Riebeckstraße

Cornelia Lotter: Der Dirnenblock, Teil 1 & 2. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Der Dirnenblock: Die Geschichte einer jungen Französin, die es auch ins schäbige Leipzig von 1941 verschlägt

Geschichte lässt sie nicht los. Stück um Stück erzählt die Leipziger Autorin Cornelia Lotter all jene Geschichten aus der gar nicht so fernen deutschen Vergangenheit, die in der üblichen Geschichtsschreibung meist sträflichst ausgeblendet wurden. Denn es ist ja nicht die Königs- und Befehlshaber-Ebene, auf der die Menschen leiden. Die Schicksale der Frauen verschwinden meistens sowieso, […]

Foto des Innenhofs der Leipziger Arbeitsanstalt um 1900. Foto: Stadtarchiv Leipzig
Kultur·Ausstellungen

Riebeckstraße 63: Das Offene Depot wird heute eröffnet

Im Rahmen des Gedenkjahrs „130 Jahre Städtische Arbeitsanstalt in Leipzig“ eröffnet am heutigen Donnerstag, 14. Juli, um 17 Uhr im ehemaligen Pförtnerhäuschen der Riebeckstraße 63 das Offene Depot. Hier werden Dinge und Erzählungen gesammelt, um die Geschichte der ehemaligen Städtischen Arbeitsanstalt zu erforschen und einen aktiven Gedenk- und Begegnungsort zu gestalten. Bereits ab 14 Uhr […]

Foto des Innenhofs der Leipziger Arbeitsanstalt um 1900. Foto: Stadtarchiv Leipzig
Kultur·Lebensart

Gedenkjahr „130 Jahre Städtische Arbeitsanstalt in Leipzig“: Veranstaltungsreihe in der Riebeckstraße 63 startet am 16. Juni

Vor 130 Jahren, am 8. November 1892, eröffnet, war die ehemalige „Städtische Arbeitsanstalt“ über Jahrzehnte Inbegriff von repressiver Sozialpolitik, Stigmatisierung, Ausgrenzung und Arbeitszwang. Im Rahmen des Gedenkjahrs „130 Jahre Städtische Arbeitsanstalt in Leipzig“ bietet eine Veranstaltungsreihe die Möglichkeit, sich intensiver mit der Geschichte der Riebeckstraße 63 auseinanderzusetzen. Gefördert wird die Reihe von der Stadt Leipzig […]

Das Pförtnerhäuschen auf dem Gelände der ehemaligen Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63. Foto: Riebeckstraße 63 e.V.
Kultur·Ausstellungen

Initiativkreis startet Gedenkjahr: Pförtnerhäuschen der Riebeckstraße 63 wird am 19. Mai eröffnet

Für die einstige Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63 gibt es bald einen Erinnerungsort, den man besuchen und wo man sich über die Geschichte des Ortes informieren kann. Am Donnerstag, 19. Mai, begeht der Initiativkreis Riebeckstraße 63 den Auftakt des Gedenkjahres „130 Jahre städtische Arbeitsanstalt in Leipzig“ und eröffnet um 16 Uhr die Kunstausstellung „JOD und […]

Schlüsselübergabe vor dem Pförtnerhäuschen der Riebeckstrasse 63 am Donnerstag, 17. März. Foto: Riebeckstrasse 63 e.V.
Politik·Engagement

Ein lebendiger Ort der Erinnerung und Aufarbeitung: „Initiative Riebeckstraße 63“ bekam den Schlüssel für das alte Pförtnerhaus

So einige Forschungen zur Leipziger Stadtgeschichte haben in letzter Zeit zutage gebracht, was für ein dunkler und bedrückender Ort eigentlich die Riebeckstraße 63 einmal war. Um diese Geschichte des Ortes sichtbar zu machen, hat sich die Initiative Riebeckstraße 63 gegründet, die jetzt mit dem alten Pförtnerhaus auch eine Lokalität bekommt, wo das möglich wird. Am […]

Cornelia Lotter: Schweigeort. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Schweigeort: Drei Frauenschicksale und der Leipziger Unort Riebeckstraße 63

Denn das Grauen siehst du nicht. So könnte man nicht nur Thriller betiteln, sondern auch historische Romane über unsere jüngere Geschichte. Romane, wie sie die Leipziger Autorin Cornelia Lotter jetzt schreibt. Krimileser/-innen kennen Sie noch als Autorin von Thrillern wie „Gottesgericht“, ein Buch, das sie unter dem Titel „Blutangst“ gerade überarbeitet. Aber Thriller lassen uns so leicht vergessen, dass es in der Regel keine „Einzeltäter“ sind, die das Grauen in unsere Welt bringen.

