Beiträge von Jan Kaefer

Sportbürgermeister Heiko Rosenthal ist optimistisch, dass es bald wieder mit Sportveranstaltungen weitergehen kann. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Sport·Fußball

Heiko Rosenthal: „Optimistisch, dass es noch in diesem Jahr Sport vor vollen Rängen gibt.“

In der zweiten Auflage des großen Lokruf-Wunschkonzerts am Freitagabend haben die beiden Fanradio-Moderatoren Marko Hofmann und Thomas Franzky unter anderem ein Interview mit Heiko Rosenthal über den Äther geschickt. Die L-IZ hat es aufgeschrieben. Lesen Sie also hier, wie es Leipzigs Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport in der Corona-Krise ergeht, wie die Stadt den aktuell arg angeschlagenen Sportvereinen helfen kann und wie Rosenthal über Geisterspiele denkt.

Wohin geht's für den BSV Schönau, wenn der Pachtvertrag am Cottaweg endet? Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

BSV Schönau: Pachtvertrag am Cottaweg endet – und dann?

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelDer BSV Schönau wird seinen angestammten Sportplatz am Cottaweg verlassen (müssen). Erst hieß es, er würde sich zukünftig einen Sportplatz mit der Spielvereinigung Leipzig teilen. Nach Informationen der LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) sind diese Pläne inzwischen aber vom Tisch. Wie geht es nun weiter? Die LZ hat beim Sportamt der Stadt Leipzig nachgefragt.

Hermann Winkler - Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV). Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

SFV-Präsident Hermann Winkler: „Die Attraktivität des Spielbetriebs aufrechterhalten.“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelDas Fußballmagazin Kicker schlägt Alarm. Unter der Schlagzeile „Deutschland verliert 3.450 Nachwuchsteams in einem Jahr!“ wird ein dramatischer Rückgang der Anzahl junger Fußballerinnen und Fußballer beschrieben. Die LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) nahm dies zum Anlass, beim Sächsischen Fußball-Verband (SFV) nachzufragen, wie sich die Situation im Freistaat darstellt. Ein Interview mit SFV-Präsident Hermann Winkler.

Kalender-These #17 – April 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.
Leben·Gesellschaft

These #17: Funktionierender Wettbewerb bedeutet nicht: „Hauptsache billig.“

Damit Wettbewerb im sozialen Bereich nicht zu Monopoleismus und unsozialem Handeln führt, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen. Geiz ist geil! Leanmanagement, Input – Output, Transformation, Globalisierungsprozesse, Controlling, Marktorientierung, Konkurrenz, Digitalisierung, Gewinn und Rentabilität. Was haben diese Begriffe mit der Sozialen Arbeit zu tun? Was sind Ihre ersten Gedanken, wenn Sie an Soziale Arbeit denken? Etwa an das Primat der Effizienz, an Marktanalysen oder gar an Wettbewerb?

Der neue L.E. Volleys-Vorstand (von links): Thomas Bauch, Stefan Roßbach, Martin Ivenz, Katja Weiße, Thomas Nicklisch und Stefan Schulze. Foto: L.E. Volleys
Sport·Weitere

Saisonabbruch und neuer Vorstand: Viel in Bewegung bei den L. E. Volleys

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelSeit dem 12. März steht es fest: Für die L.E. Volleys ist die Saison in der 2. Bundesliga vorzeitig beendet. Als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus sah sich die Volleyball Bundesliga (VBL) gezwungen, erstmals in ihrer Historie eine Saison abzubrechen. Nur sechs Tage später beschloss die VBL, dass die gesamte Saison 2019/20 in der 2. Bundesliga nicht gewertet wird.

