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Zeitzeugen

Vor 30 Jahren: Landesweite Proteste am Jahrestag der DDR – Vortrag und Zeitzeugengespräch

Der 40. und letzte Jahrestag der DDR stand im Zeichen von offiziellen Jubelfeiern und offenem Protest der Bevölkerung. Die Angst vor einem neuen „17. Juni“ wuchs bei der Regierung, so dass die Polizei immer brutaler gegen die Montagsdemonstranten vorging – erstmals auch mit Wasserwerfern. Um den „Spuk zu beenden“ wurde sogar der Einsatz von Schusswaffen angedroht.

Ihre Erinnerungen an die friedliche Revolution: ZeitzeugenMobil steht am Leipziger Marktplatz

Am 9. Oktober 2019 wird in Leipzig erlebte Geschichte lebendig! Der 30. Jahrestag der Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 steht ganz im Zeichen der Zeitzeugen. Nach dem wöchentlichen Friedensgebet in der Nikolaikirche hatten sich damals mehr als 70.000 Menschen in Leipzig versammelt, um für Meinungsfreiheit, Mitspracherechte und ein Ende der SED-Herrschaft zu demonstrieren.

Holocaust Überlebende sprechen mit rund 900 Schülern über Erlebnisse der NS-Zeit

Zwei Zeitzeuginnen des NS-Regimes, Frau Henrietta Kretz sowie Frau Alodia Witaszek-Napierala, werden vom 23. bis 27. September 2019 insgesamt rund 900 Schülern über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der NS-Zeit berichten. Sie wollen den jungen Menschen vermitteln, was damals wirklich geschehen ist. In Sachsen besuchen die Zeitzeuginnen neun Oberschulen, zwei Gymnasien und eine Berufsbildende Schule in Chemnitz, Lugau, Schneeberg, Geithain, Neukirchen, Großrückerswalde und Rochlitz.

Vortrag, Live-Musik und Gespräch zum Straßenmusikfestival für die Freiheit der Kunst vor 30 Jahren

Am 10. Juni 1989 trafen in Leipzig Musiker aus der ganzen DDR zu einem von der SED verbotenen Straßenmusikfestival unter dem Motto „Für die Freiheit der Kunst“ zusammen. Wie zu erwarten, wurde das Festival von den staatlichen Stellen verboten. Die Volkspolizei nahm 84 Personen fest, davon kamen 53 nicht aus dem Bezirk Leipzig, was die SED zusätzlich beunruhigte.

Am 4. Juni um 18 Uhr im Ariowitsch-Haus: Mischling – die Geschichte einer jüdischen Familie

Der Dokumentarfilm „Mischling“ erzählt die Geschichte einer in Nazi-Deutschland gefangenen jüdischen Familie und die Rückkehr der Überlebenden Judy Rosenberg, welche Jahrzehnte später in ihre Heimat zurückkommt, um sich der Vergangenheit zu stellen. Der Zeitzeugenbericht wurde von Rosenbergs Enkel Jason Oberlander gefilmt, um ihre Geschichte für künftige Generationen zu bewahren.

Gelebter Geschichtsunterricht: Überlebende des Holocaust besuchen sächsische Schüler

Drei Zeitzeuginnen des NS-Regimes werden vom 27. bis 31. August 2018 insgesamt rund 800 Schülern in Sachsen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der NS-Zeit berichten. Sie wollen den jungen Menschen damit vermitteln, was damals wirklich geschehen ist.

ZeitzeugInnen gesucht: Cospuden – Geschichte & Gegenwart

In dem spartenübergreifenden Projekt „Verschlungene Dörfer“ inszeniert „Kulturkosmos Leipzig e. V.“ einen performativen Spaziergang am Ufer des Cospudener Sees. Im September ist Premiere.

ZeitzeugInnen gesucht: Cospuden – Geschichte & Gegenwart

In dem spartenübergreifenden Projekt „Verschlungene Dörfer“ inszeniert „Kulturkosmos Leipzig e. V.“ einen performativen Spaziergang am Ufer des Cospudener Sees. Im September ist Premiere; jetzt suchen wir: Menschen, die sich noch an den Ort Cospuden erinnern Menschen, die im Tagebau gearbeitet haben Menschen, die gegen den Tagebau demonstriert haben Menschen, die noch wissen, wie das Geräusch der Bagger klang Menschen, die Cospuden nur als See kennen, die gerne schwimmen, surfen, joggen ... oder die sich einfach nur gerne an ihm aufhalten.

Ehemalige jüdische Leipziger und Nachfahren besuchen Leipzig

Es ist eine gute, mittlerweile 25-jährige Tradition: Einmal im Jahr lädt die Stadt Leipzig ehemalige jüdische Einwohner und ihre Nachfahren zu einem mehrtägigen Besuch in die Messestadt ein. In diesem Jahr werden vom 18. bis 26. Juni fast 50 Gäste aus Israel, Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Chile und Großbritannien erwartet.

Umerziehung auf der Festung Königstein: Zeitzeugen dringend gesucht

Die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge plant für 2019 eine Sonderausstellung zu einem bislang wenig bekannten Kapitel ihrer Geschichte: der Jugendwerkhof Königstein von 1949 bis 1955. Sie sucht dafür bundesweit Betroffene und ehemalige Angestellte, die über ihre Erfahrungen berichten.

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