Artikel vom Montag, 27. August 2018

Leipzigs Quartalsbericht Nr. 2/2018

Wie man jungen Familien das Kinderkriegen so richtig verleiden kann

Grafik: Stadt Leipzig, Foto: L-IZ

Für alle LeserManchmal fragt man sich, warum es auf allen Ebenen der Politik qualifizierte Statistische Ämter gibt, wenn die handelnden Politiker die Zahlen dann doch einfach ignorieren und ihr Ding machen? Kann es sein, dass auch die heute in Funktionen Agierenden die Verbindung zwischen den Zahlen und der Wirklichkeit nicht hinbekommen? Beispiel: Geburten. – Wobei: Weiß überhaupt ein Politiker, ob er sich Geburten wünscht? Meist hat man ja das Gefühl, das ist den Herren im Anzug völlig wurscht. Halt wie immer. Weiterlesen

„Lachen verbindet!“

Bundesweiter Aktionstag des Dachverbands Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. am 15. September

Foto: Ruth Albertin

Unter dem Motto „Lachen verbindet!“ findet am Samstag, den 15. September 2018 in ganz Deutschland ein Aktionstag des Dachverbands Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. statt. Klinikclowns präsentieren ihr Können in lustigen Improvisationen und Walkacts und zeigen, wie sie sonst in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Freude sorgen. Besucher und Passanten sind herzlich eingeladen, ihren Lieblingsclown zu malen, sich über die Arbeit der Klinikclowns zu informieren und sie mit einer Spende zu unterstützen. Weiterlesen

Keine Instrumentalisierung von Straftaten

Marodierender Nazi-Mob in Chemnitz: Staatsregierung muss durchgreifen

Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Die erschreckenden Bilder aus Chemnitz vom gestrigen Sonntag, 27.08.2018, zeigen ein neues Ausmaß von Gewalt und Kontrollverlust. Anlass der Ausschreitungen war ein Todesfall am Sonntagmorgen in Chemnitz. Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen erklärt dazu: „Mit Trauer über ein Todesopfer hatten die Szenen aus Chemnitz am Sonntag nichts zu tun. Rechtsradikale instrumentalisieren auf höhnische Weise den Toten für ihre Propaganda und Gewaltexzesse. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Todesopfers, seiner Familie und den Verletzten.“ Weiterlesen

Polizei arbeiten lassen!

Bartl/Schaper/Brünler (Linke): AfD und rechter Mob missbrauchen Toten in Chemnitz für fremdenfeindliche Ziele

Foto: DiG/trialon

Zu den Ereignissen in Chemnitz nach einer tödlichen Auseinandersetzung am Rande des Chemnitzer Stadtfestes in der Nacht vom 25. auf den 26. August erklären die Chemnitzer Landtagsabgeordneten der Linken Susanne Schaper, Klaus Bartl und Nico Brünler: „Es ist unerträglich, wie der tragische Todesfall eines 35-jährigen Chemnitzers von rechten Gruppen jedweder Couleur skrupellos instrumentalisiert wird.“ Weiterlesen

Diskussionsveranstaltung: Kein Land in Sicht für die Seenotrettung?

Foto: Linxxnett

Die Irrfahrt der Lifeline, Beschlagnahmung von Schiffen, geschlossene Grenzen und Häfen: Der innereuropäische Machtkampf um die Flüchtlingspolitik wird auf dem Mittelmeer ausgetragen. Wo zivile Rettungsschiffe dafür sorgen, dass nicht noch viel mehr Menschen sterben. In der Veranstaltung wollen wir uns den aktuellen Realitäten der Seenotrettung vor Libyen widmen, politische Hintergründe erörtern und Spenden sammeln für eine Fortsetzung der dringend notwendigen Rettungsmissionen im Mittelmeer, die unter immer gefährlicheren Bedingungen Leben retten. Weiterlesen

