Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Zum 200. Geburtstag

Leipzigs legendärste Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann bekommt eine echte Premieren-Ausstellung

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Am Sonntag, 25. Januar, hätte sie Geburtstag: Bertha Wehnert-Beckmann. Es wäre ihr 200. Und Leipzig feiert diesen Tag tatsächlich ganz groß. Mit eigener Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum. Der Titel sagt alles: "Die Fotografin". Sie war die Nummer 1 in Leipzig, die Frau, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Highsociety fotografierte. Und am Sonntag um 11 wird die Ausstellung zu ihrem Geburtstag eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

2015 – was kommt: 20. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung “Nachbarschaft” im Museum der Bildenden Künste

Wie "Nachbarschaft" von Kindern und Jugendlichen künstlerisch dargestellt wird, können Besucher ab dem 10. Januar um 11 Uhr bei der Eröffnung der Kinder- und Jugendkunstausstellung im Café des Museums der bildenden Künste in Leipzig sehen. Die Ausstellung zeigt unter anderem Kunstwerke zum Thema "Nachbarschaft" wie "Elefant und Maus", "Meine Familie", "Der O.S.K.A.R. Frosch", "Nachbarn", "Die Druckpresse" oder "Ein Sommerabend im Hof"". Anmelden und weiterlesen.

2015 – was kommt: Die große Ausstellung zum Leipzig-Jubiläum “1015 – Leipzig von Anfang an”

Am 19. Mai eröffnet im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung "1015 - Leipzig von Anfang an", mit der auch das Stadtmuseum seinen Beitrag leistet zum 1.000. Jahrestag der Ersterwähnung Leipzigs in der Chronik des Thietmar von Merseburg. Der den kleinen Burgward an der Parthe und Pleiße wohl nicht erwähnt hätte, wenn den armen Bischof Eido I. von Meißen (955 - 1015) nicht just bei seiner Durchreise in Leipzig das Schicksal ereilt hätte. Anmelden und weiterlesen.

2015 – was kommt: Sachsen-Anhalt widmet seine Landesausstellung Lucas Cranach dem Jüngeren

"Lucas Cranach der Jüngere - Entdeckung eines Meisters" heißt die Landesausstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2015. Sie widmet sich dem Leben und Werk von Lucas Cranach dem Jüngeren. Sie stellt ihn als facettenreiche Persönlichkeit vor: als umsichtiges Familienoberhaupt, als Stadtkämmerer, klugen Bürgermeister und energischen Unternehmer. Vor allem aber lenkt sie den Blick auf den Künstler Lucas Cranach als fürstlichen Auftragnehmer, als Maler reformatorischer Altäre und Epitaphien, ausgezeichneten Porträtisten und hochbegabten Zeichner. Anmelden und weiterlesen.

Ab 12. Dezember in der Deutschen Nationalbibliothek: Ausstellung “Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg”

"Weihnachten sind wir wieder daheim!" Mit diesen und ähnlichen Ausrufen begann im August vor 100 Jahren für viele der Weg an die Front. Doch im Dezember 1914 war diese Zuversicht längst verflogen und ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Im Gegenteil: Im Winter 1914 begann dieser erste industrielle Massenkrieg erst, seine enorme Brutalität und Vernichtungskraft in bis dahin unvorstellbarem Ausmaß zu entwickeln. Thema nun auch für eine Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek, die am 12. Dezember eröffnet wird. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung in der HGB am 10. Dezember: Michael Schade. Irreguläre und andere Tage

Die in der Ausstellung "Irreguläre und andere Tage" versammelten Bilder von Michael Schade sind zumeist auf Reisen entstanden und von einer subjektiven Herangehensweise an die Realität gekennzeichnet. Auf der Suche nach dem Finden von Bildern konzentrierte sich Michael Schade auf Alltäglichkeiten, die normalerweise unbemerkt bleiben. Ganz gleich in welchem Land oder auf welchem Kontinent er mit seiner Kamera unterwegs war, er richtete seinen Blick auf alltägliche Konstellationen im urbanen Lebensraum, auf Menschen und Situationen, die am Rand der Wahrnehmung liegen, die selten oder nie Beachtung finden. Anmelden und weiterlesen.

