Artikel zum Schlagwort Großbritannien

Ohne eine Kugel?

Gastkommentar von Christian Wolff: Der Brexit zu Ende gedacht

Foto: Michael Freitag

Großbritannien tritt aus der EU aus. Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eindeutig. An der demokratischen Legitimation dieser Entscheidung kann es keinen Zweifel geben. Dennoch ist der Beschluss verheerend und in höchstem Maß beunruhigend – nicht weil das Pfund an Wert verliert, nicht weil es möglicherweise zu wirtschaftlichen Problemen in Großbritannien kommt, nicht weil das Land eventuell vor Neuwahlen steht, nicht weil den Scheidungsprozess jetzt zwei Jahre lang die EU-Bürokraten bestimmen werden, mit denen man eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Weiterlesen

Rechte Hetze darf nicht über Kritik an EU-Politik hinwegtäuschen

Brexit: Die EU-Eliten sind verantwortlich

Die britische Entscheidung für den EU-Austritt ist aus Sicht von Attac ein alarmierendes Zeichen für die tiefe Krise der Europäischen Union. „Die Menschen in Europa haben genug davon, durch nicht gewählte Institutionen regiert zu werden, die im Interesse von Konzernen statt von normalen Menschen handeln“, sagt Hugo Braun vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. „Wir sind es leid, unser Leben vom Willen der Finanzmärkte, Konzerne und Eliten diktieren zu lassen.“ Weiterlesen

Nach dem Brexit

Wirtschaftlich wird der Austritt Großbritanniens auch sächsische Export-Unternehmen treffen

Foto: Ralf Julke

Den Kurssturz des Britischen Pfund gab es dann gleich am Freitagmorgen, 24. Juni, dem Tag, an dem klar war, dass die Briten am 23. Juni mit 52 zu 48 Prozent für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt hatten, für den „Brexit“. Das wird zwangläufig wirtschaftliche Folgen haben für beide Seiten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat schon mal versucht, die möglichen Folgen zu zeichnen. Weiterlesen

Rico Gebhardt (Linke) zum Brexit: „Partei ergreifen für eine soziale europäische Idee!”

Zum Ausgang des Referendums über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „Das ist kein guter Tag für die Europäische Union und noch weniger für eine soziale, europäische Idee. Und ich glaube auch nicht, dass es ein guter Tag für Großbritannien ist. Wahrscheinlich wird der Brexit nicht nur das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU bedeuten, sondern gar den Zerfall des Vereinigten Königreichs. Schwierige Zeiten kommen jetzt auf die Menschen im Land, aber auch in ganz Europa zu.“ Weiterlesen

Anja Klotzbücher (Linke): Den Brexit als Warnzeichen nehmen – die Europäische Union sozial reformieren

Zum Referendum von Großbritannien über einen Austritt aus der Europäischen Union erklärt Anja Klotzbücher, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Das Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union muss ein Warnzeichen für alle Europäer*innen sein. Auch wenn es ein knapper Sieg des Brexit-Lagers ist, ist die Freude bei den rechtspopulistischen und rechten Parteien in Europa riesig. Weiterlesen

Staatsminister Thomas Schmidt: „Brexit für Neuanfang in der EU nutzen!“

„Der Ausgang des Referendums in Großbritannien ist ein Schock, aber er kam nicht überraschend“, so Sachsens Staatsminister Thomas Schmidt zur mehrheitlichen Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten. „Ich kritisiere schon lange die überbordende Bürokratie, die von Brüssel aus jedes noch so kleine Detail regeln will. Das bringt die europäische Idee in Gefahr. Weiterlesen

Grüne zum britischen Votum für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union

Zum Ausgang des britischen Referendums über den „Brexit“ und den unmittelbaren wirtschaftspolitischen Auswirkungen des Abstimmungssieges der britischen Befürworter eines Ausstieges aus der EU erklären Claudia Maicher, europapolitische Sprecherin, und Gerd Lippold, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen: „Der heutige Tag ist ein trauriger für die Europäische Union und alle, die sich seit Jahrzehnten für die europäische Integration einsetzen. Wir müssen die Entscheidung der Briten akzeptieren, sollten aber daraus lernen.“ Weiterlesen

„Brexit“-Hotline für Handwerksbetriebe aus der Region Leipzig

Der 23. Juni war ein Schicksalstag für die Europäische Union. Die Briten haben sich mit ihrem Votum für den „Brexit“ entschieden und damit eine unüberschaubare Schockwelle ausgelöst, die sowohl auf der Insel als auch auf dem Kontinent jahrelang zu spüren sein wird. Die Handwerkskammer zu Leipzig hat unter 0341 2188-301 eine Hotline für Handwerksbetriebe geschaltet, die von dieser Situation betroffen sind. Sie ist werktäglich von 7 bis 18 Uhr besetzt. Bis Montag den 27. Juni kann die Hotline in Notfällen rund um die Uhr erreicht werden. Weiterlesen

Tillich: Bedauern über den Ausgang des Brexit-Referendums

Bundesrats- und Ministerpräsident Stanislaw Tillich zum Ergebnis des Referendums der Briten über den Verbleib in der EU: „Ich bedauere die Entscheidung der britischen Wähler. Es wird nun sorgfältig über die Beziehung Großbritanniens zur Europäischen Union zu verhandeln sein. Wir sind auch nach dem Austritt zu konstruktiven Gesprächen über neue Formen einer engen Zusammenarbeit bereit. Wir verabschieden uns nicht - Großbritannien bleibt europäisch auch ohne die Europäische Union.“ Weiterlesen

Brexit-Votum – Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Ein trauriger Tag für Europa“

Martin Dulig (SPD), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen zum Votum der Bürgerinnen und Bürger in Großbritannien: „Es ist ein trauriger Tag für Europa und ich bedauere die Entscheidung für einen Austritt aus der Europäischen Union. Die negativen Folgen dieser Entscheidung müssen jetzt wohl vor allem die Briten tragen.“ Weiterlesen

Zum „Brexit-or-not-Day“ am 23. Juni

Einfach mal eine Liebeserklärung an die Briten im Allgemeinen und im Speziellen

Foto: L-IZ.de

Am Donnerstag, 23. Juni, stimmen die Briten über ihren Verbleib in der Europäischen Union ab. Sollten sie für den Brexit stimmen, wird das ziemlich heftige Folgen für die Wirtschaft haben - die britische zuallererst. Dabei werden die Briten ja eigentlich geliebt. Auch von uns. Gerade weil sie ihre Marotten so gern pflegen. Weiterlesen

Ein echter moderner Autor oder einer fürs "Klassik"-Regal?

Der Leipziger Anglist Stefan Welz versucht die Faszination des Dschungelbuch-Autors Rudyard Kipling zu begreifen

Foto: Ralf Julke

Natürlich darf man sich ärgern, wenn man in deutsche Buchhandlungen geht. Richtig laut, denn was da das Angebot dominiert, ist in manchen Monaten einfach nicht mehr auszuhalten. Massenware stapelweise. Vielfalt? Fehlanzeige. Das betrifft auch das feine, liebevolle Segment der englischen Literatur. Früher war das mal in Verlagen wie Haffmans zu Hause. Ein Bursche namens Kipling zum Beispiel. Weiterlesen