Artikel aus der Rubrik Bildung

Karl-Vogel-Straße, Gorkistraße, Weißeplatz

Zwei Leipziger Schulen gehen 2016 ans Netz, eine wird 2017 fertig

Foto: Ralf Julke

Die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ute Köhler-Siegel, wurde schon recht deutlich, als sie in der letzten Woche warnte: Viele Eltern werden richtig verärgert sein, wenn sie Anfang Juni erfahren, auf welcher Schule ihr Kind im neuen Schuljahr einen Platz bekommen hat. Gerade in der Mitte der Stadt ist der Bedarf mittlerweile so hoch, dass er mit den hier vorhandenen Schulen nicht mehr abzudecken ist. Weiterlesen.

Leipziger Schulbaudilemma

Allein die für 2013 und 2014 geplanten Maßnahmen werden 17,6 Millionen Euro teurer als geplant

Foto: Ralf Julke

Was für ein Eiertanz: Via LVZ hauen CDU-Stadträte den Lukas, versuchen den für Schulen zuständigen SPD-Bürgermeister Thomas Fabian für alles verantwortlich zu machen, was im Leipziger Schulbauprogramm derzeit klemmt. Dabei müsste auch der CDU-Fraktion klar sein, dass man mit 20 Millionen Euro im Jahr keine 30 Millionen ersetzt. Denn 30 Millionen Euro müsste Leipzig jedes Jahr eigentlich für seine Schulen ausgeben. Weiterlesen.

Unter Bankern. Eine Buchbesprechung in zwei Teilen (2)

Wenn Amoralität die Demokratie zerfrisst

Foto: Ralf Julke

Aber wurde die Entwicklung zu immer riskanteren Finanzprodukten bewusst so eingeleitet? War kriminelle Energie am Werk, fragt sich Joris Luyendijk in seinem Buch "Unter Bankern" immer wieder. Denn damit, die Banker einfach alle zu Bestien zu erklären, wollte er sich nicht zufrieden geben. Ein Thema beunruhigte ihn schon frühzeitig: Das war das alles umfassende Schweigen rund um die Banken. Weiterlesen.

Unter Bankern. Eine Buchbesprechung in zwei Teilen (1)

Regiert die Gier die Londoner City oder ist es viel schlimmer und niemand sitzt im Cockpit?

Foto: Ralf Julke

Warum kam es 2008 zum Beinahe-Crash des internationalen Finanzsystems, zu dem, was wir heute so lax "die Finanzkrise" nennen? Was ist da passiert? Waren Zocker, Spinner, Ganoven dran schuld? Übermütige Banker, die sich an keine Regeln mehr halten? Joris Luyendijk, studierter Ethnologie und Journalist aus den Niederlanden wollte es gern wissen. Der "Guardian" machte es möglich. Weiterlesen.

Der Begleitband zur Ausstellung "1015. Leipzig von Anfang an"

Wie Leipzig sich im 12. Jahrhundert zur Stadt mauserte

Foto: Ralf Julke

Ja, wie denn nun? Ist das nun eine revolutionäre Ausstellung zur 1.000-jährigen Leipziger Stadtgeschichte oder nicht? Gibt's was Neues zu sehen oder ist es nur der alte Klumpatsch aus Wustmanns Zeiten? - Wer große Schatzfunde und sensationelle Neudatierungen erwartet, wird natürlich enttäuscht sein. Der Begleitband nimmt mit in die wissenschaftliche Puzzle-Arbeit auf 1.000-jährigem Grund. Anmelden und weiterlesen.

Grundstein für die Grundschule an der Sebastian-Bach-Straße gelegt

2016 soll die neue Grundschule im forum thomanum bezogen werden

Foto: forum thomanum Leipzig e.V.

Es war ein langer, zuweilen zäher Kampf um die geplante Grundschule für das forum thomanum. Dass im direkten Umfeld des Thomasalumnats neben dem schon existierenden Thomas-Gymnasium auch eine Kita und eine Grundschule entstehen sollten, das stand schon 2010 fest. Da wurde die Grundschule sogar eröffnet - als Provisorium in Gohlis-Nord. Am Freitag konnte nun endlich der Grundstein gelegt werden. Anmelden und weiterlesen.

Fotografien aus dem Leipzig der Zwanziger Jahre

Leuchtende Nächte, brodelnde Messen, Armenküche, Moderne und die aufreißenden Gräben der Politik

Foto: Ralf Julke

Es gibt ein Leipzig, das in der heutigen Selbstwahrnehmung der Stadt kaum vorkommt: Das ist das Leipzig der Zwanziger Jahre, der "Goldenen Zwanziger", wie sie gern genannt werden, obwohl sie für die meisten Leipziger nicht golden waren. Dabei war Leipzig in diesen knapp 15 Jahren so lebendig, modern und konfliktreich wie selten in seiner Geschichte. Aber die Fotografen - wo waren sie? Anmelden und weiterlesen.

