortschaftsrat Lützschena-Stahmeln. Foto: Videostream, Screenshot LZ

Der Stadtrat tagte: Die kleine Brücke zur Waldkapelle im Schlosspark Lützschena wird im Winter gebaut + Video

Eigentlich hatte Leipzigs Verwaltung das Jubiläum schon auf dem Radar, aber noch nicht wirklich kommuniziert, was sie im Schlosspark Lützschena 2022 vorhat. Denn 1822 ersteigerte Maximilian Speck das Gut Lützschena, zu dem seit 1685 auch ein „Lustgarten“ gehörte. Den baute der Kaufmann zu einer der attraktivsten Parkanlagen im Raum Leipzig aus. Heute kümmern sich Ehrenamtliche um die Pflege des Parks. Dem aber fehlt noch eine Brücke.

Landeanflug am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: LZ

Der Stadtrat tagte: Leipzigs Stadtrat sagt drei Mal Nein zum „europäischen Frachtdrehkreuz“ + Video

„Eine ,Klatsche‘ für den OBM“, nennt es Lutz Weickert, der sich seit Jahren gegen den Lärm am Flughafen Leipzig/Halle engagiert, was da am Donnerstag, 9. Juli, im Leipziger Stadtrat passierte. Dort kam zu später Stunde die neue „Stellungnahme der Stadt Leipzig zu geänderten Teilen des Regionalplanentwurfs Leipzig-Westsachsen“ zur Abstimmung – plus zwei Änderungsanträge. Doch was die Leipziger/-innen da erlebten, war gelebte Demokratie pur. Und ein dreifacher Misstrauensantrag gegen die bürokratischen Schattenkriege all derer, die den Flughafen immer weiter ausbauen wollen.

Die Baumplattform der Auwaldstation. Foto: Ralf Julke

Die neue Baumplattform der Auwaldstation muss noch auf ihre Eröffnung warten

Am 17. März meldete auch die Auwaldstation in Lützschena: „Auwaldstation ab Donnerstag, 19.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen“. Damit reagierte auch die Auwaldstation auf die Entwicklungen bei der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Aber war da nicht was? Ja: Am 20. und 21. März wollte man eigentlich eine neue Attraktion einweihen. Eine, die an die Zeit Maximilians Speck von Sternburg erinnert.

Der städtische Raum um das Güterverkehrszentrum. Karte: Stadt Leipzig

Ortschaftsrat von Lützschena-Stahmeln findet eine weitere Schwerlastverkehrstrasse durch den Ortsteil inakzeptabel

Seit März gibt es wieder einen veritablen Konflikt im Leipziger Nordwesten. Die Stadt will eine neue Straße zum Güterverkehrszentrum bauen. Das ist zwar über Radefelder Allee, Louise-Otto-Peters-Allee und die A 14 gut angebunden. Aber die Stadt will jetzt eine weitere Erschließungsstraße bauen. Und der Ortschaftsrat Lützschena-Stahmeln wehrt sich verzweifelt dagegen, dass diese Straße nun auch noch durch den lärmgeplagten Ortsteil geht.

Nächtliche Düngung am Schlosspark Lützschena. Foto: NuKLA e.V.

Nächtliche Gülle-Ausbringung am Schlosspark Lützschena stinkt zum Himmel

Es war im März 2017, als sich die SPD-Fraktion einmal dafür interessierte, was Leipzigs Verwaltung dafür tut, dass die Landwirtschaftsflächen im Besitz der Stadt auch ökologisch und umweltschonend bewirtschaftet werden. Die Antwort war so trocken wie nichtssagend. Und sogar die konventionelle alte Landwirtschaft hielt der Wirtschaftsbürgermeister damals für umweltfreundlich. Denn das Liegenschaftsamt in seiner Regie verpachtet die Flächen. Da muss man sich nicht wundern, wenn es selbst in der Elsteraue zum Himmel stinkt.

Brückenbau zwischen Gundorf und Lützschena

Zwischen Gundorf und Lützschena, werden ab 4. Oktober drei Brücken abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Es handelt sich um die Brücken über einen unbenannten Luppe-Nebenarm, über die Heuweg-Luppe und die Namenlose Luppe. Sie liegen im Zuge der Straße Am Pfingstanger und der Lützschenaer Straße, die die beiden Ortsteile verbinden. Die drei Bauwerke weisen erhebliche Schäden sowie zu geringe Abflussprofile auf und sind auf 6 t Last beschränkt. Sie müssen zwingend erneuert werden, damit die Verkehrsverbindung über die beiden Straßen aufrechterhalten werden kann. Ende März 2018 sollen die neuen Brücken fertig sein.

