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Thema

Nahostkonflikt

Antisemitismus entschieden bekämpfen – auch in Leipzig

Zum Demogeschehen am Wochenende erklärt der Leipziger SPD-Fraktionsvorsitzende Christopher Zenker: „Für seine Anliegen zu demonstrieren, ist legitim, allerdings wurden insbesondere am Samstag auf der pro-palästinensischen Gegendemonstration Grenzen überschritten: Es wurden Parolen wie ,Scheiß Juden‘ und ,Kindermörder Israel‘ skandiert und versucht, mit antisemitischen Äußerungen Stimmung zu machen.“

OBM Jung bekräftigt Solidarität mit Partnerstadt Herzliya

Oberbürgermeister Burkhard Jung nimmt Stellung zu den Demonstrationen am vergangenen Wochenende, bei denen auch antisemitische Parolen skandiert worden waren. Burkhard Jung: „Wir mussten am Wochenende in Leipzig Zeugen eines offenen Antisemitismus werden.“

Wir stehen solidarisch an der Seite von Jüdinnen und Juden

Zu den aktuellen Entwicklungen im Nahost-Konflikt erklärt Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Leipziger Stadtrat: „In den vergangenen Tagen kam es in mehreren Regionen Deutschlands zu verbalen und tätlichen Angriffen auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es steht außer Frage: Wir stehen solidarisch an der Seite von Jüdinnen und Juden - gegen jede Form des Antisemitismus.“

Gastkommentar von Christian Wolff: Antisemitismus – das immer gleiche Strickmuster

Schon seit Tagen beunruhigt mich der kriegerische Gewaltausbruch in Israel – und die offen antisemitischen Demonstrationen in Deutschland, zuletzt auch am vergangenen Samstag in Leipzig. Heute mahnte der Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Küf Kaufmann, in der „Leipziger Volkszeitung“ mehr Unterstützung „aus der Mitte der Gesellschaft“ an. Das ist absolut berechtigt. Doch mit periodisch geäußerten Lippenbekenntnissen ist es nicht getan.

Das Wochenende 15./16. Mai 2021: Ansturm auf Gastronomie, Demos zum Nahostkonflikt und Hooligan-Ausschreitungen in Dresden

Während die Demonstrationen anlässlich des Nahostkonflikts in Leipzig am Samstag relativ ruhig abliefen, kam es am Sonntag in Dresden während und nach einem Spiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München zu erheblichen Ausschreitungen. Dabei wurden Polizei und Medien/-vertreterinnen massiv angegriffen. Außerdem nutzten viele Leipziger/-innen am Wochenende die neue Möglichkeit der Außengastronomie – wobei nicht alle Restaurantbetreiber/-innen dasselbe Begriffsverständnis von „Außengastronomie“ zu haben scheinen. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende des 15. und 16. Mai 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Kundgebungen zum Nahostkonflikt ohne große Zwischenfälle + Videos

Der aktuelle Nahostkonflikt ist am Samstag, dem 15. Mai, auch in Leipzig angekommen. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an Israel-solidarischen und pro-palästinensischen Kundgebungen auf dem Augustusplatz, wobei letztere etwas besser besucht war. Mehrere Polizeiketten trennten die Teilnehmenden auf der Seite des Gewandhauses von den Teilnehmenden auf der Seite der Oper. Zumindest während der Kundgebungen gab es keine so schweren Konfrontationen, wie einige im Vorfeld erwartet hatten.

Dresden: Versammlungsgeschehen auf der Prager Straße

Die Polizei hat am Nachmittag das Versammlungsgeschehen auf der Prager Straße abgesichert. Bei einer angemeldeten Demonstration zur Lage im Nahen Osten hatten sich etwa 400 Menschen eingefunden. Bei einer spontanen Gegenprotestveranstaltung wurden etwa 25 Menschen gezählt.

Kundgebungen in Leipzig angekündigt: Pro-palästinensisch und Israel-solidarisch + Update

Während der Nahostkonflikt in den vergangenen Tagen wieder eskaliert ist, dominiert das Thema zunehmend auch die Diskussionen in Deutschland. Neben legitimen Äußerungen zu Schuld- und Verantwortungsfragen kommt es dabei auch zu antisemitischen Vorfällen – häufig in der Nähe von Synagogen. In Leipzig sind für den kommenden Samstag zwei Demonstrationen angekündigt. Die Situation erinnert an 2014, als Israel mit einer Militäroperation im Gazastreifen auf anhaltenden Raketenbeschuss reagierte und es in Deutschland zu zahlreichen Demonstrationen kam.

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