Artikel aus der Rubrik Bildung

Die freudsche (Un-)Lust im Hosentaschenformat

Das erste Schweinevogel-Bändchen im Piccolo-Format

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich ist dieses Heftchen eine kleine Zeitreise. Eine extra für Schweinevogel-Freunde. Ein Geburtstagsgeschenk ist es irgendwie auch. Denn dieses Urvieh wird in diesem Jahr tatsächlich schon 30 Jahre alt, auch wenn es sich wie ein Dreizehnjähriger benimmt, der irgendwie in einer opulenten Null-Bock-Phase festhängt. Und das auch noch im Piccolo-Format. Weiterlesen.

Ein Büchlein für die Thomaskirche

Sechs bilderreiche Kapitel zur Kirche des berühmtesten aller Thomaskantoren

Foto: Ralf Julke

Die Leipziger Thomaskirche ist eine Marke. Nicht nur durch den hier beheimateten Thomanerchor und den legendären Thomaskantor Johann Sebastian Bach, auch durch das große Bemühen, in der Leipziger Stadtgesellschaft streitbar im Gespräch zu bleiben. Immerhin weiß man hier, dass der Kirchenbau ein wichtiges Stück der Leipziger Stadt- und Kulturgeschichte repräsentiert. Anmelden und weiterlesen.

Ein kontrollsüchtiger Freistaat

Sachsens Hochschulen konnten 53 Millionen Euro einfach nicht abrufen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan kann eine Sache auch so kompliziert machen, dass die Geldempfänger nur noch mit dem Abarbeiten bürokratischer Auflagen beschäftigt sind und die Gelder zur Hälfte liegenbleiben. So geschehen den Geldern, die bei der BaföG-Novelle des Bundes frei wurden und die man eigentlich direkt an die Hochschulen hätte ausreichen können. Aber in Sachsen wird gern alles dirigiert und kontrolliert. Weiterlesen.

Eine kluge These, aber leider nicht ganz stimmig

Wie die Schießpulvertechnologie den Europäern half, die Welt zu unterjochen

Foto: Ralf Julke

Der Titel klingt spannend, die Frage überzeugend. Denn wer sich die Weltgeschichte anschaut, der wundert sich ja tatsächlich: Warum haben ausgerechnet die Europäer mit ihren winzigen Staaten ein halbes Jahrtausend lang die Welt kolonialisiert und teils viel reichere und kulturvolle Länder erobert und beherrscht? Steckt dahinter vielleicht ein Gesetz? Dutzende Wissenschaftler haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forensiker kurz vor einem Ausflug nach Neuseeland

Mit Marcus Schwarz wirkt in Leipzig auch einer von vier forensischen Entomologen der Bundesrepublik

Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

Leipzig hat auch einen. Einen richtigen forensischen Entomologen. Davon gibt es nicht viele in Deutschland. Vier Stück, meint die Uni Leipzig. Der berühmteste ist ein gewisser Mark Benecke, von dem einige Bücher im Leipziger Militzke Verlag erschienen. Aber Leipzig hat selbst einen forensischen Entomologen. Aber der fliegt jetzt erst einmal nach Neuseeland. Anmelden und weiterlesen.

Der wachsende Zorn in Zeiten der allgegenwärtigen Horrorclowns

Schwarwels neuer Karikaturenband „Die Alternative zu Fakten“

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht nur ein neues Buch für Freunde des echten Schwarwel-Stils. Es ist auch nicht nur ein Schnelldurchlauf durch den Wahnsinn der Jahre 2016/2017. Es ist – wie auch schon die fünf vorhergehenden Karikaturenbände des Leipziger Zeichners – ein dickes, fettes Obacht-Schild. Denn der Rinderwahnsinn der Zeit hat eine Menge mit der Quotenhatz moderner Medien zu tun. Man kann ihr nicht entkommen. Weiterlesen.

