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Liebe

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Marlen Pelny: Liebe / Liebe. Cover: Haymon Verlag

Liebe/Liebe: Marlen Pelnys mitreißender Roman über das Drama einer gestohlenen Kindheit

Die Leipziger/-innen kennen sie noch vom Literaturprojekt „Augenpost“: Gemeinsam mit Ulrike Almut Sandig klebte Marlen Pelny Gedichte an Laternenmasten in Leipzig. Inzwischen hat sie Gedichtbände veröffentlicht und am Literaturinstitut studiert. Und mit „Liebe/Liebe“ legt sie nun einen Roman vor, der auf ergreifende Weise erzählt, was Liebe ist. Und was nicht.

Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: Liebe machen. Foto: Ralf Julke

Liebe machen: Wenn einem selbst die Worte fehlen, wenn die Kleinen die wichtigste aller Fragen stellen

Endlich ist das geklärt. Endlich müssen Eltern ihren Kindern nicht mehr mit Bienen und Schmetterlingen erklären, wie das eigentlich passiert mit dem Kindermachen. Vom Klapperstorch ganz zu schweigen. Sollten ein paar Minderjährige jetzt erschrecken, weil ihnen Papa und Mama erklärt haben, dass der Klapperstorch das immer noch macht, so seien sie getröstet: Nein, das ist wirklich ein Märchen. Und den Prahlhans in Eurer Klasse müsst ihr auch nicht mehr fragen.

Christian Hemschemeier: Vom Opfer zum Gestalter. Foto: Ralf Julke

Vom Opfer zum Gestalter: Wie man sich aus toxischen Beziehungen herausarbeiten kann

Alle Menschen suchen Liebe. Ganze Branchen leben davon, dass sie den Leuten Träume von einer ganz besonderen Liebe verkaufen. Doch überall gilt Tucholskys weise Erkenntnis: „... darum wird beim Happyend im Film jewöhnlich abjeblendt.“ Und zwar nicht nur im Film. Denn ob es wirklich Liebe ist, erfährt man erst nach dem 100-tägigen Honeymoon.

Johann Wolfgang Goethe: Erotica. Foto: Ralf Julke

Erotica: Eine erstaunlich faustische Sammlung zum Liebesdichter Goethe

Nichts ist für den Ruf eines Dichters schädlicher, als von deutschen Professoren zum Klassiker erklärt zu werden. Denn das ist der beste Weg, immer wieder zensiert, amputiert und vereinnahmt zu werden. Etwas, was dieser Geheimrat aus Weimar zutiefst verabscheute. Aber er hatte da schon 1808 so eine Ahnung, denn er kannte seine Pappenheimer und Standesgenossen. Bei nichts ist das Bürgertum so verklemmt und scheinheilig wie beim Thema Erotik. Das hat sich bis heute nicht geändert.

„liebe Liebe“. Foto: UNIKATUM Kindermuseum

Die „liebe Liebe“ – Geschichtenwettbewerb im UNIKATUM Kindermuseum

Die Liebe begleitet uns ein Leben lang – als Glück, Schmerz, Genuss oder große Sehnsucht. Das UNIKATUM Kindermuseum startet eine neues Ausstellungsprojekt und sammelt Kurzgeschichten über die Liebe: Stories aus dem Alltag, aus unterschiedlichen Lebenswelten und Erfahrungen – Lustiges, Tragisches, Kurioses.

Ivana Sajko. Foto: Hassan Abdelghani

Ein bisschen Liebe und ein „Liebesroman“ mit Autorin und Clemens Meyer

Irgendwas mit Liebe wird kommen. Berge von Büchern, CDs und Filmen werden sich damit beschäftigen. Und drauflos schwindeln, dass sich die Balken biegen. In 99 Prozent der Fälle werden sie einem wieder nur den üblichen Höllentanz der Hormone als miese Story verkaufen. Aufgebrezelt zu einem melancholischen Aufguss, wo es nur um eins geht. Was mir übrigens bei Sebastian Lehmann jüngst so auffiel: Wo die Hormone schuld sind, braucht man für nichts mehr eine logische Erklärung.

Marten Melin: Viel mehr als ein Kuss. Foto: Ralf Julke

Marten Melin erzählt über die verwirrende Welt der erwachenden Gefühle

Mit diesem Buch des schwedischen Autors Marten Melin stößt der Klett Kinderbuchverlag nach „Etwas mehr als Kuscheln“ zum zweiten Mal in den Bereich Jugendliteratur vor. Auch das ein Feld, auf dem allerlei Regeln und Erwartungen und Stereotype herrschen. Selbst im eigentlich so freizügigen Schweden. Da diskutieren die Erwachsenen heftig über Melins Bücher. Die Kinder lesen sie mit Begeisterung.

Karen Lark (Hrsg.): Shakespeare für Verliebte. Foto: Ralf Julke

Ein Shakespeare-Büchlein für Verliebte und solche, die es nicht vermeiden können

2016, das ist Shakespeare-Jahr. Am 23. April 1616 ist der berühmte Dichter und Dramenautor in Statford-upon-Avon gestorben. Und bis heute werden seine Dramen um Könige, Verschwörer, Verliebte und Betörte auf den Bühnen gespielt. „Romeo und Julia“ kennt jeder, „Hamlet“, „Macbeth“ und „König Lear“ sowieso. Aber war er eigentlich ein Liebes-Dichter?

David Wozniak: Juleika Lippenrot. Foto: Ralf Julke

Zwölf kleine Geschichten über die Schwierigkeit, Nähe überhaupt noch auszuhalten

Wer führt schon Tagebuch über sein Liebesleben? Erst recht am Anfang, wenn man noch sucht, zaudert, alle Höhen und Tiefen mitnimmt und schier verzweifelt, weil die heiß Geliebte sich dann doch als etwas anderes entpuppt? Nirgendwo liegen besinnungsloses Glück und tiefste Niedergeschlagenheit so dicht beieinander. Ein Tagebuch ist es zwar nicht, was David Wozniak geschrieben hat. Aber so etwas Ähnliches.

Ankalina Dahlem: Zurück nach Lima. Der vergiftete Prinz. Foto: Ralf Julke

Wie man eine richtige Liebe so richtig vermasseln kann

Da hat sie sich wohl nicht entscheiden können, die kreative Autorin aus Berlin, welchen Titel sie nun wählt für ihr Buch. Und nun ist dieser Zwitter draus geworden: Ein durchgestrichenes "Zurück nach Lima" und ein "Der vergiftete Prinz". Warum tun sich Autorinnen so schwer, eindeutige Überschriften für ihre Liebesgeschichten zu finden?

Sabine Bastian (Hrsg.): Nur mit dem Herzen ... Foto: Ralf Julke

Der Kleine Prinz und die nimmermüde Geschichte von der Gelassenheit der Liebe

Es ist nicht "Der kleine Prinz für die Westentasche". Aber so etwas Ähnliches. Eine Art "The best of ..." aus den bekanntesten Werken des französischen Autors und Fliegers Antoine de Saint-Exupéry. Den "Kleinen Prinzen" bezeichnete er selbst als Abschluss seines Werkes, kurz bevor er sich wieder als Luftwaffenpilot meldete und dann 1944 bei einem Aufklärungsflug über dem Mittelmeer abstürzte.

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