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Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Meisterhafte Doppelausstellung mit Fotos von Günter Rössler und Michael Bader im Stadtgeschichtlichen Museum

Der große Traum der DDR und die Kostümfrage der Kinder von heute

Foto: Günter Rössler

Es lohnt sich, am heutigen Dienstagabend, 16. August, das Haus zu verlassen und ins Böttchergässchen zu spazieren. Da kann man nicht nur eine Ausstellungseröffnung erleben, sondern auch einen zutiefst bewegten Museumsdirektor. Bei den Fotos von Günter Rössler kommt der wortgewaltige Mann beinahe ins Schwärmen. Ist ja auch verständlich: Günter Rössler war ein Genie. Anmelden und weiterlesen.

Kunstgeschichte als Zeitgeschichte

Braucht Leipzig ein eigenes Archiv für die Leipziger Schule?

Foto: Ralf Julke

Mit Schätzen sollte man wuchern. Und vor allem auch dafür sorgen, dass man sie bewahrt und pflegt. Und Leipzig hat einige Schätze, auch wenn man sich eher steifbeinig dazu bekennt. Wie zur Leipziger Schule, die nun einmal nicht nur aus den Herren Tübke, Mattheuer und Heisig besteht. Und platsch, hauen die Grünen der neuen Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke ein neues Fragenpaket auf den Tisch, das eigentlich ein Aufgabenpaket ist. Anmelden und weiterlesen.

Am Donnerstag starten die 4. Tage der Industriekultur

27 Unternehmen laden zur Themenroute „Offenes Werktor“ ein, Museen, Depots und eine Fotoausstellung machen neugierig

Foto: Daria B.

Gucken, wie andere arbeiten. Das ist vom 11. bis 14. August wieder möglich. Denn dann finden in der Leipziger Wirtschaftsregion zum vierten Mal die „Tage der Industriekultur“ statt. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, auf verschiedenen Routen die Region Leipzig als Industriestandort der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennenzulernen. Anmelden und weiterlesen.

Maß der Dinge

Eine Ausstellung im Westpol Airspace geht gesellschaftlichen Fragen nach

Foto: Mittelmaß 2016/Westpol Airspace / PR

Sind Mittelmaß und das Maßhalten das heutige Maß aller Dinge? Die Organisatoren der neuen Ausstellung „Mittelmaß 2016“ im Westpol Airspace fragen jedenfalls nach dem Dilemma einer allzu menschlichen Eigenschaft, die in der Kunst verpönt und in der Gesellschaft salonfähig ist. Vom 16. bis 30. Juli werden 15 künstlerische Positionen zu diesem Thema gezeigt. Anmelden und weiterlesen.

Vergesst uns nicht

In der Projektgalerie AundV eröffnet am Donnerstag eine Idomeni-Ausstellung mit Fotos von Maximilian Schulz

Foto: Maximilian Schulz

Idomeni ist eigentlich nur ein kleines Dorf an der Grenze von Griechenland zu Makedonien. In die Schlagzeilen geriet es 2015, weil ab Sommer 2015 immer mehr Menschen auf ihrer Flucht aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens hier hängen blieben und nicht weiterkamen Richtung Norden. Eine Ausstellung erzählt jetzt in Leipzig von diesem ganz speziellen europäischen Drama. Anmelden und weiterlesen.

Zwei faszinierende Archive und ein Gast aus Berlin

Der sensible Blick ins blanke Leben in einem Land knapp neben der Zeit

Copyright: Ursula Arnold Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Die DDR war ein Land der verspielten Chancen. Eigentlich sogar ein schizophrenes Land. Auf hohem Niveau ließ es in seinen Hochschulen kreative Menschen ausbilden. Aber wenn sie ihre Kreativität dann umsetzen wollten, rasselten die Türen und Tore zu. Und die Fotografie gehörte zum Hochkarätigsten, was die DDR zu bieten hatte. Ein Stück davon kann ab Sonntag, 3. Juli, im Museum der bildenden Künste besichtigt werden. Anmelden und weiterlesen.

