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Haltestellen

Rauchverbot an LVB-Haltestellen: Petitionsausschuss bügelt Verwaltungsstandpunkt ab und macht drei Vorschläge

Es gibt Momente, da sieht man die Mitglieder im Petitionsausschuss des Stadtrates regelrecht die weisen Köpfe schütteln. Das sind dann eher nicht die zuweilen skurrilen Petitionen der Bürger, die sie dazu bringen, denn jeder Wunsch der Bürger ist erst einmal heilig und beratenswert. Aber manchmal schreibt die Stadtverwaltung Stellungnahmen dazu, die nur eins ausatmen: amtliches Desinteresse. So wie beim Rauchverbot an LVB-Haltestellen.

Petition für rauchfreie Haltestellen in Leipzig: Ihre Gesundheit liegt uns nicht wirklich am Herzen …

An Leipzigs Haltestellen stinkt und qualmt es. Gerade im dichten Berufsverkehr, wenn auch viele Schulkinder und Eltern mit Kinderwagen unterwegs sind. Ein Thema, das Torsten Saro, selbst besorgter Vater, seit zwei Jahren intensiv beschäftigt. Da er aber von den Verantwortlichen keine ernsthafte Antwort bekam, hat er jetzt eine Petition für ein Rauchverbot an Haltestellen gestartet. Hier erklärt er, wie er dazu kam.

Jetzt kann eine Petition für ein Rauchverbot an LVB-Haltestellen und S-Bahn-Stationen mitgezeichnet werden

Im September gab es ja im Stadtrat eine klare Unterstützung für den Antrag des Jugendparlaments, mehr Rauchverbote an sensiblen Orten in der Stadt anzuordnen. „Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens sollten allgemein bekannt und verständlich sein“, hatte das Jugendparlament argumentiert. Aber es ist mit den Raucher/-innen genauso wie mit anderen seltsamen Erwachsenen: Sie verhalten sich systematisch unvernünftig. Auch an Haltestellen zwischen lauter Nichtraucher/-innen. Dagegen hat Torsten Saro eine Petition eingereicht, die jetzt mitgezeichnet werden kann.

Stadtverwaltung will jetzt doch RBL Media mit dem Putzen der Spritzschutzgeländer beauftragen

Da hatte sich Leipzigs Verwaltung einiges vorgenommen, als sie die Werbekonzession für die Leipziger Haltestellenhäuschen neu ausschrieb und die Spritzschutzgeländer gleichzeitig extra ausschreiben musste. Seit knapp einem Jahr ist zu beobachten, was passiert, wenn man keine Anschlussregelung findet: Sie werden zunehmend mit Graffiti verschmiert und niemand scheint Kraft und Zeit zu haben, sie zu schrubben. Jetzt soll der neue Werbepartner RBL die Pflege der Geländer doch noch übernehmen.

MdB Sören Pellmann vergibt heute Negativpreis „Barriere-Bambi“ für fehlende Barrierefreiheit

„Nach meiner wiederholten Besichtigung der neuen Leipziger Straßenbahn- und Bushaltestellen war ich über die Verstöße bei den Vorschriften der Barrierefreiheit derart entsetzt, dass ich mich gezwungen sah, den Negativpreis „Barriere-Bambi“ zu initiieren. Er soll sowohl die Verstöße gegen die UN-Behindertenrechtskonvention als auch die grundlegenden Vorschriften zur Barrierefreiheit rügen sowie Mahnung und Motivation sein, die bestehenden Barrieren im Alltag abzubauen“, erklärt der Leipziger Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion sowie Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion Die Linke Sören Pellmann.

Leipzigs gläserne Wartehäuschen sind eine tödliche Gefahr für die Vögel

Der Klimawandel ist mittlerweile in den Gedanken der meisten Menschen angekommen – das Artensterben noch nicht. Es passiert in aller Stille – weil es immer stiller um uns wird. Die Lebensräume der Tiere gehen verloren, werden niedergemäht. Gedankenlos. Die „Krone der Schöpfung“ ist ein gedankenloses und oft rücksichtsloses Wesen, sieht immer nur sich im Mittelpunkt. Selbst beim Bau hübsch verglaster Wartehäuschen.

