Putin wird scheitern. Das steht jetzt schon fest. Er hat gar nicht die Kraft, die Ukraine zu besiegen oder gar Russland einzuverleiben. Dazu fehlen ihm allein schon die Truppen. Von den 150.000 Mann, die er seit Wochen um die Ukraine zusammengezogen hat, haben tatsächlich nur rund 35.000 bis 40.000 die Grenze überschritten. Und die so großspurig angekündigte Rückkehr einiger Truppen in ihre Kasernen hatte nichts mit Urlaub zu tun. Es stimmt auch 2022 noch: Nein, der Russe will keinen Krieg. Krieg wollen immer nur die kleinen Kraftprotze in ihrer Einsamkeit.

Und Putin ist ein ideales Beispiel dafür, wie Schwäche wie Stärke aussehen kann. Krieg ist nämlich nichts anderes als die Fortsetzung männlicher Schwäche mit rabiaten Mitteln. (Um mal das berühmte Clausewitz-Zitat abzuwandeln.)  Oder mal so formuliert: die unbeherrschbare Eskalation von Politik. Nämlich dann, wenn die überforderten Typen an der Spitze nicht weiterwissen.

Dann greifen sie zu ihren zerfledderten „Il Principe“ von Machiavelli und suchen nach einem Rezept dafür, aus ihrer Ohnmachtsstellung herauszukommen. Was dann in der Regel Bruch mit allen Prinzipien bedeutet, Verlassen aller vereinbarten Regeln, Vertragsbruch und Überrumpelung. Darin sind sich alle Populisten und Autokraten gleich. Sie halten es nicht aus, wenn Menschen Probleme fair und im Gespräch lösen. Einvernehmlich. Sie verachten Menschen, die nicht ständig mit Colts drohen. Sie halten Friedfertigkeit immer für Schwäche.

Was leider auch der Großteil der deutschen Kommentatoren tut, die zetern wie die Waschweiber: Die ganzen Gespräche für die Katz, den russischen Zaren völlig unterschätzt, auf seine Lügen reingefallen und was des Unsinns noch mehr ist. Aber ich bin mir sicher, dass unsere westlichen reisenden Diplomaten ihm sehr wohl die Konsequenzen erklärt haben. Und das eben nicht aus einer Position der Schwäche. Auch, wenn sich mancher alt gewordene Junge ordentliche Drohungen mit Panzer und Raketen gewünscht hätte.

Stärke sieht meistens ganz anders aus, als es uns die ganzen PC-Ballerspiele für Jungs vorgaukeln.

War auch Merkel zu gutmütig, hat sie Putin zu viel durchgehen lassen? So viel Bullshit war seit 2003 nicht mehr zu lesen in deutschen Gazetten.

Die einzigen klugen Beiträge in dem ganze Gejammer waren ein Essay von Armin Nassehi, der sich mit der Kakophonie der deutschen Spielberichterstatter und Putins Geschichtsbild aus der Klamottenkiste beschäftigt, und ein Kommentar von Samira El Ouassil, die darauf eingeht, wie die deutschen Fernberichterstatter so simpel auf Putins Selbstdarstellungen hereingefallen sind.

Aber es ist ja noch besser: Putin ist auf sein eigenes Glaubenskonstrukt hereingefallen.

Da, wo die Narren in deutschen Provinzen nun fast schon wieder begeistert davon schwadronieren, die alte Machtpolitik käme zurück, sehen wir gerade diese alte Machtpolitik scheitern. Die Russen wollen keinen Krieg, daran hat sich seit Jewgeni Jewtuschenkos herrlichem Gesicht nichts geändert. Dass ganze Truppenteile in die Kasernen zurückgekehrt sind, hat damit zu tun, dass ihre Generäle nicht damit rechnen können, dass sie gegen ihre Brüder in der Ukraine kämpfen werden.

