Psychische Erkrankungen

Wahnsinn & Methode. Foto: Angela Liebich
Kultur·Theater

Ab 2. September wieder bei Dr. Schreber: urban collective lädt ein zum Tanztheaterstück „Wahnsinn & Methode“

Nach „Schrebers Visionen“ und „Schrebers Prozess“, zwei Tanztheaterstücke von urban collective & guests, aufgeführt in der Leipziger Kleingartenanlage Dr. Schreber, bildet der dritte Teil „Wahnsinn & Methode“ den Abschluss der Thematik Paul Schreber. Und diesen Teil will urban collective ab dem 2. September im Kleingärtnerverein Dr. Schreber e.V. wieder aufleben lassen. Die große Wiese des […]

Prof. Dr. Julian Schmitz. Foto: Privat
Leben·Gesundheit

Studie der Universität Leipzig: Kinder sind von der Pandemie besonders hart betroffen

Zahlen der verschiedenen Krankenkassen haben es schon sichtbar gemacht, wie sehr gerade Kinder und Jugendliche unten den Einschränkungen in der Corona-Pandemie gelitten haben und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Sie erlebten mehr Einsamkeit, zusätzlichen Stress und neue Ängste. Und nun bestätigt das auch eine Studie der Universität Leipzig, wie sehr Kinder und Jugendliche unter […]

Berge von Päckchen ... Foto: Ralf Julke
Leben·Gesundheit

Folge der Pandemie: 2021 gab es mehr Arbeitsausfall durch Ängste in Sachsen

Krisen belasten die Seele. Und das natürlich besonders in einer Arbeitswelt, in der Stress sowieso schon den Alltag prägt. Eine Arbeitswelt, in der eigentlich kein Platz ist für zusätzliche Krisen, wie es die Corona-Pandemie ist. Doch die Beschäftigten haben, wenn der psychische Druck zu hoch wird, praktisch nur noch die Möglichkeit, sich krankschreiben zu lassen. […]

Teilt Stories, nicht Corona. Foto: Marko Hofmann
Leben·Gesundheit

Nicht nur wegen Corona: Immer mehr junge Menschen in Sachsen mit seelischen Überlastungserscheinungen

Reaktionen auf schwere Belastungen, Angststörungen und Depressionen, sind eigentlich keine Erkrankungen, die man auf den ersten Blick mit jungen Menschen in Verbindung bringt. Und doch leiden immer mehr Kinder und Jugendliche in Sachsen so sehr darunter, dass sie psychotherapeutisch behandelt werden müssen. Und das hat keineswegs allein mit dem Lockdown wegen der Corona-Pandemie zu tun, stellt die Barmer Ersatzkasse fest.

Der Postbote bringt jeden Tag Berge von Päckchen. Foto: Ralf Julke
Leben·Gesundheit

Sachsen: Überlastung lässt Ausfalltage wegen Psyche in Gesundheitswesen und Logistikbranche im Corona-Jahr steigen

Sachsen ist seit gut drei Jahrzehnten Experimentierfeld für alle möglichen prekären Beschäftigungsmodelle. Dazu gehören nicht nur befristete Verträge, Zeitarbeit und Minijobs. Dazu gehören auch alle auf Effizienz getrimmten Jobs, bei denen die Beschäftigten mit Kameras und Zeituhr kontrolliert werden oder von vornherein ein Arbeitspensum bekommen, das in der Regelarbeitszeit nicht geleistet werden kann. Das lässt sich auch in der Krankenstatistik ablesen.

Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Grafik: DAK
Leben·Gesundheit

DAK meldet bei psychischen Erkrankungen Höchststand im Corona-Jahr

Das Corona-Jahr mit seinen Lockdowns, dem ewigen Zuhausebleiben und den vielen „sozialen Distanzierungen“ hat heftige psychische Folgen mit sich gebracht. Noch nie gab es wegen psychischer Erkrankungen so viele Ausfalltage im Job wie im Corona-Jahr 2020., bilanziert nun die DAK. Sie erreichten mit rund 265 Fehltagen je 100 Versicherte einen neuen Höchststand. Im Vergleich zu 2010 bedeutet dies eine Zunahme um 56 Prozent.

Und dann auch noch die Stille des Winters ... Foto: L-IZ.de
Leben·Gesundheit

Krankenstand im Corona-Jahr: Mehr Rücken- und mehr Seelenleiden

Die Corona-Pandemie verändert massiv das Krankheitsgeschehen in der sächsischen Arbeitswelt: Krankschreibungen dauern im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 14,5 Prozent länger. Langwierige Krankschreibungen nehmen zu. Das geht aus der aktuellen Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit für das gesamte Jahr 2020 hervor. Und daran ist auch das viele Rumsitzen schuld – im Homeoffice und vor der Glotze.

Zunahme der psychischen Erkrankungen seit 2000. Grafik: DAK
Leben·Gesundheit

Deutsche Arbeitsmarktreformen mit Folgen: Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen seit 2000 um 137 Prozent gestiegen

Wenn eine Wirtschaft irreläuft, dann merken es nicht nur Tiere und Pflanzen, kippt das Klima und die Wüsten wachsen. Dann geraten auch immer mehr Menschen in seelische Nöte, die Arbeit macht sie krank. Und es verwundert nicht, dass seit der Entfesselung der neoliberalen Vorstellungen von Arbeits-Effizienz immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen zum Arzt gehen müssen.

Anstieg der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen. Grafik: DAK
Leben·Gesundheit

Wenn die Psyche den täglichen Druck nicht mehr aushält

Die moderne Arbeitswelt macht krank. Zwar verschwinden körperlich schwere Arbeiten immer mehr aus unserem Leben. Dafür wurden immer mehr Jobs prekarisiert, müssen die Beschäftigten zunehmende Unsicherheit aushalten, während ihre Arbeit selbst immer engmaschiger kontrolliert wird und einem enormen Effizienzdruck unterliegt. Deswegen taucht der Öffentliche Dienst mit Fehltagen wegen psychischer Erkrankungen ganz an der Spitze auf. Ja, der „böse Staat“.

Psychische Erkrankungen 2016 in Sachsen. Grafik: Barmer Gesundheitsreport 2017
Leben·Gesundheit

Angststörungen nahmen 2016 in Sachsen deutlich zu

Wir leben in einer Gesellschaft der Angst. Das zeigen nicht nur all die täglichen Meldungen in den gefluteten Informationskanälen, die Talkshows und die grimmigen Vorschläge der Innenminister. Das merken selbst viele Sachsen, die zwar hübsch ordentlich einen Job haben – und trotzdem ganz elementare Ängste nicht loswerden: Stress, finanzielle Sorgen, Unsicherheit, Angst vorm Krankwerden. Und etliche dieser Ängste machen krank. Die Barmer konnte dieses Jahr ein Lied davon singen.

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