Artikel zum Schlagwort Friedenspolitik

Russland als Partner?

Wir brauchen eine neue Ostpolitik: Matthias Platzeck fordert endlich wieder eine mutige Friedenspolitik nach dem Vorbild von Willy Brandt

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Für alle LeserEr gehörte zu den größten Talenten der SPD und war kurzzeitig ihr beliebtester Vorsitzender, bevor er aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste: Matthias Platzeck. Viele kennen ihn noch als couragierten Ministerpräsidenten von Brandenburg, vorher war er OBM in Potsdam. Die Friedliche Revolution machte er als Grüner mit. Und nun schreibt er so ein mahnendes Buch, das wie aus der (Corona-)Zeit gefallen wirkt. Und fast ein bisschen verboten klingt. Ja, darf man denn mit Russland reden? Weiterlesen

Die Geschichte einer Zeit, als Politiker in Ost und West noch Visionen hatten

Wendezeit: In faktenreicher Kompaktheit erzählt Kristina Spohr, wie sich 1989 bis 1992 die Welt veränderte

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Für alle LeserDer Titel „Wendezeit“, den die DVA der deutschen Ausgabe des Buches gegeben hat, trügt und trifft doch den Nagel auf den Kopf. Er trügt, weil er den Fokus auf die Veränderungen in Ostdeutschland 1989/1990 legt. Diese ostdeutsche Wendezeit kommt natürlich auch drin vor in Kristina Spohrs opulenter Analyse der Jahre 1989 bis 1992. Aber nicht nur im winzigen deutschen Osten veränderte sich alles. Das ist vielen Deutschen überhaupt nicht bewusst. Auch Ostdeutschen nicht. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff

Jetzt von Gandhi lernen: Politik mit Prinzipien

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Für alle Leser1925 benannte Mahatma Gandhi (1869-1948), ein glühender Anwalt des gewaltlosen Widerstands, sieben Sünden der modernen Gesellschaft: „Politik ohne Prinzipien, Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer.“ Damit schuf Gandhi so etwas wie einen gesellschaftspolitischen „Beichtspiegel“, also eine Hilfe, um öffentliche Vorgänge kritisch zu hinterfragen und gewissenhaft zu prüfen. Er ist so aktuell wie vor fast 100 Jahren. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Friedenspolitik adé?

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Für alle LeserEs war seit Monaten zu erwarten, besser: zu befürchten, dass die Trump-Administration aus den sog. INF-Verträgen (Intermediate Range Nuclear Forces, zu Deutsch: nukleare Mittelstreckensysteme) von 1987 aussteigen wird. Die Regierung der Vereinigten Staaten vollzieht den Schritt aber nicht, um unter veränderten weltpolitischen Bedingungen eine verlässlichere Abrüstung und die Verringerung atomarer Waffen zu erreichen. Ihr vorrangiges Ziel ist es, die Rüstungsproduktion im eigenen Land aber auch weltweit anzuheizen. Weiterlesen

Rico Gebhardt (Linke): Ostern ein Zeichen für den Frieden setzen

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Anlässlich des Osterfestes am kommenden Wochenende erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „In Zeiten, in denen der Krieg so unmittelbar ins Bewusstsein rückt, wie es dieser Tage geschieht, bedarf es auch eines Zeichens für den Frieden. Am Beispiel Syriens schätzen Nichtregierungsorganisationen die Anzahl der Toten auf fast eine halbe Millionen. Heute sind weltweit mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor seit 1945.“ Weiterlesen