Zufahrt zum Schloss Lützschena. Foto: Ralf Julke

Kunst und Natur beim 22. Schlossparkfest in Lützschena

Wer Kunst und Natur genießen möchte oder Lust auf den Besuch eines Trödelmarkts hat, ist beim 22. Lützschenaer Schlossparkfest am Sonntag, 3. September, genau richtig. In bewährter Art und Weise wird das vom Förderverein Auwaldstation und Schlosspark Lützschena e.V. (FAS) organisierte Fest mit einem Grußwort von Wolf-Dietrich Speck von Sternburg und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal eröffnet.

Die beschmierte Tafel auf dem NuKLA-Grundstück. Foto: NuKLA e.V.

NuKLA e.V. rätselt über ein beschmiertes Schild auf seinem frisch erworbenen Auengrundstück

Der mysteriöse Leipziger Sprayer Snow ist ja allgegenwärtig. An verschiedensten Enden der Stadt schlägt er gleichzeitig zu. Er benutzt unterschiedliche Farben und Stile. Manchmal sitzt er auch im Knast. Aber meistens turnt er frei über Dächer und Zäune. Und jetzt hat er sich auch noch ganz zufällig nach Lützschena verirrt. Was Wolfgang Stoiber, den Vorsitzenden des NuKLA e., doch sehr verwirrt. Denn ganz zielstrebig hat er dort eine NuKLA-Tafel besprüht.

Spielplatz in Lützschena eröffnet

Auf dem neuen Spielplatz „An der Kirschallee“ im Stadtteil Lützschena (Ecke Freirodaer Weg) kann ab Dienstag, 18. Juli, gespielt werden. Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat wird Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal um 16 Uhr den neuen Anlaufpunkt für Familien am Heidegraben eröffnen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Kleiner Tempel im Schlosspark Lützschena. Foto: Ralf Julke

Die Auwaldstation nicht verpassen und den Auwaldkran finden, wenn man es weiß

LeserclubErst zwei Kilometer geradelt und schon was gesehen. Vielleicht sollte man sich öfter mal die Zeit nehmen, Leipzig auf seinen Fernradrouten zu erkunden. Möglichst früh, bevor die ganzen Leistungssportler auf der Strecke sind, die wie der Blitz an einem vorbeihecheln und auch auf Teilen des Elsterradwegs den Stress einer vom Leistungsdruck überdrehten Welt verbreiten. Tempo 40 statt Tempo 10. Mit Tempo 10 sieht man aber mehr.

Radfahrer auf dem Elsterradweg. Foto: Ralf Julke

Von der Gundorfer Linie bis zum schilderlosen Pfingstanger

LeserclubAuch treue Leser kommen ja manchmal mit Fragen um die Ecke wie: „Ja, hat denn mal einer die Radtouristen gezählt auf dem Elsterfernradweg?“ Hat natürlich niemand. Denn wo sollte man da zählen? Am Clara-Park, wo auch tausende Leipziger „nur so“ unterwegs sind? Oder lieber draußen an der Domholzschänke? Aber die Idee ist gut. Fahren wir doch mal den kompletten Elsterradweg in Leipzig ab. Wir haben es getan.

Tim Leibert vom Leibniz-Institut widmete sich in der Bildungspolitischen Stunde der Bevölkerungsentwicklung der Stadt Leipzig. Foto: L-IZ.de

Audio – Der Stadtrat tagte: Die Bildungspolitische Stunde – Kritik am Schulbau in Leipzig

Es ist gute Tradition im Stadtrat Leipzig geworden, sich immer wieder schwerpunktmäßig mit Bildungsfragen in aktuellen Stunden zu befassen. Mal mit Blick auf die Integration von Flüchtlingen, mal eher hinsichtlich von Bildungskonzepten in urbanen Ballungsräumen wie Leipzig. Am 20. April ging es durchaus robust zur Sache, nicht nur Elternratssprecher hatten jede Menge Kritik im Gepäck. Es ging wenig überraschend um den Schulentwicklungsplan, also den Bau neuer Schulen und die Sanierungen vieler maroder Gebäude und Sanitäranlagen in Leipzig.

Buntes Programm beim 21. Lützschenaer Schlossparkfest

Altes Handwerk erleben, der Märchenstunde und Live-Musik lauschen oder kleine Schätze auf dem Trödelmarkt aufstöbern: Am Sonntag, 6. September, wird wieder das vom Förderverein Auwaldstation und Schlosspark Lützschena e. V. organisierte Schlossparkfest gefeiert.

Der Marienaltar der Schlosskirche Lützschena. Foto: Sophiengemeinde

Gotischer Marienaltar der Schlosskirche Lützschena wird am 28. Juni wieder geweiht

Wenn Viele sich zusammentun, dann bekommt man auch eine alte Schlosskirche wieder in Schuss. Und kann feiern, so wie am 28. Juni in der Schlosskirche Lützschena. Der Marienalter ist in alter Schönheit wieder hergestellt und wird in einem Festgottesdienst wieder neu geweiht. Und wer auch noch was erfahren möchte über den Altar, kann am selben Tag zum Vortrag in die kleine Kirche kommen.

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