Die Friedliche Revolution als App fürs Handy

Per QR-Code kann man sich jetzt in Leipzigs City direkt in die Brennpunkte des 89er Herbstes einhören

Foto: Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"

Die metallenen Stelen, die das Bürgerkomitee Leipzig e. V. überall in der Innenstadt aufgestellt hat, kennt fast jeder. Zumindest jeder, der mit offenen Augen durch die Straßen läuft, auch mal stehen bleibt, die schwarz-weißen Fotos anguckt und den Text kurz liest. Denn die Säulen markieren wichtige Schauplätze des Herbstes 1989. Seit Mittwoch, 20. Mai, kann man diese Schauplätze auch digital abrufen - per App. Anmelden und weiterlesen.

Nase voll von 2014

Schwarwel legt seinen vierten Karikaturenband “Die Macht der Bilder” vor

Foto: Ralf Julke

Schon wieder anderthalb Jahre rum? Seit diesem Knacks, der auf einmal mitten durch die deutsch-amerikanischen Beziehungen ging? Schwarwel war das damals einen Titel wert: "Zu Besuch bei Freunden" hieß sein Buch mit den gesammelten Karikaturen des Jahres. Die Freundschaft ist noch immer angeknackst. Und das Jahr 2014 war noch schlimmer als das davor. Es ist erschütternd. Anmelden und weiterlesen.

Ein Tag in der Hansestadt Lübeck

Eine kleine Reise zu den Buddenbrooks, Willy, Günter und den Marzipanbäckern

Foto: Ralf Julke

Nachdem nun alle in Regensburg waren und sich dort köstlich mit den Kirchen amüsiert haben, geht es mit diesem neuen Ein-Tag-Stadtrundgang aus dem Lehmstedt Verlag rauf in den Norden, in die alte Hansestadt Lübeck. Diesmal gibt's nur fünf Kirchen und einen Dom auf der Rundwanderung. Dafür soviel Weltliteratur, dass der Leipziger nur staunen kann. Anmelden und weiterlesen.

Die Nr. 2 aus dem Liesmich Verlag: Ein Gangster-Roman

Philippe Smolarski: Die halsbrecherische Reise des Ganoven Fayvel ins Warschauer Getto und wieder raus

Foto: Ralf Julke

Man denkt zwar an eine Trickfilmfigur, wenn man den Titel liest. Aber es geht in Philippe Smolarskis Debüt-Roman nicht um eine Kindergeschichte, eher um einen Versuch, die Grauen des Nazi-Reiches einmal im Gewand einer völlig unerwarteten Literaturgattung zu erzählen: der des Ganoven-Romans. Denn Fayvel alias Pavel alias Paul ist ein Ganove. Ein richtiger. Und ein jüdischer noch dazu. Anmelden und weiterlesen.

Gymnasium ist die sächsische Regelschule

Anteil der Abiturienten erreichte 2014 fast 46 Prozent des entsprechenden Jahrgangs

Foto: Ralf Julke

Da kann die Wirtschaft eigentlich nicht meckern: Die Zahl der Studienberechtigten in Sachsen steigt zwar. Und das hat gute Gründe. Aber nur jeder vierte Abiturient beginnt auch ein Studium. Die klugen Köpfe gehen der Wirtschaft also gar nicht verloren. Aber wer in Sachsen nicht ganz doof ist, der geht aufs Gymnasium. Die Oberschule in der derzeitigen Form ist als Regelschule nicht attraktiv. Anmelden und weiterlesen.

Zehn Jahre Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie

IZI Leipzig: Wenn Grundlagenforschung zum wirtschaftlichen Erfolg wird

Foto: Matthias Weidemann

Für den einen oder anderen Zeitgenossen ist die forschende Wissenschaft ein Buch mit sieben Siegeln. Das liegt oft auch daran, dass gerade in der Grundlagenforschung die Ergebnisse in der praktischen Anwendung oft in ferner Zukunft liegen, wenn sie überhaupt zum Tragen kommen. Ganz anders ist das bei praxisorientierter Forschung. Hier gilt es eher, Projekte wirtschaftlich rentabel umzusetzen. So wie beim Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) neben der BioCity Leipzig, das im 10. Jahr seines Bestehens auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken kann. Anmelden und weiterlesen.