So wie hier der Alfred-Kunze-Sportpark sind die Leipziger Sportstätten dicht. Gemeinsam kämpfen die Vereine nun um ihr wirtschaftliches Überleben. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Initiative „Teamsport Sachsen“: Wie SC DHfK, Icefighters, HCL, RB, Lok und die BSG in ein Boot kamen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelVor drei Wochen flogen und rollten die Bälle noch durch Leipzig, freuten sich die Icefighters auf ihr erstes Playoff-Abenteuer, kämpfte die BSG Chemie gegen den Abstieg, der 1. FC Lok um den Aufstieg, RB Leipzig um die Deutsche Fußball-Meisterschaft und der SC DHfK um einen komfortablen Platz in der Handball-Bundesliga der Männer. Nichts von alledem wird so schnell eintreten. Corona bremst den Sport aus.

Wird in der kommenden Saison im Bruno-Plache-Stadion in der 3. Liga gespielt? Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

Die Lizenz zum Aufsteigen: Lok Leipzig zahlt 10.000 Euro, nur um die Unterlagen einzureichen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelVor der Corona-Krise sah man beim 1. FC Lok Leipzig hoffnungsfroh in die Zukunft. Die 1. Männermannschaft stand auf Platz 1 der bereinigten Regionalliga-Tabelle und hatte gute Karten, die Aufstiegsspiele um die 3. Liga zu erreichen. Selbst die Lizenz war dafür beantragt. Ein hartes Stück Arbeit für den überwiegend ehrenamtlich geführten Verein. Über 10.000 Euro sollen die Leipziger investiert haben, um dann per Mausklick im Online-Tool DFBnet die umfangreichen Unterlagen einzureichen.

Andrea Herzog (Leipziger KC) ist C1-Weltmeisterin im Kanuslalom. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

„Olympia wäre eine unfaire Veranstaltung geworden.“

Es war DIE Sportmeldung des Tages: Die Olympischen Spiele werden in den Sommer 2021 verschoben. Ursprünglich sollte das größte Sportereignis der Welt vom 24. Juli bis 9. August 2020 in der japanischen Hauptstadt Tokio ausgetragen werden. Doch das Coronavirus machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Mit Andrea Herzog und Felix Groß waren bereits zwei Leipziger für Tokio qualifiziert. Die L-IZ fragte bei beiden Athleten nach, wie sie diese Verlegung beurteilen.

Auch die BSG Chemie braucht in dieser Krise die Unterstützung durch ihre Fans. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Coronavirus: Unterstützer-Pakete für Chemie, Gehaltsverzicht der Handball-Profis, RBL startet Kampagne

Tag für Tag versuchen die Sportvereine der Stadt der Corona-Krise zu trotzen - und sind dabei auf Unterstützung angewiesen. Die BSG Chemie versucht mit dem Verkauf von Unterstützer-Paketen Geld zu akquirieren, die SC DHfK-Handballer verzichten auf Teile ihres Gehaltes. Rasenballsport hat die Kampagne #WirAlle gestartet und kündigt an, Geld sammeln zu wollen, um damit aktiv zu helfen.

Die Corona-Krise bringt die sächsischen Vereine einander näher. Quelle: Teamsport Sachsen
Sport·Weitere

Coronavirus: Zusammenhalt, virtuelle Tickets, Kurzarbeit und Saisonabbruch

Sachsens Profi-Vereine machen mobil gegen die finanziell fatalen Auswirkungen der Corona-Krise und gründeten eine gemeinsame Initiative. Außerdem will der 1. FC Lok durch einen (Spenden-)Ticketverkauf gegen den „Unsichtbaren Gegner“ einen virtuellen Zuschauerrekord aufstellen und Finanzverluste abmildern. Der SC DHfK musste auf Kurzarbeit umstellen und alle Sport- und Trainingsangebote aussetzen. Und für die Handballerinnen des HC Leipzig ist die Zweitliga-Saison vorzeitig beendet.

Rückschlag für Franz Semper (links) und Philipp Weber (3.v.l.) - die beiden Nationalsspieler müssen in Quarantäne. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Coronavirus: Lok beantragt Kurzarbeit, Handballer müssen in Quarantäne

Die Corona-Pandemie verlangt dem Leipziger Sportgeschehen weiterhin Geduld ab. Der 1. FC Lok zum Beispiel musste nun für seine Angestellten Kurzarbeit beantragen. Bei den Handball-Kollegen vom SC DHfK hingegen ist für Franz Semper und Philipp Weber inzwischen Quarantäne angesagt - rein vorsorglich. Der Landessportbund ruft indes zur Solidarität auf.