Ab heute in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

Die Ausstellung „Die Lehre“ zeigt, was man bei Arno Fischer und Evelyn Richter lernen konnte

Foto: Christiane Eisler

Im Museum der bildenden Künste wird in der nächsten Woche die Ausstellung „Gehaltene Zeit“ mit Foto-Arbeiten der für die DDR-Fotografie so wichtigen Ursula Arnold, Arno Fischer und Evelyn Richter eröffnet. Diese große Ausstellung hat ein kleines Pendant, das schon am gestrigen Dienstag, 28. Juni, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig in der Otto-Schill-Straße eröffnet wurde. Anmelden und weiterlesen.

Zerbombt, aber nicht ganz vergessen

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erinnert jetzt an Glanz und Verschwinden des Künstlerhauses am Nikischplatz

Foto: Johannes Widmann (1937), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Das Haus ist eine Legende, auch wenn es nun seit über 70 Jahren aus dem Leipziger Stadtbild verschwunden ist: das Künstlerhaus. Eine kleine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt jetzt, was für ein Kleinod das war. Und sie macht schon mal Appetit auf eine Sonderedition der „Leipziger Blätter“ im September: Dann gibt es die erste ausführliche Publikation über das einstige Kleinod am Nikischplatz. Anmelden und weiterlesen.

Ein bisschen Ruhm muss sein

Empore im Neuen Augusteum der Uni Leipzig zeigt jetzt 21 barocke Professorenbilder

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Auch die ehrwürdige Vergangenheit kannte schon ihre Eitelkeiten. Nur dass den Leipziger Professoren des 17. und 18. Jahrhunderts kein Smartphone zur Verfügung stand. Sie konnten ihre Studenten, Kollegen und Bewunderer nicht einfach mit einem Selfie überraschen. Sie mussten noch brav einen Maler beauftragen, wenn sie ihr Konterfei für die Nachwelt festhalten lassen wollten. 21 dieser Bildnisse kann man jetzt im Augusteum der Uni Leipzig wieder bewundern. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellung „Nordseite“ wird am Samstag im Delikatessenhaus eröffnet

Bei Hein Spellmann werden Architekturaufnahmen wieder beeindruckend dreidimensional

Foto: Delikatessenhaus

Am Samstag, 18. Juni, gibt es im Delikatessenhaus in der Lützner Straße 36 eine besondere Ausstellung. Jedenfalls was den Umgang mit Architekturfotografie betrifft. Denn der Berliner Künstler Hein Spellmann gibt den Architekturbildern wieder zurück, was sie als zweidimensionale Fotografien immer verlieren: ihre plastische Wirkung. Anmelden und weiterlesen.

Deutschlandpremiere und Eröffnungsausstellung in Lindenau

Kunstkraftwerk Leipzig geht in der Saalfelder Straße mit der Ausstellung ILLUSION an den Start

Foto: Kunstkraftwerk

Jetzt geht es endlich los. Mit einer Deutschlandpremiere feiert das Kunstkraftwerk in der Saalfelder Straße 8b in Lindenau seine offizielle Eröffnung. Leipzigs neuer Kulturstandort präsentiert vom 18. Juni bis 27. November 2016 die internationale Ausstellung „ILLUSION. Nothing is as it seems”, initiiert von der Science Gallery, Trinity College, Dublin. Anmelden und weiterlesen.

Eine Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum widmet sich „Deutschen Mythen seit 1945“

Stunde Null, Wirtschaftswunder, Fußball-Nation: Die deutsch-deutschen Mythen von 1945 bis heute

Foto: Ralf Julke

Man lernt doch immer wieder was, wenn man das Zeitgeschichtliche Forum besucht. Auch wenn man sich ärgert. Oder erschrickt. Kommt ganz darauf an. Denn ab dem heutigen 15. Juni zeigt die Wechselausstellung im Haus an der Grimmaischen Straße Mythen. Deutsche Mythen. Und zwar aus Ost und West. Und da gibt es genug Grund, sich richtig zu erschrecken. Anmelden und weiterlesen.