Und auch die, die immer noch an der Grenze stehen, sind nicht „verlässlich“. Denn was Putin als guten Grund sieht, die Ukraine zurückzuholen ins Russische Reich, ist aus Sicht der gemeinen Soldaten ein Bruderkrieg. Und außerdem ein Krieg gegen ein Land, das seit Jahren mehr Demokratie gewagt hat.

Und wo die aufgeregten Männchen uns einreden, ein toller Befehlshaber, der seine Truppen in den Krieg schickt, steht dem ein völlig anderes Ideal dagegen: das Ideal eines tatsächlich demokratisch gewählten Präsidenten, der mit seinen Landsleuten zusammen sein Land verteidigt. Und damit auch die auf dem Maidan so schwer errungene junge Demokratie, in der es Freiheiten gibt, von denen die Russen nur träumen.

Und sie träumen wirklich davon.

Anders als einige Deutsche, die sich seit Jahren bemühen, unsere Demokratie für desolat, kaputt und krank zu erklären. Die sich zu einer Alternative aufblasen und so tun, als würden sie nicht genauso ticken wie dieser im Amt alt und trostlos gewordene Ex-KGB-Agent, der glaubt, in der alten russischen Geschichte die Lösung für die stolze russische Zukunft gefunden zu haben.

Was auch daran liegt, dass er mithilfe der alten Nomenklatura an die Macht gekommen ist, die unter Stalin und Breshnew schon genauso gedacht hat, die „ihre“ UdSSR immer als eine Fortsetzung des zaristischen Vielvölkerstaates verstanden hat. Aber das waren immer die Lebenslügen einer kleinen russischen Elite, die damit  ihre Pfründen und Sonderrechte gesichert hat. Denn wenn sich das arme Russland immerfort um aufmüpfige Untertanen in Tschetschenien, Georgien, Aserbaidschan oder nun auch mal der Ukraine kümmern muss, muss sich ja niemand um den desolaten sozialen Zustand der Heimat kümmern.

Nur wird der nach diesem kriegerischen Überfall nicht mehr zu kaschieren sein. Genauso wenig wie die weltweite Isolation Russlands, die sich durch die Sanktionen auf Jahre verfestigen wird. Während sich alle ehemaligen Sowjetrepubliken, die sich dem militärischen Einfluss Russlands haben entziehen können, dem Westen, der EU und der NATO weiter annähern werden. Denn auch wenn das unsere alternativen alten Herren nicht begreifen wollen: Die Demokratie ist sehr attraktiv und sie wirkt auch so. Denn all jene, die das von außen sehen, sehen noch, was sie alles nicht haben.

Und die Ukrainer haben seit den Tagen auf dem Maidan gelernt, was für ein Gut die Demokratie ist. Und sie wissen genau, dass der alte Geheimagent Putin die Demokratie verachtet, denn in ihr gibt es keinen Platz für ihn. Es ist letztlich egal, was für eine Zukunft er sich für seine verbleibenden Tage im Präsidentenamt ausgedacht hat. Sie hat keinen Inhalt, keine Vision für Russland.

Krieg ist auch die Fortsetzung einer miserablen Politik mit den dümmsten aller Mittel. In diesem Fall: den Ukrainern auch noch mit Gewalt klarzumachen, dass sie gut daran tun, sich von diesem alten Russland der Oligarchen abzunabeln. Es hat keine Zukunft. Es steht sogar massiv unter Druck. Denn noch scheint Europa erpressbar, weil es von russischem Gas abhängig ist.

Aber wenn Deutschland die Energiewende jetzt wirklich endlich angeht, hat Russland in ein paar Jahren keinen Goldesel mehr. Dann hat es nichts mehr zu verkaufen in eine Welt, die sich ganz bestimmt nicht mehr darauf einlassen wird, sich in irgendeiner Weise von Russland abhängig zu machen.

