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Hebammen

Erster sächsischer Hebammen-Studiengang startet 2021

Ab dem Sommersemester 2021 startet die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig mit der akademischen Ausbildung angehender Hebammen. Der Bachelor of Science Hebammenkunde ist der erste duale Studiengang an der Hochschule und auch der erste in Sachsen, welcher zusammen mit Kliniken als Kooperationspartner für die praktische Ausbildung eingerichtet wird.

Chemnitzer Ausländerbehörde lässt über Nacht Leipziger Hebamme abschieben + Petition

So geht es wirklich nicht. Da steckt Deutschland gerade im medizinischen Bereich mitten in einem ausgewachsenen Fachkräftemangel. Es fehlen die ausgebildeten Pflegekräfte in den Krankenhäusern. Es fehlen aber auch qualifizierte Hebammen. Und da schiebt Sachsen mitten in der Nacht am 18. November gegen 2 Uhr eine junge, gut ausgebildete Hebamme in den Kosovo ab, die seit sechs Jahren in Leipzig lebt und dringend gebraucht wird.

UKL-Vorstand und Geburtsmediziner: Ausbildungsstandort Leipzig erhalten!

Der Hebammenmangel in den Kliniken stellt eine reale Bedrohung für die geburtshilfliche Versorgung in den Krankenhäusern dar. Die Akademisierung des Hebammenberufs ab 2020 wird das Berufsbild verändern und bringt neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen. Darauf verweisen Vorstand und Geburtsmediziner des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und plädieren für den zwingenden Erhalt der Hebammenausbildung in Leipzig.

14 Maßnahmen für bessere Versorgung mit Hebammen in Sachsen

Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch will die Versorgung mit Hebammen mit insgesamt 14 Maßnahmen verbessern. Grundlage dafür ist die Hebammenstudie Sachsen, welche die Ministerin heute gemeinsam mit Stephanie Hahn-Schaffarczyk, der Vorsitzenden des Sächsischen Hebammenverbands e.V. in Dresden vorgestellt hat. Es werden damit alle Handlungsvorschläge aus der Studie umgesetzt.

BARMER kooperiert mit “Kinderhelden“ – Hebammenberatung per Telefon, Chat und Video

Deutschlands Eltern stellen Hebammen mehrheitlich gute Noten aus. Allerdings haben viele Familien Schwierigkeiten, überhaupt eine Hebamme zu finden, und nutzen deshalb alternative Informationsquellen. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Onlineumfrage des Marktforschungsunternehmens respondi im Auftrag der BARMER.

Sachsen hat noch nicht mal die finanziellen Voraussetzungen für ein Hebammenstudium geschaffen

Eigentlich müsste jetzt schon alles geklärt sein – zum Beispiel welche medizinische Fakultät ab 2020 die Hochschulausbildung für Hebammen übernimmt. Aber als Volkmar Zschocke, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, bei der Staatsregierung nachfragte, war er entsetzt. Sachsen sieht gar keinen Anlass zu handeln. Man wartet ja irgendwie mal wieder auf den Bund.

Runder Tisch Hebammen: Gemeinsame Ziele vereinbart − Grüne erwarten Weiterfinanzierung

Am 14. Juni 2018 fand auf gemeinsame Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag und des Sächsischen Hebammenverbandes zum dritten Mal der Runde Tisch "Geburtshilfe und Hebammenversorgung" statt.

Schaper/Lauterbach (Linke): Großstädtische Geburtsklinken überlastet, weil in den Landkreisen Kreißsäle und Hebammen fehlen

Medienberichten zufolge geraten die Geburtskliniken in Leipzig, Dresden und Chemnitz wegen hoher Geburtenzahlen an die Kapazitätsgrenze. Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper: Die großstädtischen Kreißsäle sind nicht nur wegen steigender Bevölkerungszahlen extrem ausgelastet, sondern auch, weil viele Kreißsäle in den Landkreisen geschlossen worden sind. Dort sank die Zahl der Geburtenstationen von 50 im Jahr 2010 auf 41 im Jahr 2017 (siehe Kleine Anfrage „Geburtenstation im Diakonie-Krankenhaus Hartmannsdorf“, Drs 6/8152).

Hebammen bekommen in Sachsen ein bisschen mehr staatlichen Rückhalt

Es ist nicht nur die Bundesrepublik Deutschland, in der der Glaube lebt, man könne alle Lebensrisiken minimieren, gar verhindern. Selbst ganze Wirtschaftszweige sind damit beschäftigt, das Risiko aus der Welt schaffen zu wollen. Zum Beispiel mit drastisch steigenden Haftpflichtprämien für Hebammen. Das Problem steht seit Jahren in der Diskussion. In Sachsen gibt es endlich eine Lösung, die Grünen legen trotzdem noch ein Positionspapier vor.

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