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Luise Mosig

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Mittwoch, der 14. April 2021: Sachsen kündigt Impfungen für Prioritätengruppe 3 an und die Soko LinX ermittelt

Sachsen will ab kommender Woche weitere Personengruppen zum Impfen zulassen, beispielsweise Menschen mit Autoimmunkrankheiten, Adipositas und Herzinsuffizienz, außerdem Supermarktpersonal und Angestellte in der „Kritischen Infrastruktur“. Nach dem gestern verhängten EU-Lieferstopp des Impfstoffes von Johnson & Johnson reagieren die Länder unterschiedlich. Außerdem sucht das LKA Zeug/-innen nach einem Brand in Lindenau, mit dessen Ermittlung die Soko LinX beauftragt wurde. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 14. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 7. April 2021: Testzentrum im Rathaus verkürzt Öffnungszeiten, Pro-Forma-Ausgangsbeschränkungen und Vorwürfe gegen CleverShuttle

Nach dem Munitionsskandal muss der Chef des sächsischen Landeskriminalamts gehen, Angestellte des Leipziger Ablegers von CleverShuttle erheben Vorwürfe gegen die Betriebsleitung und das Testzentrum im Neuen Rathaus hat künftig nur noch 40 statt 64 Stunden in der Woche geöffnet. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 7. April 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 24. März 2021: Ratlosigkeit nach Osterlockdown-Rücknahme, OVG kippt Teile der Waffenverbotszone und Klimabündnis fordert Stadt zum Handeln auf + Video

Die Kanzlerin bittet um Verzeihung und gesteht einen Fehler ein: Die Montagnacht auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossene „Osterruhe“ wurde heute zurückgenommen. Die Bundesregierung prüft nun ein Verbot von Auslandsreisen. Außerdem hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht die Verordnung, die das Mitführen „gefährlicher Gegenstände“ auf der Waffenverbotszone untersagt, heute für rechtswidrig erklärt. Etwa zeitgleich übergab das Bündnis „Leipzig fürs Klima“ seine Forderungen an die Stadt Leipzig bezüglich Klimaschutz und Verkehrswende symbolisch an Bürgermeister Heiko Rosenthal. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 24. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 17. März 2021: Britische Mutation dominant, Eltern klagen gegen Schul-Testpflicht und Kritik an LVZ-Berichterstattung

Das Robert-Koch-Institut meldete heute, dass mittlerweile 72 Prozent der hierzulande registrierten Neuinfektionen auf die Corona-Variante B.1.1.7 zurückzuführen sind. Außerdem haben Eltern von sächsischen Schüler/-innen gegen die Testpflicht an Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen geklagt und Deutschland verlängert seine Grenzkontrollen zu Tirol und Tschechien um weitere zwei Wochen. Die städtischen Bühnen sollen bis nach Ostern unbespielt bleiben und es machte sich heute Unmut über die Art der LVZ-Berichterstattung zu Tempo-30-Zonen in Leipzig breit. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 17. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 10. März 2021: Alle Geschäfte in Leipzig dürfen wieder öffnen, Pop-up-Radwege und feministische Kundgebung + Video

Laut städtischer Allgemeinverfügung dürfen seit heute Geschäfte in Leipzig ihre Türen für „Click & Meet“-Einkäufe öffnen. Außerdem poppten heute im Rahmen eines Aktionstags von Umweltverbänden Radwege im Stadtbild auf, wo vorher keine waren und im Osten der Stadt fand eine feministische Kundgebung statt. Außerdem: Bei der AfD verhärten sich die Hinweise auf eine weitreichende Parteienfinanzierung durch eine Person. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 10. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 3. März 2021: Ringen um Lockerungen, AfD bundesweiter Verdachtsfall und Demo gegen Abschiebungen in Leipzig

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsident/-innen können sich bei ihrer heutigen Konferenz nicht auf Inzidenzwerte einigen, der Verfassungsschutz stuft die AfD bundesweit als Verdachtsfall ein und die Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol werden vorerst bis 17. März verlängert. Außerdem fand heute in Leipzig eine Kundgebung anlässlich einer erneuten Sammelabschiebung nach Tunesien vom Flughafen Leipzig/Halle statt. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 3. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 24. Februar 2021: Feinstaub-Alarm in Leipzig, Temperaturrekord und Kretschmer stellt „Click & Meet“ in Aussicht