Weltmeteorologietag am 23. März

Leipziger Forscher will die Zahl der Wassertropfen in den Wolken ganz genau wissen

Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Wie viele Wassertropfen befinden sich in einer Wolke? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder interessiert, sondern auch Wissenschaftler. Erst recht die aus Leipzig. Denn Leipzig ist – so stellt es die Universität Leipzig mal ganz trocken fest – das „internationale Zentrum der Wolkenforschung“. Grund dafür ist das Institut für Troposphärenforschung. Und einer will es jetzt ganz genau wissen: Prof. Dr. Johannes Quaas von der Uni Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Vom Verlieren und Wiederfinden

Das abenteuerliche Leben einer Brotdose und die beiläufige Frage nach dem Wert der Dinge

Foto: Ralf Julke

Wer Vater ist, der kann was erleben. Und er wird irgendwann ein begnadeter Logistiker. Denn das muss einer werden, der sich kümmert, wenn die Kinder in die Schule kommen. Schule ist heutzutage vor allem eine Materialschlacht. Und ein logistischer Kraftakt. Das wissen auch die Kinder, wenn sie jeden Tag ihren Container in die Schule schleppen. Wenn sie Glück haben, steckt eine liebevoll gepackte Brotbüchse drin. Sächsisch: Brotschie. Anmelden und weiterlesen.

Noch ein erhellender Briefwechsel aus finsterer Zeit

Wie funktioniert ein Justizbeamter in einer völlig durchherrschten Gesellschaft?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist wohl wirklich so: Erst die Enkel arbeiten auf, was den Großeltern passiert ist. Die Kinder sind noch selbst zu sehr betroffen. Deswegen kommt jetzt der dritte Briefwechsel aus der NS-Zeit in einem hiesigen Verlag heraus. Scheinbar etwas anders als jene Briefwechsel „kleiner Leute“, die im Sax Verlag erschienen sind. Auch Wieland Menzel wurde auf dem Dachboden fündig. Weiterlesen.

Ein handliches Büchlein nicht nur fürs Reformationsjahr

Auf dem Lutherweg eine der schönsten Landschaften Sachsens entdecken

Foto: Ralf Julke

Das Jahr der Jahre ist heran – 2017, der Höhepunkt in der Luther-Dekade, Jubiläum des Thesenanschlags. Und überall in Lutherland laufen ältere Herren in schwarzen Talaren herum und geben begeisterten Touristen ein Gefühl von 1517. Lauter Luthers überall. Auch auf dem Lutherweg, den es als Extra-Route seit 2015 auch in Sachsen gibt. Man kann ihn mit touristischem Heißhunger bereisen. Anmelden und weiterlesen.

Kairoer Kolossalstatue unter die Lupe genommen

Es war doch nicht Ramses II., sondern Pharao Psammetich I.

Foto: Universität Leipzig

So schnell kann es gehen, da ist ein falscher Name in der Welt. Dabei lag es so nahe, in der so sensationell gefundenen Kolossalstatue im einstigen Bereich des Ramsestempels in Heliopolis den berühmten Ramses II. zu vermuten. Doch ein Name auf der Statue, die der Leipziger Ägyptologe Dr. Dietrich Raue in Kairo ausgegraben hat, deutet auf einen anderen großen Pharao hin. Anmelden und weiterlesen.

Die Sache mit Süßigkeiten und den gesunden Gemüsen

Die wilden Zwerge lernen was über Eigensinn, Beharrlichkeit und die Verwirrung von Erwachsenen

Foto: Ralf Julke

Irgendetwas hat Frau Grümm wohl falsch gemacht. Jedenfalls droht der Schulausflug der Klasse 2 c zu einer richtigen Katastrophe zu werden. Zwar ist das Ziel für die Schulzwerge (die Liebhaber der Reihe auch schon als Kindergartenzwerge kennengelernt haben), ein richtig aufregendes: eine echte Burg. Aber schon bei der Ankunft erfahren die Zwerge: Hier dürfen sie eigentlich nichts. Anmelden und weiterlesen.

