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Globalisierung

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Minister Martin Dulig während eines Stadtrundgangs zusammen mit der Delegation durch Wien. © SMWA/Ronald Bonß

Sächsische Außenwirtschaftswoche stellt Globalisierung auf den Prüfstand

Die Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) führt 2022 fast 150 Markterschließungsmaßnahmen für mehr als 30 Länder durch. Ein Höhepunkt der Jahresplanung ist die Sächsische Außenwirtschaftswoche, die vom 4. bis 8. April aktuelle Informationen zu strategischen und praktischen Fragen des internationalen Geschäfts bietet. Die Auftaktveranstaltung in der Chemnitzer Event- und Kongresshalle „Kraftverkehr“ (4. April, 17 bis 19 Uhr) […]

Peter Mattmann-Allamand: Deglobalisierung. Foto: Ralf Julke

Deglobalisierung: Ein Versuch zu verstehen, warum Globalisierung und Wachstumszwang auch unsere Demokratie zerstören

Es ist schon so: Wahrscheinlich ist unsere Gegenwart tatsächlich so komplex, dass viele wichtige Debatten und Streitgespräche nicht mehr stattfinden. Und ein paar Heilige Kühe gibt es ja auch noch. Über die sich selbst Parteien zerstreiten können, die sonst eigentlich nicht zimperlich sind. Was den Allgemeinmediziner und einstigen Mandatsträger der Grünen Partei in der Schweiz, Peter Mattmann-Allamand, bis heute umtreibt.

Stefan Baron: Ami Go Home! Foto: Ralf Julke

Ami Go Home! Stefan Baron erklärt, warum Europa endlich aufhören muss, am Rockzipfel der USA zu hängen

Man durfte schon mehrmals erschrecken in den vergangenen Wochen. Mal wurde bekannt, dass die NATO jetzt eine Partnerschaft mit Indien anstrebt. Dann wurde ein Strategiepapier bekannt, das die Verlegung deutscher Kriegsschiffe vor die Küste Chinas vorsieht. Und der NATO-Generalsekretär reist von einem Leitmedium zu anderen, um die Öffentlichkeit darauf einzuschwören, dass China jetzt der große Feind ist. China?

Die Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs 1199 beschäftigt sich mit aktuellen Perspektiven für grenzüberschreitende Mobilität. Foto: Colourbox

Bedeutet Covid-19 das Ende der Globalisierung?

Das Jahr des „Social Distancing“, in dem der Reiseverkehr unterbrochen wurde, während sich virtuelle Formen des Zusammenkommens etablieren, hat das Vertrauen in sicher geglaubte Praktiken und Infrastrukturen von Wanderung und Transport grundlegend erschüttert. Dadurch wurden auch die ungleichen Folgen der Mobilitätsunterbrechungen in verschiedenen Weltregionen und sozialen Gruppen deutlich sichtbar. Für Mobilitätsforscher erlaubt das einen neuen Blick auf Formen und Grenzen von Bewegung und Verkehr für unterschiedliche Gruppen von Menschen.

Ivan Krastev: Ist heute schon morgen? Foto: Ralf Julke

Ist heute schon morgen? Ivan Krastev denkt über die sieben Paradoxa des Corona-Shutdowns nach

Orakel, Orakel – kaum ein Tag vergeht, an dem die großen deutschen Zeitungen nicht irgendeine neue Zukunftsvermutung in wortgewaltigen Kommentaren verbreiten. Oft mit einem besorgten Unterton, dem man anmerkt, dass er direkt aus diversen Konzernzentralen kommt, wo man einfach nicht wahrhaben will, dass das alte Geschäftsmodell gerade den Bach runtergeht. Und die Coronakrise hat das nicht ausgelöst, sondern nur ein bisschen verstärkt. Auch das europäische Drama, mit dem sich Ivan Krastev schon seit Jahrzehnten beschäftigt.