Exkursion ohne Fontane und Liebknecht

Leipzig jetzt mal in russischem Tempo: Dawei! Dawei!

Foto: Ralf Julke

Was macht man in Zeiten, in denen es zwischen EU und Russland nun schon seit Monaten kriselt, der Konflikt in der Ukraine schwer durchschlägt auf wirtschaftliche und politische Beziehungen? - Man setzt ein Zeichen - ganz auf Leipziger Art - und veröffentlicht einen Stadtführer, der seit 2007 auf Deutsch vorliegt, nun auch mal auf Russisch. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig ist auch drin

Ein PWC-Versuch, den digitalen Stand der deutschen Städte zu ergründen

Screenshot: L-IZ

Nachtigall, ick hör dir trapsen. Die Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) hat ein neues Ranking erstellt. Oder besser: erstellen lassen. Man hat ein Marktforschungsinstitut beauftragt und die Uni Bonn den ganzen Bembel auswerten lassen. Punkte wurden vergeben. Und am Ende gab es so eine Art Prozentwertung. Leipzig taucht auch drin auf - auf Platz 6. Hinter Bonn und Düsseldorf. Anmelden und weiterlesen.

Wer jammert, ist hier wirklich falsch

Frank Bröker versucht, endlich mal die Wahrheit über Eishockey zu enthüllen

Foto: Ralf Julke

Zwei Bücher zum Eishockey hat Frank Bröker schon vorgelegt. Eigentlich ist er Gitarrist bei den Russian Doctors, kümmert sich auch ein bisschen um die wachsende Pratajev-Bibliothek. Aber aus Meppen hat der Wahl-Leipziger seine Begeisterung fürs Eishockey mitgebracht und ist bekennender Anhänger der Icefighters Leipzig. Nun hat er noch eins draufgepackt. Anmelden und weiterlesen.

Was feiert Leipzig eigentlich 2016?

Gottfried Wilhelm Leibniz: 350 Jahre Abschied für ein junges Universalgenie

Foto: Ralf Julke

Zuletzt soll er nicht mal böse gewesen sein, dieser Gottfried Wilhelm Leibniz. Zumindest zitiert das Leipziger Kulturdezernat aus einem Brief, den Leibniz 1708 an Adam Rechenberg schrieb: "Ich freue mich, dass unser Leipzig, nachdem es sich aus sehr schweren Zeiten wieder empor gearbeitet hat, in neuer Blüte steht. Ich liebe es, wie es sich für die Heimat geziemt, und habe nicht das Gefühl, dass sie gegen mich undankbar war.“ Anmelden und weiterlesen.

Bildungsgerechtigkeit geht anders

Sachsens Grüne fordern eine Bildungsempfehlung, die Kindern wirklich Bildungswege öffnet

Foto: Marko Hofmann

Nicht nur in Leipzig gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Grundschulen im Stadtgebiet, was die Bildungsempfehlung für Gymnasium oder Oberschule betrifft. Selbst innerhalb Sachsens gibt es unerklärliche Unterschiede. Und die Grünen-Abgeordnete Petra Zais fragt sich, ob das Land auf diese Weise einfach die Schulbelegungen steuert. Anmelden und weiterlesen.

Ein Tag in Regensburg

Gibt’s denn in Regensburg nichts als lauter Kirchen?

Foto: Ralf Julke

Wahrscheinlich braucht man eine besondere Begeisterung für Kirchen, wenn man mal nach Regensburg fahren möchte. In neun Kirchen schleppt Kristina Kogel die Teilnehmer ihres Rundgangs "Regensburg an einem Tag". Weitere sechs Kirchen passiert man dabei. Und ihr eigenes Fürstenhaus haben die Regensburger auch noch. Kein Wunder, dass die 1.800 Jahre alte Stadt heute UNESCO-Weltkulturerbe ist. Anmelden und weiterlesen.

Nur vier Frauen im MDR-Rundfunkrat

Mit dem derzeitigen Frauenanteil ist der MDR-Rundfunkrat deutschlandweit das absolute Schlusslicht

Foto: Matthias Weidemann

"Rundfunkrat vertritt Interessen der Allgemeinheit", behauptet doch der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) feucht-fröhlich auf seiner Website zum Rundfunkrat, der seit Kurzem wieder mal im Licht der Öffentlichkeit steht. Aber nicht durch besonders wirksame Arbeit. Sondern durch die offenkundig gewordene Tatsache, dass die Landesregierungen der drei zuständigen Bundesländer sich mit Händen und Füßen gegen eine Reform sträuben. Anmelden und weiterlesen.