Plauen, Leipzig, Berlin und das tragische Ende in den Mühlen des NS

Zum ersten Mal würdigt eine opulente Werkausgabe den Künstler Erich Ohser, den fast jeder als e. o. plauen kennt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, ein runder Geburtstag ist nicht der Grund für dieses dicke Buch, das sich nicht nur Freunde der „Vater und Sohn“-Geschichten mit Freude ins Regal stellen werden. Manche werden durch das Buch erstmals erfahren, dass hinter dem Pseudonym e. o. plauen ein Mann namens Erich Ohser steckt. Und dessen Karriere begann – natürlich, wo sonst? – in Leipzig. In einer Zeit, als hier noch Karrieren starteten. Weiterlesen.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 41

Eine Stadt zwischen Friedensbotschaft und inszenierter Gewalt

Foto: LZ

Für alle LeserSie ist da. Sie liegt an Kiosken, in Szene-Lokalen, in Bahnhofsbuchhandlungen, in Kaufhallen - in den ersten Spätis noch heute Abend: die neue „Leipziger Zeitung“, überbrandet schon vom kommenden Samstag, dem 18. März, von dem einige Leute wollen, dass er wie der 12. Dezember 2015 wird. Wieder planen organisierte Rechtsradikale, irgendwie in Richtung Connewitz zu marschieren, rüsten Autonome auf. Und auch die Polizei hält sich nicht gerade zurück. Weiterlesen.

Sprache ist kein heiliger Schrein

Lauter 10-Minuten-Dinger, die Kinder zum Denken, Fabulieren und Ausprobieren anregen

Foto: Ralf Julke

Wenn Bücher sich gut verkaufen, dann machen sich Verlage irgendwann Gedanken, ob es die Titel dann auch mal in etwas preiswerteren Paperbacks gibt. Sogar Kinderbuchverlage. Einen Erfolgstitel aus dem Jahr 2013 hat jetzt auch der Klett Kinderbuchverlag als Paperback aufgelegt. Für Jungen und Mädchen, die so eine Ahnung haben, dass das Leben vor allem aus lauter guten Geschichten besteht. Anmelden und weiterlesen.

HTWK stellt Studie zu intelligent vernetzter Beschaffung und Logistik vor

Ist das schon Industrie 4.0 oder ist wieder mal der Roboter Vater des Gedankens?

Foto: HTWK

Da entwickelt sich was. In kleinen Schritten. Zumindest hat Prof. Holger Müller das Gefühl. Er ist Professor für Supply Chain Management an der der HTWK Leipzig, also so etwas wie Professor für Beschaffungsketten in der Wirtschaft. Es könnte durchaus ein Teil von „Industrie 4.0“ sein: die zunehmende Nutzung von intelligenten Systemen im Einkauf. Aber die meisten Unternehmen sind da nicht ganz so euphorisch. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem legendären Heliopolis

Leipziger Ägyptologe hofft noch auf weitere Fragmente des Kolosses von Heliopolis

Foto: Dr. Dietrich Raue/ Universität Leipzig

Es ist der Fund seines Lebens. Anfangs ging es nur um die Ermittlung von ein paar historischen Umfassungsmauern. Aber dann stieß das Grabungsteam um Dr. Dietrich Raue und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptischen Antikenministerium im Kairoer Tempelbezirk Heliopolis auf mehr, als sie erwartet haben. Und seit ein paar Tagen macht der jüngste Fund von sich Reden: eine riesige Statue, die wohl den legendären Pharao Ramses II. darstellt. Anmelden und weiterlesen.

Rückgang bei der Zahl der Studienanfänger in Sachsen

Besonders in den Geisteswissenschaften ist der Rückgang der Studierendenzahl auffällig

Foto: Alexander Böhm

Das Fazit lautet eigentlich: Die Zahl der Studierenden an Sachsens Hochschulen geht vorerst nicht wirklich auf das Niveau zurück, mit dem unter der CDU/FDP-Koalition die Kürzungsbeschlüsse für die Hochschulen gefasst wurden. Auch wenn sie 2016 leicht fielen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Anmelden und weiterlesen.

Eine kleine Kampfansage an falsche Christen und Moralapostel

Heiner Geißlers Fragen zum Christsein in einer Welt mit einem völlig unberechenbaren Gott

Foto: Ralf Julke

Da wundert man sich, dass in erstaunlich vielen Schriften zur Religion immer wieder gemutmaßt wird, die Atheisten hätten irgendwie ein Problem mit dem Sinn des Lebens, ohne Gott und Glauben würde ihnen ein Halt im Leben fehlen. Und dann kommt dieser nach wie vor ungemein kluge und nachdenkliche Heiner Geißler daher, und stellt nüchtern fest: Das Problem haben eigentlich die Christen. Und es ist gar nicht neu. Anmelden und weiterlesen.