Typen wie Trump finden so eine Kraftmeierei natürlich toll. Das hat auch damit zu tun, dass sie glauben, man müsse nur den großen Wüterich mimen und bekäme dann alles, was man will, ist dann „der Größte“. Aber das ist nur das alte männliche Balzritual, das in der Regel mit Scherben, Verlusten und Gewalt endet, aber kein einziges Problem löst. Denn Probleme löst man mit Geduld, Zuhören, auf andere eingehen. Also all diesen weichen Tugenden, die diese kraftmeiernden Männchen verachten.

Das erklärt jetzt noch nicht alles. Aber einen gewissen Teil der Überheblichkeit, die diese kleinen Kraftprotze ausstrahlen. Das nehmen dann kurzsichtige Beobachter als Selbstbewusstsein und Kraft wahr, auch wenn es in Wirklichkeit nur Überforderung und Ratlosigkeit überspielt.

Denn was wird weiter nach diesem Krieg? Glaubt Putin tatsächlich, die Ukrainer lassen sich eine russische Besetzung gefallen? Oder dass es wieder so funktioniert wie auf der Krim? Und dass dieser Krieg keine Rechnung aufmacht, die auch die großen Goldreserven Moskaus nicht bezahlen können?

Womit wir bei der dritten Abwandlung des alten Clausewitz-Spruches wären, der gerade von unberatenen Männern, die glauben, sie wären die Macht, missverstanden wird: Krieg ist das Eingeständnis des Obersten Feldherren, dass er mit seinem Russisch nicht weiterweiß.

Denn hinter der kleinen Kraftmeier-Fassade ist nichts. Nicht mal ein trauriges Kalinka. Nur noch ein paar ergebenste Offiziere, die den einsamen Mann in seinem Barocksaal lieber nicht darüber aufklären, dass eigentlich auch die meisten Russen nur noch darauf warten, dass er klügeren Leuten die Regierungsgeschäfte überlässt.

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Es gibt 6 Kommentare

Um Gottes Willen Herr Freitag, was tun Sie denn Nachts um diese Zeit? 😀

Ich kenne Herrn Julke nicht; ein öffentliches Urteil im Sinne von irgendwelchen Mutmaßungen würde ich mir hier gern ersparen. Meinen Gedanken bin ich im Kommentar unten losgeworden, und für meinen Teil wäre das genug dazu. Es fällt mir halt auf beim jahrelangen Lesen seiner Texte.

Wenn Sie von der “erbärmlichen Hilflosigkeit” schreiben, dann klingt das – bei allem Respekt – auch ein wenig nach eigener Küchenpsychologie. Es liest sich so schön erniedrigend, das wertende Wort macht die Seele noch ein bißchen freier. Ist sicher auch wichtig für einen selbst, aus keinem anderen Grund, als dem “sich Luft machen”, war ich seit Jahren mal wieder auf einer Demo, vor nun fast zwei Wochen, in Richtung russisches Konsulat. Aber ob das nun so analytisch ist und die Sache weiterbringt, einen mächtigen Staatsmann “erbärmlich hilflos” zu nennen?

Aus meiner Sicht sind wir das alle ein bißchen. Ich fühle mich “erbärmlich hilflos” dabei, wie ich zusehen muss, wie die Ukraine langsam zerrieben wird, und dabei höchstens mal spenden kann oder mit einem Transporter aktionistisch an die Grenze fahren. Wenn ich lese, dass wir dort aus guten Gründen keine Luftraumsperrung durchsetzen wollen. Und dabei gleichzeitig viele Hoffnungen der Ukrainer in Schutt und Asche bringen. Wenn ich sehe, dass noch immer kein Mensch im Umfeld der russischen Macht für das Ende dieses Machthabers sorgt.

