Artikel aus der Rubrik Firmenwelt

Binee-Termin bei Porsche: Wie kommen kleine Elektrogeräte schneller zurück in den Wertstoffkreislauf?

Foto: Marco Prosch, Porsche

Na, den erzählen wir noch. Ist kein Witz. Ist sogar ein bisschen ernst. Und es geht nur indirekt um Porsche. Auch wenn bei einem Termin bei Porsche auch der Oberbürgermeister der Porsche-Stadt Leipzig angeflitzt ist. Aber im Kern geht es um ein kleines Unternehmen, das versucht, eine gute Idee als Geschäftsgrundlage umzusetzen. Anmelden und weiterlesen.

Nachhaltig wirtschaften bei der Kontakt e.G.

Eine kleine Studie dazu, wie eine Wohnungsgenossenschaft das Geld zum Arbeiten bringt

Foto: WBG Kontakt e.G.

Am 7. Juni hatte die Leipziger Wohnungsgenossenschaft Kontakt e. G. zu einem netten kleinen Pressetermin eingeladen, weil man mal wieder was zu erzählen hatte. Nicht unbedingt über den Erfolg der Genossenschaft. Den hat sie. Die Wohnungen sind gefragt, die Mieter treu. Und trotz eines niedrigen Mietniveaus ist Geld da zum Investieren. Und das löst Folgeeffekte aus. Darum ging es. Anmelden und weiterlesen.

Neustart für Leipziger Pilotprojekt

LWB startet die ersten zwei Modellvorhaben durch Konzeptvergabe im Leipziger Westen

Karte: LWB

Da war dann auch die Stadtverwaltung einsichtig und zog im Herbst die ersten Grundstücksangebote, die durch Konzeptvergabe neue Nutzer finden sollten, wieder zurück, nachdem es heftigste Kritik all Jener gegeben hatte, die so lange um das neue Vergabeinstrument gekämpft hatten. Die Stadt suchte Kontakt zur eigenen Tochter LWB. Und jetzt gibt es zwei neue Angebote. Beide im schönen Leipziger Westen. Anmelden und weiterlesen.

2018 bietet sich eine einmalige Chance

Grüne beantragen, die Sparkasse Leipzig wieder in Eigenregie der Leipziger zu nehmen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist eine einmalige Chance, die sich im Jahr 2018 auftut: Die Leipziger Bürger können ihre Sparkasse in eigene Regie nehmen. Etwas, was ihnen in den letzten Jahrzehnten niemals möglich war. Und nach Ansicht der Grünen ist das der einzig richtige Weg. Denn der Ärger der Leipziger prallt auch in ihrer Geschäftsstelle auf. Weiterlesen.

Sicherheit, Energieffizienz, grüner Strom

HL komm baut in Lindenau ein hochmodernes Rechenzentrum für Leipzig

Foto: ICTroom Company

Lang nichts gehört von der HL komm, der einstigen Tochter der Stadtwerke Leipzig. Seit dem 30. November 2015 zählt HL komm zur Tele Columbus Gruppe, die mit 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten als drittgrößter deutscher Kabelnetzbetreiber am Markt ist, schnelle Glasfaserleitungen anbietet, aber auch hochmoderne Rechenzentren. Zwei davon in Leipzig. Das dritte wird jetzt in Lindenau gebaut. Anmelden und weiterlesen.

Vorsorgen für den nächsten Platzregen in der Südvostadt

Riesiger Bohrer der Wasserwerke Leipzig gräbt eine 330 Meter lange Kanaltrasse entlang der B2

Foto: Leipziger Wasserwerke

Was buddeln die denn da? Schon im Sommer standen Baucontainer in der Richard-Lehmann-Straße kurz vor der Auffahrt zur B2. Ein Stück des Waldes am Fockeberg war planiert. Aber was sie hier bauen, das verrieten die Leipziger Wasserwerke erst am Dienstag, 24. Januar, vor frostig weißer Kulisse genauer. Ein neuer Mischwasserkanal soll entstehen. Anmelden und weiterlesen.

Europäisches Netzrecht macht neu

Internetrecht: Wer Links setzt, kann in Haftung genommen werden

Screenshot des PDFs von der Seite Spirit Legal

Für alle LeserAm 18. November 2016 gab es gemäß einer Publikation der klagenden Leipziger Rechtsanwaltskanzlei „Spirit Legal LLP“ am Hamburger Landgericht einen leisen aber heftigen Dammbruch im Netzrecht. Verhandelt wurde die einstweilige Verfügung gegen einen Betreiber einer Netzseite, welcher ein Foto verlinkt, also nicht auf der eigenen Seite eingestellt hatte. Dieses Bild unterlag dem Urheberrecht und war durch die andere, von ihm verlinkte Seite unberechtigt genutzt worden. Die zu entscheidende Frage vor dem Landgericht Hamburg war also: Haftet auch der Seitenbetreiber, welcher lediglich auf das Bild verlinkt hatte? Am 8. Dezember 2016 lud nun die klagende Kanzlei das Weiterlesen.

