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Brückenfest

Leipzig nimmt Platz: Auch wir waren in Chemnitz

Das Leipziger „Platznehmen“-Netzwerk hat da noch einen Nachtrag zu den Ereignissen am Montag, 27. August, zu ihren Erlebnissen in Chemnitz. In diesem schildert das Netzwerk in einem heute versandten Bericht vor allem eine Abreisesituation nach dem Ende des Demonstrationsgeschehens, was es in sich hat. Offenbar wurde mehr als einmal versucht, die Reisegruppe zu attackieren, von chaotischen Zuständen, unterbesetzter Polizei und Überforderungen ist die Rede.

Mal wieder ein Licht entzünden in der Nacht: Das war das Brückenfest 2018 + Video & Bildergalerie

VideoEs ist schon ein seltsames Gefühl, angesichts der aktuellen Geschehnisse vom Sonntag und sicherlich auch noch am heutigen Montag in Chemnitz über eine Veranstaltung zu erzählen, die genau gegen den Ungeist des Gegeneinanders und des Hasses angehen möchte, welcher dort gerade ausgebrochen ist. Das 4. Brückenfest in Leipzig stellte am Samstag, 25. August, an der Sachsenbrücke Vereine und Initiativen vor, die sich täglich um Integration und Miteinander mühen. Eingeladen waren auch Musikprojekte, in welchen zum Beispiel Menschen aus verschiedenen Nationen gemeinsam musizieren. Höhepunkt war das Konzert von Mono & Nikitaman gemeinsam mit Frontmann Mal Élevé von Irie Révoltés.

Leipziger SPD-Abgeordnete unterstützen Brückenfest 4.0

Die Leipziger SPD-Abgeordneten Constanze Krehl (MdEP), Daniela Kolbe (MdB), Holger Mann (MdL) und Dirk Panter (MdL) unterstützen das am 25. August stattfindende Brückenfest. Dazu erklären sie: „Wir unterstützen das Brückenfest auch in diesem Jahr, denn es ist ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt. Es ist großartig, wie viele Leipzigerinnen und Leipziger sich weiterhin für eine gelingende Integration der Geflüchteten einsetzen. Dafür ist es wichtig, dass Respekt und Solidarität statt Ausgrenzung und Hass die gesellschaftliche Debatte dominieren. Darum rufen wir alle Leipzigerinnen und Leipziger auf, sich am Brückenfest zu beteiligen und sich auch künftig zu engagieren. Ein dickes ‚Danke' möchten wir all denen sagen, die sich unermüdlich engagieren.“

Gegen Hass: Brückenfest setzt zum vierten Mal Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und demokratische Werte

Während Sachsen wieder einmal in den Negativschlagzeilen ist, setzt das Brückenfest am Wochenende ein Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und demokratische Werte.

Weitere Highlights auf dem Brückenfest erwartet

Neben den vielen Ständen und einem spannenden Bühnenprogramm erwartet die Besucher*innen eine „Straße der Begegnung“. Dies ist eine Ausstellung, welche Einblicke in Lebensgeschichten Leipziger Bürger*innen mit Migrationsgeschichte gibt. Fragen nach dem Weg in unsere Stadt, sowie zum Herkunftsland und dem Verständnis zum Thema Demokratie werden beantwortet. „Ich durfte im Laufe der Ausstellungsentstehung viele interessante Menschen kennenlernen. Diese Begegnungen zeigen die Vielfältigkeit unserer Stadt und machen Mut, sich weiterhin für ein solidarisches Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu engagieren“, so Jana Meyer, als maßgeblich Verantwortliche für die Ausstellungsentstehung.

Gastkommentar von Christian Wolff zum Brückenfest am 25. August

Zum vierten Mal rufen „Leipzig nimmt Platz“ zusammen mit vielen weiteren Initiativen zum Brückenfest „ankommen – platznehmen – mitgestalten“ am Samstag, 25. August 2018, von 14:00-22:00 Uhr Sachsen-Brücke, Anton-Bruckner-Allee, Clara-Zetkin-Park auf (https://platznehmen.de/unterstuetze-das-4-brueckenfest-2018/).

Leipzig Courage zeigen e.V. beteiligt sich am Brückenfest

In diesem, für unseren Verein, Jahr der Neuausrichtung beteiligen wir uns an dem vierten Brückenfest, welches am 25. August ab 14 Uhr auf der Sachsenbrücke stattfinden wird. „Für uns ist die Beteiligung wichtig, weil Rassismus, Menschenfeindlichkeit und die damit zusammenhängende Ausgrenzung von Menschen nach wie vor existieren und wir uns eindeutig dagegen aussprechen. Das Brückenfest steht für uns exemplarisch für eine gelebte gegenseitige Anerkennung aller Menschen, zu der wir unseren Beitrag leisten wollen“, erklärt Henry Lewkowitz, Vorsitzender des Vereins.

Brückenfest-Bühnenprogramm steht

Das im Rahmen des Jahres der Demokratie unter dem Motto „Ankommen. Platznehmen. Mitgestalten.“ stattfindende vierte Brückenfest bietet neben vielfältigen Informationsangeboten, Workshops, einer „Straße der Demokratie“ und einem „Fliegenden Forum“ auch 2018 wieder ein abwechslungsreiches Kulturprogramm.