Und auch auf der Seite der ukrainischen Macht gibt es offensichtliche Hilflosigkeit. Ein Angriff wie die Bombenabwürfe über Coventry oder Dresden, Leipzig, Hamburg, den sehe ich nicht in der Ukraine. Also das, was man tatsächlich als “gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung” bezeichnen muss. Was ich in den Medien sehe ist “auch dieses Haus wurde in den oberen zwei Stockwerken von einer Bombe getroffen”, oder Glossen der Art “Haha, die Russen fahren mit alten Autos und kommen nicht voran!”, oder ich sehe ein brennendes Nebengebäude auf dem weitläufigen Gelände eines AKW, über der Meldung “ukrainisches AKW brennt!”.
Zur Klarstellung: Natürlich ist das schlimm, und alle die dabei mithelfen, allen voran die Machtspitze, sollte dafür büßen! Es geht aber um die Art, wie darüber hier berichtet wird und welcher Mittel man sich bedient
In all der schlimmen Hilflosigkeit greift man natürlich, das dürfte in jedem Krieg so sein, auch zu medialen Überhöhungen, die blenden sollen und beeinflussen. Und ich verstehe das auch, ich würde an der Stelle der tapferen Kämpfer dort auch mit allem arbeiten, was ich zu fassen bekomme. Wenn ich überhaupt den Mut hätte. Schließlich geht es – das meine ich völlig Ernst – darum die Leute zu mobilisieren, zu helfen und eine gute Sache aufzubauen – nämlich diesen Krieg zu beenden und möglichst noch paar Drahtzieher zu bestrafen. Zumindest wäre das mein Ideal. Und bitte, bevor sich Leute jetzt fürchterlich aufregen: Ich möchte fehlgeleitete Raketen oder womöglich auch den ein oder anderen gezielten Angriff nicht verharmlosen – aber schaut euch bitte die Bilder von zerbombten Städten aus der Weltkriegszeit an.

Warum man allerdings seine Kritik am Patriarchat, am Krieg und so weiter dann in gebildeten Kreisen gern mit Clausewitz-Anleihen umwebt, und warum wildfremden Leuten dann im Rahmen der Küchenpsychologie Seelenzustände zugeschrieben werden, inklusive wahrscheinlich nicht zutreffender Verhaltensschablonen (“Balzritual” – wen umwirbt Putin denn da? Die Oligarchen, deren Yachten gerade beschlagnahmt wurden? Die Bevölkerung, deren Wahl ihm egal ist? Seine Geheimdienstkreise, die er netzwerkend um sich schart?), das ist unklar bis unsinnig aus meiner Wahrnehmung heraus.

@Sebastian: nun haben Sie sich gefragt und gefragt … und? Sind es nun die Männer, die hier mit den Säbeln rasseln, andere Länder plattmachen (wollen), Grenzen überschreiten und so ihrer erbärmlichen Hilflosigkeit auf Kosten anderer Ausdruck verleihen oder wer sonst? Und wer wird genau damit mal wieder scheitern? Der Text von Ralf Julke wird gerade mit jedem Tag wahrer. Also mal wider bei Clausewitz nachlesen (übrigens auch ein Mann, so schlimm kann es also nicht sein …)? 😉

Ab und zu überlege ich, was Herrn Julke eigentlich im Laufe seines Lebens passiert sein mag, dass er in vielen Artikeln gegen die Männer, den Begriff Männlichkeit, das Maskuline usw. vorgeht, es ins Lächerliche zieht, sich daran abarbeitet. Der Küchenpsychologe in mir rätselt darüber, weil es sich wirklich durchzieht. Bis hin zur Überhöhung der der Weiblichkeit als positiver Faktor.

> Aber das ist nur das alte männliche Balzritual, das in der Regel mit Scherben, Verlusten und Gewalt endet, aber kein einziges Problem löst.

Wenn die männlichen Tiere balzen kämpfen sie zwar miteinander, aber sterben tut dabei in den seltensten Fällen jemand. Und dass Herr Putin aktuell balzt kann ich nicht nachvollziehen. Höchstens um seine innere Zufriedenheit.

