Fälle & Unfälle

Rechtanwalt Stephan Bonell und sein Mandant Thomas M. Foto: Alexander Böhm
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Mutmaßlicher Sex-Täter schiebt minderjährigem Opfer Schuld in die Schuhe

Skurrile Einlassung eines mutmaßlichen Sex-Täters. Rainer M. (64) soll sich im Sommer 2014 mit dem damals 11-jährigen Joey angefreundet haben. Mehrmals traf sich der Pädophile mit dem geistig behinderten Jungen. Er nahm ihn auch mit in seine Wohnung. Dort soll er sein Opfer zwei Mal sexuell missbraucht haben. Die Verantwortung für die Taten versuchte er am Mittwoch dem Geschädigten und dessen Mutter unterzuschieben.

Lok Praesident Heiko Spauke. Foto: Bernd Scharfe
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Nach Schal-Raub: Lok setzt Amateurspieler vor die Tür

Der 1. FC Lokomotive trennt sich von einem Spieler der 3. Herren-Mannschaft. Das Team tritt in der 3. Kreisklasse an. Richard K. (25) war am 22. April vom Amtsgericht wegen Raubes verurteilt worden. Der Hobby-Kicker hatte am 26. Oktober 2013 einem heute 17-Jährigen einen RB-Schal abgezogen.

Abgesperrter Tatort. Foto: Alexander Böhm
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Polizei rekonstruiert Leipziger Kleintransporter-Mord

Dass ein Kleintransporter als Mordwaffe dient, kommt nicht nur in Leipzig höchst selten vor. Am Dienstag rekonstruierte die Polizei ab 15 Uhr die Tötung eines 51-Jährigen, der sich am 25. März in der Schönefelder Allee im Bereich zwischen Zittauer Straße und Heinkstraße ereignet hatte. Eine 20-Jährige soll den Mann nach einem Streit vorsätzlich überfahren haben.

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Mitarbeiter von “Zirkus Aeros” wegen Angriff auf Tierrechtler verurteilt

Drei Mitarbeiter des "Zirkus Aeros" hatten sich am Freitag vor dem Amtsgericht zu verantworten. Die Männer waren am 5. Januar 2014 vor dem Kleinmessegelände in brutaler Manier auf unliebsame Tierrechtler losgegangen. Die Demonstranten wollten mit einer Kundgebung vor Beginn der Nachmittagsvorstellung auf angebliche Tierquälerei hinweisen.

Bundestagsabgeordnete Annette Groth vor dem besetzten Podium. Foto: Alexander Böhm
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StuRa streicht Unterstützung für “Arbeitskreis Nahost”

Im März veranstaltete der "Arbeitskreis Nahost" (AKN) eine Veranstaltung an der Universität Leipzig, die nicht ganz alltäglich war: Der Vortrag wurde mit Zwischenrufen und lautem Gelächter immer wieder unterbrochen. Die Störer protestierten damit gegen die ihrer Meinung nach antisemitischen Ausrichtung der Gruppierung. Kurze Zeit später eskalierte die Situation. Die Polizei musste gerufen werden. Der Student_innenRat der Uni Leipzig zog nun Konsequenzen und untersagte dem AKN weitere die Unterstützung.

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Stadtbekannter Neonazi wegen angeblichen Waffenbesitzes vor Gericht

Alexander K. (35) stand wieder einmal vor Gericht: Der stadtbekannte Rechtsextremist sollte sich am Mittwoch wegen Besitzes von drei verbotener Waffen verantworten. Dem Gericht erklärte er, dass er keine Kenntnis von Waffen in seiner Wohnung gehabt habe. Weil die Staatsanwaltschaft hinsichtlich eines möglichen Mitbewohners von K. nicht ausreichend recherchiert hatte, platzte der Prozess.

