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Kohlrabizirkus

Der Stadtrat tagt: Der Kohlrabizirkus kommt in städtische Hand + Video

12 Millionen Euro an den aktuellen Eigentümer bei einem einst zehnfach geringeren Kaufpreis und die Aussicht auf noch deutlich mehr Kosten in den kommenden Jahren. So lautete heute der Ratsbeschluss, den „Kohlrabizirkus“ ohne ein wirklich bestehendes Entwicklungskonzept zu kaufen. Aber eben auch: Erhalt des Eissports in Leipzig, des Clubs „Institut für Zukunftsfragen“ und viele gute Ideen für das Areal. Das allein wird dennoch nicht reichen, da wird dann wohl nach Kaufabschluss die „Leipziger Entwicklungs- u. Vermarktungsgesellschaft mbH“ (LEVG) als neuer Eigentümer ranmüssen. Durch die „Alte Messe“ hat das stadteigene Unternehmen durchaus Erfahrungen mit weit größeren Projekten.

Das könnte Leipzigs Eissportzentrum werden: Stadt will den „Kohlrabizirkus“ für 12,5 Millionen Euro kaufen

Vielleicht klappt es ja, dem „Kohlrabizirkus“, also der 1927/1930 für die Stadt Leipzig gebauten Großmarkthalle, eine Zukunft zu geben, auch wenn sich hier bislang kein Investor fand, der hier eine renditeträchtige Idee umgesetzt hat. Aber möglicherweise traut man Investoren zu viel Phantasie zu, wenn man glaubt, sie wüssten in alten Gebäuden auch mal neue Ideen umzusetzen. Und so kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg am Donnerstag, 24. Juni an, dass Leipzig die Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle.

Kleine FDP-Diskussion: Frisst der Kohlrabizirkus nur Steuergeld oder ist das ein sinnvoller Kauf für die Stadt?

Kaum hatte die Stadt ein Pressegespräch zum Kohlrabizirkus angekündigt, lieferte sich die Leipziger FDP einen recht seltsamen Säbeltanz, der im Grunde sehr schön zeigte, dass Politik eben doch meist zu komplex ist, um sie in schöne aufsehenerregende Häppchen packen zu können. Am 24. Juni kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg an, dass Leipzig die ehemalige Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle. Ein stolzer Preis. Aber für Leipzigs FDP-Vorsitzende einfach rausgeschmissenes Geld.

Donnerstag, der 24. Juni 2021: Überstunden im Stadtrat, Zukunft des Kohlrabizirkus‘ und Fahndung nach Dynamo-Fans

An zwei Tagen hat sich der Leipziger Stadtrat unter anderem mit einem umstrittenen Schulbauprojekt im Süden und Möglichkeiten für legale Open-Air-Partys beschäftigt. Die Stimmung war teils ziemlich aufgeheizt. Außerdem: Die Stadt möchte den Kohlrabizirkus perspektivisch weiterentwickeln und die Polizei fahndet öffentlich nach mutmaßlichen Dynamo-Randalierern. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 24. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Natalie Mattikau (FDP): Kohlrabizirkus ist Millionengrab für Steuergelder

Zum geplanten Kauf des Kohlrabizirkus durch die Stadt Leipzig erklärt Natalie Mattikau, Vorsitzende der Leipziger FDP: „Wer glaubt ernsthaft, dass es bei den 16 Millionen Euro bleibt? Man muss kein Matheass sein, um zu wissen, dass das dicke Ende an den 100 Millionen kratzen wird.“

Der Stadtrat tagte: Bebauungsplan zum Gebiet am Kohlrabizirkus – Verwaltung soll Bürgerbeteiligung, Kultur und Sport absichern + Video

Am 29. April schon hat der Leipziger Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gebiet „Semmelweisstraße/An den Tierkliniken“ beschlossen. Was den meisten Leipzigern nichts sagen wird. Wenn aber das Stichwort Kohlrabizirkus fällt, weiß jeder, worum es geht. Das Gebiet soll entwickelt werden. Gewerbe und kulturelle Nutzung sollen hier dauerhaft etabliert werden. Aber zwei wichtige Punkte fehlten aus Sicht der Grünen-Fraktion noch. Die wurden am 12. November nun nachträglich beschlossen.

Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.

Vom Eismärchen zum Albtraum: Icefighters und Leipziger Eissport-Club stehen ohne Eishalle da

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelVor genau zwei Jahren war die Leipziger Eissport-Welt noch in Ordnung. Mit viel Hoffnung und großen Plänen im Gepäck waren damals das Eishockeyteam der Icefighters Leipzigs (IFL) und sein Stammverein, der Leipziger Eissport-Club (LEC), nach sechsjährigem „Exil“ aus Taucha zurück in die Messestadt gezogen. Im geschichtsträchtigen Kohlrabizirkus, nahe der Alten Messe, sollte auf Langfristigkeit gesetzt werden. Ein Mietvertrag über zehn Jahre sollte Planungssicherheit geben und zeigen: Wir sind gekommen, um zu bleiben. Doch bereits nach einem Jahr war dieser Mietvertrag fristlos gekündigt.