Läuft nicht: Auch der 44. Leipzig Marathon wurde abgesagt. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Coronavirus: Leipzig Marathon und Sachsenpokal ausgebremst, LSB empfiehlt Einstellung des Sportbetriebs

Das Coronavirus lässt den Sport stillstehen. Am Mittwoch wurde bekanntgegeben, dass Leipzig dieses Jahr ohne seinen traditionellen Marathon auskommen muss. Der 1. FC Lok und der FC Inter hängen zudem in der Pokal-Warteschleife, denn die Halbfinals im Sachsenpokal können erst einmal nicht wie geplant gespielt werden. Dass das die richtigen Entscheidungen waren, unterstützt der Landessportbund mit seiner Empfehlung, den Sportbetrieb vorerst und auf unbestimmte Zeit auszusetzen.

Leipzig feierte seine Sporthelden auf dem Olympiaball. Foto: OSL GmbH
Sport·Weitere

Die Woche: Felix Groß radelt zu Olympia und junge Judoka ernten DM-Gold in der “Brüderhölle”

Die Schatten der Olympischen Spiele 2020 werden immer länger. Als zweiter Leipziger Athlet machte Radsportler Felix Groß die Quali perfekt und feierte kurz darauf mit anderen hiesigen Sport-Assen auf dem 26. Olympiaball. Währenddessen gaben die U18-Judoka in der Sporthalle Brüderstraße alles und holten unter anderem zweimal Gold. Und natürlich hielt die Woche auch noch einiges mehr bereit...

Kalender-These #16 – März 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.
Leben·Gesellschaft

These #16: Kinder und Jugendliche suchen ihre Werte und Vorbilder – was sie finden, liegt auch an Dir.

Dieser Verantwortung muss sich die Gesellschaft bewusst sein und Werte, die sie vermitteln will, täglich leben. In Walt Disneys „Mary Poppins“ (1963) wird für die schwer händelbaren Geschwisterkinder eine „Kinderschwester“ gesucht. Um genau zu sein, die sechste Kinderschwester in Folge. Der Vater ist der Meinung, er verfüge über genügend Urteilsfähigkeit, Einsicht und Menschenkenntnis, um eine geeignete Kinderschwester für seine „Brut“ zu finden.

Aller guten Dinge sind drei. Robert Farken wird erneut Deutscher Hallenmeister über 800 Meter. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Die Woche: Ausverkaufte Leichtathletik-DM mit zweimal Gold für Leipzig

Zum neunten Mal war die Leipziger Arena an diesem Wochenende Austragungsort einer Deutschen Hallenmeisterschaft der Leichtathleten - und mit jeweils über 4.000 Zuschauern an beiden Tagen ausverkauft. Vor allem für die hiesigen Athleten war das ein riesen Ansporn, im eigenen „Wohnzimmer“ alles zu geben. Zudem tüteten die Icefighters den Einzug in die Playoffs ein und im Handball hagelte es bittere Niederlagen.

Dennis Lewke (links) und David Storl sorgten am Samstag im Kugelstoßen für die ersten (und bisher einzigen) Leipziger Medaillen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DHM 2020: Medaillen aus dem Kugelstoßring

David Storl ist zurück. Nach dem verletzungsbedingten Saisonabbruch im Vorjahr, scheint der Kugelstoßer vom SC DHfK in Sachen Olympia-Vorbereitung auf einem guten Weg zu sein. Bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Arena Leipzig setzte der 29-Jährige mit seinem goldenen Auftritt das Highlight für die Farben der Gastgeber-Stadt. Teamkollege Dennis Lewke erkämpfte sich zudem im selben Wettbewerb Bronze und übertraf erstmals die magische 20-Meter-Marke.

