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Brühl

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Blick auf die Ausgrabungen am Brühl und einen Teil des Wandbildes von Fischer-Art. Foto: Marko Hofmann

Stadt hat keine Handhabe, das Mauerfall-Bild von Michael Fischer-Art zu retten

Schnell noch einmal fotografieren, denn irgendwann verschwindet es natürlich, das riesige Wandbild von Michael Fischer-Art an der Brandmauer der Brühl-Arkaden zwischen Brühl und Richard-Wagner-Straße. Die Archäologen buddeln schon fleißig. Aber nicht mehr lang, dann drehen sich hier die Baukräne und entsteht ein neues Hotel. Die Stadt kann das Wandbild von Michael Fischer-Art nicht retten, teilt das Dezernat Kultur mit.

Katharinenstraße mit Blick zum Markt. Foto: Ralf Julke

Grünen-Antrag: Die Katharinenstraße kann schon zum Weihnachtsmarkt 2019 zur Fußgängerzone werden

Seit der Stellungnahme des Planungsdezernats im September ist klar, dass auch der Leipziger Brühl nicht so eine triste Steinwüste bleiben muss, die er derzeit ist. Das Dezernat hatte mit der Stellungnahme auf einen Antrag der CDU-Fraktion reagiert. Jetzt greifen die Grünen das Thema auf und beantragen, die Aufenthaltsqualität auf dem Brühl nun auch wirklich anzuheben. Und die Nachbarstraße den Fußgängern zu geben.

Blick auf die Ausgrabungen am Brühl und einen Teil des Wandbildes von Fischer-Art. Foto: Marko Hofmann

Archäologen am Brühl auf den Spuren von Pelzhändlern und alten Gasthöfen

Am Brühl wird gebuddelt. Die sächsischen Archäologen haben hier ihre Arbeit aufgenommen und erkunden wieder einmal ein richtig altes Stück Leipziger Stadtgeschichte. Denn zwischen dem Gebäudekomplex mit dem Forum am Brühl und dem Harmelin-Haus in der Nikolaistraße soll ein weiterer Hotelneubau entstehen, mit Tiefgarage. Die jahrzehntealte Baulücke verschwindet und auch für das 3.000 Quadratmeter große Wandbild von Michael Fischer-Art läuten die Glocken.

Blick vom Richard-Wagner-Platz in den Brühl. Foto: Petra Dobschütz

Der Leipziger Brühl könnte mit einigem Aufwand auch ein paar Bäume bekommen

Die Neugestaltung des Brühl zwischen Richard-Wagner-Platz und Reichsstraße ist noch gar nicht so alt, keine sieben Jahre. Aber dass die Straße mit ihrer Sperrung für den Kfz-Verkehr eigentlich auch ein bisschen Aufenthaltsqualität hätte bekommen müssen, war den Leipziger Straßenplanern augenscheinlich nicht präsent. Im Mai thematisierte die CDU-Fraktion die Sache mit einem Antrag im Stadtrat.

Die Parthe an der Partenstraße. Foto: Ralf Julke

Versteckt im Zoo, eingemauert an der Uferstraße, einst sumpfig am Brühl

ReportageAus dem Rosental werden Radler auf der - erst mal sehr rudimentären - Parthe-Mulde-Radroute einfach Richtung Ranstädter Steinweg und Goerdelerring geschickt. Denn irgendwie sollen sie möglichst schnell zum Hauptbahnhof kommen, der noch immer als eigentlicher Startpunkt der Route gilt. Die Frage ist: Was sollen sie nicht sehen?

„Mein Leipzig lob’ ich mir …“ gehört an den Brühl

Siegfried Schlegel, Fraktionssprecher für Stadtentwicklung und Bau, fordert den Oberbürgermeister auf, Stadtratsbeschlüsse und Festsetzungen des Bebauungsplanes zu den Höfen am Brühl umzusetzen. Im Ergebnis eines breiten Beteiligungsprozesses mit Architektenwettbewerb, Bürgerforen, Gutachten und Bebauungsplanverfahren beschloss der Stadtrat den Städtebaulichen Vertrag, dessen fester Bestandteil die Willkommens- und Goethe-Leuchtreklame ist, ebenso wie auch die Alu-Fassade am Westende oder die Wiedereinrichtung der Plauenschen Straße. Sie war bereits beim Investorenwettbewerb 2005/2006 ein eingeschlagener Pflock.

Grabungsfläche an der Katharinenstraße im Dezember. Foto: Ralf Julke

Am Brühl wird noch ein Stück altes Leipzig ausgegraben

Auf der Ausgrabungsstelle an der Katharinenstraße herrschte dieser Tage Weihnachtsstille. Die Archäologen machten mal Pause, bevor sie sich ans nächste Stück historisches Leipzig machen. Seit dem Herbst graben sie hier, weil hier ab 2016 das BernsteinCarré gebaut werden soll. Für die sächsischen Landesarchäologen die Gelegenheit, hier noch einmal in Leipzigs Geschichte abzutauchen.

Sozialbürgermeister Thomas Fabian informierte über die Unterkunft und zeigte sich optimistisch. Foto: Theresia Lutz

Vertreter der Stadt informierten über neue Flüchtlingsunterkunft am Brühl

"Ein Ort, wo Menschen zusammenkommen, um aufeinander zu hören, um miteinander nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen." Das ist die Thomaskirche. Pfarrerin Britta Taddiken eröffnete mit diesen Worten am gestrigen Dienstagabend die Informationsveranstaltung zur neu geplanten Flüchtlingsunterkunft am Brühl. Auf Einladung des Sozialamtes waren mehrere hundert Interessierte in das Gotteshaus gekommen, um sich mit den Gegebenheiten der neuen Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Interpelz-Gebäude in der Innenstadt vertraut zu machen.

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