Ganz unbekannt ist Anne Dorn als Lyrikerin nicht. Aber trotzdem feiert die 1925 in Wachau bei Dresden Geborene mit 86 eine Premiere: Erstmals erscheinen ihre Gedichte in einem eigenen Band - und das noch als Nummer 1 der Reihe "Neue Lyrik", die im Poetenladen erscheint. Ein Auftakt in Quittegelb. mehr…
Er war nur sechs Jahre in Leipzig. Am Ende war ihm Leipzig zu laut und zu groß. 1886 verließ der Mathematiker Felix Klein die binnen sechs Jahren von 149.000 auf über 170.000 Einwohner gewachsene Stadt Richtung Göttingen. Leipzig, so schreiben etliche Lexika, sei der Höhepunkt seiner mathematischen Karriere gewesen. Ansonsten sei er eher ein Organisationstalent gewesen. mehr…
Warum 299? Warum nicht 111 oder 333? - Dieses Buch ist ein Rätsel. Das Vorhaben ist edel. Hilfreich sei der Mensch. Und das Gedränge im Kölner Dom und der Dresdner Frauenkirche ist wohl nicht nur Dirk Klingner manchmal zu eng. Der Kölner Dom kommt trotzdem drin vor - als Nummer 130. mehr…
Nel Arta alias Cornelius Artjens hat ein Problem. Sie ist ein bisschen außer Rand und Band. Verständlich nach ihrem recht turbulenten Ausflug nach Brasilien, wo sie ihre Geschlechtsumwandlung eigentlich perfekt machen lassen wollte. Aber billig ist auf dem Markt der Geschlechtsumwandlungen mordsgefährlich. Und das Abenteuer endet keineswegs mit der geglückten Rückkehr nach Deutschland. mehr…
Für das Sachbuch des letzten Herbstes erhält der renommierte britische Historiker Ian Kershaw den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2012. In „Das Ende“ zeichnet Kershaw nach, wie und warum die Deutschen in ihrer Mehrheit 1944/45 die „Fahrt in die allumfassende nationale Katastrophe“ tätig mitmachten. mehr…
Opposition im Dritten Reich? Gar noch in Leipzig? Das ist ein Thema, das so mancher Leipziger vielleicht nur von Erzählungen der eigenen Großeltern kennt. Historiker Alexander Lange nahm sich des Themas "Leipziger Meuten" an und schildert im L-IZ-Interview, um was es sich bei den "Leipziger Meuten" handelte. mehr…
Seit dem 30. Januar 2012 ist im Leipziger Schulmuseum die Ausstellung „Die Leipziger Meuten - Jugendopposition 1933 - 1945“ zu sehen. Projektleiter Alexander Lange schlug bei der Ausstellungseröffnung den Bogen in das Sachsen unserer Tage. Ob die Jugendopposition gegen das NS-Regime von manchem heute das Etikett „extremistisch“ angeheftet bekäme, stellt der Historiker als Frage in den Raum. mehr…
Mit dem Mädchen Suranyi ruht auf dem Leipziger Ostfriedhof ein Opfer der NS-Judenverfolgung. Anhand der Akten des Internationalen Suchdienstes ITS lässt sich nun die Verfolgungsgeschichte seiner Mutter dokumentieren. Eva Suranyi war Häftling im Frauen-KZ Schönau. Ein Erinnern an den Ort in der heutigen Parkallee findet weitere Unterstützer. mehr…
Die Stadtverwaltung hat ihre Eckpunkte zur Schulentwicklungsplanung überarbeitet. Die neue Schulnetzplanung trägt den steigenden Schülerzahlen durch eine Erhöhung der Kapazitäten bei den Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien Rechnung. Aber nun ist auch deutlicher, welche Gelder gebraucht werden, um die Planung auch umsetzen zu können. Höchste Zeit, findet die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ute Köhler-Siegel. mehr…
300 Millionen Euro muss Leipzig in den nächsten Jahren in die Sanierung, den Um- und Neubau von Schulen investieren, um überhaupt den steigenden Bedarf aufzufangen, der sich aus den gestiegenen Geburtenzahlen der letzten zehn Jahre ergibt. Einige Schulstandorte sind schon jetzt Brennpunkt der Entwicklung. Ein paar Fragen an den zuständigen Bürgermeister, Prof. Thomas Fabian. mehr…
