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Johannisplatz

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Die Johanniskirche (1915), Blick in Richtung Augustusplatz. Abb.: R S Leipzig, gemeinfrei, Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62330872

Verlorene Kirche in Leipzig: die Johanniskirche

Kirchenbauwerke gehören in Mitteldeutschland zu fast jedem Ort. Im Alltag sind sie bekannt als Wahrzeichen, Ortsmittelpunkt oder Orientierungsmarke, sie haben architektonisch, kunsthistorisch und regionalgeschichtlich vielfältige Bedeutung. Doch die Zukunft vieler Kirchen ist bedroht: Dutzende von ihnen haben ihre Funktion verloren, einige sind bereits spurlos aus dem Ortsbild verschwunden. Zeit zur Erinnerung an verschwundene Kirchen – […]

So soll die neue Siemens-Niederlassung am Johannisplatz aussehen. Visualisierung: Architektur von Domaros GmbH

Zubau am Johannisplatz: Spatenstich für Neubau der Siemens-Niederlassung

So langsam füllen sich die alten Baulücken am Johannisplatz. Am Montag, 2. Mai, gab es den Spatenstich für das nächste Bauprojekt. Die Leipziger Stadtbau AG will am Johannisplatz zu Beginn der Achse der Prager Straße eine seit vielen Jahren bestehende Baulücke zuschließen. Der Neubau mit rund 11.750 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entsteht für die mitteldeutsche Niederlassung der […]

Die Radfahrerkreuzung am Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

HauptnetzRad in Leipzig – Problemstelle Nr. 12: Der Johannisplatz

Der Johannisplatz war auch 2015 Thema in unserem Radwegetest. Geändert hat sich an dieser Problemstelle seitdem nicht wirklich etwas. Und es wird sich auch nichts ändern, wenn die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ihre jüngste Baustelle im Oktober beenden, die grundhafte Erneuerung der Gleisanlagen im Kreuzungsbereich Grimmaischer Steinweg/Johannisplatz. Dabei laufen hier die wichtigsten Radwege direkt aus der Innenstadt nach Osten. Radwege, die nicht für 7.000 Radfahrer/-innen am Tag ausgelegt sind.

Der kleine Platz zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Foto: Ralf Julke

Planverfahren soll klären: Platzfläche zubauen oder mehr Grün an der Prager Straße?

2019 wurde schon einmal kurz diskutiert zu dem, was die Verwaltung südlicher Johannisplatz nennt. Dabei geht es um die bislang nur mit einem Bratwurstkiosk bebaute Dreiecksfläche zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Aber unklar ist, ob die Platzfläche nun zugebaut werden soll oder zum grünen Stadtplatz wird. Über die städtebauliche Zukunft des 1.200 Quadratmeter großen südlichen Teils des Johannisplatzes soll anhand eines Bebauungsplanes entschieden werden.

Der Südteil des Johannisplatzes mit Blick durch die Johannisgasse zum City-Hochhaus. Foto: Ralf Julke

Thüringer Rostbratwurst, Parkplatz oder gar ein kleiner grüner Park zum Verschnaufen?

Im August schlug Leipzigs Verwaltung Alarm. Auf ihre Art. Denn für gewöhnlich begrüßt auch das Baudezernat, wenn in Leipzig neue Wohn- und Geschäftshäuser gebaut werden sollen. Aber es gibt ein paar Stellen, wo auch die Verwaltung das Gefühl hat, dass hier vielleicht doch mal anders über den Stadtraum nachgedacht werden sollte. So eine Stelle ist der Parkplatz auf der Südseite des Johannisplatzes.

Kirschblüten auf dem Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Verwaltung hält an möglicher Bebauung des Johannisplatzes fest

Eigentlich hatte Ute Elisabeth Gabelmann, als sie noch Stadträtin war, nur beantragt: „Der Oberbürgermeister wird beauftragt, den Bebauungsplan des Johannisplatzes dauerhaft so zu gestalten, dass eine Bebauung mit einem aufragenden Gebäude und insbesondere die Abholzung der Kirschbäume ausgeschlossen ist.“ Aber ihr Anliegen wollte das Dezernat Stadtentwicklung und Bau nur zu gern ein bisschen missverstehen: Hilfe, ein Bebauungsplan!

Kirschblüten auf dem Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Piraten-Stadträtin beantragt die Bewahrung des kirschbaumgesäumten Johannisplatzes

Die Landesdirektion Sachsen hat das Ergebnis der Leipziger Kommunalwahl vom Mai noch immer nicht bestätigt. Das bedeutet: Der alte Stadtrat muss nachsitzen und trifft sich am 4. September auch wieder in alter Zusammensetzung. Und für Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann ergibt sich die schöne Gelegenheit, noch einmal viele Anfragen und auch den einen oder anderen Antrag zu stellen. Zum Beispiel gegen die immer wieder diskutierte Bebauung des Johannisplatzes.