Antje Feiks (Linke): „Geschehnisse in Chemnitz machen fassungslos“

Foto: L-IZ.de

Zu den Geschehnissen in Chemnitz erklärt Antje Feiks, Landesvorsitzende der Die Linke Sachsen: „Die Ereignisse der letzten 48 Stunden in Chemnitz machen mich fassungslos. Nach der Auseinandersetzung auf dem Chemnitzer Stadtfest musste ich mit Bestürzen zur Kenntnis nehmen, dass einer der drei Schwerverletzten seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen ist. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen. Ich hoffe, dass das Geschehene durch die Ermittlungsbehörden zügig aufgearbeitet und diese Tat strafrechtlich geahndet werden kann. Auch hoffe ich auf eine baldige Genesung der Verletzten.“ Weiterlesen

Antwort auf ein paar Fragen von Ute Elisabeth Gabelmann

Hat Leipzig die richtigen Straßenbäume, wenn es wieder so heiß und trocken wird?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Juli brütete auch die Stadt Leipzig unter tropischen Temperaturen, der Regen blieb aus. Die Stadt erlebte wohl genau das, was beim aktuellen Klimawandel auf Städte wie Leipzig künftig immer wieder zukommt. Und selbst die Straßenbäume litten, ein Thema, das die Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann beschäftigte. Auf ihre Anfrage hat jetzt das zuständige Umweltdezernat geantwortet. Weiterlesen

Martin Dulig: Selbstjustiz, Mutmaßungen und Gerüchtemacherei sind fehl am Platz

Martin Dulig. Foto: SPD Sachsen

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen, zu den Geschehnissen beim Chemnitzer Stadtfest am gestrigen Sonntag: „Die furchtbare Straftat beim Chemnitzer Stadtfest muss jetzt mit aller Konsequenz und ohne Vorverurteilungen und Mutmaßungen aufgeklärt werden. Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen des Opfers und den Verletzten“, so Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen. „Selbstjustiz, Mutmaßungen und Gerüchtemacherei sind nach der tödlichen Messerattacke fehl am Platz.“ Weiterlesen

„Aktionsplan Stromnetz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Leipziger Akzeptanzforscher kritisiert: Wohl wieder nur eine Marketing-Aktion

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNicht nur Journalisten haben irgendwann die Nase voll, wenn das 100. oder 200. Grundsatzpapier veröffentlicht wird, das xte Aktionsprogramm, das ungezählt neueste Arbeitskonzept. Und dann blättert man das oft auf Hochglanz gedruckte Ding durch und findet wieder nur lauter Marketingsprüche. Das kann doch nicht Politik sein! Jetzt hat auch das Leipziger Büro Hitschfeld von dem Quatsch die Nase voll. Weiterlesen

Medien machen in Fakenews-Zeiten, Teil 32

Wenn sich Druckereien nicht mehr rechnen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist Showtime im Blätterwald. In immer kürzeren Abständen wechseln beim Magazin „Der Spiegel“ die Chefredakteure. Anderswo sitzen sie zwar länger im Chefsessel, haben aber immer weniger zu bestimmen. Und seit geraumer Weile steht die Ankündigung zur „taz“ im Raum, dass es die Zeitung ab 2022 nicht mehr in gedruckter Form geben soll. Was sogar Klaus Staeck ins Grübeln bringt, denn das geruhsame Lesen einer gedruckten Zeitung findet er wichtig. Weiterlesen

Ein „Poesiealbum neu“ versammelt ein fast vergessenes Stück Literatur

Gedichte und kleine Texte von politischen Gefangenen über das Menschbleiben in einem gefühllosen System

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Zwar ist jedes „Poesiealbum neu“ etwas Besonderes. Aber dieses fällt auch in der ambitioniert von Ralph Grüneberger betreuten Reihe aus dem Rahmen, denn es macht etwas sichtbar, was mit der zunehmenden Verklärung der DDR vergessen zu werden droht: Wie sehr dieses von der SED gelenkte Land gerade seine sensibelsten Bürger enttäuschte, desillusionierte und psychisch zerrieb. Tausende landeten in Zuchthaus und Gefängnis, nur weil sie öffentlich wagten, die bleiernen Zustände infrage zu stellen. Weiterlesen