Sicher, der weibliche Einfluss in Männergruppen ist meist ein Guter. Nicht nur bei der Bundeswehr, auch in verschiedenen Kollegien konnte man das merken. Andererseits kann man auch fragen, ob Politikerinnen wie Marie Le Pen oder Condoleezza Rice grundsätzlich friedliebende, deeskalierende Einflüsse geltend gemacht haben. Aber vielleicht sind die einfach nur in einem “toxisch-maskulinen” Umfeld sozialisiert worden…

Und zum Krieg: Ich fand die Gesprächsbereitschaft von Frau Merkel immer bewundernswert. Sie hielt einen Kanal offen, trotz dass sie von Putin öffentlich mit Hund und Ähnlichem gedemütigt wurde. Leider hat es nicht geholfen, dass längere Zeit Stabilität herrscht.
Insofern ist doch irgendwo klar, dass man jetzt etwas ändert. Ich freue mich wirklich RIESIG, dass so viel Solidarität gelebt wird. Auch in den bisher eher nicht als flüchtlingsfreundlich geltenden osteuropäischen Staaten. Auch von den Konzernen, die aktuell keine Smartphones, Ersatzteile oder Internetdienste nach Russland liefern. Der Krieg muss erstens für den russischen Staat richtig teuer werden, und zweitens muss die Bevölkerung bis in die oberen Ebenen hinein etwas aus ihrer Angst oder auch Gleichgültigkeit, und aus ihrer Desinformiertheit bewegt werden. Beide Strategien sind meiner Meinung nach besser als mit einem großen Säbelrasseln der NATO zu antworten.

Mit 100 Milliarden für die Bundeswehr bin ich persönlich nicht einverstanden. Es wird zwar positive Aspekte für die Waffenhersteller geben, aber aus meiner eigenen Zeit dort und auch von Erzählungen eigentlicher Aller, die gedient haben, weiß ich das es um Struktur geht. Wenn Fahrzeuge monatelang in der Werkstatt stehen, weil der Lüfterschalter kaputt ist, den es zwar beim VW-Händler nebenan gibt, er aber laut Beschaffungsdienstvorschrift zentral in Koblenz bezogen werden muss, dann ist es halt ineffizient.

Nebenbei gesagt fehlt mir neben “Strukturänderung” in der Bundeswehr noch so etwas wie eine Änderung des Ansehens der Bundeswehr. Solange beim Zapfenstreich noch Leute davorstehen und was von Mördern usw. grölen, solange im Rahmen der Berufsarmee nur die Leute zur Bundeswehr gehen, die entweder einen ausgeprägten Hang zu Waffen oder wenig andere Berufschancen haben, solange kann man da Milliarden investieren, und es wird keine effiziente, einsatzfähige Armee dabei herauskommen.

> Dass ganze Truppenteile in die Kasernen zurückgekehrt sind, hat damit zu tun, dass ihre Generäle nicht damit rechnen können, dass sie gegen ihre Brüder in der Ukraine kämpfen werden.
Hier habe ich wohl Nachholebedarf. Dass massenweise Soldaten auf russischer Seite desertieren hatte ich außerhalb der L-IZ noch nicht gelesen.

Ja der Einmarsch in die Ukraine ist ein sehr trauriger Vorgang. Er war von Russland lange verneint worden und ist nun doch getan. Leider bezahlen dafür immer wieder Menschen unschuldig mit ihrem Leben. Ebenfalls ist es auch schlimm zu sehen, wie die Vorhersagen aus Zbigniew Brzezińskis Buch “Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft” zur Wirklichkeit werden.

Vielen Dank für den sehr guten Artikel!

Es wird immer enger für Putin. Er ist eben kein zweiter Stalin, was er gern wäre. Und die UdSSR gibt es nicht mehr. Sich den Tatsachen verschließen hat auch in der DDR zum Untergang geführt. Als Ex-KGB-Offizier hat der den Untergang der DDR live miterlebt. Er hätte eigentlich daraus lernen sollen.

Ich habe heute an das DRK für die Ukraine gespendet. Das ist das mindeste, was man tun kann.

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