Am Freitag, 27. Mai, kann das Paulinum der Uni Leipzig besichtigt werden

Porsche AG und Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützen mit Spenden die Rückkehr der Epitaphe aus St. Pauli

Foto: Porsche AG

Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran. Anmelden und weiterlesen.

Harald-Kirschner-Ausstellung wird am 22. Mai im Bildermuseum eröffnet

Beeindruckende Bilder von Wallfahrten, Prozessionen und friedlichen Protesten

Foto: Ralf Julke

Der Katholikentag macht in Leipzig so manches möglich, woran vorher gar nicht zu denken war. Zum Beispiel auch eine Ausstellung mit Fotografien des Leipziger Fotografen Harald Kirschner im Museum der bildenden Künste: „Credo. Kirche in der DDR“. Am Sonntag, 22. Mai, um 11:30 Uhr wird sie eröffnet. Ein kleines Kabinettstück für alle, die sich so etwas in der DDR nicht vorstellen konnten. Anmelden und weiterlesen.

Junge Kunst in Altleutzsch

Am 20. Mai eröffnet in der Franz-Flemming-Straße 15 die erste Kunstaustellung der Galerie ff15

Foto: ff15

Kunstfreunde müssen sich da erst mal hinfinden. Die Gründung von Maria Melms und Silvana Wagner ist mutig, denn die Franz-Flemming-Straße liegt in einem Stadtgebiet, das vor allem durch Gewerbe geprägt ist, sogar in einem markanten alten Firmenbau. Und die beiden sind noch viel mutiger: Sie zeigen richtig bodenständige junge Kunst. Am Freitag geht’s los. Anmelden und weiterlesen.

(Kunst-)Plakate zu Kunstereignissen

Institut für Kunstpädagogik eröffnet am Mittwoch eine Ausstellung zur Plakatkunst von Frank Neubauer

Ausschnitt aus dem Ausstellungsplakat „Frank Neubauer: Plakate zu Kunstereignissen“.

Ab Mittwoch, 18. Mai, kann man im Institut für Kunstpädagogik der Uni Leipzig in einer Ausstellung sehen, wie Plakate in Leipzig mal wirkten - als es noch Plakate gab und nicht bloß seriell überzüchtete Magermodels in billigen Modekampagnen. Frank Neubauer ist so ein Künstler aus Zeiten, als künstlerisch gestaltete Plakate an Leipziger Litfaßsäulen noch normal waren. Anmelden und weiterlesen.

Forum 1813 zeigt sich jetzt in neuer Klarheit

Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau

Foto: Ralf Julke

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Mal Zerstörung

Mit großen Plakaten in der Rosa-Luxemburg-Straße thematisiert Stefan Koppelkamm die Zerstörungswut totalitäter Herrschaft

Foto: Ralf Julke

Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste. Anmelden und weiterlesen.

Welcome to Janta Island

Am Samstag eröffnet im Wörtersee eine echte Insel-Ausstellung des Grafikers Phillip Janta

Grafik: Phillip Janta

Das passt zusammen. Schon rein bildlich. Am Samstag, 16. April, eröffnet in der Edition Wörtersee im Peterssteinweg eine Ausstellung mit dem paradiesischen Titel „Welcome to Janta Island“ mit Siebdrucken von Phillip Janta. Dass beide was miteinander zu tun haben, haben L-IZ-Leser ja schon 2007 mal mitbekommen. Da tauchte hier ein kleines leckeres Buch mit dem Titel „Das kleine Lene Voigt Buch“ auf. Anmelden und weiterlesen.

Freimaurer im Briefmarkenformat

Ausstellungseröffnung am 29. April: „Freimaurer, Symbole und Logen“

Quelle: Stadtgeschichtliches Museum

Rätselhafte Gesten, geheimnisvolle Rituale, vernebelt vom Rauch des Mystischen und oft genug beladen mit Verschwörungstheorien von Teufelsanbetung, Klüngel und heimlicher Weltherrschaft aus dem Untergrund – spontane Gedanken beim Stichwort Freimaurer. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Briefmarken-Ausstellung Ende April bietet Gelegenheit zur Meinungsbildung und zum persönlichen Austausch abseits aller Klischees. Anmelden und weiterlesen.