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Thema

Wanderung

Stilles Franken: Mit Georg Magirius die Stille der Welt im fränkischen Advent entdecken

Mit Stille kennt er sich aus: der Autor. Studierter Theologe und leidenschaftlicher Fußgänger Georg Magirius aus Frankfurt am Main. Jüngst erst lud er mit seinem Buch „Stilles Frankfurt“ die Leser/-innen ein, lauter stille Orte abseits der lauten Mainmetropole zu entdecken. Nun ist er durch Franken gewandert. Oder vielmehr: war dort auf stillen Pfaden unterwegs, als andere Leute im (Vor-)Weihnachtstrubel durchdrehten.

Klub Drushba: Mit Rebecca Maria Salentin 2.700 Kilometer auf dem „Weg der Freundschaft“

Am Ende fühlt man sich selbst ein wenig, als hätte man mit Rebecca Maria Salentin gemeinsam die 2.690 Kilometer auf dem „Weg der Freundschaft“ von Eisenach bis nach Budapest gewandert, fünf Länder durchwandert, die Füße wundgelaufen, Schnee, Hagel, Gewitter, Blitz und Hitze erlebt. Und wäre doch unendlich erleichtert wieder zurück in Leipzig. Warum machen das eigentlich nicht alle? Wäre die Welt dann nicht eine bessere?

Auf Wanderschaft: Florian Werners Streifzug durch die Landschaft und die Wanderfreuden unserer Sprache

Florian Werner ist studierter Anglist, Amerikanist und Germanist. Und er wandert gern. Im Wald und auf der Heide. Aber noch viel lieber in Bücherwelten. Was er schon in mehreren Büchern zu unterschiedlichsten Themen des menschlichen Daseins gezeigt hat. Denn menschliche Weisheit steckt in Büchern. Was kein Zufall ist, denn sie steckt in unserer Sprache. Und Sprache ist Denken. Wanderer wissen das.

Interessantes und inspirierendes Rosental – ein geführter Spaziergang mit klassischen Genüssen

Der Schiller Verein Leipzig und der Verein Natur und Kunst Leipziger Auenwald e.V. (kurz NuKLA e.V.) laden am 18.5.2019 zu einer geführten Wanderung durch das Rosental ein. Sie erfahren Interessantes aus der Geschichte dieses Ausläufers des Leipziger Auenwaldes und gehen der naturgeschichtlichen Entwicklung der Leipziger Fluß- Auenlandschaft auf den Grund.

Leo Leu auf Holzwegen (14): Ein Adieu mit Akelei

Folge dem Bachlauf, war die Parole. Leo folgte dem Bach, oder dem, was ein paar durstige Kühe davon übrig gelassen hatten. Und er folgte dem Bach in den Wald, wo er den Holzweg fand, den versprochenen. Einen richtigen, mit grünem Gras in der Mitte und tiefen Fahrspuren rechts und links. War nur zu klären: Führt er zum Ziel? Oder hat auch hier der Lügenbaron seine Streiche ausgeheckt? - Hat er nicht. Leo darf aufatmen.

Leo Leu auf Holzwegen (13): Don Quixotes Mühle, eine verschwundene Straße und die zweieinhalbte Kurve nach links

Noch einmal ausschreiten, ohne aller paar Meter Leuten ausweichen zu müssen, die ihre Nase vom Mobilbildschirm nicht hoch bekommen. Geht es Ihnen auch so? Ab Alt oder Jung, Dick oder Dünn - alle möglichen Leute lesen auf ihrem komischen Tragbaren - beim Stehen, Warten, Laufen, Schlendern - die Nase fest auf diesen kleinen Bildschirm geheftet und eine Miene aufgesetzt, als würden sie gerade wunder wie wichtige Sachen tun. Wie schön sind doch leere Feldwege.

Leo Leu auf Holzwegen (12): Eine Burg ohne Esel, ohne Kaffee, mit Willi

Was sagt mir das Abenteuer in Münchhausen-Land? Der berühmte Lügenbaron ist zwar mausetot - aber seine Nachfahren sind genauso eifrig am Tricksen und Mauscheln. Nur nennen sie es nicht Jägerlatein. Und Erklärungen gibt es auch nicht. Da wandert man dann doch lieber gleich quer über den Acker. Sofern er abgeerntet ist. Regenwolken ziehen über den Horizont. Nur einer hat natürlich alle Zeit der Welt: meinereiner. Burgen laufen nicht weg.

Leo Leu auf Holzwegen (11): Molmerswende – vom Baronsyndrom verschluckt

Wenn Wege verschwinden, sollte man misstrauisch werden. Aber wem sag ich das? Sind nicht genug Wege, die in meinen Wanderkarten dick und rot eingemalt sind, unter meinen Füßen verschwunden? Eben noch da, einfach fort? Was hab ich im Land des Vaters von Münchhausen anderes erwartet? Gänseschwärme, die mich zum Fliegen einladen? Bezopfte Reiter, die sich aus Sumpflöchern ziehen?

