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Plastik

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Plastik, nein danke: Kunden bevorzugen Lebensmittelverpackungen, die sie für nachhaltig halten

Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, mehr Geld für Lebensmittelverpackungen zu bezahlen, die sie selbst als nachhaltig empfinden. Einer neuen Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zufolge sind bei Obst und Gemüse sogar unverpackte Lebensmittel am beliebtesten, gefolgt von Papierverpackungen und solchen aus Recyclingplastik. Konventionelles Plastik und auch sogenanntes Bioplastik schneiden dagegen schlecht ab. In die Auswertung […]

Medienkiste informiert Kinder bis zur Oberstufe zum Thema Plastik

Zum Thema „Kunststoff – Probleme und Lösungen“ verleiht das Umweltinformationszentrum (UiZ) der Stadt Leipzig eine Medienkiste für Kinder vom Kita-Alter bis zur Oberstufe. Enthalten sind Spiele, Anschauungsgegenstände, Filmempfehlungen, Literatur, Fotos und Arbeitsblätter sowie Handreichungen für Betreuerinnen, Betreuer und Lehrkräfte als Unterstützung für ihre Bildungseinheit.

„Der Trick mit dem Plastik“: Filmworkshop für Kinder

In den Oktoberferien bietet die Medienwerkstatt Leipzig gemeinsam mit dem Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig einen Trickfilm-Workshop für Kinder ab 10 Jahren an. Unter dem Titel „Der Trick mit dem Plastik – Mach' deinen eigenen Film für die Umwelt“ wird anhand von Beispielen wird die Belastung der Umwelt durch Plastik aufgezeigt.

Manchmal geht's ruckzuck, und man hat beim Einkauf eine Plastiktüte in der Hand. Foto: Ralf Julke

Plastiktütenfreie Woche im Umweltinformationszentrum

Das Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig (UiZ) hat wieder geöffnet und wird am 6. und 8. Juli vor Ort verschiedene Aktionen zum Thema Plastikvermeidung anbieten. Leipzigerinnen und Leipziger können während der Öffnungszeiten des UiZ in der Prager Str. 118-136, Haus A.II, jeweils 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, ihre Kenntnisse zum Thema Plastik und Abfallvermeidung unter Beweis stellen.

Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Foto: L-IZ

Neue Kampagne zur Verringerung der Plastikflut startet noch in der Adventszeit

„Wiederverwenden statt wieder verschwenden“, heißt die Kampagne des Umweltinformationszentrums (UiZ) zur Verringerung der Plastikflut. Die Angebotsreihe, die Jung und Alt zum Thema informieren und motivieren soll, startet am Dienstag, 15. Dezember, mit dem Bespielen der digitalen City Light Poster im gesamten Leipziger Innenstadtbereich und wird in den Folgemonaten fortgesetzt.

Kein Tag ohne neue Plastikberge. Foto: Ralf Julke

Plastikatlas – Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Plastikprodukte erleichtern vieles, doch sie gefährden auch unsere Gesundheit und überhäufen unseren Planeten mit Müll. Der Plastikatlas bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff und zeigt: Die Hauptursache für die Plastikkrise liegt nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern bei international agierenden Unternehmen.

Das von REWE angebotene Plastik-Frischenetz. Foto: REWE

REWE nimmt in Sachsen für einen Tag alle Obst- und Gemüsebeutel aus dem Angebot

Am Mittwoch, 5. Juni, ist „Tag der Umwelt“. Ein Tag, den der Lebensmittelhändler REWE dazu nutzen will, seine Kunden auf ein Dilemma aufmerksam zu machen. Ein Dilemma, das zumeist in der Gemüseabteilung auftaucht: Wie will man lose angebotene Früchte und Knollen eigentlich transportieren, wenn man keine Plastiktüte zur Hand hat? Bislang gibt es die dünnen Plastiktüten gleich vor Ort. Außer am 5. Juni. Da ist das mal ganz anders.

Dr. Lutz Engisch (HTWK Leipzig): Der Knackpunkt ist eher der Handel und die Pfandsysteme. Foto: Privat

Interview mit Dr. Lutz Engisch (HTWK Leipzig): „Die Energie um aus einer alten Glasscherbe eine neu zu machen ist ‚der Killer‘“

Für FreikäuferLZ/Auszug Ausg. 61Die Verpackung ist in den letzten Monaten arg in die Kritik geraten. Die Verwendung von Plaste ebenfalls. Junge Umweltschützer führten im Juli 2018 eine "Plastic-Attack" in einem Leipziger Supermarkt durch, um auf unnötige Verpackungen aufmerksam zu machen. Professor Dr. Lutz Engisch ist Prorektor und Professor für Werkstoffe mit der Fachrichtung Druck- und Verpackung an der HTWK. Er wehrt sich dagegen, Verpackungen zu verteufeln und hat einen anderen Vorschlag, wie man Verpackungen vermeiden kann. Denn ohne Verpackungen geht es dann wohl doch nicht.