Das Versprechen der Moderne: Kunstpreis der Sachsen Bank für Margret Hoppe und eine Ausstellung ganz ohne Katzen

Seit 2002 wird der Kunstpreis der Sachsen Bank für junge Künstler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im zweijährigen Turnus ausgeschrieben. Die Jury ist mit Vertretern aus allen drei Bundesländern besetzt. Über 80 Bewerbungen gab es in diesem Jahr. Doch auch diesmal ging der Preis an eine Absolventin der Leipziger HGB: die Fotografin Margret Hoppe. Am Freitagabend wurde ihre Ausstellung im Bildermuseum feierlich eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

Universitätsbibliothek präsentiert ab dem 27. November eine sehr bürgerliche Ausstellung: Wustmann und andere

Am Donnerstag, 27. November, eröffnet in der Universitätsbibliothek Leipzig die Ausstellung "Wustmann und andere. Bürgerliches Leben in Leipzig im 18. und 19. Jahrhundert". Sie ist bis zum 1. März 2015 zu sehen. - Familie und Freundschaft, Krankheit und Tod, Glaube und Religion - dies sind nur einige Facetten des Alltags bürgerlichen Lebens, die in der Ausstellung in der Bibliotheca Albertina gezeigt wird. Anmelden und weiterlesen.

Reclams Kosmos in der Hochschulbibliothek: HTWK Leipzig und Verein Literarisches Museum zeigen Ausstellung über Reclam-Verlag bis 1945

Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein "Literarisches Museum" veranstaltet die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ab Donnerstag, 27. November, die Ausstellung "Reclams Kosmos". Zeugnisse eines universalen Programms (Zeitraum: 1828 - 1945)". Die Schau wird 18 Uhr im Foyer der Hochschulbibliothek (Gustav-Freytag-Straße 40) eröffnet, wo sie bis zum 27. Februar2015 zu den normalen Öffnungszeiten (Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr) für jedermann zugänglich ist. Anmelden und weiterlesen.

Schamlos? – Eine kleine, reich bestückte Kabinettausstellung über ein halbes Jahrhundert gelebter Sexualmoral

Es haben sich ja eine Menge Leute viele Köpfe zerbrochen, was sie denn nun zum 25. Jahrestag von Herbst '89 und Maueröffnung alles anstellen. Ausstellungen zu den großen Demos gab es allerorten. Mauerfallspektakel auch. Im Leipziger Zeitgeschichtlichen Forum tauchte da die hübsche Idee auf, die Friedliche Revolution einfach mal mit der Sexuellen Revolution zu konfrontieren. Wo doch nun schon alle über Sex reden. Anmelden und weiterlesen.

“Spiegel der Universität”: Eine Uni-Ausstellung widmet sich dem Journalisten Thomas Mayer

Eine neue Ausstellung im Universitätsarchiv Leipzig (Prager Straße 6) würdigt das Lebenswerk des Leipziger Journalisten Thomas Mayer. Die Schau, die am Freitag, 14. November, eröffnet und bis Mitte Februar 2015 zu sehen sein wird, gibt einen Einblick in die zahlreichen Berichte, Reportagen und Interviews, die der einstige Chefreporter der "Leipziger Volkszeitung" vor allem über die Entwicklung der Universität Leipzig über Jahrzehnte hinweg verfasst hat. Anmelden und weiterlesen.

Bis 22. November in der HGB Leipzig zu sehen: Die Preisträgerarbeiten des HGB-Studienpreises 2014

Am Freitagabend, 7. November, gab André Soudah, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, die Preisträger des achten "Studienpreises des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Sparkasse Leipzig" bekannt. Hanna Stiegeler (Studiengang Fotografie) erhält in diesem Jahr für den 1. Platz 5.000 Euro. Julian Irlinger (Studiengang Malerei/Grafik) und Burkhard Beschow (Medienkunst) & Anne Fellner (Malerei/Grafik) erhalten für den 2. und den 3. Platz jeweils 2.500 Euro Preisgeld. Anmelden und weiterlesen.

Der Leipziger Bernini-Schatz in einer großen Nicht-Jubiläumsschau: “Bernini. Erfinder des barocken Rom”

Da wirkte selbst Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt fast selig, als er den Journalisten am Freitag, 7. November, die neue Ausstellung "Bernini. Erfinder des barocken Rom" eröffnete. Die große Eröffnungszeremonie fürs Publikum findet im Museum der bildenden Künste am heutigen 8. November um 18 Uhr statt. Es bleibt ein wundersamer Weg, den Bernini nach Leipzig genommen hat. Anmelden und weiterlesen.