Wohnungsbörse auf dem Brückenfest sucht Wohnungsangebote für Geflüchtete

Das Brückenfest 2018 möchte in diesem Jahr neue Wege gehen und einen aktiven Beitrag zum Ankommen geflüchteter Menschen leisten: „Die Wohnungsnot in Leipzig trifft Menschen mit Migrationsgeschichte besonders hart. Wir wollen eine Stadt die allen Menschen ein Ankommen ermöglicht, dazu ist die eigene Wohnung, das eigene Zimmer in einer Wohngemeinschaft eine wesentliche Voraussetzung“, so Christin Melcher, Mitorganisatorin des Brückenfestes.

Das Leipziger Brückenfest sucht Unterstützung

Am 25. August wird das Brückenfest zum vierten Mal auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park stattfinden. Das Organisationsteam sucht wie auch schon den letzten Jahren helfende Hände, um die Veranstaltung zu stemmen, die Menschen aus anderen Ländern und gestandene Leipzigerinnen und Leipziger zusammenzubringen soll.

Standanmeldung zum Brückenfest hat begonnen

Am 25. August findet zum vierten Mal das Brückenfest unter dem Motto „ankommen. platznehmen. mitgestalten.“ statt.

Am 25. August findet zum vierten Mal das Brückenfest unter dem Motto „ankommen. platznehmen. mitgestalten.“ statt

Mit dem 4. Brückenfest auf der Sachsenbrücke am 25. August 2018 will das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ gemeinsam mit dem Netzwerk Integration- Migrant*innen in Leipzig, der Moritzbastei, dem Werk 2 – Kulturfabrik e.V. und dem Leipzig. Courage zeigen e.V. alle Leipzigerinnen und Leipziger Demokratie gestalten.

Brückenfest 3.0: Beteiligte sammeln 1500 Euro für „Mission Lifeline“

Viele tausend Menschen besuchten am letzten Augustwochenende das dritte Brückenfest. Sie kamen am 26. August zwischen 2 Uhr nachmittags und 10 Uhr abends zur Sachsenbrücke, um sich das Angebot der über 60 Stände und das Bühnenprogramm anzusehen oder sich an den drei Diskussionsforen zu beteiligen. „Wir freuen uns sehr, dass die Leipzigerinnen und Leipziger das Fest so gut annehmen. Die Stimmung war trotz kurzen Regenschauers ausgezeichnet. Das aufgeschlossene Miteinander der verschiedensten Kulturen, Sprachen und Religionen und die glücklichen Gesichter der vielen Menschen sind uns auch eine wichtige Bestätigung für das jahrelange Engagement im Aktionsnetzwerk“, erklärt Irena Rudolph-Kokot für „Leipzig nimmt Platz“.

Bühnenprogramm beim Brückenfest am 26. August: regional und zugleich multikulturell

Wie in den Vorjahren bietet das Brückenfest neben einem interkulturellen Angebot mit Infoständen, kulinarischen Angeboten, Kleinkunst und Diskussionsforen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Wir freuen uns besonders auf Jonathan Sebunya aus Uganda und Dolus Mutombo mit Geschichten aus dem Kongo, aus Südafrika und vom Rest der Welt. Mexikanische Folklore und Cumbia von „Jaraneros de Saxonia“ sowie der mitreißende Sound der gut bekannten „Klezmer Muskelkater“ wird das Publikum zum Tanzen bringen.

Brückenfest stößt auf großes Interesse: über 60 interkulturelle und zivilgesellschaftliche Initiativen nehmen teil

Über 60 Stände von interkulturellen und zivilgesellschaftlichen Initiativen werden beim diesjährigen Brückenfest dabei sein und Teilhabe ermöglichen – rund 20 mehr als im vergangenen Jahr. „Wir freuen uns sehr, dass vor allem immer mehr interkulturelle und migrantische Vereine und Initiativen sich aktiv einbringen wollen. Es entspricht dem Motto unseres Festes – der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Neben Angeboten für Kinder, Informationen über die Tätigkeit der einzelnen Vereine, Initiativen und Gruppen, können sich die Besucher*innen auf internationale kulinarische und Kulturangebote freuen“, so Christin Melcher.

Aktionstag gegen Rassismus war ein voller Erfolg: Mehrere tausend Menschen haben mitgemacht

In Leipzig verband am gestrigen Sonntag eine fast 3 Kilometer lange „Menschenkette gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt“ mit ca. 2.500 Menschen symbolisch Moscheen rund um den Rabet-Park, Gewandhaus, Oper, Universität, Nikolaikirche, Thomaskirche und Synagogenmahnmal.

Menschenkette und Brückenfest: Hand in Hand gegen die „enthemmte Mitte“

Ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt setzen – das wollen zahlreiche Initiativen und Gruppen am Sonntag in Leipzig schaffen. Zunächst soll eine Menschenkette vom Rabet bis in die Innenstadt reichen. Anschließend steht im Clara-Zetkin-Park die zweite Auflage des interkulturellen „Brückenfestes“ auf dem Programm. Die Veranstalter hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer und Besucher.

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