Momente 2018: Eis statt Kohlrabi

Leipzig hat endlich wieder eine Eishalle - und die Icefighters können nach sechs Jahren in ihre Heimatstadt zurückkehren. Am 30. September trug das Eishockeyteam im frisch umgebauten Kohlrabizirkus sein erstes Oberligaspiel aus. Und nur drei Tage später lud man zum Tag der offenen Tür ein, an welchem die Leipziger die Eisfläche erstmals zum öffentlichen Schlittschuhlaufen erobern konnten.

Eishockey: Icefighters kehren nach sechs Jahren zurück nach Leipzig + Video

LZ/Auszug aus Ausgabe 58Es ist Sommer – und das Zelt wird abgebaut. Ein Vorgang, der in einem herkömmlichen August normalerweise nicht viel Aufsehen erregt. Doch in diesem Fall ist es anders. Denn sechs Jahre lang war „das Zelt“ in Taucha die Heimspielstätte der Icefighters Leipzig (IFL). Am vergangenen Samstag nun verabschiedeten sich Mannschaft und Fans mit einer Party von eben dieser Location.

EXA IceFighters: Saisoneröffnung verschoben

Dass das Ziel ambitioniert war, war allen von vornherein klar. Obwohl viele freiwillige Helfer und auch Sponsoren in den letzten Tagen und Wochen mit großen Schritten vorangekommen sind und sich die Nordhalle des Kohlrabizirkus mit Leben füllt, ist eine Saisoneröffnung am 15.09. baulich leider nicht realisierbar. Natürlich hatten auch wir uns auf ein erstes Testspiel daheim gefreut. Doch wir tragen die Verantwortung für die Sicherheit aller Besucher und werden daher kein Risiko eingehen.

Ein guter Tag für den Eissport

Leipzig ist die einzige Großstadt mit über 500.000 Einwohnern in Deutschland ohne Eishalle und ohne die Möglichkeit eines ganzjährigen öffentlichen Eislaufens. Die Fraktion Die Linke im Leipziger Stadtrat hat sich immer klar zum Standort einer Eishalle in Leipzig und zum Erhalt des Eissports bekannt.

EXA IceFighters: Wir ziehen in den Kohlrabizirkus! + Video der PK

Endlich ist es auch von offizieller Seite raus. Nachdem Ende letzter Woche bereits der veröffentlichte Spielplan des DEB für die Oberliga Nord für Furore sorgte, weil darin der Kohlrabizirkus als Spielstätte der EXA IceFighters gelistet war, konnten heute Mittag alle Unklarheiten beseitigt werden. Ja, es stimmt – es wird ab September endlich wieder Eis in Leipzig geben und die EXA IceFighters nennen den Kohlrabizirkus ab sofort ihr Zuhause!

Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 2): Fake News, Streit um Augustusplatzbebauung und Wohnungsnot im Jahr 1927

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Während sich heute die Sorgen im globalen Heptagon Russland, USA, Großbritannien, Deutschland, China und Indien abspielen, ist Reichsaußenminister Gustav Stresemann Anfang 1927 besorgt um die englisch-russischen Beziehungen. Aufgrund der Krise zwischen beiden Staa­ten soll sogar noch mal der „Völkerbund“ zusammentreten – unter Stresemann, der damals sogar den Vorsitz führt. Die Beunruhigung sei aber laut eines diplomatischen Korrespondenten des „Daily Telegraph“, der immerhin damals in der NLZ schreibt, unrichtig gewesen. Fake-News-Alarm!

Leipzig will unbedingt eine Brücke am alten Lokschuppen und Radfahrer auf Umwege schicken

Auch das kann man "Nägel mit Köpfen machen" nennen: Noch hat die Stadt kein Verfügungsrecht über diverse Flächen auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs, noch hat sich der Fachausschuss für Stadtentwicklung und Bau kein abschließendes Urteil über die Wege- und Brückenführungen gebildet - und schon prescht das Verkehrs- und Tiefbauamt vor und lässt Brückenentwürfe anfertigen für die Verbindung von der Steinstraße zur Alten Messe.

Absageschwemme im Kohlrabizirkus: Ein Monat Bücherzirkus, andere Veranstaltungen fallen aus

Am Freitag dieser Woche sah es auf einmal zappenduster im fantastischen Mittelalter aus. So jedenfalls die bibow communications GmbH alias Agentur „Sündenfrei“ in einer offiziellen Mitteilung an die Presse. Der zweite Leipziger Fantasymarkt „Jules“, geplant für den 31.10. und 1.11. im Kohlrabizirkus, würde ausfallen müssen. Seltsam daran eher die Begründung für die kurzfristige Absage. Der Kohlrabirkus sei einfach neu vermietet worden, mehr noch: „Alle für den Kohlrabizirkus geplanten Veranstaltungen bis Mitte November“ seien durch die Verwaltung des Veranstaltungsortes abgesagt oder verlegt worden, so Sündenfrei.

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