Tanners Interview mit der Künstlerin Heidi Baudrich: Die Welt braucht Lehrer im Sinne von Vorreitern, die lehren das Eigene zu wagen

Es gibt Läden in Leipzig, von denen wissen nur einige Eingeweihte. Beim "Alabama, Sir" handelt es sich um solch einen Freiraum, der aber auch gern genutzt wird, ohne dass alle Augen darauf fokussiert sind. Nun sollen aber trotzdem Menschen dahin finden - und deshalb interviewte Volly Tanner die beeindruckende Heidi Baudrich, welche ab dem 6. November dort mit Freunden ausstellt. Lest und erfahrt, was es mit dem "Alabama, Sir" auf sich hat, wer solo die Tage und Nächte bespielt und was Heidi zu HGB und Kunstmarkt zu sagen hat. Anmelden und weiterlesen.

Ein besonderer Beginn für Leipzigs Jubiläumsjahr: Eine Geburtstagsschau für Bertha Wehnert-Beckmann

Noch beherrscht zwar die Ausstellung "Gott mit uns?" den Ausstellungsraum des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergässchen. Aber der erste Paukenschlag im Leipziger Jubiläumsjahr 2015 kündigt sich schon an. Die erste Ausstellung im neuen Jahr ist einer Leipzigerin gewidmet, die in den vergangenen Jahrzehnten fast vergessen worden wäre. Zu Unrecht, denn mit Bertha Wehnert-Beckmann begann in Leipzig praktisch das fotografische Zeitalter. Und passenderweise hat sie auch noch einen runden Geburtstag. Anmelden und weiterlesen.

Demontagebücher: Was DDR-Verlage ganz zum Schluss noch unter die Leser brachten

Den Festschmaus, zu dem (Buch-)Professor Siegfried Lokatis einlud am Montag, 27. Oktober, haben wir leider verpasst. Da wurde mit einer Vernissage die Ausstellung "Bitte Wenden! Demontagebücher der finalen DDR" im "Pilot" (Ecke Bosestraße/Gottschedstraße) eröffnet. Ausstellung?, fragt sich der Passant. Sind doch nur Bücher. Alte Bücher noch zudem 25 Jahre alte. Anmelden und weiterlesen.

Der 1. Weltkrieg im Leipziger Stadtmuseum: Die Ratlosigkeit ist beabsichtigt

"Gott mit uns?", heißt die Ausstellung, die das Stadtgeschichtliche Museum am Dienstagabend, 21. Oktober, im Böttchergässchen eröffnet hat. "Gott mit uns" stand auf den Koppelschlössern der deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, den manche auch als zweiten Teil des einen großen Dreißigjährigen Krieges, der 1914 begann, begreifen. Auch Dr. Volker Rodekamp tendiert ein bisschen zu dieser modernen These. Und lädt zum Nachdenklichwerden ein. Anmelden und weiterlesen.

Erneut anonyme Mendelssohn-Spende: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig freut sich über wertvolle Exponate zur Musikgeschichte

Ein anonymer Spender schenkte dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig vor Kurzem mehrere wertvolle Exponate zur Musikgeschichte. Darunter befindet sich eine Medaille, die König Wilhelm IV. von Preußen 1841 zu Ehren von Felix Mendelssohn Bartholdy schlagen ließ. Der Komponist, der bis zum Sommer jenes Jahres Gewandhauskapellmeister in Leipzig war, hatte eine Schauspielmusik zu Sophokles' Tragödie "Antigone" geschrieben. Ihre Uraufführung fand im Herbst 1841 im Potsdamer Schloss statt. Anmelden und weiterlesen.

In der Universitätsbibliothek zu sehen: Du mit Deinem Album! Stammbücher in der Universitätsbibliothek Leipzig

Die Universitätsbibliothek bewahrt 117 Stammbücher des 16. bis 19. Jahrhunderts auf. Stammbücher kamen zur Reformationszeit in Gebrauch, ihre Anfänge gehen auf Philipp Melanchthon zurück. Der Reformator schrieb für die Wittenberger Studenten Widmungen in die Exemplare seiner Bücher. Bald kamen eigens angelegte Bücher mit Leerseiten in Umlauf. Professoren, Gelehrte, Mitstudenten trugen sich ein und das nicht nur in Wittenberg. Anmelden und weiterlesen.