Protest gegen unnötige Verpackungen. Foto: René Loch

Junge Umweltschützerinnen demonstrieren gegen unnötige Verpackungen in Supermärkten

Mit einer „Plastic Attack“ haben am Montag, den 2. Juli, etwa zehn junge Umweltschützerinnen der Bundjugend Leipzig auf unnötige Verpackungen aufmerksam gemacht. Sie kauften Lebensmittel in einem Supermarkt in der Tarostraße und füllten diese anschließend in mitgebrachte Dosen und Flaschen um. Hintergrund der etwa zweistündigen Aktion ist die massive Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll.

Coffee to go. Foto: Ralf Julke

Intelligentes Verpackungs-Design ist das Thema der Zukunft

Kunststoffe bereiten überall auf der Welt Probleme. Sie vermüllen die Ozeane, sorgen für Müllberge in unseren Städten. Und sie werden aus der endlichen Ressource Erdöl hergestellt. Kann man sich eine Welt ohne Kunststoffe überhaupt noch vorstellen? Nicht ganz, findet Professor Lutz Engisch, Experte für Verpackungswerkstoffe an der HTWK Leipzig. Dort forsche man an verschiedenen Wegen, dem Problem beizukommen. Und von bequemer Einweg-Plaste hält er sowieso nichts. Ein Interview, das uns die HTWK zur Verfügung gestellt hat.

Äpfel in Plastiktüte - oder vielleicht doch lieber im Stoffbeutel? Foto: Ralf Julke

Vortrag und Diskussion: Plastikfrei leben – geht das?

Am 5. Mai, 19 Uhr, lädt die Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7, um 19 Uhr, zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Plastikfrei leben – geht das?“ ein. Müllteppiche in den Ozeanen, Weichmacher im Essen: Plastik stellt nicht nur ein großes Umweltproblem dar, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit. Viele versuchen deshalb, ihren Plastikkonsum zu reduzieren, wissen aber nicht so recht, wie.

Foto: Fred Dott/Greenpeace

Infoaktion 6. Mai: Plastik in Kosmetik verbieten

Die Greenpeace-Gruppe Leipzig informiert am kommenden Samstag am Beispiel des deutschen Herstellers Henkel-Schwarzkopf über die Verwendung von Plastik in Kosmetik. Einige Kunststoffverbindungen sind nachweislich umweltschädlich, viele andere nicht ausreichend untersucht. Über den Badezimmerabfluss landet das Mikroplastik in der Umwelt und schließlich im Meer.

Kein Tag ohne neue Plastikberge. Foto: Ralf Julke

Die meisten Leipziger würden auf Plastik verzichten, wenn es echte Alternativen gibt

Im Frühjahr 2016 startete die junge Umweltforscherin Vera Hickethier für eine Masterarbeit eine kleine Umfrage unter den Leipzigern, wie sie selbst mit Plastik und Mikroplastik im Alltag umgehen. Immerhin geht es um die nicht unwichtige Frage: Kann man auf Plastik einfach verzichten? Kommen wir raus aus der fortwährenden Plastik-Vermüllung der Welt?

Infoaktion in Leipzig: Für Kosmetik ohne Mikroplastik

Plastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informieren Greenpeace-Freiwillige heute in Leipzig. Sie zeigen typische Produkte, die Kunststoffe enthalten, sowie Reagenzgläser mit Plastikpartikeln, die sie aus Kosmetik- und Körperpflegeartikeln gefiltert haben. „Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen“, sagt Clara Scheelje von der Greenpeace-Gruppe Leipzig.

Ökotalk mit Marco Böhme, MdL: Verpackungsfrei Einkaufen. Zero waste, waste of time?

In Plastik verpackte und geschälte Bananen und in Folie eingeschweißte Biogurken. Der tägliche Gang in den Supermarkt füllt nicht nur unseren Kühlschrank, sondern auch unseren Mülleimer. Anstatt jedoch wirksame rechtliche Regelungen dagegen zu erlassen, setzt man in Deutschland auf freiwillige Erklärungen der Unternehmen. Eine Alternative zu dieser sinnlosen Müll-produzierenden Praxis stellen verpackungsfreie Läden dar. Doch wie weit geht das Müllsparen und welche Schwierigkeiten und Probleme gibt es? Braucht es endlich eine Plastesteuer? Oder ein Verbot von Plastetüten?

Ein Berg von entleerten Verpackungen. Foto: L.IZ

Junge Umweltforscherin lädt Leipzigerinnen und Leipziger zu einer Online-Befragung zum Umgang mit Plastik im Alltag ein

Es ist überall: Plastik. Ohne Plastik ist unser Alltag nicht mehr denkbar. Es steckt in Haushaltsgegenständen, in den meisten Verpackungen, in technischen Geräten und längst auch in unserer Umwelt. Und so mancher Leipziger denkt längst darüber nach: Wie bekomme ich das Zeug aus meinem Alltag wieder raus? Für die Masterstudentin Vera Hickethier Anlass genug, die Leipzigerinnen und Leipzig zu einer Online-Umfrage einzuladen.

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