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Artikel aus der Rubrik Bildung

Narren, Fürsten, Kerkermeister

Torgau als Residenzstadt der Lutherzeit, Ort der Begegnung und Wiege des leckeren Stollen

Foto: Ralf Julke

Vielleicht muss alles genau so beginnen: Als Reisender und Spaziergänger entdeckt man die prachtvollen sächsischen Städte wieder, rückt sie wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit - und dann kommen vielleicht ein paar Leute wieder auf Ideen, was man aus diesen Kleinoden in heutigen Zeiten machen kann. Aus Torgau zum Beispiel. Weiterlesen.

Schöner, bunter, kuscheliger

Tanja Osswald führt schön verständlich ein in die lebendige Kunst des Häkelns

Foto: Ralf Julke

Es ist ganz einfach, schreibt Tanja Osswald. Sie muss es wissen. Es ist nicht das erste Häkelbuch, das sie veröffentlicht. Aber bestimmt für so Manche und so Manchen das erste Häkelbuch, mit dem sie ihre ersten Schritte ins Universum der Luft-, Kett- und Fußmaschen gehen. Denn jeder fängt mal an. Und wenn in den Schulen das Fach Handarbeit gestrichen wird, lernt man es halt erst später. Weiterlesen.

Oldenburg mit Fußgängerzone, Schloss, Grünkohl und Hafen

Im Kühlen Norden stolpern über Ossietzky, Jaspers und die quälende Frage nach Freiheit und Vernunft

Foto: Ralf Julke

Zwischendurch mal nach Oldenburg? Schwierige Frage. Auch wenn man hier jenen Fürsten wiederbegegnet, die man jüngst erst in Eutin getroffen hat. Nur ist Eutin ein idyllisches Fleckchen gegen das umtriebige Oldenburg in Oldenburg, immerhin einstmals ein eigenständiger Freistaat, seit 1946 Teil von Niedersachsen. Seit 1973 Universitätsstadt. Weiterlesen.

Großvaters Geschichte, Vaters Geschichte, Julias große Liebe

Eine Sommer-Liebes-Geschichte mit Spurensuche in einem finsteren Kapitel der DDR-Geschichte

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist Verena Zeltners Buch „Kornblumenkinder“ eher ein Jugendbuch, so ein richtiges. Für Mädchen, die einfach gern hin und weg sind von wirklich schönen, romantischen Liebesgeschichten. Manche Autorinnen und Autoren füllen damit ja dicke Bücher. Bei Verena Zeltner aber kommen eigentlich noch zwei Geschichten extra dazu. Eine davon führt in die Finsternisse der DDR-Zeit, als tausende Menschen aus den Grenzgebieten rabiat umgesiedelt wurden. Anmelden und weiterlesen.

Spielvorschläge für Geburtstagsfeiern

Ein paar quietschesüße Kinder-Partys und ein paar Anregungen für Erwachsene, sich doch mal was einfallen zu lassen fürs Fest

Foto: Ralf Julke

Das mit der 100 im Titel ist ernst gemeint. Die Sozial- und Spielpädagogin Gabriele Meisner schreibt tatsächlich für alle Generationen und hat sich auch Spiele für Menschen jenseits der Kindheit ausgedacht. Und sie hört auch nicht bei 99 auf, wo die meisten Spiele ja bekanntlich ihren Schnitt machen. Eltern freilich werden sich eher über die ersten 55 Seiten im Buch freuen. Anmelden und weiterlesen.

Immer sind die Mütter schuld

Wie junge männliche Rhesusaffen früh dazu erzogen werden, Mamas Kuschelecke zu verlassen

Foto: MPI f. evolutionäre Anthropologie, Bonn Aure

"Mütter machen einen Unterschied", titelt das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zu einer neuen Nachricht aus dem Kosmos der Forscher, die eben nicht nur die Menschwerdung im Fokus haben, sondern auch die Affen genau beobachten. Kann es sein, dass sich viele menschliche Sozialisierungsprozesse auch schon bei Affen finden? Bei Rhesusaffen zum Beispiel? Anmelden und weiterlesen.

Um jeden Preis aufs Gymnasium

Mit 48 Prozent erreichte die Studienberechtigtenquote in Sachsen 2015 einen neuen Rekordwert

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Die Welt ändert sich. Und eigentlich müsste sich auch das Bildungssystem ändern, moderner werden, flexibler, poly-technischer. Aber als Sachsen 1990 das westdeutsche Bildungssystem aus den 1970er Jahren übernahm, sorgte es auch dafür, dass Bildungsentscheidungen alternativloser wurden und die Regelschule dramatisch an Qualität und Akzeptanz verlor. Anmelden und weiterlesen.