Viel Bewegung gab es am Sonntag in der Arena Leipzig zum Schülersportfest der SG MoGoNo. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Die Woche: Warmlaufen für die Leichtathletik-DM, kühles WM-Gold, heißes Spitzenspiel

Traditionell im Februar - so auch wieder am gestrigen Samstag - wird die Arena Leipzig zur (gefühlt) größten Leichtathletik-Spielwiese der Welt. Vom Kindergarten-Steppke über aktuelle Spitzenathleten bis hin zu Senioren- und Parasportlern kämpfen sich über 1.000 Sportfreunde über den blauen Tartan. Durchs eiskalte Nass hingegen hat sich mal wieder Alisa Fatum gekämpft. Bei der WM im Winterschwimmen hat sie dabei erneut so viele Medaillen um den Hals gehängt bekommen, dass dadurch schon fast Haltungsschäden zu befürchten sind...

Der neue HCL-Präsident Thomas Conrad (rechts) bedankt sich bei seinem Vorgänger Rainer Hennig. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HCL-Präsidenten Thomas Conrad: „Der HC Leipzig ist komplett schuldenfrei.“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 75, ab Freitag, 24. Januar 2020 im HandelIn der letzten Saison fegten die Handballerinnen des HC Leipzig so ziemlich alles von der Platte, was ihnen gegenüberstand – und stiegen völlig verdient in die 2. Bundesliga auf. Nach der Hinrunde stehen die Blau-Gelben immerhin auf dem 9. Platz. Ein respektables Ergebnis für einen Neuling in dieser Liga. Apropos Neuling: Seit Dezember ist auch in der Vereinsspitze ein neuer Mann am Ruder. Thomas Conrad wurde in das Amt des Präsidenten gewählt und trat die Nachfolge von Rainer Hennig an.

Weltrekord und zweimal WM-Gold - die Bilanz von Alisa Fatum kann sich sehen lassen. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Alisa Fatum: Weltrekord. WM-Gold. Woman of the Year?

Im vergangenen Jahr hatte Alisa Fatum ordentlich geliefert. Die Leipziger Eisschwimmerin stellte gleich in ihrem ersten Wettkampf im übertrieben kühlen Nass einen neuen Weltrekord über 1.000 Meter auf. Über die selbe Strecke schwamm sie später außerdem zum Weltmeistertitel. Für diese starke Premiere-Saison könnte die 24-Jährige nun eine besondere Auszeichnung erhalten: Sie steht auf der Kandidatenliste der Wahl zur „Woman of the Year 2019“.

Die ATV-Frauen feiern ihren Klassenerhalt. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Die Woche: Klassenerhalt für ATV-Hockeyfrauen, EM-Halbfinale für Handballer futsch

Riesiger Jubel beim ATV Leipzig. Die Frauen sicherten sich am Samstag mit einem Last-Minute-Tor den Verbleib in der Hallenhockey-Bundesliga. Durchwachsen lief es für die DHB-Handballer, die in dieser Woche gleich drei EM-Spiele zu absolvieren hatten. Für Rasenballsport hat die Fußball-Bundesliga wieder begonnen, während die Regionalligisten Lok und Chemie jeweils noch zwei Testspiele absolvierten.

Emely Theilig: "Wir haben alle Bock." Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. Herrenberg 35:31 – “Wir sind auf einer Welle geritten”

Starker Auftakt ins neue Jahr von den jungen Zweitliga-Frauen des HC Leipzig. Am Sonntag besiegten die Blau-Gelben vor 700 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße die SG H2Ku Herrenberg mit 35:31 (18:14). Damit überholen die Leipzigerinnen ihre Konkurrentinnen auch in der Tabelle und verbessern sich auf den 9. Platz. "Heute war unser Wille riesig. Wir sind auf einer Welle geritten, und alle haben mitgezogen.", benennt Emely Theilig den Hauptgrund für den Erfolg.