Johannisplatz mit Eingang zum Grassi-Museum. Foto: Ralf Julke

Das Grassi-Museum könnte eine Kasse und ein Café direkt am Eingang bekommen

Es war die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat, die sich dafür interessiert hat, wie gut sich die drei Museen im Grassi vertragen. Denn irgendwie scheint man da ein Problem zu haben. Aber das hat man eher nicht im Miteinander. Eher klemmt es bei der Außenwirkung, weshalb man mit der Stadt gemeinsam nach einem neuen Ort für Kassenhäuschen und Museumscafé sucht.

Zhou Family Band. Foto: PR

Open-Air Konzert und Filmvorführung: Zhou Family Band und „The Silk Road of Pop“

Wer die Zhou Family Band einmal live gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass sie ihre Musik auch auf Beerdigungen spielen. Seit mehr als 600 Jahren und über sieben Generationen spielen Angehörige der Familie Zhou Festmusik zu religiösen und weltlichen Anlässen: bei Geburten und Hochzeiten, Tempelfeierlichkeiten und Begräbnissen. Die Ekstase und Ausgelassenheit mit der sie musizieren, fasziniert die Anwesenden. Die Band erlangte internationale Bekanntheit durch ihren Soundtrack für den Filmklassiker „Die rote Laterne“.

Der Johannisplatz im Frühjahr: Bis 1943 stand hier das Luther-Melanchthon-Denkmal. Foto: Ralf Julke

Erinnerungszeichen auf Johannisplatz und Altem Johannisfriedhof

Das mehrteilige Erinnerungsprojekt auf dem Johannisplatz ist abgeschlossen. Seit heute (22. Mai) informieren auf der Grünfläche vor dem GRASSI-Museum, wo einst die 1943 zerstörte Johanniskirche stand, drei Tafeln an der Natursteinumfasssung der Grünfläche über die wechselvolle Geschichte dieses Ortes. Eine vierte hat die Verbindung der Kirche mit Leipzigs Reformationsgeschichte zum Thema. Auch ein benachbarter Erinnerungsort – der Alte Johannisfriedhof hinter dem Museumsbau – ist seit heute um ein Stück Historie reicher. Das schmiedeeiserne barocke Tor der Pomselschen Gruft, eines der letzten erhaltenen Gruftgitter dieses Friedhofs, ist restauriert und wieder aufgestellt worden.

Ursprünglich stand das Luther-Melanchthon-Denkmal am Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Leipzigs Kulturdezernat versteckt das Denkmal einfach mal in einem Antrag zum Reformationsjubiläum, hat aber noch immer nichts geklärt

Eigentlich wollte der Luther-Melanchthon-Denkmal e. V. Leipzig von der Stadt nur die klare Zuweisung für einen Standort für das neue alte Luther-Melanchthon-Denkmal haben. Seit 2005 versucht der Verein, das im 2. Weltkrieg verlorengegangene Denkmal wieder in den Stadtraum zu bringen. Aber Leipzigs Stadtspitze will es nicht haben. Oder doch - aber mit möglichst großem Frust-Effekt für den Verein.

Die Installation für Leibniz sollte auf dem Johannisplatz stattfinden. Foto: Ralf Julke

Die für 2016 geplante Installation für Leibniz scheitert erst einmal

2016 jährt sich der Todestag des 1646 in Leipzig geborenen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz zum 350. Mal. Neben Fachtagungen, einem Audiorundgang an authentischen Leibniz-Stätten und der Einbindung von Freier Kultur und Schulen mit Vergabemitteln in Höhe von 15.000 Euro, sollte nach Willen des Kulturamtes auch eine Installation im öffentlichen Raum von einem renommierten Künstler entworfen werden, die auf dem Johannisplatz an den Polyhistor erinnern sollte.

Der Johannisplatz im Frühjahr: Bis 1943 stand hier das Luther-Melanchthon-Denkmal. Foto: Ralf Julke

Wo bleiben jetzt die Entscheidungen zum Leipziger Luther-Melanchthon-Denkmal?

Das Jahr 2017 naht - das eigentliche Feierjahr der Reformation. Und ein kleiner kämpferischer Verein hatte sich eigentlich gewünscht, dass bis dahin auch das neu geschaffene Luther-Melanchthon-Denkmal aufgestellt und feierlich enthüllt wird. Doch seit dem Stadtratsbeschluss 2014 ist dazu nicht viel passiert. Grund genug für Prof. Dr. med. Rolf Haupt, mal nachzufragen, was nun werden soll.

Hochfrequentiert: Radüberweg an der Nürnberger Straße / Prager Straße. Foto: Ralf Julke

Gefahrenstelle Nr. 32 im Leipziger Radnetz: Eingequetscht auf viel zu kleinen Verkehrsinseln

Nicht nur beim Fahren geraten Leipziger Radfahrer immer wieder in brandgefährliche Situationen. Auch beim Stehen und Warten sind sie oft genug mitten im Malstrom, eingeklemmt auf viel zu schmalen Verkehrsinseln, umrauscht vom Verkehr und in Ampelphasen gefangen, die vor allem für flotte Motorisierung gedacht sind, Fußgänger und Radfahrer aber eher als Zaungäste im Verkehr betrachten.

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