JCDecaux hat Testprojekt in Leipzig gestartet

In Leipzigs Innenstadt flimmert jetzt bis 2019 digitale Leucht-Werbung

Foto: Ralf Julke

Wie ein hübsches Weihnachtspäckchen war die Leuchtsäule am Naschmarkt mit Schleife umwickelt. Rechts und links fuhrwerkten die Verlader, wurden Buden aufgebaut, war kaum Platz für all die stolzen Leute, die die Stadt zum Pressetermin fürs neue leuchtende Werbeprachtstück eingeladen hatte. Denn die Firma JCDecaux darf für zweieinhalb Jahre mal was Neues ausprobieren. Der OBM hat’s ermöglicht. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus Plagwitz

Ein REWE am Felsenkeller: „Alles in trocknen Tüchern“

Foto: L-IZ.de

Der Speisesaal in der „Schule am Adler“ ist ungewöhnlich gut gefüllt an diesem Mittwochabend. Vertreter von gleich zwei Stadtbezirksgremien, die von Südwest und Alt-West, haben sich eingefunden, um Klarheit rings um den Felsenkeller zu bekommen. Nachdem es in der Öffentlichkeit so aussah, als ob es urplötzliche Baumfällungsarbeiten und neue Planungen für einen Supermarkt am Veranstaltungsgebäude gibt, waren einige Fragen aufgelaufen. Der größte Teil davon konnte geklärt werden. Teils durch ein Baumgutachten, teils durch eine überraschende Transparenz seitens der anwesenden Sanierer des Felsenkellers. Doch eine Frage musste zwangsläufig offenbleiben. Anmelden und weiterlesen.

Insolvente Firma zu verkaufen

6 aus 20: Unisterverkauf geht in die letzte, erste Runde

Foto: L-IZ.de

Lange tat natürlich Insolvenzverwalter Dr. Lucas Flöther so, als habe er 20 ernsthafte Anbieter für den insolventen Reiseanbieter Unister. Und dass die Gläubiger Unisters sich erst melden können, wenn das offizielle Insolvenzverfahren eröffnet ist. Beides ist mit der heutigen Meldung aus Köln hinfällig. Sechs ernstzunehmende Kaufangebote lägen nun vor und die Gläubiger haben einen „vorläufigen Gläubigerausschuss“ gebildet. Anmelden und weiterlesen.

Der „Bio-Hitler“ von Connewitz

Biomare-Gründer Malte Reupert im langen Interview (Teil 2)

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34Nach Jahren der Kritik und durchaus auch Angst vor Übergriffen auf Mitarbeiter oder die Läden der Debatte leid, hatte sich Ladeninhaber Malte Reupert entschlossen, mal auf die Frage der Machbarkeiten von Alternativen in Zeiten des real existierenden Konzernkapitalismus aufmerksam zu machen. Die Antwort waren in der Nacht zum 9. August Steine und eine regelrechte Debattenschlacht im Netz – welche mit Unverständnis auf beiden Seiten endete. Ein Nachschlag seitens der Kristallkrieger ist demnach nicht ausgeschlossen, auch wenn in den Debatten letztlich nur ein realer Vorwurf gegenüber Biomare übrigblieb. Anmelden und weiterlesen.

Der „Bio-Hitler“ von Connewitz

Biomare-Gründer Malte Reupert im langen Interview (Teil 1)

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34 Wer in den neuesten Debatten rings um Kapitalismus-Kritik, derzeitige Machbarkeiten und realistische Ansätze für ein besseres Leben nicht fit ist, sollte sich wohl beim Streit um die mittlerweile drei Ladengeschäfte der Leipziger „Kette“ Biomare zurückhalten. Dieser ist nun, nach fast zehn Jahren Schwelbrand, endgültig offen ausgebrochen. In der Nacht vom 8. auf den 9. August 2016 griffen, geht man nach den nachfolgenden Äußerungen im Netz, linksextreme Kritiker zur Gewalt und warfen in der Connewitzer Filiale des Bioanbieters alle Scheiben ein. In deutscher Ordnung immer nur ein Stein pro Scheibe – eine Reaktion auf Anmelden und weiterlesen.

Inside Unister: Duzokratie, flache Hierarchien und ein Eisbeutel auf dem Kopf

Foto: L-IZ

Vom tragischen Schicksal des Unister-Gründers Thomas Wagner (38) ist in den letzten Wochen viel zu lesen gewesen. Die letzten, tragischen Stunden in seinem und im Leben seiner letzten Begleiter werden nun umgegraben, Venedig, Absturz einer Maschine, Falschgeld und Betrug. Doch abzusehen waren Teile der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung bereits, wenn man in den vergangenen Jahren offenen Auges durch das Unternehmen ging. Was nun mit dem Unternehmen selbst geschehen ist, hatte viele Gründe. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Tod des Firmengründers