Albert T. Lieberg: Der Systemwechsel. Foto: Ralf Julke

Der Systemwechsel: Albert T. Liebergs Skizze einer Welt, in der sich die Menschen wieder um die Zukunft des Planeten kümmern

Am Montag, 18. Mai, freute man sich beim Büchner Verlag in Marburg ganz mächtig gewaltig. Da trudelte per E-Mail die Nachricht herein, dass der Verlag in diesem Jahr zu den Gewinnern des Deutschen Verlagspreises gehört. Auch sechs sächsische Verlage wurden gewürdigt. Der Büchner Verlag hat sich zu einem Verlag gemausert, der Bücher zu den wirklich drängenden Fragen unserer Zeit veröffentlicht. Eins haben wir uns extra noch zukommen lassen. Es erschien schon 2018, beschäftigt sich aber auch mit der Frage, die jetzt viele beschäftigt: Was wird nach Corona aus der Welt?

Prof. Dr. Jens Meiler und Prof. Dr. Annette G. Beck-Sickinger im Institut für Biochemie. Foto: Universität Leipzig / Swen Reichhold

Universität bekommt Zuschlag für drei Sonderforschungsbereiche

Die Spitzenforschung an der Universität Leipzig wird weiter gestärkt: Ein Sonderforschungsbereich kommt neu hinzu, zwei weitere werden verlängert. Neu eingerichtet wird der Sonderforschungsbereich (SFB) „Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und Signaltransduktion“, bei dem es um die Kommunikation von Zellen über wichtige Rezeptoren geht.

Professor Matthias Middell mit dem von ihm herausgegebenen "Routledge Handbook of Transregional Studies". Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Die eine übermächtige Globalisierung gibt es überhaupt nicht

Globalisierung? „Ein Plastikwort mit vielen Definitionen und vielen Nachteilen.“ Wenn überhaupt, dann spricht Prof. Dr. Matthias Middell lieber von „Globalisierungen“. Denn es gibt viele völlig unterschiedliche Entwicklungen, in denen menschliches Erleben auf einmal die ganze Erde umspannt. Und nicht jede ist bedrohlich. Auch wenn die neue Vielfalt viele Menschen erschreckt. Aber sie erschreckt auch, weil selbst Medien selten differenzieren und klar sagen, welche Globalisierung sie eigentlich meinen. Ein Handbuch aus der Uni Leipzig soll jetzt helfen dabei.

Fertigung von Vakuumpumpen im Pfeiffer Vacuum Konzern. Foto: Pfeiffer Vacuum

Warum ostdeutsche Maschinenbauer in Industrie 4.0 derzeit gute Karten haben

Für Freikäufer„Geschäftsaussichten so gut wie lange nicht“, meldete am 19. Oktober der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) über die Lage des Maschinenbaus in Ostdeutschland. Ein Satz aus der Meldung blieb hängen: „Die Mehrheit der Unternehmen lässt sich von den aktuellen politischen Krisen und außenwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht beunruhigen.“ Wieso eigentlich? Sind Maschinenbauer besonders coole Typen?

Forschung zu Globalisierung: Mitteldeutsche Universitäten rufen gemeinsames Forum ins Leben

Die Universitäten Leipzig, Halle-Wittenberg, Jena und Erfurt gründen zum 1. Dezember 2016 ein gemeinsames Forschungsforum in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das „Forum for the Study of the Global Condition“ führt Wissenschaftler zahlreicher Fächer zusammen, die globale Verflechtungen von gegenwärtigen Gesellschaften und deren historische Wurzeln untersuchen. Neben den vier Universitäten beteiligen sich daran das Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig, das Max-Planck-Institut für Ethnologie Halle, das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur Leipzig und das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, das zum 1. Januar 2017 in die Leibniz-Gemeinschaft überführt wird.

Die Ringvorlesung des Wintersemesters 2016/17 an der HTWK Leipzig steht unter dem Titel „Mit-Menschen - Auf dem Weg zur Weltgemeinschaft“. Foto: HTWK Leipzig

Am 19. Oktober startet die öffentliche Ringvorlesung der HTWK Leipzig

Die Welt wächst zusammen, die Globalisierung sorgt für eine Angleichung zumindest der materiellen Bedürfnisse. Doch wie sehr gleichen wir einander tatsächlich in unserer – trotz allem vorhandenen – Verschiedenheit? In der Ringvorlesung im Studium generale der HTWK Leipzig wird in diesem Wintersemester unter dem Titel „Mit-Menschen - Auf dem Weg zur Weltgemeinschaft“ unserem Verständnis von Kultur nachgespürt. Begriffe wie „Multkulti“, Menschenrechte, Weltbürgertum und Heimat werden untersucht und hinterfragt.

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