Derby-Sieg für die Wasserballer der HSG TH Leipzig. Foto: Marko Hofmann
Sport·Weitere

Die Woche: Von Verletzungspech, Anfängen und (Miss-)Erfolgen

Mit dem neuen Jahr beginnen die Fußballer der Traditionsclubs der BSG Chemie und des 1. FC Lok Leipzig wieder mit dem Training. Die Handballer des SC DHfK haben nunmehr Pause, aber dennoch zwei Ausfälle zu beklagen, die Wasserballer der HSG TH Leipzig siegten im Derby gegen SV Halle, und die Läufer kennen keine Pause.

Kalender-These #14 – Januar 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.
Leben·Gesellschaft

These #14: Räume sind Teilhabe – jede(r) sollte die Möglichkeit haben, diese zu beleben.

Damit sich ein Mensch frei entfalten kann, ist es essentiell, am öffentlichen Raum teilzuhaben, diesen zu gestalten und frei nutzen zu können. Eine wachsende Stadt wie Leipzig hat mit vielen Hürden zu kämpfen, um den Menschen, die in ihr leben, gerecht zu werden. Einhergehend mit der wachsenden Zahl an Einwohnern ist dies wohl die Verknappung von Räumen. Ob Wohnräume, Parkplätze oder Freiflächen, die Räume werden weniger.

Das Leipziger Schiedsrichterinnen-Gespann Jennifer Eckert (li.) und Maria Ludwig pfeift seit 2018 in der 1. Bundesliga. Foto: Michael Kleinjung
Sport·Handball

Interview mit Maria Ludwig und Jennifer Eckert: „Es ist faszinierend, vor vollen Hallen pfeifen zu dürfen“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, ab Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelFür FreikäuferMaria Ludwig (31) und Jennifer Eckert (26) hat der Handballsport bisher ein Leben lang begleitet. Beide jagten auf der Platte zunächst selbst dem Ball hinterher und wurden schließlich Schiedsrichterinnen. Als Gespann führte sie ihr Weg schnell in die Bundesliga, wo sie 2018 als erstes Frauengespann aus Sachsen ein Spiel der 1. Bundesliga pfeifen durften.

Nach 2,39 Millionen Spielminuten macht selbst die eisernste Wade zu. Screenshot: L-IZ.de
Sport·Fußball

2,39 Millionen Minuten: Das längste “Fußballspiel” der Welt

Lange Fußballspiele hat es in der Historie schon einige gegeben. In die Geschichte eingegangen ist unter anderem das erste Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 1922, welches nach 189 Spielminuten wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste. Deutlich länger duellierten sich im Sommer dieses Jahres zwei Teams, die den Weltrekord im Dauerfußball knacken wollten. Tja und dann gibt es noch ein Spiel, das zwar seit Jahren abgepfiffen ist, doch der Liveticker rennt und rennt und rennt ...

Langstreckenläuferin Paulina Kayßer startet jetzt für den SC DHfK Leipzig. Foto: privat
Sport·Leichtathletik

Paulina Kayßer im Interview „So eine super Trainingsgruppe findet man nicht oft“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, ab Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelPaulina Kayßer ist 19 Jahre jung und hierzulande eines der größten Talente über die langen Laufstrecken. Die Liste ihrer Erfolge in diesem Jahr beeindruckt: Bronze bei der Jugend-Hallen-DM U20 über 3.000 Meter, Silber bei der Cross-DM U20 über 4.100 Meter, Bronze bei der Langstrecken-DM U20 über 5.000 Meter, Teilnahme und 5. Platz bei der U20-Europameisterschaft in Schweden – inklusive neuer persönlicher Bestzeit von 16:25,72 Minuten über 5.000 Meter – und schließlich Gold bei der U20-DM über 3.000 Meter.