Unister unterm Hammer: Billig ist vorbei, jetzt geht’s um den höchsten Preis

Foto: L-IZ.de

Im Fachjargon nennt es sich eine „übertragene Sanierung“. Unister soll nach heutigen Informationen durch Veräußerungen von einzelnen Kerngeschäften, Marken und Domains (sogenannten „Assets“) offenbar durch verschiedene Käufer zumindest wieder teilflott gemacht werden. Rund 20 Interessenten verhandeln gerade nach Informationen des vorläufigen Insolvenzverwalters um das Erbe Thomas Wagners. Entscheidungen sollen bereits in der kommenden Woche fallen. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Tod des Firmengründers

14.000 Gutschein-Kunden betroffen: Licht und Schatten bei Unister

Screen von ab-in-den-urlaub.de

Was sich gestern bereits ahnen ließ, ist seit heute Gewissheit. 14.000 Kunden von Unister, welche bis zum 20. Juli 2016 mit Reisegutscheinen der mittlerweile insolventen Unister-Tochter „U-Deals GmbH“ von 50 bis 100 Euro dazu animiert wurden, bei Unister eine Reise zu buchen, werden wohl leer ausgehen und die Gutscheine nicht erhalten. Nimmt man mal salopp einen Durchschnitt von 75 Euro pro Gutschein-Kunde an, macht dies 1,05 Millionen Euro. Gutes hatte der Unister-Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther heute auch zu vermelden. Ab jetzt gäbe es erst einmal keine Probleme mehr mit Buchungen auf den Portalen von „Unister Travel“. Anmelden und weiterlesen.

Der Dominoeffekt läuft

Drei weitere Unister-Töchter insolvent: 650 Mitarbeiter gesamt betroffen

Foto: L-IZ.de (2013)

Der Dominoeffekt ist längst da, die Uhr läuft rasend schnell in Sachen Unister. Mit der „Unister Travel Betriebsgesellschaft mbH“ ist seit heute eine der größten Unister-Töchter ebenfalls in das Insolvenzverfahren einbezogen worden. Diese war mutmaßlich eben jenes größere Unternehmen, welches Thomas Wagner gern veräußert oder neu finanziert hätte. Um das Geschäft zugunsten der „Unister Holding GmbH“ abschließen zu können, ist die seit Montag insolvente Holding auch der Haupteigner der Betriebsgesellschaft, in welcher aktuell 495 Mitarbeiter tätig sind. Daneben haben auch die „Unister GmbH“ und die „U-Deals-GmbH“ als 100-prozentige Töchter nun Insolvenzen angemeldet. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Tod des Firmengründers

Mit hohem Tempo: Unister unter dem Hammer, gebuchte Reisen und die Frage nach der Untreue

Foto: Screen unister.de

Ob es eine gute Idee war, die Insolvenz der Holding anzumelden? Wer weiß das schon. Mitgesellschafter Daniel Kirchhof jedenfalls wollte es nicht, er hielt das Unternehmen noch am Sonntag, 17. Juli, für rettbar und soll selbst versucht haben, Investoren zu finden. Während Insolvenzverwalter Lucas Flöther derzeit unter hohem Zeitdruck gutes Wetter macht und verkündet, erste Kaufinteressenten gefunden zu haben, versucht Daniel Kirchhof nun die Wahrheit über die Herkunft des angeblich falschen Bargeldes bei der Venedigreise seines Ex-Partners Thomas Wagner herauszubekommen. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Tod des Firmengründers

Unister-Tochter Urlaubstours GmbH stellt Insolvenzantrag

Screen von Urlaubstours.de

Mancher sagt bereits in den sozialen Netzwerken, dies sei nur der Anfang vom Ende. Richtiger ist wohl, dass sich mit der Urlaubstours GmbH die erste Tochter der Unister Holding GmbH am Dienstagabend, 19. Juli, nun in eine Art Schutzmodus begab, indem sie selbst einen Insolvenzantrag stellte. Wie die Kanzlei „Flöther & Wissing“, welche bereits die Insolvenz der Gesamt-Holding durchführt, in einer Pressemitteilung betont, seien die bereits gebuchten Reisen beim einzigen wirklichen eigenen Reiseveranstalter der Gruppe gesichert. Garantiert sei dies durch die „Generali Versicherung AG“ und ihrem Versicherungsvermittler REISEGARANT, welcher für die Durchführungen einsteht. Damit könnte sich auch der erste Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Tod des Firmengründers

Insolvenzverfahren Unister Holding GmbH: Verwalter Flöther schließt Probleme bei Tochterfirmen nicht aus

Foto: L-IZ.de

Von „Pleite“ spricht es sich entgegen der Realität immer schnell, wenn es in Deutschland um Insolvenzverfahren geht. So auch der MDR, welcher am heutigen Tage ein Interview mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Unister Holding GmbH, Rechtsanwalt Lucas Flöther, führte und 20:15 Uhr ausstrahlte. Seit gerade einmal einem Tag prüft der vom Gericht am Montag, 18. Juli 2016 bestellte Insolvenzverwalter die Unterlagen der Holding. Und kommt er auf die naheliegende Möglichkeit des Dominoeffektes, welcher sich schlicht aus der Struktur des gesamten Unternehmens bis hin zu den Betreibern von „fluege.de“ und „ab-in-den-urlaub.de“ ergibt. Anmelden und weiterlesen.