Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Über 30 Räume öffnen vom 30. September bis 2. Oktober fürs neugierige Publikum

Der Westen bereitet sich auf sein 12. Kunstfestival Lindenow vor

Foto: dotgain

Lindenau darf ruhig ein wenig nach Schleußig, Plagwitz und Leutzsch hinüberreichen. Was ja nur Reichtum zeigt. Denn der Stadtteil im Leipziger Westen hat sich schon vor einiger Zeit zu einem lebendigen Schauplatz für Kultur und Kunst gemausert. Und selbst die Nummer des Festivals verrät, wie lang das jetzt schon so geht. Es ist das 12. Lindenow, das vom 30. September bis zum 2. Oktober zu erleben ist. Anmelden und weiterlesen.

Vier Tipps zum Herbstrundgang am 17. und 18. September

Flüssiger Kontinent, digitale Anhängsel, Holzschnitte und ein früher Tübke

Foto: Galerie Schwind

Am Samstag, 17. September, dürfen interessierte Leipziger durchaus ins Grübeln kommen: Wohin geht man, wenn man sich nicht zerteilen kann? Oder schafft man all das, was da passiert, irgendwie auch hintereinander? Erst die große Demo gegen TTIP und CETA ab Mittag vom Leuschnerplatz aus – und danach in die Galerie? Denn am Samstag, 17. September, beginnt auch wieder der große Spinnerei- und Herbst-Rundgang. Anmelden und weiterlesen.

Große Buhne und Sumpfblumen

Museum der bildenden Künste nennt jetzt drei wichtige Bilder von Max Beckmann sein eigen

Copyright: VG Bild-Kunst Bonn, 2016

Leipzig ist so ganz nebenbei auch Beckmann-Stadt. Der berühmte Maler wurde1884 hier geboren. Und so ein bisschen wünscht man sich natürlich vom hiesigen Kunstmuseum, dass es auch eine kleine, aber repräsentative Sammlung mit Bildern Max Beckmanns vorweisen kann. Klein ist sie. Aber am Mittwoch, 14. September, ist sie wieder ein bisschen gewachsen. Die neuen Schmuckstücke heißen „Die große Buhne“ und „Sumpfblumen“. Anmelden und weiterlesen.

Tag des offenen Denkmals am 11. September

Hausbesuch im Felsenkeller, im Scheibenholz oder in eine 800 Jahre alte Wehrkirche in Kulkwitz

Foto: Scheibenholz GmbH

Am Sonntag, 11. September, ist wieder Tag des offenen Denkmals und nicht nur die Leipziger haben wieder Gelegenheit, Bauwerke besichtigen zu können, die für gewöhnlich nicht zugänglich sind. In Leipzig hat sich insbesondere die Leipziger Denkmalstiftung wieder verantwortlich gefühlt, ein paar spannende Objekte zur Besichtigung vorzubereiten. Aber nicht nur. Anmelden und weiterlesen.

Ein unerwarteter Fund aus den Tiefen der Grafischen Sammlung

Der beinah vergessene Kunsthistoriker Albert von Zahn als Zeichenkünstler und Italienreisender

Foto: Ralf Julke

Den großen Besucherrekord wird das Leipziger Museum der bildenden Künste mit der am Mittwoch, 7. September, eröffneten Kabinettausstellung „Albert von Zahn. Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft“ nicht brechen. Aber Rembrandt, Klee und Nolde – das kann jeder. Aber Albert von Zahn? Selbst bei der großen Jubiläumsausstellung „Kopf oder Zahl“ im Jahr 2008 ging der Mann den Museumsmachern durch die Lappen. Anmelden und weiterlesen.

Wie Kieze im Norden zusammenrücken

Eine Nacht lang Kunst

Foto: Daniel Thalheim

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34Der Norden von Leipzig ist einer großen Öffentlichkeit bisher nicht als kreativer Standort bekannt. Dennoch tummeln sich entlang der Georg-Schumann-Straße Menschen, die mit viel Engagement Lebenskultur vermitteln wollen. Die Nacht der Kunst ist so eine Veranstaltung, welche Fenster und Türen zu einer künstlerischen Welt öffnet. Anmelden und weiterlesen.

Quo vadis Sportmuseum?

