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Tag: 18. September 2013

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Die Lok tankt sich weiter durch: Vereinbarung mit Gläubigern geschlossen

Manchmal fragt man sich schon, woher Spauke und Co. derzeit ihre Motivation bei der Vereinsführung nehmen. Das Großreinemachen beim 1. FC Lok umfasst so ziemlich alle Räume, die ein Sportverein bewohnen kann. Gläubigergespräche um, statt Insolvenz, den Namen Lokomotive zu erhalten, mediale und juristische Abwehrschlachten teils gegen Vorurteile, teils nach innen gegen Fans, die jahrelang dem Verein durch Gewalt und üble Sprüche schadeten und sportlich trotz guter Spiele der Kellerplatz in der Regionalliga. Die Gläubiger des Clubs jedenfalls kommen der Lok nun immerhin auf zwei Jahre Abzahlungsfrist entgegen.

“Lotte ist Vergangenheit”: RB Leipzig zu Gast in Osnabrück

Für 18 RB-Spieler ist die Auswärtsfahrt zum VfL Osnabrück eine ganz besondere: Im zwölf Kilometer entfernten Lotte machten die Rasenballer am 2. Juni den Aufstieg in die 3. Liga klar. Wenn sich das Team morgen Abend auf den Weg macht, erwarten die Kicker dieselben Straßen, dieselben Raststätten, dieselben Bäume am Wegesrand.

Der Stadtrat tagt: Mittel zum Ankauf des “Burgplatzlochs” sollen eingestellt werden

Als Schandfleck wird das Loch am Burgplatz von vielen wahrgenommen, auch in der Begründung zum Beschluss steht es so. Von einer "klaffenden Wunde" ist die Rede. Es sollen gute 3,5 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt werden, die einen Rückkauf des Geländes ermöglichen. Diese setzen sich aus einem Verkehrswert von 3,22 Millionen und Nebenkosten zusammen. "Wir machen das Loch zu", war sich Oberbürgermeister Jung sicher.

Der Stadtrat tagt: Leipziger Kindergartenportal soll modernisiert werden

Das Portal www.meinkitaplatz-leipzig.de ist und bleibt umstritten. Nun soll es modernisiert werden, damit Anfragen von Eltern gespeichert werden und es eine Nachricht gibt, wenn ein passender Platz erhältlich ist. "Es werden auf diesem Weg nicht mehr Plätze geschaffen, aber mit Sicherheit wird die Anmeldung für Eltern einfacher und zufriedenstellender", vertrat Michael Schmidt den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Zustimmung erhielt am Ende eine Mischfassung aus dem Antrag und dem Verwaltungsstandpunkt.

Der Stadtrat tagt: OBM muss Leiharbeit analysieren

Der Oberbürgermeister wird die Leiharbeit in Stadtverwaltung, Eigenbetrieben und den Firmen analysieren, an denen Leipzig beteiligt ist. Dies beschloss der Stadtrat heute, auf Antrag der Fraktion Die Linke. Zum Ende des Jahres sollen die Ergebnisse vorliegen.

Der Stadtrat tagt: Mietpreisbremse soll verhindern, dass Leipzig das nächste Berlin wird

Das könnte ihr Thema der kommenden Jahre werden: Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau hat die Mietentwicklung in Berlin miterlebt, bevor sie nach Leipzig kam. "Wir haben dort jahrelang die Unkenrufe nicht gehört. Jetzt haben vor allem Menschen mit unteren und mittleren Einkommen kaum eine Chance auf bezahlbare Wohnungen", beschrieb sie bei ihrem ersten offiziellen Auftritt im Leipziger Stadtrat die Situation.

Sinnlicher Surrealist im Dialog mit dem Türmer: Wolfgang Krause Zwieback in der Schaubühne Lindenfels

Es spricht sich rum, dass er ein neues Stück spielt, irgendwo hat einer ein Plakat gesehen, dann sagt man es dem anderen weiter. So funktioniert die Werbung für Wolfgang Krause Zwieback, bevor der Monatsplan der Schaubühne Lindenfels erscheint. Als "sinnlicher Surrealist" bezeichnet sich der Künstler selbst, um den Philologen oder gar den Satire-Kritikern die Einordnung zu erleichtern. "Woher ist Wohin" ist ein zwiebäckiger Titel, wie man ihn bei ihm gewöhnt ist, Untertitel: "Der Lehrer, der Türmer, die Tänzerin".

Schluss mit lustig bei Amazon: Streiks werden intensiviert

"An den Standorten Leipzig und Bad Hersfeld wird ab Donnerstag, den 19.09.2013, wieder gestreikt und diesmal sind gleich drei Tage angekündigt." Dies teilt die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di am heutigen Mittwoch, 18. September, mit. Nach mehreren Versuchen einer Einigung wird der Ton nun zunehmend rauer und die Streiks sollen bald alle Standorte in Deutschland erfassen.

