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Thema

Holocaust

Leipzig erinnert an die Sinti- und Roma-Opfer des Holocaust

Mit dem Niederlegen von Blumen am Denkmal „Geschlagener“ in der Parkanlage am Schwanenteich hat die Stadt Leipzig gemeinsam mit dem Romano Sumnal e.V. an die über 500.000 Sinti und Roma erinnert, die während der NS-Zeit Opfer des Holocaust wurden.

Kerzenzünden, Schweigeminute und Gebet am Holocaust-Gedenktag – Jom haScho’a

Mit einer entsprechenden Zeremonie aus Kerzenzünden, Gebet und einer Schweigeminute wird am Jom haScho’a, dem Gedenktag der Opfer des Holocausts, im stillen Gedenken an die sechs Millionen jüdischen Menschen, die während des Holocausts in Europa systematisch ermordet wurden, auf dem neuen jüdischen Friedhof erinnert.

Ein Bewusstsein schaffen

Vor ein paar Tagen fragte mich eine Freundin, ob ich sie begleiten würde, sie wolle Stolpersteine putzen gehen. Angesichts der gerade stattfindenden Gedenkveranstaltungen bezüglich des Holocaust war ich für das Thema sowieso offen bzw. sensibilisiert, also sagte ich spontan zu. Und fragte mich danach, was ich eigentlich über Stolpersteine weiß.

Mittwoch, der 27. Januar 2021: In Sachsen wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht, Ermittlungen gegen Freitaler Neonazi und Mahnwache am Rathaus

An vielen Stellen in Leipzig und Sachsen wurde heute der Internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Und: Zeitgleich führte das LKA in Sachsen und darüber hinaus Drogen-Razzien durch. Außerdem gab es erneut eine Umwelt-Mahnwache am Neuen Rathaus Leipzig (Video) und ein Freitaler Neonazi läuft nach einem Tötungsdelikt frei herum. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Der 27. Januar als Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ist ein Datum, dass sich in die deutsche Geschichte eingebrannt hat. Er erinnert schmerzlich daran, dass es den Deutschen nicht möglich war, sich selbst von der Diktatur des Nationalsozialismus zu befreien.

Stilles Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Heute (27. Januar) jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 76. Mal. Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hat die Stadt Leipzig an die Opfer erinnert. Coronabedingt waren die Kranzniederlegungen nicht öffentlich.

Rico Gebhardt: Antifaschismus ist die Verpflichtung aller

Zum heutigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt: „,Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt‘, hat uns der aus Chemnitz stammende Auschwitz-Überlebende Justin Sonder gemahnt.“

Keiner kann sich rausreden – das Gedenken an den Holocaust verpflichtet uns alle

Heute, am 27.Januar 2021, jährt sich zum 25. Mal, dass der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik begangen wird.

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Anlässlich des jährlichen Gedenkens an die Opfer des Holocausts appelliert Staatsministerin Petra Köpping daran, die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit nicht der Relativierung preiszugeben und aktuelle Bedrohungen der Demokratie ernst zu nehmen. Petra Köpping: „Je weniger Zeugen der Shoah leben und widersprechen können, umso mehr erleben wir den Versuch, Geschichte umzuschreiben, und die Forderung, endlich einen ‚Schlussstrich‘ zu ziehen.“

Dachau nach 63 Jahren: NDK zeigt zum Holocaustgedenktag Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008

2008 drehte ein kleines Filmteam im Auftrag des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. und der Medienwerkstatt Leipzig den Dokumentarfilm "Dachau nach 63 Jahren". Autor und Regisseur des Films war Antonio Grunfeld aus Spanien, damals für ein Jahr Europäischer Freiwilliger im NDK.

„Sind so kleine Hände“: Lesung und Diskussion mit Dr. Eva Umlauf, die als 3jähriges Kind die Hölle in Auschwitz überlebte + Video

VideoLeipzig, Felsenkeller, kleiner Saal. Es ist Freitagabend, kurz vor 18 Uhr, ein lauer Frühlingswind fährt den zahlreichen Besuchern unter die Nase, die auf Einlass ins „Naumann´s“ hoffen. Der Verein des Erich-Zeigner-Hauses hatte geladen, um am 70.Todestag (5. April 1949) des ersten Leipziger Oberbürgermeisters einen besonderen Gast, mit Dr. Eva Umlauf eine außergewöhnliche Frau zu begrüßen. Ein besonderer Abend, so unterstrichen einhellig Henry Lewkowitz, Vorsitzender des Erich-Zeigner-Hauses e.V. und Dr. Nils Franke, Historiker, die zu erwartende Stimmung. Gespannt und auch betroffen, schmunzelnd ab und zu und dann wieder nachdenklich sollte sie auch werden.

Holocaust on stage?! – Gesprächsrunde am 3. November am Westflügel Leipzig

Rechtsextreme Äußerungen werden zunehmend gesellschaftsfähig, Einschüchterungen aus entsprechenden Kreisen gehen weit über persönliche Bedrohungen hinaus, erreichen sogar öffentliche Bildungs- oder Kultureinrichtungen. Selbst antisemitische Handlungen sind in Deutschland längst nicht mehr überall ein Tabu.

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