Waldbrände dominierten in dieser Woche die Schlagzeilen, doch zumindest bei jenen in Westdeutschland und in Sachsen konnte am Sonntag leichte Entwarnung gegeben werden. Außerdem: Die LVB haben einen Teil ihres Hitze-Notfallplans aktiviert, der City-Tunnel war vorübergehend gesperrt und Chemie bleibt auf dem letzten Platz der Regionalliga. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 15./16. August 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Waldbrände waren das dominierende Thema am Wochenende. Besonders im Westen Deutschlands sorgten sie für Schlagzeilen und besorgten viele Menschen. Während die Bewohner*innen von Hürtgenwald am Sonntag die Nachricht erhalten haben, dass sie in ihre Häuser zurückkehren dürfen, mussten und müssen die Menschen an der deutsch-belgischen Grenze weiter bangen.

Menschen in Monschau war empfohlen worden, ihre Häuser wegen der Rauchbelastung zu verlassen. Aktuell sieht es aber zumindest so aus, als würde sich der Brand in Belgien nicht weiter auf die deutsche Grenze zubewegen. Was zumindest hierzulande für Erleichterung sorgt, hilft den Menschen in Belgien derzeit wenig. Es handelt sich um das größte Feuer, das jemals in unserem Nachbarland registriert wurde.

Einen verhältnismäßig kleinen Waldbrand hatte es diese Woche auch in Sachsen gegeben. In der Nähe von Plauen brannten sieben Hektar Wald ab. Das Feuer war Dienstagabend gemeldet worden; seitdem waren Feuerwehrleute und andere Helfer*innen im Dauereinsatz. Am Sonntag kam glücklicherweise die Meldung, dass der Waldbrand gelöscht wurde. Jetzt geht es vor allem darum, ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Einen Überblick über die Waldbrände in Deutschland gibt es hier.

LVB und S-Bahn mit Einschränkungen

In Leipzig gab es am Wochenende aus unterschiedlichen Gründen Einschränkungen im ÖPNV. Die LVB aktivierten am Samstag die erste Stufe ihres Hitze-Notfallplans, der als Reaktion auf den tagelangen Stillstand zu Beginn des Sommers erarbeitet worden war. Um erneute Schäden in den Gleisanlagen zu verhindern, durften die Busse am Samstag eine Zeit lang nicht mehr auf den Gleisen fahren. Sie mussten stattdessen Ersatzhaltestellen am Straßenrand bedienen.

Ebenfalls am Samstagnachmittag war der City-Tunnel für mehrere Stunden gesperrt. Grund dafür war ein Zusammenstoß mit einer Person nahe der MDR-Haltestelle. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Lok gewinnt wieder auswärts, Chemie bleibt unten

Die BSG Chemie Leipzig bleibt in der Regionalliga nach dem fünften Spieltag auf dem letzten Platz. Im Heimspiel gegen Jena gab es eine 0:1-Niederlage. Chemie kann also an den starken Endspurt der vergangenen Saison nicht anknüpfen und hat nur einen Punkt aus fünf Spielen geholt.

Besser lief es am Wochenende bei Lok. Im dritten Auswärtsspiel holte die Loksche den dritten Sieg – diesmal bei Tasmania Berlin. Für den Vorjahresmeister reicht es bislang aber nur für den vierten Platz, weil die beiden Heimspiele nicht gewonnen werden konnten.

Beide Teams haben jetzt etwas länger Pause als gewohnt. Weil am nächsten Wochenende die 1. Runde im DFB-Pokal stattfindet, spielen beide erst am Dienstag wieder. Stattdessen wird also RB Leipzig nun sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison bestreiten.

Worüber die LZ am Wochenende berichtet hat:

über das Leipziger Kindernachtrennen,

über fehlendes Personal im Rathaus, um Mietwucher zu bekämpfen, und

über Widerstand der Linksfraktion gegen höhere Elternbeiträge.

Was am Wochenende außerdem wichtig war: Die SPD möchte Klimaanpassung im Grundgesetz verankern. Damit würde eine Voraussetzung geschaffen, damit sich der Bund stärker bei dem Thema engagiert. Aktuell verweisen Politiker*innen häufig darauf, dass Länder und Kommunen zuständig seien. Für eine Grundgesetzänderung wären SPD und Union auf die Stimmen von Grünen und Linken angewiesen.

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