Straffer Spielplan für die Icefighters Leipzig auch am Jahresende. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
Sport·Weitere

Die Woche: Vierschanzentournee startete; SC DHfK und Icefighters gleich zweimal gefordert

Von wegen Zeit der Besinnung. Einige Sportler mussten auch über die Feiertage ganzen Einsatz zeigen. So hatten die Handballer des SC DHfK in dieser Woche gleich zwei Auswärtsspiele zu bewältigen, die allerdings beide verloren gingen. Zumindest einen Sieg erkämpften sich die Icefighters, die ebenfalls zweimal ran mussten. In Oberstdorf (Allgäu) fand heute das Auftaktspringen der Vierschanzentournee statt. Mit Martin Hamann flog auch ein Muldentaler durch die Lüfte.

Fans des 1. FC Lok Leipzig sammeln unter dem Motto "Du bist nie alleine" Spenden. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

Spendenaktion: „Lokfans helfen! Du bist niemals alleine.“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, ab Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelFür FreikäuferSpenden können Leben retten. Wer weiß das besser als die Fans des 1. FC Lok Leipzig, die ihrem Verein bereits mehrmals mit Spenden geholfen haben. Diesmal sammeln Lokfans allerdings nicht für ihren Klub, sondern für diejenigen, denen ein normales (Vereins-)Leben derzeit nicht vergönnt ist. Die Ultras der Probstheidaer nehmen mit verschiedenen Aktionen die Spendenbereitschaft für die Eric-Eiselt-Fußballschule und die Elternhilfe für krebskranke Kinder e. V. ins Visier – und waren bereits recht erfolgreich.

Sportfotografie ist manchmal gefährlicher als es aussieht.
Sport·Weitere

Gefahren am Spielfeldrand – wenn Fotografieren wehtut

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelFür FreikäuferDie Zuschauer nehmen sie höchstens als Randfiguren wahr: Fotografen und Kameraleute, die bei sportlichen Ereignissen für bunte Bilder auf den verschiedensten Medienkanälen sorgen. In aller Regel sind wir Bilderproduzenten – ich schreibe „wir“, weil auch ich einer von ihnen bin – mit dieser Nebenrolle ganz zufrieden. Doch da beim Sport oft diverse Dinge durch die Gegend fliegen – z. B. Bälle, Speere, Kugeln, Disken und manchmal auch die Sportler selbst – werden wir zuweilen jäh aus unserem Schattendasein in den Mittelpunkt gezerrt.

Sascha Pfeffer (2.v.l.) schoss den 1. FC Lok gegen Erfurt zum Sieg. Foto: Jan Kaefer
Sport·Weitere

Die Woche: Blau-Gelbe Aufstiegsträume intakt, Olympischer Handball-Traum platzt

Die Regionalliga-Fußballer haben am Wochenende ihren diesjährigen Spielbetrieb beendet. An der Tabellenspitze darf der 1. FC Lok weiterhin am Aufstieg schnuppern - und sich nun erst einmal in den Weihnachtsmodus begeben. In der Handball-Bundesliga hingegen ist noch lange nicht Schluss. Dort müssen die SC DHfK-Männer noch dreimal ran. Außerdem sorgte das traditionelle sächsische Volleyball-Derby zwischen Leipzig und Delitzsch wieder für einen packenden Abend in der Brüderhölle.

Laura Majer kann hier von zwei Abwehrspielerinnen nur mit Mühe gestoppt werden. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

HC Leipzig vs. Solingen-Gräfrath 33:25 – Mit dem dritten Heimsieg belohnt

Mit ihrem dritten Heimsieg der Saison sind die Handballerinnen des HC Leipzig am Sonntag vom 13. auf den 11. Platz der 2. Bundesliga geklettert. Vor 445 Zuschauern ließ der HCL in der Sporthalle Brüderstraße gegen den Tabellenletzten HSV Solingen-Gräfrath 76 von Anfang an nichts anbrennen. „Wir haben heute gezeigt, dass wir es können.“, freute sich Lea Guderian. „Damit haben wir uns für die viele Trainingsarbeit belohnt.“

Thomas Reimann ist Kapitän und Gründungsmitglied der Rising Tigers Leipzig. Foto: Tobias Möritz
Sport·Weitere