Leo Leu auf Holzwegen (10): Ein Pfarrhaus, ein Weiher, eine Kindsmörderin

Glauben Sie nicht alles, was Sie lesen, unbesehen. Wirklich nicht. Schon gar nicht, wenn Sie sich wie meinereiner aufmachen, den Vater des Barons Münchhausen zu besuchen. Das geht schief. Da hilft kein Zopf. Natürlich hieß der richtige Erzeuger des weiland als Jägerlateiner bekannten Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen nicht Gottfried August Bürger, sondern Georg Otto von Münchhausen. Aber wen kümmert das, seit 1786 die "Feldzüge und Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen" erschienen?

Leo Leu auf Holzwegen (9): Noch ein Holzweg – mit Gegrunz und flotten Schritts

Bevor es weiter geht, ein paar Worte zum Gartenhaus. Mit einem Pott Kaffee im Bauch erzählt sich das schöner. Immerhin scheint hier jeder zu landen, der irgendwie zum Falkenstein will. Darauf sind die Wirtsleute stolz: Ihr Wirtshaus hat Geschichte. Die Asseburger Grafen haben es selbst bauen lassen 1680. 30 Jahre vorher war das Bistum Halberstadt mitsamt Burg Falkenstein an die Preußen gefallen, die damals noch Brandenburger hießen.

Leo Leu auf Holzwegen (8): Der schlimmste aller Holzwege heißt tatsächlich Friederikenstraße

Sind Sie schon einmal durch die Friederikenstraße in Dölitz gelaufen? - Es ist eine der runzligsten Straßen in Leipzig. Das Pflaster holperig, die Gehwege schmal. Alles ein bisschen unfertig - mal Wiese, mal Garten, mal ein paar sanierte Häuser, dann wieder ein Haus für den Abriss. So etwas hab ich natürlich nicht erwartet, als ich so beschwingt von der Burg Anhalt kam und durch Wiese und hübsches Gewäld Richtung Friederikenstraße zog. Denn hier gibt es auch eine.

Leo Leu auf Holzwegen (7): Wie die Anhalter zu ihrem Namen kamen

Wenn Leo seine Schleifen zieht, dann kommt er auch gern mal wieder auf bekannte Wege. Könnte ja sein, es hat sich was getan seit gestern - der Wirt ist zurückgekehrt und hat seinen Kiosk an der Selkemühle wieder aufgemacht, ein bisschen schmollend, weil die wartenden Scharen vorm Schalterfenster keine gebratenen Wildschweine wollen, sondern lieber Brause, Bemmchen und ein Scheelchen Heeßen. Aber nö, die Klappe bleibt zu.

Leo Leu auf Holzwegen (6): Im Land der Ameisen, Adler und Bären

Leben Sie noch, Herr Leu? Wie geht es Ihnen? Kann man Ihnen helfen? - Nönö. Es geht schon. - Leo hatte Glück. Er hat sich gestärkt, bevor er den Lumpenstieg erstieg. Wären hier die Lumpen dereinst von Preußen nach Anhalt geflüchtet, er hätte es verstanden. So stellt man sich Fluchtwege vor: steil, schief und krumm. Man sieht die Lumpen geradezu, wie sie hoppeln und springen und hechten. So wie Leo.

Leo Leu auf Holzwegen (5): Geplünderte Dörfer, ersoffene Selke und Vorfreude auf den Lumpenstieg

Ungefrühstückt. Ungekämmt. Leo schaut auf allen Vieren in den Sonnenschein. Wanderwetter. Schön, seufzt er. Mist verflucht, sagen seine Füße. Da hat's wohl einer etwas übertrieben am Vortag. Dabei hat er heute Mächtiges vor: Burg Nummer 2 und 3. Ein Schloss, einen Wohnturm. So idyllisch wie heute war's dermaleinst nicht im Selketal. Da bauten die Leute in Meisdorf sogar Taubenhäuser wie kleine Trutzburgen.

Leo Leu auf Holzwegen (4): Die erste Burg – mit Kauz, Plüschsammlung und Strohwisch

Und das mir! - Als Eintrittskarte in die weltberühmte Burg Falkenstein bekomme ich eine Hausordnung in die Hand gedrückt! Essen, Trinken und Rauchen in der Folterkammer verboten! Fotografieren im Kassenhäuschen - verboten! Auf die Zinnen klettern - verboten! Die gesamte Hausordnung hängt im Kassengebäude aus. Aber owei: Ein Kassengebäude gibt es gar nicht. Der Eintrittsverkäufer sitzt in einem Containerchen und schmollt. Sein Kassenhäuschen wird renoviert

Leo Leu auf Holzwegen (2): Ein verpasster Bär, eine 900 Jahre alte Straße, kein Kaffee

Fehler gehören zum Wandern. Man merkt es meist erst ein paar Kilometerchen zu spät, dass man doch vielleicht besser den Umweg genommen hätte. Oder den Holzweg. Oder die Wiese. Ich hab die Wiese genommen. Aber da war es schon zu spät. Ich hätte den Umweg nehmen müssen. In Ballenstedt, den Schildern nach, die so nervend zum Schloss wiesen. Ich wollte in kein Schloss. Mir war nach Wald. Nichts als Wald. Rauf den Berg. Zu den Wildschweinen.

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