Die Weichenstellung für das Leipziger Schulnetz der kommenden 20 bis 30 Jahre rückt immer näher: Im März soll der Stadtrat über den zweiten Entwurf des Schulentwicklungsplans entscheiden, der in Teilen Vorschläge aus dem ersten Entwurf konkretisiert, in Teilen aber auch über Bord geworfen hat. Im Leipziger Osten heißt es daher zweimal Aufatmen, während die Stadt am Suchen ist – nach Geld und Platz. mehr…
Die Förderpraxis des sächsischen Kultusministeriums für Schulbauten sorgt für Wirbel. Eine Anfrage der Leipziger Landtagsabgeordneten Holger Mann und Dirk Panter (beide SPD) brachte an den Tag, dass von einer Gleichbehandlung der Kommunen bei der Antragstellung keine Rede sein kann. Während die Landeshauptstadt Dresden 147 Millionen der von 2006 bis 2011 gewährten 759 Millionen Fördermittel erhielt, bekam Leipzig nur 31 Millionen. mehr…
Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Das ergab eine Untersuchung, an der auch Forscher des Umweltforschungszentrums Leipzig/Halle beteiligt waren. mehr…
Wissenschaftler aus Polen, Tschechien und Deutschland wollen künftig enger grenzüberschreitend bei der Erforschung der Ursachen von Luftverschmutzung zusammenarbeiten. Dies vereinbarten 20 Forscher verschiedener Institute auf einer Fachtagung am 19. Dezember in Leipzig. mehr…
Demenzerkrankungen gehören zu den großen Problemen einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Die am häufigsten auftretende Form ist die Alzheimer-Erkrankung, die meist im Alter von über 60 Jahren beginnt. In der Regel geht der Krankheit eine Phase leichter kognitiver Beeinträchtigungen voraus, die allerdings die Lebensqualität der Betroffenen noch nicht einschränkt. mehr…
Es war eine Sensation, als ein Team um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig im Dezember 2010 das Kerngenom eines mindestens 30.000 Jahre alten Fingerknochens aus der sibirischen Denisova-Höhle sequenzierte und eine neue Urmenschenart identifizierte. mehr…
Die einen haben's schon, die anderen wollen es noch. Während man sich am Kap Zwenkau über die Einrichtung eines leistungsfähigen Breitbandnetzes durch den Kommunikationsdienstleister Envia-Tel geeinigt hat, befindet man sich in Markranstädt noch auf einem langen Weg hin zu schneller elektronischer Kommunikation. Der Weg soll durch die Breitband-AG verkürzt werden. mehr…
Vom 30. März bis 1. April findet in Dresden die erste Schülerzeitungs-Akademie statt. Initiator ist der Verein Jugendpresse Sachsen e.V. Die L-IZ sprach mit der Landesvorsitzenden Isabell Modla und ihrer Stellvertreterin Susann Kriegsteiner sowie Fabienne Kinzelmann, der Projektleiterin der Schülerzeitungs-Akademie. Sie erzählen über das Werden von Schülerzeitungen, ihren Potentialen und ihren persönlichen Weg zum Journalismus. mehr…
Wo fängt guter Journalismus an? Die erste sächsische Schülerzeitungs-Akademie will im Haus der Presse in Dresden diese und weitere Fragen beantworten helfen. Die Jugendpresse Sachsen veranstaltet das Ereignis, das an einem Wochenende Ende März in Dresden stattfindet. Erwartet werden 100 Nachwuchs-Journalisten, die sich vom 30. März bis 1. April 2012 austauschen können. mehr…
Das neue Jahr ist 20 Tage jung und der Zoo Leipzig freut sich über ein neues Baby. Website heißt es. Der Zoo hat seinen Internetauftritt zum neuen Jahr relauncht und so ungefähr auch das gemacht, was er auch auf seinem Gelände an der Pfaffendorfer Straße gemacht hat: angebaut, zugebaut, erneuert. "Der Neustart ist perfekt", freut sich Zoodirektor Jörg Junhold. mehr…