Selbst in der Suppe lecker

Eine kleine Wiederentdeckung für die vielseitig nützliche Brennnessel

Foto: Ralf Julke

Wer die großen Bücher von Grit Nitzsche durchstudiert hat, weiß, dass im Garten eigentlich nichts wächst, was nicht irgendeinen Sinn hat, zu irgendetwas nützt und nicht auch noch essbar ist. Das trifft gerade auf Pflanzen zu, gegen die ordnungsvernarrte Kleingärtner zumeist systematisch in den Krieg ziehen. Die Brennnessel zum Beispiel. Anmelden und weiterlesen.

Und was passiert jetzt? Teil 7

Herr L. bügelt jetzt endlich ein paar durchfeuchtete Aktenstücke

Grafik: L-IZ

LeserclubWollen wir jetzt mal raten, was Herr L. in diesem Moment zuerst getan hat, als ihn der schnaufende Berg von Mensch in der Bahnhofshalle beinah niedergewalzt hätte? Natürlich nicht. Für so etwas hat ein Mann mit heißen Sohlen keine Zeit. Keine Zeit gehabt, auch nicht für Schmerz, denn in der nächsten Szene sehen wir L. schon über das Bügelbrett gebeugt und im Dampf verschwunden. Er bügelt - wer hätte das gedacht - dubiose Papiere. Was für eine Aufgabe. Anmelden und weiterlesen.

Wie Herr H. zum Radikalen wurde

Der Historiker Thomas Weber demontiert die frühen Münchner Legenden des Selfmade-Nazis Adolf Hitler

Foto: Ralf Julke

2011 sorgte der Historiker Thomas Weber für den ersten Paukenschlag, als er mit „Hitlers erster Krieg“ erstmals ausführlich beleuchtete, was Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg eigentlich so trieb. Und er entsorgte damit auch gleich mal einen ganzen Stapel von Legenden, die bis heute durch die Hitler-Literatur geistern. Jetzt hat es Weber auch gleich noch für die Jahre getan, in denen aus Hitler tatsächlich erst ein Nazi wurde. Anmelden und weiterlesen.

Meinungsbildungsmacht der deutschen Medien

Der Ausspielkanal Internet hat gerade die gedruckte Tageszeitung überholt

Grafik: Landesmedienanstalten

Im Jahr 2015 ist es nun passiert: Das Internet hat die klassischen gedruckten Tageszeitungen im „Meinungsdbildungsgewicht“ überholt. Dieses Gewicht wird regelmäßig im Rahmen des Medienkonvergenzmonitors von TNS Infratest für die Landesmedienanstalten ermittelt. Die freuen sich immer, dass das deutsche Fernsehen immer noch als dicker Klops die Meinungsmacht Nr. 1 ist. Nicht bei allen. Anmelden und weiterlesen.

Wo 929 alles anfing

Meißen an einem Tag mit Porzellan, Wein, Albrechtsburg, Dom, aber ohne Stern-Combo

Foto: Ralf Julke

Schon erholt vom Ausflug nach Bern? Jetzt machen wir es mal einfach: Diesmal geht es nach Meißen. Uwe Winkler hat die Stadt, in der Sachsen im Grunde zwei Mal (929 und 1990) geboren wurde, besucht und in einen Tag gepackt, was man sich auf Schusters Rappen so erlaufen kann. Und Meißen gehört nun einmal zum Juwelenschatz der historisch bewahrten sächsischen Städte. Anmelden und weiterlesen.

Wenn die eigenen Gefühle tief unterm Panzer stecken

Majas langer und tränenreicher Weg aus dem Missbrauchs-Trauma zu einem neuen, lebendigen Ich

Foto: Ralf Julke

Vor einem Jahr sorgte Annett Leander mit ihrer wütenden Kindheitserinnerung „Umarme mich – aber fass‘ mich bloß nicht an“ im Einbuch Verlag für richtig Aufmerksamkeit. Das Thema hatte es ja in sich: Missbrauch in der Familie. Doch sexueller Missbrauch findet nicht nur in von Alkohol gezeichneten prekären Familienverhältnissen statt. Und die Folgen sind immer heftig. Anmelden und weiterlesen.