2018 ist eine große Sportausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum geplant, ein Ort für Leipzigs Sportmuseum bleibt Utopie

Foto: Ralf Julke

Da war die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat schon richtig bescheiden, als sie im Juli mal wieder nachfragte, wie es denn nun um die Präsentation der Ausstellungsstücke aus dem Sportmuseum stünde. Dass die Stadt nicht mal dran denkt, irgendwo demnächst ein Sportmuseum zu eröffnen, ist ja seit November klar. Da hatte die CDU-Fraktion das letzte Mal danach gefragt. Anmelden und weiterlesen.

Meisterhafte Doppelausstellung mit Fotos von Günter Rössler und Michael Bader im Stadtgeschichtlichen Museum

Der große Traum der DDR und die Kostümfrage der Kinder von heute

Foto: Günter Rössler

Es lohnt sich, am heutigen Dienstagabend, 16. August, das Haus zu verlassen und ins Böttchergässchen zu spazieren. Da kann man nicht nur eine Ausstellungseröffnung erleben, sondern auch einen zutiefst bewegten Museumsdirektor. Bei den Fotos von Günter Rössler kommt der wortgewaltige Mann beinahe ins Schwärmen. Ist ja auch verständlich: Günter Rössler war ein Genie. Anmelden und weiterlesen.

Kunstgeschichte als Zeitgeschichte

Braucht Leipzig ein eigenes Archiv für die Leipziger Schule?

Foto: Ralf Julke

Mit Schätzen sollte man wuchern. Und vor allem auch dafür sorgen, dass man sie bewahrt und pflegt. Und Leipzig hat einige Schätze, auch wenn man sich eher steifbeinig dazu bekennt. Wie zur Leipziger Schule, die nun einmal nicht nur aus den Herren Tübke, Mattheuer und Heisig besteht. Und platsch, hauen die Grünen der neuen Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke ein neues Fragenpaket auf den Tisch, das eigentlich ein Aufgabenpaket ist. Anmelden und weiterlesen.

Am Donnerstag starten die 4. Tage der Industriekultur

27 Unternehmen laden zur Themenroute „Offenes Werktor“ ein, Museen, Depots und eine Fotoausstellung machen neugierig

Foto: Daria B.

Gucken, wie andere arbeiten. Das ist vom 11. bis 14. August wieder möglich. Denn dann finden in der Leipziger Wirtschaftsregion zum vierten Mal die „Tage der Industriekultur“ statt. Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, auf verschiedenen Routen die Region Leipzig als Industriestandort der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennenzulernen. Anmelden und weiterlesen.

Maß der Dinge

Eine Ausstellung im Westpol Airspace geht gesellschaftlichen Fragen nach

Foto: Mittelmaß 2016/Westpol Airspace / PR

Sind Mittelmaß und das Maßhalten das heutige Maß aller Dinge? Die Organisatoren der neuen Ausstellung „Mittelmaß 2016“ im Westpol Airspace fragen jedenfalls nach dem Dilemma einer allzu menschlichen Eigenschaft, die in der Kunst verpönt und in der Gesellschaft salonfähig ist. Vom 16. bis 30. Juli werden 15 künstlerische Positionen zu diesem Thema gezeigt. Anmelden und weiterlesen.

Vergesst uns nicht

In der Projektgalerie AundV eröffnet am Donnerstag eine Idomeni-Ausstellung mit Fotos von Maximilian Schulz

Foto: Maximilian Schulz

Idomeni ist eigentlich nur ein kleines Dorf an der Grenze von Griechenland zu Makedonien. In die Schlagzeilen geriet es 2015, weil ab Sommer 2015 immer mehr Menschen auf ihrer Flucht aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens hier hängen blieben und nicht weiterkamen Richtung Norden. Eine Ausstellung erzählt jetzt in Leipzig von diesem ganz speziellen europäischen Drama. Anmelden und weiterlesen.

Zwei faszinierende Archive und ein Gast aus Berlin

Der sensible Blick ins blanke Leben in einem Land knapp neben der Zeit

Copyright: Ursula Arnold Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Die DDR war ein Land der verspielten Chancen. Eigentlich sogar ein schizophrenes Land. Auf hohem Niveau ließ es in seinen Hochschulen kreative Menschen ausbilden. Aber wenn sie ihre Kreativität dann umsetzen wollten, rasselten die Türen und Tore zu. Und die Fotografie gehörte zum Hochkarätigsten, was die DDR zu bieten hatte. Ein Stück davon kann ab Sonntag, 3. Juli, im Museum der bildenden Künste besichtigt werden. Anmelden und weiterlesen.