René Hobusch im Leipziger Stadtrat. Foto: L-IZ.de
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Finito im Rechtsstreit Kasek gegen Nahlob

Es hat ein wenig gedauert, aber nun ist es entschieden. Nachdem Jürgen Kasek als Landtagskandidat der Grünen während des durchaus hitzig geführten Wahlkampfes 2014 bei Twitter eine Attacke gegen einen AfD-Kandidaten geritten hatte, waren bis in den April 2015 hinein die Anwälte und Gerichte mit dem Vorgang befasst. Kasek hatte empfohlen einen Friseurladen nicht mehr zu besuchen, welcher durch "einen AfDler" in Leipzig betrieben wird. 20 Minuten später hatte der heutige Landessprecher der Grünen die "Dummheit", wie es sein Anwalt René Hobusch einordnete wieder gelöscht. Die AfD hatte dennoch weiter intensiv Wahlkampf mit der Äußerung gemacht.

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Lok-Spieler wegen geraubten RB-Schal zu Haftstrafe verurteilt

Bislang wurden die Rivalitäten im Leipziger Fußball auf der Straße nur unter Fans mit Gewalt ausgetragen. Am 26. Oktober 2013 mischte vermutlich zum ersten Mal ein Spieler mit. Richard K. (25) läuft an Wochenenden für Lok Leipzig in der 3. Kreisklasse auf. An jenem Samstag zog der Hobby-Kicker zusammen mit zwei Kumpels am Leipziger Hauptbahnhof zwei Anhängern von Stadtrivale RB Leipzig deren Fanschals ab. Am Dienstag musste sich der Fußballer vor dem Amtsgericht verantworten.

Landgericht. Foto: Alexander Böhm
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Missverständnis führt zur Tötung eines Freundes

Am 13. August 2014 führte in der Lachgasse in Geithain ein unglückliches Missverständnis und literweise Alkoholkonsum zu einem Tötungsdelikt. Sebastian E. (31) soll damals seinen Bekannten Ronny G. (42) zusammengeschlagen haben. Er verstarb noch in der Nacht der Tat an einem Hirnödem. Die Staatsanwaltschaft legt dem Geithainer Totschlag zur Last.

Vermummungsabsichten im Umfeld von Demos kosten Geld. Foto: L-IZ.de
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Geraubter RB-Schal bringt Aue-Fans auf Anklagebank

Seit Dienstag müssen sich zwei Anhänger von Erzgebirge Aue vor dem Leipziger Amtsgericht verantworten. Michael S. (27) und Kevin S. (22) sollen am 22. August 2014 einen RB-Fan (22) und dessen Vater (50) in der Jahnallee attackiert und einen Schal geraubt haben. Dabei schlugen und traten sie laut Anklageschrift auf die beiden Männer ein.

Landgericht. Foto: Alexander Böhm
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Geraubte Fanutensilien bringen Lok-Fan über drei Jahre hinter Gitter

Das "Abziehen" von Schals und anderen Fanutensilien ist unter Ultras so etwas wie ein Volkssport. Die Betroffenen erstatten nach derlei Szene-Delikten in der Regel keine Anzeigen. Ermitteln die Behörden doch einmal einen Täter, blühen dem "Fan" saftige Strafen. Ein Wiederholungstäter aus der Lok-Fanszene ist am Donnerstag vom Landgericht zu über drei Jahren Haft verurteilt worden. Der 23-Jährige hatte es auf Bekleidungsstücke in den Farben verschiedener Clubs abgesehen. Dessen Besitzern sprach er das Recht ab, diese in Leipzig zu tragen.

Anklagebank vlnr. 1. Reihe: Ricardo P., Rechtanwalt Ingo Stolzenburg, Rechtanwalt Stephan Flemming, Rechtsanwalt Sven Tamoschus, Jan I., 2. Reihe: Rechtsanwalt Matthias Engel, Ratik G. Foto: Alexander Böhm
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Supermarkt-Räuber entschuldigen sich bei Überfall-Opfer

Die Anregung kam ihnen durch das Computerspiel "Grand Theft Auto" (GTA). Wegen zweier Supermarkt-Überfälle müssen sich Ricardo P. (15), Ratik G. (17) und Jan I. (23) seit Anfang März vor dem Landgericht verantworten. Am Montag sagte eine betroffene Bäckereiverkäuferin aus.