Neues Regjo-Heft beschäftigt sich mal mit Netzwerkerei

Die alten Vernetzungen reichen nicht mehr, um die Region Mitteldeutschland zum Laufen zu bringen

Foto: Ralf Julke

Es ist eines der wichtigsten Themen, die für die Region Mitteldeutschland auf der Tagesordnung stehen: Vernetzung. In einem Regjo-Heft vor einem Jahr hat es sich schon mal angedeutet, jetzt haben es die Magazin-Macher versucht, thematisch zum Leitthema ihres neuen Heftes zu machen. Aber gibt es überhaupt einen Journalisten, der sich mit dem Thema auskennt? Anmelden und weiterlesen.

Wachtelbohnen, Adshika und unbedingt noch ein schönes Glas Rotwein

Ein kleiner Ausflug in die Küche des geheimnisvollen Kolchis

Foto: Ralf Julke

Warum werden die Abchasen eigentlich so alt? Warum gibt es gerade in diesem Landstrich an der Ostküste des Schwarzen Meeres so viele 100jährige? Liegt es am Klima, das hier zwischen den Westausläufern des Kaukasus und dem Meer besonders gesund ist? Oder liegt es tatsächlich an der Küche? Oder gar an der Gastfreundschaft? Die Küche zumindest ist eine besondere. Anmelden und weiterlesen.

Eine Stadt platzt aus allen Nähten

Die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“: Leipzig hat Wachstumsschmerzen

Foto: L-IZ

Die neue „Leipziger Zeitung“ liegt seit Freitag, 13. Mai, an vielen Verkaufsstellen in der Stadt aus. Ein Lesepaket für alle, die ihr Leipzig noch ernst nehmen und keineswegs glauben, dass es ein Kleingarten, eine missratene Party oder eine Dauerwerbeschleife ist, sondern eine Aufgabe. Eine echte Herausforderung, in die man investieren muss. Aber wie macht man das, wenn die Einnahmen auf Kleingartenniveau sind? Weiterlesen.

Gegen dummen Nationalismus hilft nur die kritische Vernunft

Evelyn Rolls vehementes Plädoyer für Europa und einen Aufstand der überzeugten Europäer

Foto: Ralf Julke

Es sind nicht nur Franzosen, die jetzt so langsam richtig wütend werden über die Untätigkeit und Unfähigkeit der europäischen Politiker, die aktuellen Krisen zu lösen und die Politik für den Kontinent wieder menschlich zu machen. Mit Evelyn Roll meldet sich jetzt auch eine deutsche Journalistin und Politologin zu Wort. Denn was sie sieht, ist die Zerstörung einer hart erkämpften Vision durch eine nationalistische Minderheit. Anmelden und weiterlesen.

Bären, Brunnen, Eidgenossen

Die Schweiz kompakt im rauschenden Bogen der Aare

Foto: Ralf Julke

Hauptstädte sind etwas Seltsames. Sie neigen dazu, zur Essenz ihres Landes zu werden. Geschichte verdichtet sich, auch weil sich repräsentative Bauten und Museen ballen. Und manchmal wirken gerade die Hauptstädte wie herausgeputzte Denkmale der Sicht aufs eigene Gewordensein: Bern zum Beispiel, das Hauptstädtchen der Schweiz. Anmelden und weiterlesen.

Hinter Bauplanen verschwunden

Reger-Gedenktafel kann an Regers Todestag noch nicht am Rossplatz montiert werden

Foto: Stadt Leipzig

Das mit der Gedenktafel für Max Reger am Ort seines frühen Todes, das wird leider nichts. Die LWB sanieren ausgerechnet jetzt, da Max Regers 100. Todestag begangen wird, das Gebäude, wo die Gedenktafel angebracht werden soll. Original ist das Gebäude natürlich nicht mehr. Wo 1916 das Hotel Hentschel stand, stehen heute die Ringbauten aus den 1950er Jahren. Anmelden und weiterlesen.

„Unser Gedächtnis ist nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft gemacht“

Roland Benoit erforscht am CBS, wie wir unsere eigene Erinnerung schaffen oder auch nicht

Grafik: Myriam Benoit

Eigentlich forscht das Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften direkt auf dem Nachbarfeld des ebenfalls in Leipzig heimischen MPI für evolutionäre Anthropologie. Die einen erforschen, wie wir zum Menschen wurden, die anderen beschäftigen sich mit dem, was uns zu Menschen macht: unserem Gehirn, diesem komischen Gedächtnis- und Planungsapparat. Anmelden und weiterlesen.