Ab heute in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

Die Ausstellung „Die Lehre“ zeigt, was man bei Arno Fischer und Evelyn Richter lernen konnte

Foto: Christiane Eisler

Im Museum der bildenden Künste wird in der nächsten Woche die Ausstellung „Gehaltene Zeit“ mit Foto-Arbeiten der für die DDR-Fotografie so wichtigen Ursula Arnold, Arno Fischer und Evelyn Richter eröffnet. Diese große Ausstellung hat ein kleines Pendant, das schon am gestrigen Dienstag, 28. Juni, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig in der Otto-Schill-Straße eröffnet wurde. Anmelden und weiterlesen.

Zerbombt, aber nicht ganz vergessen

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erinnert jetzt an Glanz und Verschwinden des Künstlerhauses am Nikischplatz

Foto: Johannes Widmann (1937), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Das Haus ist eine Legende, auch wenn es nun seit über 70 Jahren aus dem Leipziger Stadtbild verschwunden ist: das Künstlerhaus. Eine kleine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt jetzt, was für ein Kleinod das war. Und sie macht schon mal Appetit auf eine Sonderedition der „Leipziger Blätter“ im September: Dann gibt es die erste ausführliche Publikation über das einstige Kleinod am Nikischplatz. Anmelden und weiterlesen.

Ein bisschen Ruhm muss sein

Empore im Neuen Augusteum der Uni Leipzig zeigt jetzt 21 barocke Professorenbilder

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Auch die ehrwürdige Vergangenheit kannte schon ihre Eitelkeiten. Nur dass den Leipziger Professoren des 17. und 18. Jahrhunderts kein Smartphone zur Verfügung stand. Sie konnten ihre Studenten, Kollegen und Bewunderer nicht einfach mit einem Selfie überraschen. Sie mussten noch brav einen Maler beauftragen, wenn sie ihr Konterfei für die Nachwelt festhalten lassen wollten. 21 dieser Bildnisse kann man jetzt im Augusteum der Uni Leipzig wieder bewundern. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellung „Nordseite“ wird am Samstag im Delikatessenhaus eröffnet

Bei Hein Spellmann werden Architekturaufnahmen wieder beeindruckend dreidimensional

Foto: Delikatessenhaus

Am Samstag, 18. Juni, gibt es im Delikatessenhaus in der Lützner Straße 36 eine besondere Ausstellung. Jedenfalls was den Umgang mit Architekturfotografie betrifft. Denn der Berliner Künstler Hein Spellmann gibt den Architekturbildern wieder zurück, was sie als zweidimensionale Fotografien immer verlieren: ihre plastische Wirkung. Anmelden und weiterlesen.

Deutschlandpremiere und Eröffnungsausstellung in Lindenau

Kunstkraftwerk Leipzig geht in der Saalfelder Straße mit der Ausstellung ILLUSION an den Start

Foto: Kunstkraftwerk

Jetzt geht es endlich los. Mit einer Deutschlandpremiere feiert das Kunstkraftwerk in der Saalfelder Straße 8b in Lindenau seine offizielle Eröffnung. Leipzigs neuer Kulturstandort präsentiert vom 18. Juni bis 27. November 2016 die internationale Ausstellung „ILLUSION. Nothing is as it seems”, initiiert von der Science Gallery, Trinity College, Dublin. Anmelden und weiterlesen.

Eine Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum widmet sich „Deutschen Mythen seit 1945“

Stunde Null, Wirtschaftswunder, Fußball-Nation: Die deutsch-deutschen Mythen von 1945 bis heute

Foto: Ralf Julke

Man lernt doch immer wieder was, wenn man das Zeitgeschichtliche Forum besucht. Auch wenn man sich ärgert. Oder erschrickt. Kommt ganz darauf an. Denn ab dem heutigen 15. Juni zeigt die Wechselausstellung im Haus an der Grimmaischen Straße Mythen. Deutsche Mythen. Und zwar aus Ost und West. Und da gibt es genug Grund, sich richtig zu erschrecken. Anmelden und weiterlesen.

Am Freitag, 27. Mai, kann das Paulinum der Uni Leipzig besichtigt werden

Porsche AG und Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützen mit Spenden die Rückkehr der Epitaphe aus St. Pauli

Foto: Porsche AG

Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran. Anmelden und weiterlesen.