Die gemeldeten Neuinfektionen sind für Leipzig und Sachsen so hoch wie seit Wochen nicht mehr. Aufgrund der langsam stagnierenden beziehungsweise steigenden Zahlen in einigen Regionen macht die Landesregierung keine Hoffnung auf große Lockerungen. Ein „Click & Meet“-Prinzip für Geschäfte soll aber kommen. Außerdem hat Leipzig den Feinstaub-Appell aktiviert und einen Temperaturrekord zu verzeichnen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 24. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Donnerstag, der 18. Februar 2021: Sachsens Inzidenz stagniert und Seehofer besucht deutsch-tschechische Grenze

Parallel zum bundesweiten Wert stagniert auch die 7-Tages-Inzidenz in Sachsen, was Virolog/-innen auf die verstärkt auftretenden Mutationen zurückführen. Aufgrund dieser stuft die Bundesregierung Tschechien seit Tagen als Mutationsgebiet ein und führt seit Sonntag Grenzkontrollen durch, die jetzt wohl verlängert werden sollen. Außerdem: Das morgige Gedenken an die rassistischen Morde von Hanau findet an drei Orten Leipzigs statt. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Donnerstag, der 11. Februar 2021: Eingeschränkter Grenzverkehr zu Tschechien und Leipzigs Gewässer als Attraktionen + Video

Knapp ein Jahr nachdem Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie erstmals seine Grenzen schloss, werden nun wieder Grenzkontrollen eingeführt – aufgrund der verstärkt auftretenden Mutationen vorerst zu Tschechien und Tirol. Sachsen verbietet zusätzlich den meisten Pendler/-innen ab Samstag die Einreise. Außerdem haben sich die zugefrorenen Gewässer in Leipzig zu Naherholungsgebieten entwickelt – doch die Stadt warnt. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 11. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Präsenzpflicht an Schulen: Hoher Druck, niedrige Testquote, wenig Sicherheit

Die Abwägung zwischen Infektionsschutz und dem Recht auf Bildung ist ein Dilemma. Diesem Satz würden wohl alle, die im Bildungsbereich tätig sind, derzeit zustimmen. Seit 18. Januar gehen Schüler/-innen der Abschlussklassen in Sachsen wieder zur Schule. An diesem Tag meldete die Stadt Leipzig eine 7-Tage-Inzidenz von 208. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, ab einem Wert von 50 die Notwendigkeit von Schulschließungen zu prüfen.

Mittwoch, der 3. Februar 2021: Britische Mutation tritt vermehrt in Mitteldeutschland auf und Leipzig lockert Alkoholverbot

Die Corona-Zahlen in Sachsen entspannen sich zunehmend, aber langsam, doch die zuerst in Großbritannien aufgetretene Virus-Mutation ist auf dem Vormarsch. Außerdem gilt ab morgen an einigen Stellen in Leipzig kein Alkoholverbot mehr und der Ticketkonzern Eventim bringt Konzertbesuche mit Impfausweis-Vorlage ins Gespräch. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 3. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 27. Januar 2021: In Sachsen wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht, Ermittlungen gegen Freitaler Neonazi und Mahnwache am Rathaus

An vielen Stellen in Leipzig und Sachsen wurde heute der Internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Und: Zeitgleich führte das LKA in Sachsen und darüber hinaus Drogen-Razzien durch. Außerdem gab es erneut eine Umwelt-Mahnwache am Neuen Rathaus Leipzig (Video) und ein Freitaler Neonazi läuft nach einem Tötungsdelikt frei herum. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 27. Januar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Mittwoch, der 20. Januar 2021: Ministerpräsident Kretschmer will nach „Hausbesuch“ mit „Corona-Rebellen“ diskutieren

Ministerpräsident Kretschmer will erneut mit Kritiker/-innen der Corona-Maßnahmen aus dem rechten Milieu diskutieren. Das Landeskriminalamt startet Meldeportal für Hass im Netz und Joe Biden ist als 46. Präsident der USA vereidigt worden. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 20. Januar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Sachsens Corona-Schulpolitik der Widersprüche

Während Ministerpräsident Kretschmer sich für einen härteren Lockdown mit geschlossenen Schulen ausspricht, schickt sein Kultusminister zehntausende Schüler/-innen ab Montag wieder in die Schulen. Appelle und Warnungen prallen an der sächsischen Landesregierung ab.