Der Angeklagte Marcel S. wird in Handschellen in den Saal geführt. Foto: Alexander Böhm
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29-Jähriger soll Kumpel niedergestochen haben

Marcel S. (29) sitzt seit Montag auf der Anklagebank des Landgerichts. Der Alkoholiker soll am 22. Oktober 2014 mit einem Messer auf seinen Trinkkumpanen Uwe S. (48) eingestochen haben, nachdem der sich schlafen gelegt hatte. Staatsanwalt Torsten Naumann wirft Marcel S. versuchten Mord vor.

Foto: L-IZ.de
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Syrischer Sprachschüler in Reudnitz angeschossen – Ersthelfer gesucht!

Am Samstag ist im Leipziger Stadtteil Reudnitz ein 20-Jähriger angeschossen und lebensbedrohlich verletzt worden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen syrischen Staatsbürger kurdischer Herkunft, der sich in der Messestadt mit Sprachkursen auf sein Ingenieurstudium vorbereitet. Ein fremdenfeindliches Motiv kann im Moment nicht ausgeschlossen werden.

Vermummungsabsichten im Umfeld von Demos kosten Geld. Foto: L-IZ.de
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Amtsgericht spricht angeblichen Vergewaltiger frei

Lisa N. (19) beschuldigt ihren Ex-Freund Ronny H. (32), er habe sie im Oktober 2014 im Clara-Zetkin-Park vergewaltigt. Beide machten am Donnerstag vor dem Amtsgericht umfangreiche Aussagen. Das Gericht sprach den Angeklagten letztlich frei, da das angebliche Opfer einen unglaubwürdigen Eindruck erweckt hatte.

Polizisten im Einsatz auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Foto: L-IZ
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Polizei wirft Nürnberger Fans Landfriedensbruch und Körperverletzung vor

Das Verhalten der Fans des 1. FC Nürnberg im Leipziger Hauptbahnhof hat ein juristisches Nachspiel. Bei ihrer Ankunft zündeten einzelne Anhänger am Sonntag gegen 11:15 Uhr auf Bahnsteig 14 Pyrotechnik. Auf dem Weg zum Ausgang Westseite lieferten sich junge Männer Rangeleien mit der Polizei. Die Fußballfans waren mit einem Sonderzug angereist, um das Auswärtsspiel ihres Clubs gegen RB Leipzig zu besuchen. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.

Rechtsanwältin Nadine Lippold, Rechtanwalt Thomas Domanski, Heinz-Dieter D. und Thomas W. Foto: Alexander Böhm
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Angeklagter saß bereits wegen Kindesmissbrauchs in Haft

Am Mittwoch setzte das Landgericht Leipzig den Prozess gegen zwei mutmaßliche Sexualstraftäter fort. Thomas W. (38) und Heinz-Dieter D. (66) sollen sich zwei minderjährige Mädchen zum Sex gekauft haben. Eine Quedlinburgerin (35) hatte ihre Tochter (10) sowie ihre Schwester (15) in einer Internetplattform angeboten.

Anti-RB Leipzig Transparente. Foto: L-IZ.de
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Fanprojekt Nürnberg beschwert sich über harten Polizeieinsatz

Das Fanprojekt Nürnberg beschwert sich in einem Offenen Brief bei Innenminister Markus Ulbig (CDU) über den Polizeieinsatz am vergangenen Sonntag in Leipzig. Die Anhänger des 1. FC Nürnberg seien rund ums Auswärtsspiel bei RB Leipzig von den Sicherheitskräften willkürlich schikaniert worden. Die Darstellung der Polizei und Wahrnehmungen der Reporter von L-IZ.de lassen an dieser Sichtweise zweifeln.

Janko V. mit Verteidiger Matthias Luderer. Foto: Alexander Böhm
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Berufung zurückgezogen: Suchtkranker entscheidet sich für das Gefängnis

Angetreten war Janko V. (32) Anfang März am Landgericht mit dem Ziel, nicht ins Gefängnis zu müssen. Im Verhandlungstermin am Mittwoch entschied sich der Leipziger überraschend, seine Berufung zurückzuziehen. Ihm bleiben nun ein paar Wochen, um seine Angelegenheiten zu regeln, bevor er wegen Körperverletzung und Beleidigung für 14 Monate hinter Gitter muss.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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