Rollstuhlbasketball: Ein Sport, der alle zusammenbringt

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit Freitag, 29. November 2019 im Handel Rollstuhlbasketball zählt zu den bekanntesten paralympischen Reha-Sportarten. Regionale Strukturen oder ein konkretes Bild dieser Sportart sind wohl trotzdem eher unbekannt. Leider erhalten die Spiele wenig Aufmerksamkeit, ziehen außer Freunden und Familie kaum Zuschauer in die Hallen. Die LEIPZIGER ZEITUNG war Anfang November beim ersten Heimspieltag des Leipziger Oberliga-Teams Rising Tigers, das im Leipziger Behinderten- und Reha-Sportverein e. V. (LBRS) organisiert ist, in der Sporthalle Brüderstraße vor Ort.

Tommy Kind in Aktion. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

BSG Chemie Leipzig vs. Wacker Nordhausen 1:1 – Feuer und Flamme

In Nordhausen brennt der Baum. Den Verein drücken Schulden, die das Insolvenz-Gespenst durch die Doppelkorn-Stadt geistern lassen. Im Spiel am Sonntag bei der BSG Chemie zeigten die Thüringer dennoch Charakter. Die Partie endete nach Traumtor von Joy-Lance Mickels sowie dem Ausgleich von Alexander Bury mit 1:1 (0:0). Ebenfalls Unentschieden endete auf den Rängen der Wettkampf "Verbrennen von Fan-Devotionalien". Dafür allerdings gab es keine Punkte.

Leipzig blieb gegen Hannover stabil - so wie hier Alen Milosevic gegen Ilija Brozovic. Foto: Jan Kaefer
Sport·Handball

SC DHfK Leipzig vs. Hannover-Burgdorf 30:27 – Alles im Griff

Was waren das für heftige Wochen für die Handballer des SC DHfK. Fünf Spiele in Folge mussten die Grün-Weißen gegen die absoluten Top-Teams der Liga ran. Gleich dreimal - gegen Magdeburg, die Rhein-Neckar Löwen und Kiel - fehlte den Leipzigern dabei nur ein einziges Tor zum Punktgewinn. In Melsungen hingegen gab es einen überraschenden 3-Tore-Sieg, den die DHfK-Männer nun auch im Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf einfahren konnten.

Stefan Elbinger im Ziel des New York City Marathons. Foto: privat
Sport·Leichtathletik

Stefan Elbinger: „Die Amerikaner machen an der Strecke richtig, richtig, richtig Party!“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 73, seit Freitag, 29. November 2019 im Handel Stefan Elbinger hat zweimal das Ziel der Challenge Roth erreicht, ist den Highland Fling Ultramarathon in Schottland gelaufen und hat mehr als 30 Marathons absolviert. Am 3. November nahm der 36-Jährige, der im Jahr 2000 das erste Mal die Laufschuhe schnürte, bereits zum zweiten Mal am New York City Marathon teil. Ein Gespräch über Atmosphäre, Träume und 458 Euro Gebühr.

Djamal Ziane - hier beim Kopfball - erzielte beide Tore für Lok. Foto: Jan Kaefer
Sport·Fußball

1. FC Lok Leipzig vs. SV Lichtenberg 2:2 – Ach du dickes Ei, Zweizwei

Im zweiten Heimspiel in Folge ist der 1. FC Lok Leipzig trotz Führung nicht über ein 2:2 (1:1) hinausgekommen. Vor 2.820 Zuschauern gegen den SV Lichtenberg 47 glich Djamal Ziane 20 Minuten vor Ende zum 2:2 aus. Die Gäste hatten das Spiel mit den bis dato einzigen beiden eigenen Torschüssen gedreht. Lok war die erste Halbzeit sehr gut im Spiel und nach zehn Minuten durch Ziane in Führung gegangen. Lichtenberg monierte Handspiel, Ziane hatte allerdings „mit dem linken Ei“ getroffen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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