Bushaltestelle Sophienstraße wird barrierefrei

Die Bushaltestelle Sophienstraße in der Erich-Thiele-Straße (Lindenthal) wird ab Montag, dem 18. März behindertengerecht ausgebaut. Darüber informiert jetzt das Verkehrs- und Tiefbauamt. Der Ausbau beider Haltepunkte erfolgt jeweils unter halbseitiger Sperrung der Erich-Thiele-Straße zwischen Sophienstraße und Sternenwinkel.

Der Rechtsstreit um Vergabe für Leipzigs neue Fahrgastunterstände ist endlich beendet

Der Austausch der Fahrgastunterstände an Bus- und Bahnhaltestellen hat die letzte juristische Hürde genommen, teilt das Leipziger Rathaus am heutigen Freitag, 22. Februar, mit. Das Oberlandesgericht Dresden hat am Donnerstag, 21. Februar, die Beschwerde der Firma Wall GmbH gegen die Vergabe der Leistung an die Firma RBL Media GmbH durch die Stadt Leipzig zurückgewiesen.

Die Haltestelle am Hauptbahnhof wird entrümpelt und noch einmal fit gemacht

Rund 28,7 Millionen Euro wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) in diesem Jahr in ihre Infrastruktur investieren, zusätzlich zu den geplanten Investitionen in Straßenbahnen und Busse. Aber gerade die Infrastrukturen zeigen mittlerweile, wie hochbelastet das System ist. Und selbst Haltestellen wie die am Hauptbahnhof platzen aus allen Nähten, weil die Zahl der hier Aus-, Ein- und Umsteigenden seit 2007 um 40 Prozent zugelegt hat.

Haltestellen in Plautstraße werden behindertengerecht ausgebaut

Von Dienstag, 3. Juli, bis Ende August werden in der Plautstraße (Neu-Lindenau) die Bushaltestellen „Demmeringstraße“ und „Schomburgkstraße“ behindertengerecht ausgebaut.

Der Stadtrat tagt: Kein Rauchverbot bei der LVB und ein „Papierkorb-Konzept“

Da wollte die Linksfraktion von der Stadtverwaltung doch wissen, wie nun Raucher und Nichtraucher zukünftig miteinander am menschlichen Sammelpunkt Straßenbahnhaltestelle umgehen werden. Verbote für Raucher? Vielleicht ein paar Inselchen? Wenigstens mehr Mülleimer? Baudezernentin Dorothee Dubrau hatte wenig Klärendes vorbereitet.

Werbekonzession: Interimsvertrag soll Bestand der Fahrgastunterstände sichern

An Leipzigs Straßenbahn- und Bushaltestellen sollen die Fahrgastunterstände auch über den 1. Januar 2017 hinaus stehen bleiben. Darüber will die Stadt mit der JCDecaux Deutschland GmbH eine Interimsvereinbarung zur Weiterführung des derzeit noch bestehenden Konzessionsvertrages bis 30. Juni 2019 abschließen. Einen entsprechenden Vertragsentwurf hat die Dienstberatung des Oberbürgermeisters auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau gebilligt. Am 18. Mai entscheidet darüber der Stadtrat.

JCDecaux soll einen Interimsvertrag bis 2019 bekommen

Da hat Leipzig wohl die Sache ein wenig zu einfach genommen und nicht unbedingt mit einkalkuliert, was für ein logistischer Aufwand dahinter steckt, wenn man die kompletten LVB-Wartehäuschen samt Werbeflächen im Stadtgebiet einfach mal neu ausschreiben und womöglich einem neuen Betreiber anvertrauen oder gar selbst bespielen will. Jetzt empfiehlt eine Verwaltungsvorlage, dem alten Betreiber einen Vertrag bis 2019 zu geben.

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