Der Stadtrat tagt: Lärm in der Bosestraße – Rosenthal: “Es wird genug kontrolliert”

Die Anwohner in der Bosestraße haben mit dem Lärm von den Freisitzen der Kneipen zu leben. Einige Anwohner sind damit unzufrieden. So zum Beispiel Frau Thunn, die zwar ihren Vornamen nicht nennen wollte, doch eine öffentliche Bürgeranfrage an den Stadtrat stellte. "Im Lärmemissionsschutzgesetz ist festgeschrieben, dass jeder Bürger zwischen 22 und sechs Uhr ein Recht auf Ruhe hat", steht darin geschrieben. Doch es gibt Spielräume, das machte ihr heute Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal klar.

Leipziger Direktkandidaten zur Bundestagswahl: “Die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander” – Mike Nagler im Interview

Leipzig hat in der kommenden Bundestagswahl wieder zwei Direktmandate zu vergeben: eines im Norden (Wahlkreis 152) und eines im Süden (Wahlkreis 153). Um diese bewerben sich zwölf Kandidaten der etablierten Parteien. Im Interview erzählen diese, warum sie gewählt werden möchten, wie sie die Stadt sehen und was sie im Falle eines Wahlsiegs in Angriff nehmen wollen. In der neunten Folge äußert sich Mike Nagler.

Laser zieht Zellen auseinander – Spitzenforscher zu Krebs-Symposium in Leipzig: Schonendere Behandlung und Früherkennung

Ursachen des Krebs auf die Spur zu kommen, ist fast so alt, wie die unheimliche Krankheit selbst. Doch erst seit die Forschung tief in die Zellstruktur und deren Genetik Einblick erhalten hat, scheinen sich immer mehr Dinge zu klären aber auch immer mehr Fragen aufzutauchen. Dem Krebs auf die Spur kommen wollen 120 Wissenschaftler aus aller Welt beim 4. Symposium "Physics of Cancer" (Die Physik der Krebserkrankung) in Leipzig vom 24. bis 27. September.

Leipzigs Haushaltsentwurf 2014: Erwartetes Defizit konnte von 90 auf 40 Millionen Euro gedrückt werden – das reicht aber noch nicht

Am heutigen Mittwoch, 18. September, wird im Leipziger Stadtrat der Haushaltsplanentwurf 2014 mit einem Volumen von rund 1,3 Milliarden Euro vorgelegt. Anders als in den vergangenen Jahren weist aber der dritte doppische Haushaltsplanentwurf der Stadt Leipzig keinen ausgeglichen Ergebnishaushalt auf. Das aktuelle Defizit wird auf etwa 40 Millionen Euro prognostiziert. Im Frühjahr ging Finanzbürgermeister Torsten Bonew noch von 90 Millionen Euro aus.

Fairness, Respekt, Toleranz: 1. FC Lok unterzeichnet Erklärung gegen Homophobie

Der 1. FC Lok Leipzig hat die "Berliner Erklärung gegen Homophobie im Sport" unterzeichnet, die sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport einsetzt. "Fußball ist ein Sport, der auf der ganzen Welt die Menschen begeistert und damit einander näher bringt. Weltoffenheit, Fairness, Respekt und Toleranz sind dabei wichtige Grundpfeiler - auch für unseren 1. FC Lok", erklärt Präsident Heiko Spauke.

Leipzigs neue Mobilitätszentrale: Offizielle Eröffnung am 20. September im Peterssteinweg 18

Am Samstag, 31. August, bot sich Passanten in Zentrum-Süd ein besonderes Schauspiel: Zahlreiche Fahrradbegeisterte hatten insgesamt elf Lastenräder, fünf große Fahrradanhänger, Fahrradkörbe und Packtaschen mit Schränken, Tischen und Umzugskartons beladen und fuhren gemeinsam von der Grünewaldstraße in Richtung Südvorstadt. Ziel war das neue Domizil der Bürogemeinschaft ADFC, teilAuto, Bett und Bike, Verkehrswende in kleinen Städten e.V. und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Baumaßnahmen LVB-Haltestelle Augustusplatz: Noch acht weitere Jahre gefährliche Barrieren?

Als 1996 der neue Augustusplatz entstand und auch für die Einbindung der Tiefgarage entsprechende Fahrtrassen gebaut wurden, entstand mitten in der Stadt ein Verkehrsknoten, an dem es jeden Tag munter drüber und drunter geht. Gerade Behinderte aber haben mit dieser chaotischen Knotenlösung Probleme. Mit der Erneuerung der Straßenbahngleise erhofften sich nun viele Betroffene eine bessere Lösung. Aber das ist so nicht geplant. Dafür gibt es jetzt Kritik aus der CDU-Fraktion.

Eine Bach-Passion in Nürnberger Art: Das Bach-Museum Leipzig präsentiert die Sammlung Leonhard Scholz (1720-1798)

Nürnberg und Bach? - Das passt eigentlich nicht zusammen. Nürnberg ist keine Stadt, die mit Johann Sebastian Bach und seinem Wirken bisher irgendwie in Beziehung stand. Außer für Fachfrauen wie Dr. Christine Blanken. Über den Namen Leonhard Scholz stolperte sie schon in ihrer Forschungszeit in Göttingen, noch bevor die Sammlung Scholz 2006 ins Bacharchiv Leipzig kam. Scholz war eigentlich im Hauptberuf Spezereihändler in Nürnberg.

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