Ann Katrin Düben, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (Hrsg.): Die ehemalige Leipziger Arbeitsanstalt Riebeckstraße 63. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Die ehemalige Leipziger Arbeitsanstalt Riebeckstraße 63: 100 Jahre Verwahren, Wegsperren und Bestrafen

Eine Stadt steckt voller Geschichte. Aber man sieht sie nur, wenn man hinter die Fassaden schaut und auch zulässt, dass manches ganz und gar nicht so berauschend war. Oder human. Der gefühllose Umgang mit Mitmenschen war (und ist) nicht immer nur Sache der finsteren Mächte. Davon erzählen auch die Orte von Verwahrung und Ausgrenzung, zu denen in Leipzig auch die einstige Arbeitsanstalt in der Riebeckstraße 63 gehört.

Auffahrt zur Riebeckbrücke. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Auf der Riebeckbrücke wurde 2018 nur das Pflaster erneuert, die Brückensanierung bleibt Zukunftsmusik

Wann die Riebeckbrücke tatsächlich mal erneuert wird, wissen wir nicht zu sagen. Ursprünglich sollte sie mal irgendwann nach 2020 grundhaft saniert werden. So steht es im Investitionsprogramm für Straßen und Brücken aus dem Jahr 2013. Aber auch im Straßenbau hängt Leipzig den eigenen Plänen um mindestens fünf Jahre hinterher. Trotzdem wurde 2018 gebaut. Aber was nur?

Debatte rings um die Riebeckstraße, Marco Götze (Linke) am Rednerpult. Foto: L-IZ.de
Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Erinnerung an dunkle Vergangenheit in der Riebeckstraße 63 geplant + Video

Der Gebäudekomplex in der Riebeckstraße 63 hat eine dunkle Vergangenheit hinter sich: Bereits im 19. Jahrhundert wurde er zur Unterbringung von Zwangsarbeitern genutzt, dann fanden von dort aus Deportationen in die Vernichtungslager der Nazis statt. Auch in der DDR-Zeit fand weiteres Unrecht statt, wurden hier Frauen misshandelt. An diese Verbrechen soll künftig erinnert werden. Lediglich der parteilose Ex-NPD-Stadtrat Enrico Böhm stimmte dagegen.

Das alte, laute Pflaster der Riebeckbrücke. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Ab Juli wird endlich der alte Fahrbahnbelag auf der Riebeckbrücke ausgetauscht

Hartnäckig bleiben hilft. Auch im Leipziger Stadtrat, wo die Grünen-Fraktion immer neue Vorstöße unternahm, die Riebeckbrücke mit ihrem lauten und für Radfahrer recht gefährlichen Pflaster immer wieder zu thematisieren. Doch jahrelang schien die Brücke im Straßenprogramm der Stadt einfach nicht unterzukriegen. Doch 2018 passiert's endlich: Für 653.000 Euro soll der komplette Belag ausgetauscht, leiser und sicherer werden.

Das Pflaster der Riebeckbrücke. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Pflasterstraßenprogramm wird auch die Riebeckbrücke endlich leiser machen

So schnell vergeht die Zeit. 2013 machten die Grünen den Verkehrslärm auf der Riebeckbrücke in Reudnitz erstmals zum Thema. Vier Jahre später gibt es endlich eine Lösung, nachdem in den Jahren zuvor immer gar nichts ging. Im Straßenbauprogramm kommt die Riebeckbrücke noch lange nicht vor. Leiser wird’s aber erst, wenn das alte Pflaster ausgetauscht wird. Geht nicht? Geht doch.

Die Gebäude Riebeckstraße 37-47. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

Leipzig will mit Laurentius-Gemeinde über Kauf der Grundstücke an der Riebeckstraße verhandeln

Ist das Objekt Riebeckstraße 37-43 / Witzgallstraße 18 ein Problem oder ist es kein Problem? Es ist ein Problem, fand SPD-Stadtrat Mathias Weber und stellte eine Anfrage, wer in der Stadt denn eigentlich für den Wertverfall des Gebäudeensembles die Verantwortung trägt. Es ist kein Problem, betont das zuständige Wirtschaftsdezernat. Denn am 4. Mai hat der Grundstücksverkehrsausschuss darüber schon positiv entschieden.

Die Gebäude Riebeckstraße 37-47. Foto: Ralf Julke
Politik·Brennpunkt

SPD-Stadtrat fragt mal, wer für das Häuserdebakel an der Riebeckstraße zuständig ist

Wie weiter in der Riebeckstraße? 2012 hatte das Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig schon die Abrissfirma für die Häuser Witzgallstraße 18, Riebeckstraße 37-47 und Stötteritzer Straße 43 kommen lassen. Zuvor war hier mal das Feierabendheim "Paul Lange". Doch einfach abreißen? Da ging 2012 das Stadtforum Leipzig an die Decke. Der Abriss wurde gestoppt. Aber seitdem tut sich nichts, obwohl die Häuser dringend gebraucht werden.

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