Mittwoch, der 13. Januar 2021: Kurzfristig keine generelle FFP2-Maskenpflicht in Sachsen

Vorerst soll es keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Sachsen geben. Außerdem: Abschlussklassen können sich ab Montag freiwillig testen lassen und am Flughafen Leipzig/Halle wird es bald ein EU-Logistikzentrum für Katastrophenfälle geben. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 13. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Haushaltsverhandlungen und Corona-Pandemie machen Vereinen zu schaffen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelMitte November hat sich Sachsens Regierung auf die Rahmenbedingungen dessen verständigt, was Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) einen „Corona-Folgen-Bewältigungshaushalt“ nennt. 42 Milliarden Euro sollen dem Freistaat in den kommenden zwei Jahren zur Verfügung stehen. Um coronabedingte Steuerausfälle zu kompensieren, wurde nach harten und ungewöhnlich langen Verhandlungen eine Kreditaufnahme von sechs Milliarden Euro festgelegt.

Rund 1.000 Menschen erinnern in Leipzig an Todesopfer rechter Gewalt + Video

Vor zehn Jahren erstachen Neonazis den Iraker Kamal Kilade in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs. Seit seinem Tod – Kamal K. ist das bisher letzte bekannte Todesopfer rechter Gewalt in Leipzig – rufen zivilgesellschaftliche Bündnisse jährlich zu Gedenkdemonstrationen Ende Oktober auf.

Alle Jahre wieder: Leipzig ringt um seine Erinnerungskultur für Todesopfer rechter Gewalt

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, ab 23. Oktober im HandelIn diesen Tagen jährt sich der Mord an Kamal Kilade zum zehnten Mal. Neonazis erstachen den 19-jährigen Iraker in der Nacht zum 24. Oktober 2010 im Park vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Polizei und Staatsanwaltschaft erkannten damals kein rassistisches Tatmotiv; erst das Gericht sprach von einem „Mord aus niederen Beweggründen“. Im Urteil steht: „Wir sehen als einzigen Grund für den tödlichen Messerstich, dass Marcus E. das Opfer nicht als Menschen gesehen hat, sondern als Ausländer, dessen Leben nichts wert war.“

Sexarbeiterinnen klären in der Innenstadt über den Beruf und die aktuelle Lage in Sachsen auf

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelAnfang September bot sich ein ungewohntes Bild in der Leipziger Innenstadt: Ein DDR-Wohnwagen stand zwei Tage lang auf dem Richard-Wagner-Platz; davor Klapptisch und -stühle, stilecht mit Karo-Stoffbezug. Wer sich dem provisorischen Camper-Idyll näherte, merkte schnell, dass es hier weder um Ostalgie noch um Wohnanhänger ging. Thema der Aktion war Sexarbeit. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Aidshilfe Leipzig anlässlich des Internationalen Tags der sexuellen Gesundheit am 4. September.

Dessau ist nicht nur Bauhaus-Stadt: Vor 20 Jahren ermordeten Neonazis den Mosambikaner Alberto Adriano

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit Freitag, 26. Juni im HandelZwischen zwei Bäumen im Dessauer Stadtpark flattert ein Plakat mit 182 Namen. Einer von ihnen ist Alberto Adriano, elfte Zeile, vierter von links. Das Plakat trägt die Überschrift „Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt, 1990–2011“. Alberto Adriano wurde vor 20 Jahren, in der Nacht auf den 11. Juni 2000, von drei Neonazis brutal zusammengeschlagen. Drei Tage später verstarb er im Krankenhaus. Der aus Mosambik stammende Fleischermeister war als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen, hinterließ eine Ehefrau und drei Kinder.

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