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Thema

Globalisierung

Ami Go Home! Stefan Baron erklärt, warum Europa endlich aufhören muss, am Rockzipfel der USA zu hängen

Man durfte schon mehrmals erschrecken in den vergangenen Wochen. Mal wurde bekannt, dass die NATO jetzt eine Partnerschaft mit Indien anstrebt. Dann wurde ein Strategiepapier bekannt, das die Verlegung deutscher Kriegsschiffe vor die Küste Chinas vorsieht. Und der NATO-Generalsekretär reist von einem Leitmedium zu anderen, um die Öffentlichkeit darauf einzuschwören, dass China jetzt der große Feind ist. China?

Bedeutet Covid-19 das Ende der Globalisierung?

Das Jahr des „Social Distancing“, in dem der Reiseverkehr unterbrochen wurde, während sich virtuelle Formen des Zusammenkommens etablieren, hat das Vertrauen in sicher geglaubte Praktiken und Infrastrukturen von Wanderung und Transport grundlegend erschüttert. Dadurch wurden auch die ungleichen Folgen der Mobilitätsunterbrechungen in verschiedenen Weltregionen und sozialen Gruppen deutlich sichtbar. Für Mobilitätsforscher erlaubt das einen neuen Blick auf Formen und Grenzen von Bewegung und Verkehr für unterschiedliche Gruppen von Menschen.

Ist heute schon morgen? Ivan Krastev denkt über die sieben Paradoxa des Corona-Shutdowns nach

Orakel, Orakel – kaum ein Tag vergeht, an dem die großen deutschen Zeitungen nicht irgendeine neue Zukunftsvermutung in wortgewaltigen Kommentaren verbreiten. Oft mit einem besorgten Unterton, dem man anmerkt, dass er direkt aus diversen Konzernzentralen kommt, wo man einfach nicht wahrhaben will, dass das alte Geschäftsmodell gerade den Bach runtergeht. Und die Coronakrise hat das nicht ausgelöst, sondern nur ein bisschen verstärkt. Auch das europäische Drama, mit dem sich Ivan Krastev schon seit Jahrzehnten beschäftigt.

Der Leipziger Historiker Dirk van Laak: Die Corona-Pandemie verändert unsere Einstellung zur Globalisierung

Die jüngste Umfrage des „Spiegel“ belegt es ja nur zu deutlich: Die bislang eher positive Deutung der Globalisierung ist in den letzten zwei Jahren rasant ins Negative umgeschlagen. Daran ist nicht erst die Corona-Pandemie schuld. Und womöglich unterbricht die Pandemie nicht einmal die weitere Globalisierung der Welt, sagt Prof. Dr. Dirk van Laak über die aktuelle Situation.

Der Systemwechsel: Albert T. Liebergs Skizze einer Welt, in der sich die Menschen wieder um die Zukunft des Planeten kümmern

Am Montag, 18. Mai, freute man sich beim Büchner Verlag in Marburg ganz mächtig gewaltig. Da trudelte per E-Mail die Nachricht herein, dass der Verlag in diesem Jahr zu den Gewinnern des Deutschen Verlagspreises gehört. Auch sechs sächsische Verlage wurden gewürdigt. Der Büchner Verlag hat sich zu einem Verlag gemausert, der Bücher zu den wirklich drängenden Fragen unserer Zeit veröffentlicht. Eins haben wir uns extra noch zukommen lassen. Es erschien schon 2018, beschäftigt sich aber auch mit der Frage, die jetzt viele beschäftigt: Was wird nach Corona aus der Welt?

Universität bekommt Zuschlag für drei Sonderforschungsbereiche

Die Spitzenforschung an der Universität Leipzig wird weiter gestärkt: Ein Sonderforschungsbereich kommt neu hinzu, zwei weitere werden verlängert. Neu eingerichtet wird der Sonderforschungsbereich (SFB) „Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und Signaltransduktion“, bei dem es um die Kommunikation von Zellen über wichtige Rezeptoren geht.

Die eine übermächtige Globalisierung gibt es überhaupt nicht

Globalisierung? „Ein Plastikwort mit vielen Definitionen und vielen Nachteilen.“ Wenn überhaupt, dann spricht Prof. Dr. Matthias Middell lieber von „Globalisierungen“. Denn es gibt viele völlig unterschiedliche Entwicklungen, in denen menschliches Erleben auf einmal die ganze Erde umspannt. Und nicht jede ist bedrohlich. Auch wenn die neue Vielfalt viele Menschen erschreckt. Aber sie erschreckt auch, weil selbst Medien selten differenzieren und klar sagen, welche Globalisierung sie eigentlich meinen. Ein Handbuch aus der Uni Leipzig soll jetzt helfen dabei.

Warum ostdeutsche Maschinenbauer in Industrie 4.0 derzeit gute Karten haben

Für Freikäufer„Geschäftsaussichten so gut wie lange nicht“, meldete am 19. Oktober der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) über die Lage des Maschinenbaus in Ostdeutschland. Ein Satz aus der Meldung blieb hängen: „Die Mehrheit der Unternehmen lässt sich von den aktuellen politischen Krisen und außenwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht beunruhigen.“ Wieso eigentlich? Sind Maschinenbauer besonders coole Typen?

Wie kann Globalisierung gelingen? HHL-Student beeindruckt John Kerry

Sven Joosten, Student im Master-Studiengang in Management (M.Sc.) der HHL Leipzig Graduate School of Management, hat kürzlich gemeinsam mit einem 7-köpfigen Team den Wettbewerb des Global Network for Advanced Management zur Zukunft der Globalisierung gewonnen.

Forschung zu Globalisierung: Mitteldeutsche Universitäten rufen gemeinsames Forum ins Leben

Die Universitäten Leipzig, Halle-Wittenberg, Jena und Erfurt gründen zum 1. Dezember 2016 ein gemeinsames Forschungsforum in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das „Forum for the Study of the Global Condition“ führt Wissenschaftler zahlreicher Fächer zusammen, die globale Verflechtungen von gegenwärtigen Gesellschaften und deren historische Wurzeln untersuchen. Neben den vier Universitäten beteiligen sich daran das Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig, das Max-Planck-Institut für Ethnologie Halle, das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur Leipzig und das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, das zum 1. Januar 2017 in die Leibniz-Gemeinschaft überführt wird.

Am 19. Oktober startet die öffentliche Ringvorlesung der HTWK Leipzig

Die Welt wächst zusammen, die Globalisierung sorgt für eine Angleichung zumindest der materiellen Bedürfnisse. Doch wie sehr gleichen wir einander tatsächlich in unserer – trotz allem vorhandenen – Verschiedenheit? In der Ringvorlesung im Studium generale der HTWK Leipzig wird in diesem Wintersemester unter dem Titel „Mit-Menschen - Auf dem Weg zur Weltgemeinschaft“ unserem Verständnis von Kultur nachgespürt. Begriffe wie „Multkulti“, Menschenrechte, Weltbürgertum und Heimat werden untersucht und hinterfragt.

Der unkontrollierte globale Kapitalismus braucht endlich wieder starke politische Gegenspieler

Die trauen sich was, die Franzosen. 2010 legte Stéphane Hessel seinen Bestseller „Empört euch!“ vor, mit dem er die Leser aufrief, wieder politisch aktiv zu werden und sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. 2014 legte Thomas Piketty seine große Zeitkritik „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ vor. Und nun macht ein Vortrag des Philosophen Alain Badiou Furore.

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