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Malerei

Erinnerungen an die Natur: Was Sebastian Hosu in seinen Bildern thematisiert

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAls er zum ersten Mal nach Leipzig kam, war er von der Stadt überwältigt und beeindruckt. Der rumänische Künstler reiste im Oktober 2013 nach Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt stand sein Studium in der Klasse von Heribert C. Ottersbach nahezu schon fest. Denn im gleichen Jahr, im Februar, bewarb sich Sebastian Hosu bei dem Kunstprofessor – erfolgreich natürlich.

Handlauf: Ein (Bilder-)Buch wie ein Schlüssel zum Werk des Malers Neo Rauch

Maler sind keine Politiker, meist auch keine Philosophen und noch seltener Parteianhänger. Sie malen nicht, was erwartet wird. Oder ins Schema passt. Und meist provozieren sie auch nicht um des Provozierens willen. Deswegen stehen wir Zeitgenossen oft grübelnd und ein bisschen ratlos vor ihren Werken. Wer den Leipziger Maler Neo Rauch ein wenig verstehen möchte, für den wird dieses Buch wie ein Schlüssel sein. Ralph Keuning hat Rauch extra in seinem Atelier besucht.

Kopfkino: Michael Hametner in 15 durchaus streitbaren Gesprächen mit dem Maler Hans Aichinger

Reden macht klüger. Man lernt etwas dabei, wenn man sich darauf einlässt und die Gesprächspartner bereit sind, sich 15 Nachmittage abzuknapsen im Atelier. Seit 2013 erobert sich der alte Radiohase Michael Hametner in solchen Ateliergesprächen nach und nach die Welt der Malerei. Im Konkreten natürlich die Leipziger Malerei, denn es sind Leipziger Maler, die sich bislang „geopfert“ haben. Aber gerade deshalb geht es tatsächlich um des Pudels Kern. Diesmal mit Hans Aichinger.

Michael Hametners große Hommage an den Maler Gert Pötzschig: Valeurs

Wenn Michael Hametner so ein Buch über einen Leipziger Maler schreibt, dann geht er immer wieder um das Objekt seiner Neugier herum, grübelt, wägt ab, versucht zu verstehen. Man merkt die ganze Zeit, dass hier einer aus einem anderen journalistischen Metier (der Literatur) kommt und dass er auf Kunst mit den seltsamen Augen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schaut. Die Schubladen sind allgegenwärtig.

Angesagt: Malen und Fledermäuse beobachten

Wer gerne malt, ist bei Malerin Rosl Seifert richtig. In ihrer Künstlerwerkstatt in Liebertwolkwitz, Markt 7, wird am Sonnabend, 9. Juni, 10 bis 15:15 Uhr, zum Thema „Wiese“ ein Bild mit Acrylfarbe, Bürsten, Schwamm, Lappen und Pinsel gemalt. Der Kurs ist gut geeignet für Interessierte, die sich kreativ ausprobieren möchten.

Ausstellung und Buch würdigen erstmals das impressionistische Werk des Malers Charles Vetter

Auch wenn man Charles Vetter noch nicht kennt, lohnt sich die Reise nach Merseburg bis zum 28. Januar. Denn seit dem 25. November zeigt das dortige Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg die Ausstellung „Charles Vetter: Ein Stimmungsmaler zwischen Merseburg und München“. Vom unglücklichen Wort „Stimmungsmaler“ darf man sich nicht täuschen lassen. Bis heute hadert man in Deutschland mit dem eigenen, hochkarätigen Impressionismus. Vetter war einer der ganz großen Impressionisten.

Der Roman über die letzten Monate im Leben des Malers Nicolas de Staël mit frappierenden Illustrationen aus einem Leipziger Atelier

Es gab eine Zeit, da gab es tatsächlich ein Europa des Geistes, der Begegnungen, der großen intellektuellen Auseinandersetzungen: in der Kunst, der Literatur, der Philosophie. Da las man auch in Deutschland noch italienische und französische Autoren, war dieser Kontinent kein zum „Wirtschaftsraum“ reduziertes Projekt. Wie lang das her ist, merkt man selbst beim Lesen dieser Geschichte über eine große Liebestragödie.

Das explosive Werkverzeichnis zur großen Sighard-Gille-Jubiläumsausstellung

Das ist es: 448 Seiten dick, 1.166 Gemälde drin – das Werkverzeichnis zur großen Sighard-Gille-Schau im Museum der bildenden Künste. Gleichzeitig auch noch ein bisschen Katalog zur Ausstellung „Sighard Gille. ruhelos“. Obwohl dort nur 85 Gemälde des Leipzigers hängen. Mehr als genug, um in der Wucht der Bilder dieses Leipziger Malers zu baden.

Die gar nicht so skurrilen Bilderwelten des Joachim Ringelnatz

Bis zum 7. August war in der Städtischen Galerie in Wurzen eine ganz besondere Ausstellung zu sehen: „Ringelnatz ‚in Privathand‘“. Was eigentlich nichts Besonderes ist. Die meisten Ringelnatz-Bilder befinden sich in Privathand. Aber die Ringelnatz-Stadt Wurzen konnte in der kleinen Ausstellung einmal zeigen, was sonst nur die Sammler erfreut. Oder beschäftigt.

Die Neue Leipziger Schule, der Erfolg und die Rolle der Bilder in unserer Kultur

Es ist schon ein echter Brocken, den sich der einstige MDR-Figaro-Mann Michael Hametner da vorgenommen hat: Künstler im Lauf von ausgedehnten Interview-Serien zu porträtieren. Mit Sighard Gille hat er es schon gemacht. 2015 hat er mal bei Matthias Weischer angerufen. Der lud ihn dann tatsächlich ein zu 15 Gesprächsrunden in seinem Atelier an der Baumwollspinnerei.

Zwei große französische Maler der Romantik, mehrere Napoleons und ein braver Schletter

Es ist romantisch. Es ist malerisch. Es ist theatralisch. Und es hat seinen Reiz. Am heutigen Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr wird die Ausstellung "Eugène Delacroix & Paul Delaroche. Geschichte als Sensation" im Leipziger Museum der bildenden Künste eröffnet. Und Napoleon ist natürlich auch dabei. Als kommender Mann 1800 und als Geschlagener von 1814.

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